Endlich mal was gutes !
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Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 14:19

Lacy Laplante hat geschrieben:Hmm,
Dass rechtsgerichtete Menschen tendenziell nicht die knusprigsten Chips in der Tüte sind, ist ja hinlänglich bekannt. Aber eine solch bereitwillige Selbstdiffamierung?Respekt!
Die institutionell unabhängige und ehrenamtlich arbeitende Jury besteht aus vier Sprachwissenschaftlern und einem Journalisten und wird in diesem Jahr vom Kabarettisten Georg Schramm ergänzt. Sie entscheidet unabhängig und richtet sich nicht danach, welcher Begriff am häufigsten vorgeschlagen wurde.
weil er eben alle Flüchtlinge pauschal verurteilt. Das kann man durchaus als rechtes Gedankengut bezeichnen.
Lacy Laplante hat geschrieben:Hmm,
Dass rechtsgerichtete Menschen tendenziell nicht die knusprigsten Chips in der Tüte sind, ist ja hinlänglich bekannt. Aber eine solch bereitwillige Selbstdiffamierung?Respekt!
Lacy Laplante hat geschrieben:Wer schreibt:"Die Flüchtlinge machen vor nichts halt" und sich damit pauschal äußert, ist Fremdenfeindlich, weil er eben alle Flüchtlinge pauschal verurteilt. Das kann man durchaus als rechtes Gedankengut bezeichnen.

Lacy Laplante hat geschrieben:Wer schreibt:"Die Flüchtlinge machen vor nichts halt" und sich damit pauschal äußert, ist Fremdenfeindlich, weil er eben alle Flüchtlinge pauschal verurteilt. Das kann man durchaus als rechtes Gedankengut bezeichnen.
Falke hat geschrieben:Lacy Laplante hat geschrieben:Wer schreibt:"Die Flüchtlinge machen vor nichts halt" und sich damit pauschal äußert, ist Fremdenfeindlich, weil er eben alle Flüchtlinge pauschal verurteilt. Das kann man durchaus als rechtes Gedankengut bezeichnen.
Wer schreibt: "Die Flüchtlinge machen vor allem Halt" und sich damit pauschal äußert, ist fremdenfreundlich, weil er eben alle Flüchtlinge pauschal beurteilt. Das kann man durchaus als linkes Gedankengut bezeichnen.
Ich würde dir aber nicht vorschreiben wollen, welches "Gedankengut" du zu haben hast. Die Gedanken sind frei!
A.
Die Gedanken sind frei, das stimmt. Aber das geschriebene Wort ist es eben nicht!
LUV hat geschrieben:Jetzt wird's interessant....ein rhetorischer Kunstgriff! Die Gedanken sind frei, das stimmt. Aber das geschriebene Wort ist es eben nicht!
Ich halte das Wort "Gutmensch" nicht für ein Unwort. Ich finde, es beschreibt einen Typus, für den es ein Wort geben muss. Natürlich ist es richtig, für "das Gute" zu sein. Was "das Gute" im Einzelnen ist, wird ewig umstritten sein, aber auf ein paar Sachen können wir uns vermutlich einigen – keine Gewalt, Menschenrechte und so weiter. Der Gutmensch glaubt, dass er, im Kampf für das, was er für "das Gute" hält, von jeder zwischenmenschlichen Rücksicht und jeder zivilisatorischen Regel entpflichtet ist. Beleidigungen, Demütigungen und sogar Gewalt sind erlaubt.
borger hat geschrieben:LUV hat geschrieben:Jetzt wird's interessant....ein rhetorischer Kunstgriff! Die Gedanken sind frei, das stimmt. Aber das geschriebene Wort ist es eben nicht!
Harald Martenstein:Ich halte das Wort "Gutmensch" nicht für ein Unwort. Ich finde, es beschreibt einen Typus, für den es ein Wort geben muss. Natürlich ist es richtig, für "das Gute" zu sein. Was "das Gute" im Einzelnen ist, wird ewig umstritten sein, aber auf ein paar Sachen können wir uns vermutlich einigen – keine Gewalt, Menschenrechte und so weiter. Der Gutmensch glaubt, dass er, im Kampf für das, was er für "das Gute" hält, von jeder zwischenmenschlichen Rücksicht und jeder zivilisatorischen Regel entpflichtet ist. Beleidigungen, Demütigungen und sogar Gewalt sind erlaubt.
http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/12 ... -gutmensch
Die Zeit als rechtes Propagandablatt und Martenstein als pöser „Na-zi“, das passiert schon mal, wenn man den gemeinen Gutmenschen aus dem Käfig lässt.
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