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Heunotstand im Pferdestall

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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23 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Heunotstand im Pferdestall

Beitragvon fridolin » Fr Okt 07, 2011 18:24

Interessante Themen auf :

http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/unser-land/index.xmlUnsere Themen am 7. Oktober 2011
http://mediathek-video.br.de/B7Mediathek.html?bccode=both
Heunotstand im Pferdestall
Sind Gärreste aus Biogasanlagen problematisch?
Flächenverbrauch in der Landwirtschaft
Adolf Grimme: " Ein Sozialist kann Christ sein, ein Christ muss Sozialist sein "
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Re: Heunotstand im Pferdestall

Beitragvon Hans Söllner » Fr Okt 07, 2011 18:57

Das mit den Pferden hätte man ruhig besser erklären können. Und das gerede der betroffenen Pferdebesitzer zeugte auch von Halbwissen meiner Meinung nach.
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

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Re: Heunotstand im Pferdestall

Beitragvon Biohias » Fr Okt 07, 2011 18:59

Was soll man als Landwirt dazu sagen??
zahlste mehr, kriegste mehr :D
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Re: Heunotstand im Pferdestall

Beitragvon Meini » Fr Okt 07, 2011 19:15

Der Hauptgrund liegt doch wohl eher darin das die meisten Pferdehalter Jahrzehnte lang nicht bereit wahren ausreichend zu zahlen. Für 20-22 € lässt sich keine Rundballen Silage machen ,wenn dann noch nicht selten hinter dem Geld her rennen musst, dann ist schnell die nächste Investition der Mulcher. Ich sag nur selber schuld.Gar nicht von der ewigen Reklamationen reden und die................
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Heunotstand im Pferdestall

Beitragvon Hans Söllner » Fr Okt 07, 2011 19:17

Pferdehaltung verstehe ich sowiso als Sünde. Da wird Hektarweise Futter gebraucht und produziert wird Null. Wurde ja auch gesagt dass sich die Pferdehaltung seit (waren es 10-Jahre???) von 65.000 auf etwa 130.000 verdoppelt hat.
Als Sündenbock wird inzwischen gerne der Biogasboom gesehen und dass Grünland umgebrochen wurde.
Und dann noch das Geschmarr mit Heu macht heute keiner mehr: jeder der Milchvieh hält braucht Heu!
Oder dass das Heu von den Bauern zu jung gemäht wird, das es für die Pferdehalter nicht mehr intressant ist. Ja ist es jetzt schon verkehrt, energie-und eiweißreiches Heu zu erzeugen um damit Kraftfutter zu sparen?
Hätte man ruhig erwähnen können.
Und an die armen Pferdchen denkt ja keiner.....ja braucht die einer zum Leben?
Wo anders auf der Welt verhungern Menschen und bei uns wird für solchen Sch... Futter verbraucht, da könnte ich in die Luft gehen. Fehlen noch extra ausgewiesene Grünlandflächen wo die Hunde hinsch....können.

Ich kenne bei uns weit und breit niemanden, der die letzten Jahre Dauergrünland umgebrochen hat. Was nun Dauergrünland ist und was nicht, warum deshalb gewisse ,,Wiesen`` zum z.B. Maisanbau umgebrochen werden das wissen diese Mädels einfach nicht.
Und dass auf einer angesäten Wiese kein richtiges Pferdeheu wächst auch nicht.
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Re: Heunotstand im Pferdestall

Beitragvon JDBochum » Fr Okt 07, 2011 19:26

Moin

Naja Grünland ist schon etwas weniger geworden habe dafür eben einen Link angehängt.

Ich nörgel auch wegen dem heu preis aber ich schiebe es eher auf die schlechte Ernte als auf Biogas auch wenn ich noch 100t Heu brauch.
Die letzte Lieferung kam bei den derzeitigen Preisen aber aus Polen die wahren echt noch billiger als die aus Deutschland.
habe für die Höla dies erstellen müssen ist eine Darstellung wie der Heu preis sich in den letzten zwei Jahren endwickelt hat.
€/dt ab Feld Durchschnitts werte von Westfalen Lippe aus dem Wochenblatt


Unbenannt.png
(33.55 KiB) Noch nie heruntergeladen


http://www.dow.com/silage/de/trends/industry/de.htm

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Zuletzt geändert von JDBochum am Fr Okt 07, 2011 20:11, insgesamt 1-mal geändert.
Was der Bauer nicht Kennt frisst er nicht!
Wenn der Städter wüsste was er frisst
wäre er am liebsten Bauer :D
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Re: Heunotstand im Pferdestall

Beitragvon Hans Söllner » Fr Okt 07, 2011 19:39

JDBochum hat geschrieben:Moin
Naja Grünland ist schon etwas weniger geworden habe dafür eben einen Link angehängt.

Das mag sein dass es weniger geworden ist. Aber man muss zwischen Dauergrünland unterscheiden (wird und darf nicht umgebrochen werden) und eben angesätes Grünland. Dieses muss nach dem 5. Jahr nach der Ansaat wieder umgebrochen werden, sonst würde es Dauergrünland und eben kein Acker mehr. Ackerland ist aber mehr Wert als Grünland.
Angesät wird oft Kleegras (bei uns 3 Jahre, dann umbrechen) oder auch Weidelgras, Luzerne ect. Der Vorteil dieser ,,Kurzzeitwiesen`` sind eben hohe Erträge, Erossionsschutz, Auflockerung der Fruchtfolge und z.B. auch bessere Bodenstrucktur.

