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Haiti - und überhaupt

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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36 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Haiti - und überhaupt

Beitragvon tiger12 » So Jan 17, 2010 22:57

Hab gerade - oder gucke Anne Will. Spenden werden gesammelt, vor kurzem waren es 165.000 Euro. Die Bundesrebublik hat erst 1.5 Mio, jetzt 7.5 Mio zugesagt.

Wie wäre eine andere Regelung: Jedes Industrieland verpflichtet sich, für weltweite Katastrophenfälle zweimal im Jahr jeweils 1 Euro pro Einwohner zurückzulegen. Geld, das im Bedarfsfall augenblicklich fließt.

Ich denke, das kann jedes Industrieland verkraften. Weltweit käme eine enorme Summe zustande, die es erlauben würde, sozusagen eine schnelle Eingreiftruppe vorzuhalten. Keine tödlichen Verzögerungen.

Telefon und Internet gehen sekundenschnell, Hilfe braucht fast ne Woche, das passt nicht.

Es wäre auch ein Stück Menschlichkeit.

Die nächste Katastrophe kommt - ganz bestimmt - und wir werden davon so überrascht wie jedes Jahr wieder von Weihnachten - kann ja keiner ahnen.

tiger12
Zuletzt geändert von tiger12 am So Jan 17, 2010 23:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Haiti - und überhaupt

Beitragvon amwald 51 » So Jan 17, 2010 23:07

servus mitanand
tiger12 hat geschrieben: Keine tödlichen Verzögerungen.
Telefon und Internet gehen sekundenschnell, Hilfe braucht fast ne Woche, das passt nicht.
tiger12

... das damit vorhandene geld kann sich trotzdem genausowenig von null auf nix in wirksames helfen verwandeln. im aktuellen fall z.b. kann mit geld vor ort in haiti sogut wie absulut nix angegangen werden, weil einfach keine infrastruktur mehr vorhanden ist, soweit diese vorher für das gemeine volk nicht eh schon unter aller s.. war.
grüße vom alpenrand
amwald 51
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Re: Haiti - und überhaupt

Beitragvon tiger12 » So Jan 17, 2010 23:15

Für eine schnelle Eingreiftruppe das geringste Problem - die Amis machens gerade - leider zeitverzögert.

Mein Gott, du willst doch auch ne Feuerwehr, für dich

tiger12
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Re: Haiti - und überhaupt

Beitragvon tiger12 » So Jan 17, 2010 23:19

Wenn man sagt, es kann ein Vulkan ausbrechen, was machen wir dann, oder, es kann einen Sturm geben, was dann, oder es kann ein Erdbeben geben, was dann, - ja, dann kann man sich vorbereiten.

tiger12
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Re: Haiti - und überhaupt

Beitragvon amwald 51 » Mo Jan 18, 2010 0:59

servua mitanand
tiger12 hat geschrieben:Für eine schnelle Eingreiftruppe das geringste Problem - die Amis machens gerade - leider zeitverzögert.
Mein Gott, du willst doch auch ne Feuerwehr, für dich
tiger12

... auch die schnelle eingreiftruppe muß zuerst mal wissen 'was anliegt' und nach den erfordernissen ohne blinden aktionissmus zusammengestellt, (ausgerüstet) und ins land gebracht werden, das dauert trotzdem, auch wenns geld nicht das problem darstellt. und wo soll eine evtl. dauernd sofort einsetz-/abrufbare eingreif-truppe stationiert sein >> in usa, china, japan, türkei oder wo sonst. es wäre eine subvention eines dieser länder zu lasten aller anderen geldgeber, darüber wäre ewiger streit programmiert.
wenns bei mir brennen sollte braucht auch die freiw. feuerwehr vor ort eine gewisse zeit bis sie am brandherd wäre. und diese je nachdem paar mehr oder weniger minuten kämen einem wie eine ewigkeit vor.
es ist eben alles relativ :idea: :idea: :idea:
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Re: Haiti - und überhaupt

Beitragvon Jutta » Mo Jan 18, 2010 7:03

Es hapert ja auch gerade in Haiti an der Koordination der Einsätze... sprich: Müssen ja erst mal Leute mit entsprechenden Orts- und Sachkenntnissen der Lage vor Ort sein, die die eintreffenden Hilfskräfte aus dem Ausland entsprechend einsetzen können. Da nutzt das ganze Geld nichts... vor allem, wenn dann noch Korruption eine große Rolle spielt.
Jutta
 
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Re: Haiti - und überhaupt

Beitragvon Manfred » Mo Jan 18, 2010 7:28

Ich fände so eine "Eingreitruppe" auch wichtig und richtig.
Ein Großteil der nötigen Kapazitäten ist weltweit massenweise in Form von Militärausrüstung und -Personal vorhanden.
Die kritischen Erdbebengebiete sind bekannt.

