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Gülle ausgelaufen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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41 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Gülle ausgelaufen

Beitragvon LUV » So Feb 19, 2017 14:53

Gehts noch? Gülle, Jauche und Festmist sind Dünger, die untrennbar mit der Landwirtschaft verbunden sind. Wenn es ein Verteilungsproblem gbit, dann ist es so, mehr aber auch nicht. Wie du eine Verbindung zu einem kleinen geplatzten Güllebehälter herstellen kannst, erschließt sich mir nicht ganz. Übrigens bezahlen die Bürger die Entsorgung mit Gebühren und die Reststoffe wie z.B. Klärschlamm, mit den gefilterten Inhaltsstoffen werden ebenfalls von der Landwirtschaft als Dünger wieder verwertet. Ab 2023 ist die Ausbringung von mit Additiven separiertem Klärschlamm auf landw. Flächen verboten, dann wird alles nachhaltig verbrannt...sinnvoll nicht wahr.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Gülle ausgelaufen

Beitragvon wespe » So Feb 19, 2017 15:05

Dazu ist Kot von Allesfressern (Hund/Mensch) auch noch giftig,
Kot von Pflanzenfressern (Kuh/Veganer) sind Dünger :klug: .



:mrgreen:
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Re: Gülle ausgelaufen

Beitragvon LUV » So Feb 19, 2017 15:15

Schweine sind auch Allesfresser.......
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Re: Gülle ausgelaufen

Beitragvon wespe » So Feb 19, 2017 15:23

Richtig, die sind extrem gefährlich...
https://www.welt.de/wissenschaft/tierwe ... armer.html
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Re: Gülle ausgelaufen

Beitragvon Labernich » So Feb 19, 2017 16:26

Bei einem ähnlichen Fall in der Industrie heißt es: "halb so schlimm, ist ja biologisch abbaubar".
Aber Dank der erfolgreichen "Dämonisierung" der Gülle ist das jetzt natürlich der Weltuntergang
Ich liebe die Grünen wie mein Bier 4,9% und kaltgestellt!
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Re: Gülle ausgelaufen

Beitragvon HL1937 » So Feb 19, 2017 16:57

Wenn die Güllegrube platzt - ist der Bauer schnell verratzt n8
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Gülle ausgelaufen

Beitragvon elchtestversagt » So Feb 19, 2017 18:14

Mal ein Nachtrag, da ExLw ja meint, es gibt "professionellere" wie uns dumme Bauern:
http://feuerwehr-cappeln.de/einsaetze/0732015/
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Re: Gülle ausgelaufen

Beitragvon LUV » So Feb 19, 2017 18:39

....und das war die zehnfache Menge! :klug:
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Re: Gülle ausgelaufen

Beitragvon Lonar » So Feb 19, 2017 19:41

geestbauer hat geschrieben:Moin , es gibt in diesem Land genügend Nutztierhalter , bei denen die Güllemengen zur Nutzfläche passen. Wo am Jahresende unter 50 kg Rest N in der Bilanz stehen , und die von ihrem gut gemachten Job ihre Familien ernähren können . Diese Landwirte können es nicht gut haben , wenn Probleme in einzelnen Regionen so verallgemeinert werden , wie es gerade mal wieder von Hendricks , Ngo's , und sonstigen Kritikern geschieht .

Stell dir vor in den Regionen gibt's auch min 95% Prozent Betriebe die ihren Kram in Ordnung haben.
Als ich meinen Pflanzenschutzschein erneut habe, hat die Landwirtschaftskammer die mal deren Zahlen aus dem Güllekataster gezeigt.
Ich meine Durchschnittlich kam der Lk Cloppenburg auf 172kg N org/ ha aus Tierriescher Herkunft.
Wenn die Politik von Uberdüngung redet, werden die Zahlen meist nicht von zulässigen Bilanzüberschuss genommen, sondern von +-0.
Und ich kenne keinen Bauern der gerne mehr Gülle abgibt als er unbedingt muss um dann, wieder mehr Mineraldünger zukaufen zu dürfen. ;-)
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Re: Gülle ausgelaufen

Beitragvon Lonar » So Feb 19, 2017 19:45

LUV hat geschrieben:....und das war die zehnfache Menge! :klug:

... und wie lange es gedauert hat bis der Klärschlamn endgültig weg war. Das hätte mal nem Bauern passieren sollen, da hätte die Oowv nen schönen Bericht in die Zeitung geschrieben.
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Re: Gülle ausgelaufen

