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Hackschnitzelheizung mit Waldhackgut

Holz, einer der ältesten erneuerbare Energieträger
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22 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Hackschnitzelheizung mit Waldhackgut

Beitragvon Hannoveraner01 » Fr Mär 20, 2026 11:16

Hallo zusammen,

ich plane gerade unser Bauernhaus auf eine Hackschnitzelheizung umzubauen. Platz für die Heizung und Bunker ist im Gebäude genug vorhanden.
Das Wohnhaus hat ca. 350m² Wohnfläche und wird aktuell mit einer 42KW Gasheizung beheizt.

Mein Wunsch ist es, die Heizung mit Hackschnitzeln aus kompletten Bäumen und Ästen zu beheizen und nicht auf weiße Ware angewiesen zu sein.
Bisher habe ich ein Angebot von Hargassner und HDG vorliegen, Hargassner hat mir eine 40 KW Anlage mit 2.000 L Pufferspeicher angeboten und HDG eine 50 KW mit ebenfalls 2.000L.
Vor ca. 2 Jahren hatte ich schonmal ein Angebot von Heizomat erhalten, auch 50KW. Hier ist mir bei der Vertriebsniederlassung mit 350 km Entfernung und einem Heizungsbauer vor Ort der dann den Rest machen soll nicht so Wohl bei der Sache.

Wie sind bei den drei Heizanlagen die Erfahrungen bei den Hackschnitzeln aus ganzen Bäumen? HDG wirbt ja extra damit, dass denen Heizungen daraus ausgelegt sind bzw damit klarkommen.

Zu den Preisen war HDG bei mir knapp 10% teurer als die Hargassner. Heizomat war bei dem Angebot von Ende 2023 1/3 günstiger als die Hargassner, dort kommen jedoch noch die Arbeiten vom Heizungsbauer vor Ort und der Schornstein dazu.

Besten Gruß aus Norddeutschland.
Hannoveraner01
 
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Re: Hackschnitzelheizung mit Waldhackgut

Beitragvon AP_70 » Fr Mär 20, 2026 11:44

Servus Hannoveraner,

gehe in den Bereich:
- Erneuerbare Energien
- Holzenergie

Da sind zig "Fred´s" zum einlesen über Hackgutheizungen. :prost:
Der Bayerische Wald - Das gelobte Land
Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein
Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg
Ich bremse nur zum Kotzen
AP_70
 
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Re: Hackschnitzelheizung mit Waldhackgut

Beitragvon wastl90 » Fr Mär 20, 2026 11:59

Hannoveraner01 hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich plane gerade unser Bauernhaus auf eine Hackschnitzelheizung umzubauen. Platz für die Heizung und Bunker ist im Gebäude genug vorhanden.
Das Wohnhaus hat ca. 350m² Wohnfläche und wird aktuell mit einer 42KW Gasheizung beheizt.

Mein Wunsch ist es, die Heizung mit Hackschnitzeln aus kompletten Bäumen und Ästen zu beheizen und nicht auf weiße Ware angewiesen zu sein.
Bisher habe ich ein Angebot von Hargassner und HDG vorliegen, Hargassner hat mir eine 40 KW Anlage mit 2.000 L Pufferspeicher angeboten und HDG eine 50 KW mit ebenfalls 2.000L.
Vor ca. 2 Jahren hatte ich schonmal ein Angebot von Heizomat erhalten, auch 50KW. Hier ist mir bei der Vertriebsniederlassung mit 350 km Entfernung und einem Heizungsbauer vor Ort der dann den Rest machen soll nicht so Wohl bei der Sache.

Wie sind bei den drei Heizanlagen die Erfahrungen bei den Hackschnitzeln aus ganzen Bäumen? HDG wirbt ja extra damit, dass denen Heizungen daraus ausgelegt sind bzw damit klarkommen.

Zu den Preisen war HDG bei mir knapp 10% teurer als die Hargassner. Heizomat war bei dem Angebot von Ende 2023 1/3 günstiger als die Hargassner, dort kommen jedoch noch die Arbeiten vom Heizungsbauer vor Ort und der Schornstein dazu.

Besten Gruß aus Norddeutschland.


