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Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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247 Beiträge • Seite 2 von 17 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 17
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon DWEWT » Sa Sep 28, 2019 9:12

Max M hat geschrieben:Naja, irgendwas muß er ja besser können, wenn er als "Berater" anderen beibringen will, wozu er selbst nicht fähig ist.


Kennst du mich, dass du zu einer solchen Aussage in der Lage bist? Wohl kaum!
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon bauer hans » Sa Sep 28, 2019 10:10

DWEWT hat geschrieben:Sogar der Großagrarier hier in der Region, hat die grünen Kreuze aufgestellt. Er schluckt zwar alle paar Jahre mal einen kompletten Wiedereinrichterhof aber wahrscheinlich sollen seine Kreuze nur ein Appell gegen das Sterben des eigenen Hofes sein. :mrgreen:

einer aus Zeitz berichtete,dass er 200 seiner 750ha verloren hätte,weil ein investor dort unterwegs wäre,der 1000000000 in land anlegen will.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon Botaniker » Sa Sep 28, 2019 21:39

Für das öffentlich, rechtliche, doch eine recht ausgewogene Reportage mit Interview eines Prof. der Uni Giessen.

https://www.hessenschau.de/tv-sendung/b ... 03372.html
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon T5060 » Sa Sep 28, 2019 22:17

Alle vier Schwätzer vorm Herrn.
In Wirklichkeit sind die zwei vom HBV und vom BUND ganz kleine Leuchten, wenn die die bei Kindergartentante Priska im Haus an Tanzen.
Dann werden die neu programmiert und halten der ihr Kindergarten am Leben. Der vom BUND ist auch ein Dipl.Ing.agr Uni Gießen.

Was wir am Ende brauchen, sind höhere Preise für mittlere Betriebe, damit diese eine bessere Festkostendeckung erzielen.
Aber genau das will weder der BUND Mensch noch der HBV.

Der BUND will mehr Geld für seine Flächen und die Kleinprämienempfänger im BUND und der HBV weis gar nicht wie Landwirtschaft in Nordhessen oder in den hess. Mittelgebirgen funktioniert.
Zum Glück gehen beide bald in Rente. Dann kommt zwar nix besseres, aber halt mal wieder was anderes.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon DWEWT » So Sep 29, 2019 6:45

T5060 hat geschrieben:
Was wir am Ende brauchen, sind höhere Preise für mittlere Betriebe, damit diese eine bessere Festkostendeckung erzielen.
Aber genau das will weder der BUND Mensch noch der HBV.


Ja genau, wir brauchen Erzeugerpreise, die umgekehrt proportiopnal zur Betriebsgröße sind. Absurdes zum Sonntagmorgen.
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon Manfred » So Sep 29, 2019 7:12

Wenn die Bevölkerung tatsächlich eine "bäuerliche Landwirtschaft" (ich für meinen Teil interpretiere das als Einzelunternehmen mit überwiegend Familien-AK) will, dann wäre es Aufgabe der Politik dafür zu sorgen, dass dieses Segment das wettbewerbsfähigste ist und den darin engagierten Familien eine gute Lebensqualität bietet.
Das mit der Wettbewerbsfähigkeit klappt nur durch irgendeine Form der Umverteilung, welche die Stückkostendegression überkompensiert. Ob man das bei den Ausgleichszahlungen, den Preisen oder der Besteuerung macht, oder mit einer Mischung als allen... wenn man es will, muss man eingreifen.
Hilft aber alles nichts, wenn man nicht auch das Problem Lebensqualität in den Griff bekommt. Da braucht es massive Entbürokratisierung, gesellschaftliche Anerkennung und Einkommen, die menschenwürdige Arbeitszeiten wie bei Arbeitnehmern ermöglichen.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon Isarland » So Sep 29, 2019 7:45