Ich habe noch nie verstanden, wieso es länger als 2 Stunden dauert, bis Aufklärungsflugzeuge vor Ort sind und länger als 12 Stunden, bis Schwärme von Helis mit Bergungsteams und Pionieren zur (Wieder-)Erstellung von Landungspisten eintreffen.
Auch sollten in erdbebenanfälligen armen Ländern Depots mit Werkzeugen zur Selbsthilfe angelegt werden. Mit blosen Händen lassen sich schlecht Leute zwischen Betonplatten bergen, und wenn man noch so viele Hilfskräfte hat. Mit Vorschlahämmern, schweren Meiseln, Spitzhacken etc. sieht es schon ganz anders aus. Da könnten in den ersten 24 Stunden viele, viele Leben mit einfachsten Mitteln gerettet werden.

Also:
Einrichtung eines Planungs- und Organisationsstabes, der Pläne bereithält, wie und von wo für Kathastrophen verschiedenen Ausmaßes am schnellsten Hilfe heranzuführen ist.
Internationale Abkommen über die Nutzung militärischer Transport- und Pionierkapazitäten und deren Bezahlung, sowie über die nötigen Überflugs- und Durchfahrtsrechte etc.
Neustationierung von Aufklärungskapazitäten, wo diese im Großraum nicht anders zu beschaffen sind.
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Re: Haiti - und überhaupt

Beitragvon Jutta » Mo Jan 18, 2010 7:31

Manni - äh sorry... Manfred - ich gebe Dir vollkommen Recht. Aber was nutzen die super ausgestatteten Rettungstrupps, wenn niemand vor Ort ist, der ihnen zeigen kann, wo sie eingesetzt werden sollen... Und so scheint es in Haiti ja auch zu sein...
Jutta
 
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Re: Haiti - und überhaupt

Beitragvon Meini » Mo Jan 18, 2010 8:05

Äh für das was ihr vorschlagt, müsste erstmal ein Staat vorhanden in Haiti herrschte vorher schon das Chaos. Ein Staat wie wir uns vorstellen gab es da nicht, also wie willst du da Lager für Werkzeug Nahrung etc. pp einrichten die wären ratsfats verhökert. Das eingreifen in solche Staaten scheitert idr. siehe Somalia und ich hoffe nicht Afghanistan, oder dem Jemen.

Wichtiger wäre es die Rahmenbedingungen zu verbessern, keine Geschäfte mit Diktaturen und Stopp der Ausbeutung solcher Staaten .
Eine Soforthilfe ist gut und richtig, aber eine langfristige Stabilisierung solcher Staaten, eine Führung in Richtung Demokratie dürfte deutlich mehr leben retten.
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Haiti - und überhaupt

Beitragvon Manfred » Mo Jan 18, 2010 8:10

Ein paar km weiter ist die Dominikanische Republik, wo man Lager anlegen könnte. Da gibt es sogar Helis und LKWs. Aber anscheinend nur für Journalisten und Touris.
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Re: Haiti - und überhaupt

Beitragvon Meini » Mo Jan 18, 2010 8:13

Stimmt :wink: ist aber nur ein Staat
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Re: Haiti - und überhaupt

Beitragvon hans g » Mo Jan 18, 2010 9:06

tiger12 hat geschrieben:

Wie wäre eine andere Regelung: Jedes Industrieland verpflichtet sich, für weltweite Katastrophenfälle zweimal im Jahr jeweils 1 Euro pro Einwohner zurückzulegen. Geld, das im Bedarfsfall augenblicklich fließt.

Ich denke, das kann jedes Industrieland verkraften.

ALLE industrieländer sind verschuldet bis über "beide ohren"---WIE SOLL DAS GEHEN :?:
hans g
 
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Re: Haiti - und überhaupt

Beitragvon hans g » Mo Jan 18, 2010 9:07

Manfred hat geschrieben:Ein paar km weiter ist die Dominikanische Republik, wo man Lager anlegen könnte. Da gibt es sogar Helis und LKWs. Aber anscheinend nur für Journalisten und Touris.

wer ZAHLEN kann ist klar im vorteil.
hans g
 
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Re: Haiti - und überhaupt

Beitragvon brainfart » Mo Jan 18, 2010 10:11

> ALLE industrieländer sind verschuldet bis über "beide ohren"---WIE SOLL DAS GEHEN

Hey Schreihals, du kennst den UNTERSCHIED zwischen MILLIONEN und MILLIARDEN?
1-10 Millionen ist das, was man im Katastrophenfall spendet. 10-100 MILLIARDEN (das wären dann 100-1000€/Einwohner) ist das, was man bonuszahlenden zockenden Banken in den Rachen wirft.

Man VERGISST ja mal schnell ein paar NULLEN und VERLIERT den ÜBERBLICK, gell?
Brain, du bist echt... wäh, lol.
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Solange Du Menschen, Schweine und Kühe nicht unterscheiden kannst, halt Dich einfach raus.
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Dem ham`s wirklich ins Hirn geschissn. Der heißt nicht nur so...
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Re: Haiti - und überhaupt

Beitragvon hans g » Mo Jan 18, 2010 11:08

brainfart hat geschrieben:....und VERLIERT den ÜBERBLICK, gell?

und---wie willste politisch durchsetzen,dass rücklagen für katastrophen gebildet werden :?:
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