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Gülle ausbringen und mit Grubber gleich einarbeiten Zukuft?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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22 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Gülle ausbringen und mit Grubber gleich einarbeiten Zukuft?

Beitragvon stiftamobil » Fr Jul 08, 2005 22:02

Hi,

Ich habe etwas von einer EU Richtlinie aus Brüssel gehört wo drin steht, dass beim Gülle ausbringen in Zukunft die Gülle gleich in den Boden eingearbeitet werden muss!! Was machen kleinere Betriebe die sich solche Hochmodenisierten Güllefässer nicht leisten können?
Das einfachste wäre doch ein 8000 - 10000 Literfass an dem hinten ein Grubber aufgesetzt ist der den Mist gleich eiarbeitet. Wie sieht es mit der Technischen Seite aus? Das Fass sagen wr mal 10to + Grubber 1t, das müsste doch ein 90 - 105 PS starker Schlepper verziehen oder??

Freue mich auf eure Antworten!

Schönen Abend Gruß

Stift :wink:
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Beitragvon KarlGustav » Sa Jul 09, 2005 8:16

Das einfachste wäre doch ein 8000 - 10000 Literfass an dem hinten ein Grubber aufgesetzt ist der den Mist gleich eiarbeitet. Wie sieht es mit der Technischen Seite aus?


Hä?

Schonmal den Abstrahl eines Güllefasses gesehen? Wie weit hinter dem Güllefass willst Du denn den Grubber anbringen, damit der die ausgebrachte Gülle in den Boden einbringen kann?

Vielleicht den Grubber mit 15meter-Ketten ans Fass angeflanscht und durch einen mittelgrossen Heissluftballon den Grubber auf der richtigen Arbeitshöhe halten, damit der nicht ins Tiefennirwana der güldenen Scholle versackt und das ganze dann wie einen Lenkdrachen hinter der Güllechose herdirigieren ... hmm .... meinst Du das in etwas so?

Oder willst Du die Gülle einfach ohne Druck aus dem Fass laufen lassen, damit der Saft noch vor einem direkt hinter dem Fass montierten Grubber in den Boden gelangt?

Hmm .... obwohl mir da beim Schreiben noch paar Sachen einfallen. Aber erstmal warten was für bahnbrechende Ideen noch so ins Forum purzeln ...

Karl









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Beitragvon Hinnerk » Sa Jul 09, 2005 9:18

Moin !

Ja, sind schon lustige Ideen hier, da konnte ich mich nicht mehr bremsen.

Das mit dem "Abstrahl" würde ja bei Verwendung eines Schleppschlauchsystems entfallen, interessanter finde ich schon die Überlegung, welche Arbeitsbreite der Grubber haben müßte. Bei üblichen Spurbreiten von 12, 15, 18 oder 20 oder mehr m zum Beispiel sehe ich doch schwarz für den Schlepper der 100 PS Klasse, ganz egal welche farbe dieser hat :D :D :D !
Bei günstigen Windverhältnissen würde der ins Spiel gebrachte Lenkdrachen natürlich bei entsprechender Dimensionierung noch ein paar PS mobilisieren. :idea:
Eine Ausbringungsbreite von ca 3 m würde bedeuten, das das Gespann Spur an Spur fahren müßte, was die Schlagkraft natürlich erheblich reduzieren würde, da entsprechend weniger Gülle auf dem schmaleren Streifen ausgebracht werden würde, von der Bodenverdichtung ganz zu schweigen.
Soweit meine Meinung zum Thema, bin gespannt
mfg
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Beitragvon Carsten » Sa Jul 09, 2005 10:34

Hallo,

das sind aber wirklich lustige Ideen :lol: .

Ich merke schon das hier noch niemand was von einem Güllegrubber gehört hat:

Bild

Das Teil ist hängt halt direkt hintem am Güllewagen in einem Dreipunkt. Hier wird die Gülle über Schläuche direkt hinter dem Grubberschar in den Boden eingebracht.

Mal ganz von den Kosten dieser Technik abgesehen muss man auch noch einen gut motorisierten Traktor davor haben.

Soweit ich die EU Verordung verstanden habe, reicht es auch vollkommen aus die Gülle noch nach einigen Stunden in einem Extraarbeitsgang mit dem Grubber einzuarbeiten. Man sollte damit aber keine zwei Tage warten. Zumal auch dem Landwirt daran gelegen sein sollte das sich nicht zuviel wertvoller Stickstoff in "Luft" auflöst. :wink:
Zuletzt geändert von Carsten am Sa Jul 09, 2005 11:42, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
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Beitragvon Hotsaw » Sa Jul 09, 2005 10:56

Hallo zusammen!

Also nicht Landwirt möchte ich mich hier auch mal einbringen. Letztes Jahr, als ich als Betriebshelfer auf einem Ferkelzuchtbetrieb aushelfen durfte, da haben wir in zwei Arbeitsgängen durchgeführt. Der zweite Betriebshelfer düste mit dem Schlüter und dem Güllefass voraus und ich (natürlich in gebührendem Abstand) mit dem IHC und der Scheibenegge hinterher!
Hat eigtl. super gefunzt, bis es halt zu Regen anfing...

