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Häckseln vs Kurzschnittladewagen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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22 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Häckseln vs Kurzschnittladewagen

Beitragvon Woodmaster » So Apr 01, 2007 10:27

Hallo hätte mal eine Frage was ist denn der Unterschied zwischen dem Gars Häckseln und einem Kurzschnittladewagen??
Mfg
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Beitragvon Jungbauer » So Apr 01, 2007 20:15

gehäckselt wird mit nem Mais Häcksler und Pick Up vorne drann, das andere ist n Ladewagen mit Schneidwerk

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Beitragvon Schorle macht frisch » Di Apr 03, 2007 6:09

Welches System hat welche Vorteile und Nachteil? Ist das Material, welches hinten raus kommt ähnlich?
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Beitragvon lagavulin » Di Apr 03, 2007 9:40

Die Qualität von modernen Silierwagen ist vergleichbar mit der vom Häcksler.
Häcksler schneiden systembedingt noch etwas kürzer, aber Kühe sind Wiederkäuer und das Futter sollte Struktur haben, deshalb ist das kein großer Nachteil.

Die Schlagkraft hängt von den jeweiligen Fahrzeugen ab und von der Feld-Silo-Entfernung:
Grob kann man sagen, ein 600PS Häcksler mit der entsprechenden Kette hat in etwa die gleiche Schlagkraft wie zwei Pöttinger Jumbos mit 300PS Schleppern davor.

Falls ich hier falsch liege bitte um Korrektur.

In der Regel ist eine Silierwagenkette kostengünstiger als eine Häckslerkette, wenn man alle Kosten einbezieht, d.h. man muss das eigene Fahrzeug dann rausrechnen, das bei der Kette mitfährt.
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Beitragvon biohoefe » Di Apr 03, 2007 18:22

muss dem über mir recht geben,
je weiter die entfernung vom silt zum feld desto wirtschaftlicher wird der hächsler!
allerdings steht außer frage das das ladewagenfutter besser für die kühe ist! für die biogasanlage ist jedoch der hächsler besser :twisted: .
gruß
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Beitragvon 251at » Di Apr 03, 2007 20:04

biohoefe hat geschrieben:muss dem über mir recht geben,
je weiter die entfernung vom silt zum feld desto wirtschaftlicher wird der hächsler!
< snip >


Wiviel billiger ist denn ein Abtranspotfahrzeug gegnenüber einen Ladewagenzug bei gleicher Kapazität?

Eindeutig wird es meiner Einschätzung nach erst wenn man mit (Staßen-)LKW abfährt, dann ist natürlich ein Übeladewagen nötig.
251at
 
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Beitragvon Dieselix » So Apr 08, 2007 11:34

Muss ich ganz klar wiedersprechen das ladewagenfutter besser für die Kühe ist, Struktur hat nichts mit kurzer oder langer Halmlänge zu tun, sondern bezeichnet die Halmstabilität, d.h. ein junges ungeschnittenes Futter hat weniger struktur als ein älteres kurzgehäckseltes
Die kuh als wiederkäuer braucht futter das den pansen anregt und da hat gehäckseltes futter die nase vorn weil es viel mehr kleine stücke hat die an der pansenwand kratzen können
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Beitragvon lagavulin » So Apr 08, 2007 12:25

251at hat geschrieben:Wiviel billiger ist denn ein Abtranspotfahrzeug gegnenüber einen Ladewagenzug bei gleicher Kapazität?...


Auf der dlz Homepage kann man auch einen Vergleich lesen.
Für Abonnenten mit Anmeldung zu lesen.