Manfred hat geschrieben:Wenn die Bevölkerung tatsächlich eine "bäuerliche Landwirtschaft" (ich für meinen Teil interpretiere das als Einzelunternehmen mit überwiegend Familien-AK) will, dann wäre es Aufgabe der Politik dafür zu sorgen, dass dieses Segment das wettbewerbsfähigste ist und den darin engagierten Familien eine gute Lebensqualität bietet.
Das mit der Wettbewerbsfähigkeit klappt nur durch irgendeine Form der Umverteilung, welche die Stückkostendegression überkompensiert. Ob man das bei den Ausgleichszahlungen, den Preisen oder der Besteuerung macht, oder mit einer Mischung als allen... wenn man es will, muss man eingreifen.
Hilft aber alles nichts, wenn man nicht auch das Problem Lebensqualität in den Griff bekommt. Da braucht es massive Entbürokratisierung, gesellschaftliche Anerkennung und Einkommen, die menschenwürdige Arbeitszeiten wie bei Arbeitnehmern ermöglichen.

Was du alles vergessen kannst. Es ist doch gewollt, die Landw. Betriebe um 80-90% zu reduzieren. Wenige Betriebe kann man doch viel leichter kontrollieren und drangsalieren....bei immer mehr Sesselfurzer in den Ämtern.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon Einhorn64 » So Sep 29, 2019 7:51

Manfred hat geschrieben:Wenn die Bevölkerung tatsächlich eine "bäuerliche Landwirtschaft" (ich für meinen Teil interpretiere das als Einzelunternehmen mit überwiegend Familien-AK) will, dann....


Die Bevölkerung will aber lieber Bullerbü Landwirtschaft, und möglichst niedrige Preise für Lebensmittel(damit das Einkommen auch für Urlaubsflüge, Kreuzfahrten und SUVs reicht)
Die Politik ist dabei diese Wünsche zu erfüllen, Dünge VO, Agrarpaket, Insektenschutz, sogenannter Klimaschutz usw. werden hier dafür sorgen das keine moderne Landwirtschaft mehr stattfindet,
während in Südamerika die nötigen Flächen für die Versorgung Deutschlands mit billigsten Produkten kultiviert werden.

Das ist leider die Realität...
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon DWEWT » So Sep 29, 2019 7:52

Manfred hat geschrieben:Wenn die Bevölkerung tatsächlich will,


Genau daran ist es aber doch bisher immer gescheitert. Tatsächlich will die Bevölkerung eben nicht, wenn sie auch nur indirekt dafür zur Kasse gebeten wird.
Dazu kommt, dass deine Definition von der "gewünschten Landwirtschaftsform" doch sehr von der abweicht, die T. mit höheren Erzeugerpreisen ausstatten möchte. Bäuerliche Familienbetriebe mit Fremd-AK gibt es hier auch mit mehr als 1000 ha lF. Die meint T. garantiert nicht. Solange wir mit Begrifflichkeiten arbeiten die wie ein Kaugummi in alle Richtungen gedehnt werden können, wird es schwierig auf einen Nenner zu kommen. Dazu kommt noch, dass die Politik kein ernsthaftes Interesse an einer Veränderung der Strukturveränderung in der Landwirtschaft hat. Ein Volksbegehren zum Zweck der Rettung der "kleinbäuerlichen Familienbetriebe", die sich der Verbraucher ja angeblich so sehr wünscht, würde, wenn die finanziellen Konsequenzen aufgezeigt würden, sicherlich ein Reinfall. Nein, auf den Konsumenten können wir nicht zählen; er ist ein bigottes Wesen!
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon elchtestversagt » So Sep 29, 2019 8:38

DWEWT, hast du dir meinen Link im Schweineforum angesehen?
Die Deutsche Fleischwirtschaft interveniert bei der Regierung, Schweinefleisch aus den USA hier zuzulassen, weil der Schweinepreis hier "zu stark" gestiegen ist ( oder anders wir nun mal Geld verdienen dürfen) und man aufgrund des Preisdeckels des LEH nicht weiter existieren könnte...
Und glaube mir, die bekommen das durch, das wird der Bevölkerung allerdings anders verkauft...
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon DWEWT » So Sep 29, 2019 9:12

elchtestversagt hat geschrieben:DWEWT, hast du dir meinen Link im Schweineforum angesehen?
Die Deutsche Fleischwirtschaft interveniert bei der Regierung, Schweinefleisch aus den USA hier zuzulassen, weil der Schweinepreis hier "zu stark" gestiegen ist ( oder anders wir nun mal Geld verdienen dürfen) und man aufgrund des Preisdeckels des LEH nicht weiter existieren könnte...
Und glaube mir, die bekommen das durch, das wird der Bevölkerung allerdings anders verkauft...


