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Gutes Nitrat, böses Nitrat

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Gutes Nitrat, böses Nitrat

Beitragvon SHierling » Do Aug 23, 2012 11:22

Na, nun mach mal halblang. Ohne Mittelwerte je Gegend wäre die Trinkwasserversorgung doch auch nicht zu sichern.

Wir haben "gutes" Wasser in ca 70m, und dreckiges in 10-12. Und das ist schon so lange so, daß das Dorf in den 30er Jahren schon zentrale Wasserversorgung bekommen hat (bekommen mußte). Ganz ohne Beregnung, Gülle & Co.


Wenn man nach Deinen Zahlen geht, wäre ja auch jede Beurteilung der Nitratwerte völlig sinnlos, sind ja 20m weiter schon wieder anders.
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Re: Gutes Nitrat, böses Nitrat

Beitragvon Bodenseefarmer » Do Aug 23, 2012 13:06

SHierling hat geschrieben:
Gibt es meines Wissens in Deutschland keinen einzigen Fall von Gesundheitsproblemen in Verbindung mit Nitrat.


Na doch, das gab es früher (vor 30 Jahren!!!!) schon, ist aber weitgehend bereinigt.
http://www.uni-kassel.de/hrz/db4/extern ... ild206.htm

Da sieht man mal wie giftig Gemüse, im Besonderen Salat, ist :wink:

Bei der ganzen Geschichte dürfte alleine die Herkunft der Gülle (Rind, Schwein etc.), sowie die Fruchtfoge und das Düngemanagement (Ausbringzeitpunkt, Ausbringtechnik, etc.) wesentlich mehr ausmachen als der GV-Besatz.
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Re: Gutes Nitrat, böses Nitrat

Beitragvon SHierling » Do Aug 23, 2012 13:24

Bei der ganzen Geschichte dürfte alleine die Herkunft der Gülle (Rind, Schwein etc.), sowie die Fruchtfoge und das Düngemanagement (Ausbringzeitpunkt, Ausbringtechnik, etc.) wesentlich mehr ausmachen als der GV-Besatz.


Womit wird wieder beim Thema wären :D : ein mit derartigem Asphalt belegter Straßenabschnitt müßte dann ja gesperrt werden, wenn gerade "Ausbringverbot" ist.
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Re: Gutes Nitrat, böses Nitrat

Beitragvon forenkobold » Do Aug 23, 2012 13:28

Ich kann mich an eine Fernsehsendung erinnerm in dem eine aufgebrachte Privatbrunnenbesitzerin angab, das Wasser (knapp über 50mg Nitrat) wäre zu giftig zum Gießen des Gartens.
Auch da habe ich angesichts der tatsächlichen Werte in Obst und Gemüse nur den Kopf geschüttelt über die Dummheit der Leute..
verursacht durch die Verdummung durch die Medien.
Grenzwert bei Wurzelgemüse ist übrigens 3000 mg/kg.
Bei Babynahrung 250mg.
Und bei 50 mg im Wasser (wovon 99,9% zwar lebensmitteltauglich aufbereitet werden , aber dann das Scheißhaus runtergehen, Fräswerkzeuge kühlen oder sonstwie den Bach runtergehen) bekommen die Leute Angst vorm Sterben.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Gutes Nitrat, böses Nitrat

Beitragvon Hoschscheck » Do Aug 23, 2012 17:34

http://www.bmu.de/binnengewaesser/grund ... c/3178.php
Stand: Mai 2011
...
Im Grundwasser ist festzustellen, dass vor allem die sehr hohen Nitratkonzentrationen (>50 mg/l) in den letzten Jahren zurückgegangen sind. Beim Vergleich der statistischen Zusammenfassungen der in den Überwachungsperioden jeweils ermittelten maximalen und mittleren Nitratkonzentrationen wird offensichtlich, dass die ergriffenen Maßnahmen zur Verminderung der Nitratbelastung zunächst dazu führen, dass die Belastungsspitzen an den einzelnen Messstellen gekappt werden. Ein deutlicher, "schlagartiger" Rückgang der Grundwasserbelastung in landwirtschaftlich genutzten Einzugsgebieten hat nicht stattgefunden. Dies ist aufgrund der teilweise langen Verweilzeiten des Wassers im Boden auch nicht zu erwarten. Es muss darauf hingewiesen werden, dass bei einigen Messstellen die Nitratgehalte seit dem ersten Überwachungszeitraum noch angestiegen sind. Insgesamt weisen rund ein Sechstel der beobachteten Messstellen Nitratgehalte oberhalb des Trinkwassergrenzwertes von 50 mg/l auf.

Ich hatte auch mal ne Karte dazu.
Vielleicht finde ich sie noch wieder.


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Re: Gutes Nitrat, böses Nitrat

Beitragvon Hoschscheck » Do Aug 23, 2012 18:51

Da isse ja.

http://www.umweltbundesamt.de/wasser/th ... gehalt.htm
Übertragen auf die absolute Anzahl ergibt sich ein Verhältnis von Messstellen mit abnehmenden zu steigenden Nitratgehalten von 99 : 59.


:shock: :shock: :shock:


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