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Hallo und eine Frage zu Fichtenstammholz

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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25 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Hallo und eine Frage zu Fichtenstammholz

Beitragvon Michael70 » Di Nov 20, 2007 21:16

Grüß euch!

Will mich mal kurz vorstellen bevor ich mit meiner Fragerei loslege :)

Ich komme aus Oberfranken,bin 36 und gelernter Forstwirt.

Seit 1990 bin ich in der Landschaftspflege tätig.

Da es jetzt schon paar Jahre her ist habe ich ein paar Fragen zu Fichtenstammholz.

Folgendes: Ich soll bei einem Bekannten im Wald ca 30 Fichten mit BHD 60-80 cm einschlagen.
Da dies ja ziemliche Kaliber sind können die meisten Sägewerke in meiner Gegend die nicht mal schneiden,haben also kein Interesse.
Ich werd am Freitag mal eine ungefähre Masseermittlung vornehmen.
Frage 1: Wo bzw an wen kann sich mein Bekannter wenden um das Holz zu verkaufen z.B. Holzindustrie etc...
Bei der WBV ist klar,nur..muss man da Mitglied sein das die etwas unternehmen?
Frage 2: was kann man ungefähr für einen FM Fichtenholz dieser Stärke preislich erwarten?
Frage 3: Mein Bekannter schlägt das Holz privat ein...wie sieht das dann mit der Versteuerung des Erlöses aus?
Ich bedanke mich schon mal im voraus für kompetente Antworten :D

Gruss Michael
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Beitragvon NinjaFlo » Di Nov 20, 2007 21:31

Mach doch ganz einfach Brennholz davon.

Verkauf es an Selbstabholer hast die wenigste Arbeit.
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Beitragvon Michael70 » Di Nov 20, 2007 21:40

Hallo,

Na ja ich hatte eigentlich nicht vor mir so eine Unmenge Arbeit zu machen...

Bei uns in der Gegend ist Fichte als Brennholz eh nicht so der Renner,ausserdem finde ich es schade solche starken Stämme zu Brennholz zu verarbeiten.
Ist doch ideal für Bauholz..falls noch was aus mieiner Fowi Zeit hängengeblieben ist...

Gruss Michael
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Beitragvon Frankenwäldler » Di Nov 20, 2007 23:25

NinjaFlo hat geschrieben:Mach doch ganz einfach Brennholz davon.

Verkauf es an Selbstabholer hast die wenigste Arbeit.

Sry aber manchma wäre es echt besser, wenn gewisse Leute die von garnix eine Ahnung haben einfach mal ihre nutzlosen Komentare unterlassen würden!!!
Ich glaube kaum das Michael ein großes Interesse daran hat, wertvolles Stammholz (insofern die Qualität stimmt) zu Brennholz zu zersägen!

@Michael70: Wann habt ihr denn vor das Holz einzuschlagen?
Weil wenn es kein Käferholz ist, würde ich eher noch ein bisschen warten, da (meiner meinung nach) "grünes Holz" im Frühjahr wieder eher gesucht wird, du dann das Holz wenn du es privat verkaufen möchtest eher losbringst, und du nen besseren Preis bekommst.
Ob man auch als Nichtmitglied über die Wbv verkaufen kann, kann ich dir leider nicht sagen, aber ich würde mich einfach mal an den zuständigen Förster wenden, der ist dir bestimmt gerne behilflich. :wink:

Auch stärkeres Holz dürfte keinerlei Probleme geben dies abzusetzen, da die Sägewerke wenn sie das Holz nicht durch den Gatter bekommen einfach zurechtschneiden.
Noch ein kleiner Tipp... die kleinen, alten, manchmal noch vom Wasserrad betriebenen Sägen, die es ab und an noch in Oberfranken gibt, haben ziemlich oft größere Gatter als die großen Sägewerke.

Gruß Frankenwäldler
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Beitragvon Hartmut Würzburg » Mi Nov 21, 2007 2:13

Hallo zu
1. WBV Beitrag ist 10.- Euro pro Jahr in der Fränkischen Schweiz (Oberfr)
Transport nicht inkl. sondern 10.- Euro pro FM extra.