Nein, habe ich nicht gelesen. Mit Schweinen habe ich eigentlich nichts zu tun. Ist nicht negativ gemeint!
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon T5060 » So Sep 29, 2019 9:52

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Was wir am Ende brauchen, sind höhere Preise für mittlere Betriebe, damit diese eine bessere Festkostendeckung erzielen.
Aber genau das will weder der BUND Mensch noch der HBV.


Ja genau, wir brauchen Erzeugerpreise, die umgekehrt proportiopnal zur Betriebsgröße sind. Absurdes zum Sonntagmorgen.


Klappt doch bei der Phoovoltaik und den BGA auch ... :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon DWEWT » So Sep 29, 2019 10:02

T5060 hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Was wir am Ende brauchen, sind höhere Preise für mittlere Betriebe, damit diese eine bessere Festkostendeckung erzielen.

Klappt doch bei der Phoovoltaik und den BGA auch ... :mrgreen:


Was sind denn " mittlere Betriebe"? Deiner Aussge zufolge sind also kleine und große Betriebe auch so überlebensfähig. Tummelt sich im Bereich der "mittleren Betriebe" evtl. das unfähige Betriebsleiterpersonal oder warum schaffen die es nicht? Dann würde ich doch sagen: Weg mit den mittleren Betrieben. Zukünftig gibt es nur noch Kleine und Große!
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon Estomil » So Sep 29, 2019 10:09

Die mittleren Betriebe sind eigentlich die, die noch am besten klarkommen neben den nebenerwerblern.
Ab einer gewissen groesse wird die Produktion nämlich eher wieder teuer. Alleine die Transport und Logistikkosten gehen ab einem gewissen Viehbestand zb abartig in die Höhe. Zudem kenne ich eigentliche keine sehr grossen Betriebe die top ökologische Leistungen fahren. Da fehlen einfach top Leute.

Der mittlere Familienbetrieb mit Vater Sohn und ein bis fünf Leuten kommt in der Regel gut klar.
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Re: Grünes Kreuz als Zeichen des Protestes

Beitragvon meyenburg1975 » So Sep 29, 2019 10:16

Isarland hat geschrieben:
Manfred hat geschrieben:Wenn die Bevölkerung tatsächlich eine "bäuerliche Landwirtschaft" (ich für meinen Teil interpretiere das als Einzelunternehmen mit überwiegend Familien-AK) will, dann wäre es Aufgabe der Politik dafür zu sorgen, dass dieses Segment das wettbewerbsfähigste ist und den darin engagierten Familien eine gute Lebensqualität bietet.
Das mit der Wettbewerbsfähigkeit klappt nur durch irgendeine Form der Umverteilung, welche die Stückkostendegression überkompensiert. Ob man das bei den Ausgleichszahlungen, den Preisen oder der Besteuerung macht, oder mit einer Mischung als allen... wenn man es will, muss man eingreifen.
Hilft aber alles nichts, wenn man nicht auch das Problem Lebensqualität in den Griff bekommt. Da braucht es massive Entbürokratisierung, gesellschaftliche Anerkennung und Einkommen, die menschenwürdige Arbeitszeiten wie bei Arbeitnehmern ermöglichen.

Was du alles vergessen kannst. Es ist doch gewollt, die Landw. Betriebe um 80-90% zu reduzieren. Wenige Betriebe kann man doch viel leichter kontrollieren und drangsalieren....bei immer mehr Sesselfurzer in den Ämtern.

So ist es. Es haben schon über 90% der Betriebe aufgehört und es ist in keinster Weise ein Ende in Sicht.
Im Milchviehbereich werden wir keine 20.000 Betriebe halten in Deutschland in 20 Jahren.
Bild
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