Beitragvon meyenburg1975 » So Feb 19, 2017 20:03

Wenn regional ein Überschuss an Gülle da ist, ist die Herstellung der Transportwürdigkeit das eine. Aber generell eine "Zusammenführung" allen organischen Düngers zu betreiben um dann zB Nährstoffe oder auch Humusteile rauszuextrahieren um die dann wieder auseinanderzukarren ist eine der irrsinnigsten Ideen, die ich bisher gehört habe. Gigantische Mengen von Energie zu verschleudern, nur damit die empfindliche Nase nicht gestört wird.
D wird sich wohl wirklich irgendwann abschaffen...
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Re: Gülle ausgelaufen

Beitragvon "schwabe" » Mo Feb 20, 2017 9:17

Es ist doch immer wieder Erstaunlich mit welcher Disziplin die Politik und auch bestimmte NGO's versuchen, Gülle als Abfall zu bezeichnen. Die sollten mal ihre Väter und Großväter fragen wie wertvoll damals dieser Rohstoff behandelt wurde, da wurde jeder Eimer Gülle/Jauche aufgefangen und auf den Acker gebracht. Klar die Bauern damals hatten ja auch noch keinen Künstlichen Dünger. ABereits noch erstaunlicher ist das viele die gefahren der menschlichen Exkremente nicht erkennen, mann muss ja nur mal überlegen was wir alles an unnatürlichem Müll essen (Pharmazeutischen, Nahrungsergänzungsmittel, Schwermetalle in Zahnpflegekaugummis sind da noch harmlos) im Vergleich zu der Gülle aus dem Rindermagen sind wir regelrechte Giftschleudern - und werden jedes Jahr immer mehr ... ! Aber die Taktik dieser gewissen Organisationen lautet: Angriff ist die beste Verteidigung, so lenken sie von den eigentlichen Problemen ab und was soll ich sagen - es funktioniert doch...
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Re: Gülle ausgelaufen

Beitragvon ExLW » Mo Feb 20, 2017 12:57

Die Frage ist ja nicht unbedingt, was war in der Vergangenheit richtig, sondern welches ist die zielführendere technologische Entwicklung.

Bei Gülle habe ich eben Zweifel, ob die "Verdünnung" über die Fläche der Ansatz der Zukunft ist. Im Ruhrpott gabs mal die Zeit der höheren Schornsteine. Gleiches Prinzip, größeres Ausbreitungsgebiet, nur über die Luft als Medium.
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Re: Gülle ausgelaufen

Beitragvon Todde » Mo Feb 20, 2017 13:05

Also weniger Gülle und dafür mehr Mineraldünger?
Wo ist da bitte der Sinn? Immerhin sind langjährig mit Gülle gedüngte Flächen bei gleicher Düngermenge ertragreicher, das liest man natürlich nicht in den Medien, sondern nur in Fachbeiträgen und dann auch meist nur von der Ackerbauberatung.
Es spricht doch nichts dagegen den Nährstoffbedarf mit Wirtschaftsdüngern zu decken.

Was meinst Du woher die miesen Nitratwerte in den Gemüsebauregionen stammen? Ausgelaufene Güllepötte sind sicher nicht die Ursache, vermutlich die Bodengeologie und der für Gemüse wichtige Nitratstickstoff.
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Irrtum

Beitragvon adefrankl » Mo Feb 20, 2017 13:07

ExLW hat geschrieben:Die Frage ist ja nicht unbedingt, was war in der Vergangenheit richtig, sondern welches ist die zielführendere technologische Entwicklung.

Bei Gülle habe ich eben Zweifel, ob die "Verdünnung" über die Fläche der Ansatz der Zukunft ist. Im Ruhrpott gabs mal die Zeit der höheren Schornsteine. Gleiches Prinzip, größeres Ausbreitungsgebiet, nur über die Luft als Medium.


Der Vergleich ist völlig unpassend. Denn bei den Abgasen aus den Schloten ging es eindeutig um Giftstoffe. Bei der Ausbringung von Gülle (in angepasster Dosierung) geht es dagegen auch darum den Nährstoffkreislauf zu schließen. Das hat nichts mit Verdünnung zu tun. Pflanzen brauchen die darin enthaltenden Nährsalze. Würde man die Gülle nicht auf die Felder und Wiesen ausbringen so wäre es ein massiver Verstoß gegen die Grundsätze der Nachhaltigkeit!
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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