Wir heizen seit Jahr(zehnten) nur mit Kronenmaterial. Alles "gute" wird geschnitten oder als Brennholz verkauft. Weiße Ware benötigst du nicht. Warum auch? Natürlich erhöht sich natürlich etwas, die Heizungen kommen damit aber alle ohne Probleme klar. Natürlich sollte das Holz, egal welches du dafür nimmst, vernünftig gehäckselt sein. Größere Spreisel oder Fremdkörper können natürlich zu Problemen führen.
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Re: Hackschnitzelheizung mit Waldhackgut

Beitragvon huabermaxl2 » Fr Mär 20, 2026 12:08

wastl90 hat geschrieben:
Hannoveraner01 hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich plane gerade unser Bauernhaus auf eine Hackschnitzelheizung umzubauen. Platz für die Heizung und Bunker ist im Gebäude genug vorhanden.
Das Wohnhaus hat ca. 350m² Wohnfläche und wird aktuell mit einer 42KW Gasheizung beheizt.

Mein Wunsch ist es, die Heizung mit Hackschnitzeln aus kompletten Bäumen und Ästen zu beheizen und nicht auf weiße Ware angewiesen zu sein.
Bisher habe ich ein Angebot von Hargassner und HDG vorliegen, Hargassner hat mir eine 40 KW Anlage mit 2.000 L Pufferspeicher angeboten und HDG eine 50 KW mit ebenfalls 2.000L.
Vor ca. 2 Jahren hatte ich schonmal ein Angebot von Heizomat erhalten, auch 50KW. Hier ist mir bei der Vertriebsniederlassung mit 350 km Entfernung und einem Heizungsbauer vor Ort der dann den Rest machen soll nicht so Wohl bei der Sache.

Wie sind bei den drei Heizanlagen die Erfahrungen bei den Hackschnitzeln aus ganzen Bäumen? HDG wirbt ja extra damit, dass denen Heizungen daraus ausgelegt sind bzw damit klarkommen.

Zu den Preisen war HDG bei mir knapp 10% teurer als die Hargassner. Heizomat war bei dem Angebot von Ende 2023 1/3 günstiger als die Hargassner, dort kommen jedoch noch die Arbeiten vom Heizungsbauer vor Ort und der Schornstein dazu.

Besten Gruß aus Norddeutschland.


Wir heizen seit Jahr(zehnten) nur mit Kronenmaterial. Alles "gute" wird geschnitten oder als Brennholz verkauft. Weiße Ware benötigst du nicht. Warum auch? Natürlich erhöht sich natürlich etwas, die Heizungen kommen damit aber alle ohne Probleme klar. Natürlich sollte das Holz, egal welches du dafür nimmst, vernünftig gehäckselt sein. Größere Spreisel oder Fremdkörper können natürlich zu Problemen führen.


Hier auch so, jetzt im 30. Jahr. Ich denke alle laufen mittlerweile. Wir heizen auch wie Wastl nur Restholz, also Kronenholz und hauptsächlich Fichtengipfel. Wie er gesagt hat, lange Teile oder Fremdkörper machen Probleme.
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Re: Hackschnitzelheizung mit Waldhackgut

Beitragvon Falke » Fr Mär 20, 2026 15:00

... verschoben nach <Holzenergie>

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Re: Hackschnitzelheizung mit Waldhackgut

Beitragvon 240236 » Sa Mär 21, 2026 0:41

Das ist doch Standart, daß nur Kronenmaterial verheizt wird. Bei dem derzeitigen Holzpreis wäre das ja ein finanzielles Fiasko
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Re: Hackschnitzelheizung mit Waldhackgut

Beitragvon huabermaxl2 » Sa Mär 21, 2026 4:14

240236 hat geschrieben:Das ist doch Standart, daß nur Kronenmaterial verheizt wird. Bei dem derzeitigen Holzpreis wäre das ja ein finanzielles Fiasko


Ich kenne mehrere, die Buchen Polterholz frei Hof kauften und dann hacken liesen. Gibt’s alles
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Re: Hackschnitzelheizung mit Waldhackgut

Beitragvon 240236 » Sa Mär 21, 2026 7:53

huabermaxl2 hat geschrieben:
240236 hat geschrieben:Das ist doch Standart, daß nur Kronenmaterial verheizt wird. Bei dem derzeitigen Holzpreis wäre das ja ein finanzielles Fiasko


Ich kenne mehrere, die Buchen Polterholz frei Hof kauften und dann hacken liesen. Gibt’s alles
Polter holz ist auch Brennholz. Da finde ich Hacken in Ordnung. Ich bin von Stammholz, von Verkaufsholz oder Sägerholz ausgegangen.
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Re: Hackschnitzelheizung mit Waldhackgut