Und da gibts eben Leute, die laufen 4 oder 5 Jahre an diesen ,,Wiesen`` vorbei und wundern sich dann, dass diese umgebrochen werden.
Ich denke das ist auch ein Grund, warum dier unerwünschte Effekt entsteht, dass die Leute denken da werden jetzt Wiesen zerstört. Und da der Boden z.B. nach mehrjährigem Urlaub durch Kleegras wieder wie geschaffen ist für eine Frucht wie Mais ist eben eine Tatsache.
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Re: Heunotstand im Pferdestall

Beitragvon Qtreiber » Fr Okt 07, 2011 22:05

Die Sendung "Unser Land" ist eine Sendung von Stadtmenschen für Stadtmenschen, hat man manchmal den Eindruck. Da wird keine Aussage der Interviewpartner hinterfragt oder evtl. korrigiert. Sind eben auch nur Medienleute. (gibt wohl keinen "ich muss kotzen"-Smilie)
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Re: Heunotstand im Pferdestall

Beitragvon SHierling » Fr Okt 07, 2011 22:11

Ich hab mir das jetzt nicht extra angesehen, aber eigentlich verstehe ich schon den Titel nicht.
Was kann Egalwer dafür, wenn ein Pferdehalter nicht genügend Land >> Futter für seine Tiere hat?

Da wird überall anders von "industrieller Tierhaltung" geredet, wenn die Futterflächen fehlen, und was ist es, wenn ein Pferdehalter Futter kaufen muß? Industrielle Reiterei?

Vielleicht muß man das auch ganz einfach volkswirtschaftlich sehen: ohne Lebensmittel und Energie kann keine Gesellschaft überleben. Ohne Pferde schon. Also für mich keine Frage, wie da die Rangordnung auszusehen hat.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Heunotstand im Pferdestall

Beitragvon Border » Fr Okt 07, 2011 23:39

SHierling hat geschrieben:Ich hab mir das jetzt nicht extra angesehen, aber eigentlich verstehe ich schon den Titel nicht.
Was kann Egalwer dafür, wenn ein Pferdehalter nicht genügend Land >> Futter für seine Tiere hat?

Da wird überall anders von "industrieller Tierhaltung" geredet, wenn die Futterflächen fehlen, und was ist es, wenn ein Pferdehalter Futter kaufen muß? Industrielle Reiterei?

Vielleicht muß man das auch ganz einfach volkswirtschaftlich sehen: ohne Lebensmittel und Energie kann keine Gesellschaft überleben. Ohne Pferde schon. Also für mich keine Frage, wie da die Rangordnung auszusehen hat.


das volkswirtschaftliche denken hat man dir ja beigebracht, hat aber wohl insgesamt nicht ganz
hingehauen oder
Gruß
Rudy, Sammy & Lux

mir ist egal wie dein Vater heist, solange ich hier am Angeln bin gehst du nicht über das Wasser!
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Re: Heunotstand im Pferdestall

Beitragvon Cybister » Sa Okt 08, 2011 7:39

Gnaz ehrlich: wenn ich mir ansehe, wieviele Schnitte dieses Jahr hier bei uns gemacht wurden auf Flächen, die normalerweise nur einschürig sind und dann höre "es gäbe kein Heu", dann krieg' ich rote Flecken an den Hals...OK, vielleicht für Pferde nicht die richtige Qualität, aber Menge dürfte nicht wirklich das Problem sein.

Gruss,
Michael
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Re: Heunotstand im Pferdestall

Beitragvon Meini » Sa Okt 08, 2011 7:43

Cybister hat geschrieben:Gnaz ehrlich: wenn ich mir ansehe, wieviele Schnitte dieses Jahr hier bei uns gemacht wurden auf Flächen, die normalerweise nur einschürig sind und dann höre "es gäbe kein Heu", dann krieg' ich rote Flecken an den Hals...OK, vielleicht für Pferde nicht die richtige Qualität, aber Menge dürfte nicht wirklich das Problem sein.

Gruss,
Michael


vermutlich gibt es das dieses Jahr mal nicht geschenkt :wink:
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Re: Heunotstand im Pferdestall

Beitragvon Rumpsteak » Sa Okt 08, 2011 8:02

Wir haben genug Heu für unsere Pferde. Zum einen wird es wohl daran liegen dass selbst etwas Grünland vorhanden ist, zum anderen dass man in Zeiten wie diesen (siehe den klasse Sommer) auch etwas mehr bezahlen muss. Wenn ich Futter für mein Viehzeugs zu kaufen muss ist das eine Sache..allerdings sollte ich mir vorher über die Kosten im klaren sein..
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Re: Heunotstand im Pferdestall

Beitragvon schweinefreund » Sa Okt 08, 2011 8:09

Bei Pferdeleuten liegt das Problem wahrscheinlich immer zwischen Daumen und Zeigefinger!
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Re: Heunotstand im Pferdestall

Beitragvon Einhorn64 » Sa Okt 08, 2011 8:13

Das Heu ist in vielen regionen schlecht gewachsen, erst die späteren schnitte waren passabel(aber für pferde nicht so gut geeignet).
Wer das futter nicht selber anbaut muss halt bezahlen was der markt verlangt, egal ob hühner, schweine, rinder oder pferdehalter.
Es gibt die möglichkeit mit partnern die sache mittel oder langfristig zu sichern, man kann aber auch immer versuchen beim billigsten einzukaufen-
nur kann gerade diese taktik dazu führen das man auch mal im regen steht-
dann kann man zwar laut jammern, ist sein elend aber letzten endes selber schuld.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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