Zitat:
"Die jährliche Einsatzfläche wurde von 250 bis 3000 ha verändert, wobei für die Häckslerlinie zusätzlich 50 Prozent der Einsatzfläche für die Maisernte veranschlagt wurden.
...
So ist die Ladewagenlinie bei einer jährlichen Einsatzfläche von 500 ha immer kostengünstiger als die Häckslerlinien. Nur bei hohen jährlichen Einsatzflächen rechnen sich die hohen Anschaffungskosten des Feldhäckslers. Bei 1000 ha nähern sich die Kostenlinien stark an. Bei 1500 ha Einsatzfläche wird die Häckslerlinie mit Kippanhängern ab 5 km Transportentfernung kostengünstiger als die Ladewagenlinie. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten für die Transporteinheiten ist die Häckslerlinie mit Abschiebewagen in diesem Beispiel stets die teuerste."
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Beitragvon 844XLplus » So Apr 08, 2007 12:39

Also, in der Zeitschrift "Milchpur" des Milchprüfring Bayerns war vor kurzem ein interessanter Artikel drin gestanden. Die haben drei Grasfutter-Silagetechniken verglichen.
Hier mal der Link zur Zeitschrift als PDF:
http://www.mpr-bayern.de/3.1/mpr.de/data/media/2813/01-07-Internet.pdf

Für alle die nicht gleich die ganze Zeitschrift wollen, habe ich auch mal kurz das Fazit als JPG gespeichert!

@Dieselix: Im Fazit steht eindeutig, dass bei Selbsfahrhächslern das Gras zu wenig Struktur hat, und dadurch nicht pansengerecht ist!

Gruß
Dateianhänge
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Grassilage.JPG (46.4 KiB) 4083-mal betrachtet
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Beitragvon Dieselix » So Apr 08, 2007 15:29

Dann sag ichs halt nochmal : struktur hat nichts mit der schnittlänge zu tun, sondern mit dem alter des futters
Ist schade dass selbst die hälfte der Futtermittelberater, Schulen, und Fachblätter das immer noch nicht checken - und somit auch viele Landwirte nicht

Und ob jetzt der Ladewagen oder der Häcksler günstiger ist, ist ansichtsache
Bei uns jedenfalls ist der LU Häcksler nicht teurer als der LU Ladewagen
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Beitragvon lagavulin » So Apr 08, 2007 16:10

@ Dieselix, ich würde mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen und diese Aussage treffen. Ist meine Meinung und wir haben Meinungsfreiheit.

Zu den Kosten:
Wie beschrieben, muss man bei dem Häcksler dann die selbst erbrachten Leistungen mitberechnen.
Man kann nur richtig vergleichen, wenn beide Verfahren komplett angeboten wird, dann sieht man auch ohne berechnen die Kosten pro Hektar.

Es kann sein, dass die LUs gleich viel kosten, aber der mit dem Ladewagen eine höhere Gewinnmarge hat, das ist aber dem Nutzer egal, er möchte möglichst wenig bezahlen. Dann ist für mich als Nutzer eine Kostenneutralität vorhanden.
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Beitragvon Dieselix » So Apr 08, 2007 18:46

Och, ich darf mich ruhig rauslehnen, ich weiss ja wovon ich spreche, und die praxisrückmeldungen bestätigen es immer wieder
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Beitragvon 251at » Di Apr 10, 2007 14:25

lagavulin hat geschrieben:
251at hat geschrieben:Wiviel billiger ist denn ein Abtranspotfahrzeug gegnenüber einen Ladewagenzug bei gleicher Kapazität?...


Auf der dlz Homepage kann man auch einen Vergleich lesen.
Für Abonnenten mit Anmeldung zu lesen.

Zitat:
"Die jährliche Einsatzfläche wurde von 250 bis 3000 ha verändert, wobei für die Häckslerlinie zusätzlich 50 Prozent der Einsatzfläche für die Maisernte veranschlagt wurden.
...
So ist die Ladewagenlinie bei einer jährlichen Einsatzfläche von 500 ha immer kostengünstiger als die Häckslerlinien. Nur bei hohen jährlichen Einsatzflächen rechnen sich die hohen Anschaffungskosten des Feldhäckslers. Bei 1000 ha nähern sich die Kostenlinien stark an. Bei 1500 ha Einsatzfläche wird die Häckslerlinie mit Kippanhängern ab 5 km Transportentfernung kostengünstiger als die Ladewagenlinie. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten für die Transporteinheiten ist die Häckslerlinie mit Abschiebewagen in diesem Beispiel stets die teuerste."


Ist das der Text hier?
http://www.poettinger.at/landtechnik/download/sd_verfahrensvergleich_de.pdf
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Beitragvon lagavulin » Di Apr 10, 2007 15:21

@ 251at, si senor.
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