Beitragvon Redriver » Sa Mär 21, 2026 9:20

Hallo,
vielleicht sollten wir mal klären was mit Waldhackgut gemeint ist.
Bei uns ist Weiße Ware ,Hackgut ohne Grünanteil wie Nadel , Laub....
Ich nenne es jetzt mal Normales Hackgut, das ist mit wenig Nadeln und Grünzeug .
Weißeware und Normales Hackgut sehe ich als trocken an mit weniger als 30% Restfeuchte.
Waldhackgut ist bei uns alles was beim Holzeinschlag mit aus dem Bestand kommt auch Äste und alles noch feucht gehackt also ist hier auch mehr als 30% Restfeuchte gegeben, und das geht bei uns in der Umgebung in Großanlagen wie Autohbahnraststätte , Wärmeverbund.... eigentlich nur Anlagen die das auch können den da ist der Abbrand anders aufgebaut.
Solches Hackgut mit vielleicht 50% Restfeuchte und ein Aussehen wie Rindenmulch wird eine normale Hackgutheizung wie im Einfamilienhaus verbaut mit max G50 immer Probleme haben. Ich würde mir kurz gesagt so einen Dreck nicht antun wollen. Wir heizen seit 26 Jahren eigentlich nur Weißeware und das birgt die geringsten Probleme. Wir hatten immer mal so Versuche da etwas schlechtere Ware einzubringen weils halt grad da war , hat nie richtig gute Ergebnisse gebracht. Würde da dann auf jedenfall einen Ofen nehmen der G50 problemlos kann, und das beim Anwender erfragen, nicht dem Verkäufer zuviel glauben. Wenn ich jemanden an der Hand hab der mir als Anwender erzählt was Sache ist kann man hier mit schlechter Hackgutqualität auch arbeiten und sich drauf einlassen.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!
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Re: Hackschnitzelheizung mit Waldhackgut

Beitragvon strokes » Sa Mär 21, 2026 10:28

Es kommt auch auf den Ascheanfall an. Wir nutzen auch nur schöne weiße Ware, damit meine ich Restholz Gipfel usw. Also alles was keine Abschnitte als Verkaufsware mehr bringt.
Durchmesser dann alles unter ca 20cm, also das sind nicht nur Nadeln und kleine Äste. Papierholz 2-3m ist mir zu aufwändig in der Arbeit und das wird dann alles einfach gehackt.
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Re: Hackschnitzelheizung mit Waldhackgut

Beitragvon Waidla66 » Sa Mär 21, 2026 18:48

ich habe eine Hargassner Anlage mit 50 kW, bei mir kommt alles rein, auch feucht, habe bis jetzt noch kein Problem gehabt.
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Re: Hackschnitzelheizung mit Waldhackgut

Beitragvon Steyrer8055 » So Mär 22, 2026 7:07

Hallo!
"Weisse Ware" ist HG aus dem Sägewerk, d.h. entrindete Ware Sägerestholz. Euer HG aus Kronenholz, Ästen, Wipfeln, Waldrestholz, ist Waldhackgut. Lass ich nur Stammholz vom Polter durch kommt es nahe der weissen Ware. Sobald der Rindenanteil höher wird ist der Ascheanteil u. die Verbrennung anderst. Klein-Anlagen brauchen beste Qualität, das kann aber Waldhackgut genau so sein. Es kommt auf den Hacker, Bediener, Vorbereitung auch an. Eine HG-Heizung ist auch anspruchsvoll.
Ich teile nicht die Ansicht, daß Waldhackgut u. Flurholz der letzte Mist ist, was eine HG-Heizung bekommt. Wichtig ist, daß sie G50 verträgt, von den Störungen her. In Kleinanlagen die zulässige Feuchtigkeit nicht überschreitet.

mfg Steyrer8055
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Re: Hackschnitzelheizung mit Waldhackgut

Beitragvon 240236 » So Mär 22, 2026 8:45

Steyrer8055 hat geschrieben: Eine HG-Heizung ist auch anspruchsvoll.
Diese Aussage teile ich nicht. Meine beriden sind sehr anspruchlos. Alles was nicht größer als G50 ist nehmen sie an
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Re: Hackschnitzelheizung mit Waldhackgut

Beitragvon Ecoboost » So Mär 22, 2026 20:18

Servus,

der Unterschied von Stammware und Waldhackgut aus Reisig und Ästen kann schon enorm sein.
Allerdings hätte ich das so nicht gehackt sondern noch ein wenig trocknen lassen.


Gruß

Ecoboost
Wenn eine Frau schweigt soll man sie nicht unterbrechen. :roll:
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Re: Hackschnitzelheizung mit Waldhackgut

Beitragvon wastl90 » Mo Mär 23, 2026 8:50

Klar, reine Hecken und feuchte Fichtenäste sind Mist. Gemischt mit alles unterhalb 20 oder 16cm, geht aber gut. Warum sollte das auch nicht gehen? Ich jage von dem Zeug jährlich ca. 300-400m3 durch.
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