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Harvester ?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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26 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Beitragvon Robiwahn » Di Mär 04, 2008 21:03

@T4nk

richtig geraten. Combbudder und Sensoren sind das Zauberwort. Sowohl für den aktuellen Baum (Sortiment, Länge, Durchmesser, Abschnittslänge, Zopf, etc.) als auch am Tages-/Einsatzende für den Gesamteinschlag (fm, Sortimentsverteilung)

Grüße, Robert
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Beitragvon T4nK » Di Mär 04, 2008 21:07

Hey, danke für die Antwort.


Hört sich ja spannend an, besonders mit der Tagesabrechnung. Handarbeit ist ja da mitlerweile echt ein Fremdwort, es sei denn man rechnet das bewegen der Joysticks mit dazu :lol: :lol:

T4nK
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Beitragvon Kuhkalb » Di Mär 04, 2008 21:19

Richtig eingesetzt ist ein Harvester schon Bestandschonend.
Doch oftmals wird auch bei schlechten Bodenverhältnisen noch gearbeitet obwohl der Boden gar nichts mehr trägt, egal welche Maschinen eingesetzt werden. Da ziehen teilweise selbst "total leichte" Seilschlepper ewig tiefe Fahrspuren, dass der zwischenraum vom Bodenblech schön glatt gezogen wird!
Und warum? Ganz einfach, eine Maschine die steht bringt kein Geld! Das ist nun mal so. und jeden Unternehmer zerrt ein langer Stillstand an der Liquität.

Bei uns wird warscheinlich im Herbst auch der Harvester kommen für Fichtendurchforstung. Da war schon mal ein Vollernter drin und die Rückegassen sind keineswegs kaputt gefahren worden.

Wie siehts eigentlich mit den Gassenbreiten bei Vollernter auf Kettenlaufwerk aus? Die müssten doch ziemlich breite Gassen haben wegen dem Ausschwenkendem Heck !

Gruß
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Beitragvon Same Argon » Di Mär 04, 2008 23:43

Hallo,

wie oben schon gesagt können die Harvester auch Bodenschonend eingesetzt werden indem die richtige Bereifung montiert ist und evtl. auch Bänder gefahren werden.
Zur Technik- moderne Harvester berechnen schon beim fällen was am besten aus dem Stamm gemacht wird damit es so viel wie möglich Kohle gibt. D.h. die Computerprogramme nehmen die letzten 10 aufgearbeiteten Bäume her und vergleichen die mit dem jetzt zu fällenden Baum. Durch die Durchmessergeber in den Entastungsmesser hat der Computer den Durchmesser vom Stamm und rechnet dann hoch was für Sortimente aus dem Baum am sinnvollsten sind und wie gesagt am meisten Geld bringen. Der Fahrer drückt eigentlich nur die Automatiktaste und beobachtet und führt den Kran nach. Er greift nur ein wenn z.B. der Stamm Stockfaul ist oder der Vorschub stockt wenn die Äste zu groß sind oder der Baum zu krumm. Den Fällschnitt führt der Fahrer manuell durch, dann rechnet der PC und ab geht es, die Walzen ziehen den Stamm durch die Entastungsmesser bis das Meßrad die richtige Länge angibt, dann hält der Vorschub automatisch und die Säge fährt aus, aber nur soweit so dick der Stamm ist( über Durchmessergeber weiss der PC wie weit er die Säge ausfahren soll ) , dann fährt der Vorschub kurz rückwärts, so ein zwei cm, damit das Schwert undgehindert zurück fahren kann. Sobald das Schwert wieder oben ist legt der Vorschub wieder los und der Zyklus beginnt von vorne. Und das alles in Bruchteilen von Sekunden!!
Bei gutem Bestand und mittelgroßen Maschinen sind 400 Festmeter am Tag keine Seltenheit.


