ich als Stadtkind werde nun erbbedingt konfrontiert mit Landbesitz das sich in Südosteuropa befindet.
Es handelt sich um mehrere Hektar Wald (Herrlicher über 100 jähriger Eichenbestand), Streuobstwiesen und etwa 17 Hektar Ackerfläche.
Um diese Ackerfläche dreht sich meine Frage.
Diese ist seit 20 Jahren ungenutzt, verpachten kann ich Sie leider nicht, da kein Interessent sich finden lässt. Selbstvewirtschaften kommt auch nicht in Frage, da ich a) absoluter Laie bin und b) es 1500km entfernt ist.
Nun dachte ich, ich könnte doch dort Pappeln pflanzen, um dann in ein paar Jahren die Holzindustrie beliefern zu können, z.B. für Pellets
Mir geht es darum, die Steuerlast, die auf den Landbesitz liegt zu decken, verkaufen möchte ich nicht, da es sich seit jahrhunderten in Familienbesitz befindet.
Ich habe nun ein wenig im Internet recherchiert und gelesen das man Pappeln nach 3 Jahren "abernten" kann und jährlich etwa 15 Tonnen Ertrag pro Hektar erreichen kann. Stimmt das so? Und wie erntet man Bäume ab? Nur das geäst? Ich weiss wie man Obstbäume aberntet, Früchte ab und gut ist, aber wenn ich an das Holz will?
Muss ich das Holz trocknen oder einfach auf einen LKW laden und ab ins nächste Sägewerk?
Wie ist denn der Marktpreis?
Ist meine Idee realitätsfremd oder ist das machbar ohne ständig vor Ort sein zu müssen?
Wie schon gesagt, ich bin hier absoluter Laie und brauche ein paar Denkanstösse.
Grüsse aus der Grosstadt