2. Preise in Himmelkron soweit ich weis werden bei (Submissionen) die
besten Preise gemacht. naturlich nur bei dieser Submission, und da
kommst ja wiederum drauf an was wer Bietet!
Denke recht viel anderes als eine Subm. ist wegen Kyrill nichts, denn
der Fi Preis liegt schon unter dem der Kiefer, das gabs bisher noch nie!

3. Wenn er unter 3 ha Wald hat, und keine Landwirtschaft angemeldet hat,
muss keine Steuer darauf gezahlt werden! Alles was angemeldet ist,
und über 3 ha hat, Wirtschaftet laut Gericht Wertschöpfend, also mit
finanzieller Interesse. So stehts im Heft 3 "Der Deutsche Waldbesitzer".

Wende dich doch am besten mal an den Herrn Eisinger ist Forstamtsrat der FBG Bayreuth und Pegnitz durchwahl ist 433 beim Amt für Forst und Landwirtschaft in Bayreuth ist ja eh die Regierung Oberfrankens! :D
Zuckerrübenbauer aus Leidenschaft.
Südzucker AG Ochsenfurt
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Beitragvon Landeiohneeiland » Mi Nov 21, 2007 7:17

Hallo Michael,

bei uns im Nordschwarzwald wird solches Holz häufig wie folgt verkauft:
Den Stamm aufteilen vom Erdstamm beginnend in 4m, 4,5m bzw. 5m Stücke wobei jeder Stammteil min. 10cm Übermaß haben muß und einen Mitteldurchmesser m. Rinde von 50cm. Diese werden i.d.R. von zwei auf große Erdstämme spezialisierten Sägewerken aufgekauft. Ich habe letzes Jahr (Achtung vor Kyrill) ~87EUR/fm dafür erhalten. Die oberen Stammteile bringen dann etwas weniger sind aber für die "normalen" Sägewerke zu verarbeiten. Wichtig ist, daß Du Dich vor dem Aufteilen mit den möglichen Abnehmern auf die Art der Aufteilung einigst, sonst hast Du u.U. ein Sortiment das keiner will. Generell gibt Dir der zuständige Förster Auskunft welche Sortimente gerade bevorzugt gekauft werden. Für die Erdstämme kannst Du Dich ja mal mit den og. Spezialisten in Verbindung setzen, ich weiß allerdings nicht ob die nach OF kommen und auch dort einkaufen. Hier die Kontakte:
www.echtle-holz.de
www.klenk.com
Beide sind allerdings ziemlich heikel was die Qualität angeht (astfrei ist muß und jegliche Beschädigung, Wimmerwuchs, Naßkern usw. gibt deutliche Abzüge). Holen aber zügig ab und zahlen auch schnell.

Gruß
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Beitragvon Shortcut » Mi Nov 21, 2007 8:41

Hallo,

also die Dicke dürfte kein Problem sein, mein Säger holt sich einmal bei Bedarf ein mobiles Sägewerk und die können bis zu 1,20m Durchmesser schneiden.

Ich würde folgendes vorschlagen:

1. Nimm mal Kontakt mit der FBG vor Ort auf, meines Wissens nach verlangen die bei uns so um die 30€/h zum aufnehmen des Holzes, so wie ich das sehe reicht bei der Anzahl eine Stunde, du kriegst dann eine Holzliste und kannst damit bei verschiedenen Sägewerken den Preis erfragen.

2. Wenn wirklich erstklassige Qualität dabei ist lohnt es sich evtl. auch Stämme in eine Wertholzsubmission einzubringen, helfen kann dir dabei die FBG.

3. Lass dich beim Preis nicht zu sehr drücken, das was die FBG/Förster bei der Aufnahme angibt ist durchaus realistisch und nicht fern der Wirklichkeit falls dir das jemand erzählen will.

4. Bei der Aushaltung der Stämme würde ich möglichst lang lassen, da solches Holz bei uns teilweise gesucht wird für sehr lange Balken (max. Länge 20m, da der LKW nicht länger laden darf)

Gruß
CArsten
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Beitragvon Loisachtaler » Mi Nov 21, 2007 12:30

Die Holzindustrie kann die Stämme meist nicht verarbeiten, aber jede WBV sollte dir eigentlich ein kleines Sägewerk vermitteln können welches solche Sortimente noch als Langholz nimmt.
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Beitragvon STIHL 260 » Mi Nov 21, 2007 13:01

Hallo.