Gruß Same A.
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Beitragvon Rohana » Mi Mär 05, 2008 0:43

Wie lange muss man denn warten um mit so einer Maschine effektiv arbeiten zu können ? Also, wie lange muss das Holz / der Wald "wachsen" .. und gehen diese Harvester nur für Fichten ? Was ist mit Mischwäldern ?
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Beitragvon Robiwahn » Mi Mär 05, 2008 9:14

Moin

Arbeiten kann man mit nem Harvester schon in rel. jungen Beständen. Wie in meinem obigen Bsp., nur war der Bestand noch zu dicht (Ki, 0,3x1,5). Lukrativ/Effektiv kann das auch schon sein, wenn eine entsprechende Fläche vorhanden ist (evtl. auch bei den Nachbarn) und entsprechend Masse anfällt. Das hängt natürlich auch von der Maschinengröße ab. Also bei uns wäre der Harvester schon für 100-120rm gekommen, da er auch gerade vorher in der Gegend beschäftigt war. Und bis jetzt liegt der Einsatzschwerpunkt im Nadelholz, da bei Laubholz die Astmesser nicht so effektiv arbeiten bzw. da noch nicht ein wirklich optimale Lösung gefunden ist. Das geht natürlich trotzdem bis zu einem gewissen Astdurchmesser.

Grüße, Robert
Zuletzt geändert von Robiwahn am Mi Mär 05, 2008 12:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon MANKarl » Mi Mär 05, 2008 9:40

Für die Bodenschonung beim Harvester sind hauptsächlich der Fahrer und die Bodenverhältnisse verantwortlich. Wenn bei Stabilem Boden gearbeitet wird, und der Fahrer auf den Gassen bleibt ist das eigentlich kein Problem, nur in unserer Nachbargemeinde ist ein Forstunternehmer mit Harvester tätig, und wenn der irgendwo im Wald war siehts aus wie nach einem Bombenangriff. Warum der gute Mann immer noch an Aufträger herannkommt ist mir ein Rätsel. Ich wollte mal aus einem Fichtenbestand zwei standtrockene fichten rausholen. Diese standen ca. 150-200 m vom Weg entfernt. Zwei Stunden hatte ich nach einem einigermasen befahrbaren Weg suchen müssen um dicht genug drann zu kommen. Gut mein Kleiner MAN hat nicht alzuviel Bodenfreiheit wie die größeren Schlepper, aber hier waren die Wurzelstöcke teilweise bis zu 80 cm Hoch und Fahrspruren von bis zu einem Halben Meter tief.
Der Mann hat sich an keine Gassen gehalten, ist kreutz und quer durch den Bestand gefahren und wie es aussah dicht an jeden zu fällenden Bau drann, denn wenn die Bäume zu groß sind kann der seinen Ausleger auch nicht mehr voll ausnutzen, da sonst bedingt durch das Hebelgesetz der Harvester am Baum hängt, und nicht der Baum am Harvester. Und leider ist das so, das es auf jeder Fläche wo er zu gange war so ausieht wie jetzt heir beschrieben, das ist jetzt absolut keine Ausnahme gewesen.
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Beitragvon Holzfan » Mi Mär 05, 2008 11:28

Möchte mir einen kleineren gebrauchten Harvester (Rad-Harvester) zulegen. Wo kann man noch brauchbare Maschinen günstg bekommen?
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Beitragvon Mawie » Mi Mär 05, 2008 11:49

Bei WFW in Wolfegg, in der Nähe von Ravensburg, der hat gebrauchte und vorführmaschinen.
www.wfw.net

Grüße vom See!
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Beitragvon Same Argon » Mi Mär 05, 2008 21:30

Hallo Holzfan,

gebrauchte Harvester gibt es bei:

Wahlers ( Ponsse )

Nuhn , Niederaula ( Timberjack, John Geere )

WfW Wolfegg ( Cat, Ecolog )

UMC Chemnitz ( Valmet )

Valmet Vöhringen


oder aber auch im Kleinanzeigenteil der Zeitschrift >Forstmaschinenprofi<, hie gibt es auch Kontakte nach Skandinavien.



Gruß Same A.
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Beitragvon Holzfan » Do Mär 06, 2008 10:49

Vielen Dank für die Informationen! Werde mich bei den genannten Adressen umschauen und gegebenenfalls nach Kauf berichten:
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