Gruß
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Beitragvon Powershifter » Sa Jul 09, 2005 15:21

hab mal sonn fässchen mit gülle grubber gesehen, ein 10cbm joskin, der hatte so geschätzt einen 6m grubber drann, da war ein 7810er hirsch vor, der müsste so um 175ps hab, der schaffte das so grade
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Beitragvon Bananajoe » Sa Jul 09, 2005 15:38

Ich denke ein Fass in solchen Dimensionen (10 m^3) sollte mit 3 Meter Grubber in Flachlagen auch schon mit nem 130-140 PS Gerät gefahren werden können, oder ?
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Beitragvon Christian » Sa Jul 09, 2005 19:01

Ich glaube nicht daß 140 PS reichen. Man muß schließlich auch ein wenig variabel in der Geschwindigkeit sein können um die Ausbringmenge zu variieren. Allzuschnell werden solche regelungen wohl nicht kommen, man hat uns das seinerzeit schon in der Winterschule erzählt (5 Jahre her).

MfG
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Beitragvon Carsten » Sa Jul 09, 2005 20:57

Hallo Christian,

diese Regelung gibt es tatsächlich schon. Jedoch wird dort nicht vorgeschrieben das die Gülle mit einem Güllegrubber direkt in den Boden eingearbeitet werden muss. Es ist aber so das diese unverzüglich in den Boden eingearbeitet werden muss.
Gruß
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Beitragvon Christian » So Jul 10, 2005 9:32

Das steht in der Düngeverordnung, die kann ich dir morgens um 6 im Halbschlaf runterbeten. Unverzügliche einarbeitung bedeutet nicht sofortige einarbeitung wie es jetzt gefordert wird. Leider wissen viele Landwirte den Düngewert der Gülle nicht zu schätzen. Richtig angewandt reduziert die Gülle den Mineraldüngeraufwand und entlastet die Düngebilanz.

MfG
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Re: Gülle ausbringen und mit Grubber gleich einarbeiten Zuku

Beitragvon 1060Premium » Di Jul 12, 2005 7:48

Hallo ,

mal ne simple Frage . gilt die Verordnung auch für Grünland ?

Werner
Kein Problem wird gelöst, wenn nicht einer damit anfängt !
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Beitragvon simon1980 » So Aug 28, 2005 19:47

:D :shock: :oops:
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Re: Gülle ausbringen und mit Grubber gleich einarbeiten Zukuft?

Beitragvon deere95 » Di Dez 28, 2010 11:41

Die Düngeverordnung besagt:
Gülle, Jauche, flüssiger Klärschlamm, Geflügelkot sind unmittelbar einzuarbeiten;
d.h. am Tage der Ausbringung und dann schnellstmöglich; Bei der Ausbringung in den Abendstunden (nach 18:00 Uhr) hat die Einarbeitung spätestens am folgenden Vormittag zu erfolgen.
Nachzulesen in der aktuellen Fassung der Düngeverordnung sowie der dazugehörigen Durchführungsverordnung des Landes NRW.
Eine unmittelbare Einarbeitung mittels Injektorgrubber oder Grünland-Narbenschlitzgerät ist in D bisher nicht Pflicht, kann aber bald kommen, da unsere Nachbarn in NL dies schon gesetzesmäßig umgesetzt haben.
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Re: Gülle ausbringen und mit Grubber gleich einarbeiten Zukuft?

Beitragvon Lohnwarker » Di Dez 28, 2010 12:19

ne alternative wären noch diese Cultan-Injektoren!

aber hier hält sich das gerücht das die dinger in D verboten sind, keine ahnung warum!
Eddi hat geschrieben:unser hund bellt morgens stundenlang vor der haustür bis er kotzen muss, dann bellt er weiter
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Re: Gülle ausbringen und mit Grubber gleich einarbeiten Zukuft?

Beitragvon Mick » Do Jan 06, 2011 13:34

Kein Frage, ein Güllegrubber wäre DIE Lösung.

Nachdem wir hier hügeliges Gelände haben brauche ich für ein 12,5 cbm Schleppschlauchfass knapp 130PS zur Gänze. Das ist an vielen Stellen die Untergrenze und an manchen Stellen reicht das nicht aus.

Zum Gubbern rechne ich jetzt mal bei flacher Arbeit und langsamer Geschwindigkeit (Gülle wird so bei 4,5 km/h augebracht) bei 3m etwa 100PS bei uns.

D.h. ich brauche schon mal mindestens 230PS, damit ich mit so einem Gefährt so halbwegs zurechtkomme!! Und dann arbeite ich immer noch nur mit 3m muss man bedenken.

Ich glaube wirklich Sinn macht das nur in flachen Gegenden, wo man mit 200 PS schon so mit 6m fahren kann....
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