Schließe mich der Meinung von Shortcut an .Würde denn zuständigen Förster mal hin zuziehen und fall´s die quali. paßt . Wertholzsubmission.

gibts meist sehr anständige preise für´s holz.
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Beitragvon LKW-Stefan » Mi Nov 21, 2007 14:32

wo in Oberfranken bist du denn?
Hab auch 2-3 Holzhändler mit denen wir zusammenarbeiten .... :wink:
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Beitragvon Michael70 » Mi Nov 21, 2007 21:06

Hallo,

erstmal danke für die hilfreichen Antworten!

Will am Freitag das Holz erstmal selbst grob aufnehmen damit wir erstmal sehen um wieviele FM es sich handelt.

Werde auf jeden Fall mal Verbindung zum zuständigen Förster und der WBV aufnehmen.Der Preis sollte schon einigermassen passen,sonst lassen wir die Bäume stehen.
Als Einschlagzeitpunkt hatte ich so Januar bis Februar angedacht.
@LKW-Stefan ich komme aus dem Raum Bamberg.

Gruss Michael70
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Beitragvon Shortcut » Mi Nov 21, 2007 23:15

cool ich bin aus Kaltenbrunn...zwischen Coburg und Bamberg. Von daher nicht allzu weit von dir. Beim Einschlagzeitpunkt würde ich evtl. raten mal den Mondkalender zu befragen und einen Einschlagzeitpunkt für Bauholz zu wählen. Ich hab auch nie dran geglaubt aber es mal ausgetestet und es hat m. E. was gebracht. Außerdem gibt es auch Kunden die auf sowas Wert legen und dafür auch nochmal was beim Preis drauflegen.

Gruß
Carsten
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Beitragvon Robiwahn » Do Nov 22, 2007 9:53

Moin

Also wenn irgend ein Abnehmer wirklich bereit sein sollte, für "Mondholz" mehr Geld zu bezahlen, dann würde ich ihm das auch so einschlagen, aber ansonsten, naja ich seh das eher ein bisschen als Nepper-, SChlepper-, Bauernfängerzeugs.

Ein Prof. bei mir an der Uni hat sich mal ne Weile damit befasst und auch nen schönen Artikel im Netz dazu stehen. Ist ganz interessant zu lesen.

Grüße, Robert
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Beitragvon Shortcut » Do Nov 22, 2007 11:28

Hallo,

jeder hat darüber seine eigene Meinung. Ich kann dir nur von meinen Erfahrungen berichten und ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Ich stehe solchen Dingen als IT-ler und somit leicht logisch denkender Mensch auch sehr kritisch gegenüber.

Ich habe mal aus einem Stück Holz geschlagen genau zum dem entsprechenden Zeitpunkt für Bauholz, dann habe ich 2 Wochen später aus dem Stück nochmal welches geschlagen. Die Qualität war absolut vergleichbar. Beide Chargen habe ich im selben Sägewerk zu gleich starken Brettern/Bohlen schneiden lassen.

Die erste Charge hat sich überhaupt nicht gewunden oder verzogen, und wurde sehr schnell trocken. Die zweite brauchte (trotz gleichem Lagerplatz) wesentlich länger zum trocknen und hat sich etwas (nicht sehr) verzogen.

Kann jeder denken was er will...ich mach halt mein Holz seit dem immer nach dem Mondkalender, schlechter gefahren bin ich deswegen nicht, ich finde eher besser.

Gruß
Carsten
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Beitragvon lucki » Do Nov 22, 2007 12:37

Hartmut Würzburg hat geschrieben:3. Wenn er unter 3 ha Wald hat, und keine Landwirtschaft angemeldet hat,
muss keine Steuer darauf gezahlt werden! Alles was angemeldet ist,
und über 3 ha hat, Wirtschaftet laut Gericht Wertschöpfend


Das hab ich noch nie gehört. Bei meinem FA gilt jeder kleine Holzverkauf (unserer Erbengemeinschaft) als "Einnahme aus Land- und Forstwirtschaft" und ist zu versteuern.

Wie seht ihr das?

Lucki
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