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Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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21 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Beitragvon stamo+++ » Do Nov 07, 2019 9:21

langholzbauer hat geschrieben:Vielleicht sollte der Standmotor mal sein Gehirn einschalten...
So einen Schwachsinn, wie oben kann doch kein Mensch glauben.
Wie soll ein Landwirt mit der Betriebsprämie einem anderen die Fläche wegpachten???
Jeder andere kann die gleiche Prämie beantragen.
Und wenn wir mal davon aus gehen würden,daß Prämienzahlungen zu höheren Pachten führen,dann sind sie an die Eigentümer durchgereicht!

Vielleicht sollte der Hobbyholzer nicht gleich beleidigen sondern selbst mal das Hirn anschalten.

Und ja, es ist so wie du dir kaum vorstellen kannst: die Prämienzahlungen werden 1:1 an die Verpächter durchgereicht! Man muss sich das mal vorstellen, da werden Steuergelder der Allgemeinheit genutzt, um tendenziell wohlhabende Landeigentümer zu pudern.
Staatsgeschenke bringen dem Bauern mit Eigenland, den Bauern mit uralten Pachtverträgen und den schlauen Verpächtern was.
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Re: Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Beitragvon meyenburg1975 » Do Nov 07, 2019 9:24

Subventionsoptimierung rechnet sich nur auf "schlechten" Flächen.
Bei Flächen im guten Kulturzustand frisst der Wertverlust beim verhunzen lassen die Prämien doppelt auf.
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Re: Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Beitragvon stamo+++ » Do Nov 07, 2019 11:23

stamo+++ hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:Vielleicht sollte der Standmotor mal sein Gehirn einschalten...
So einen Schwachsinn, wie oben kann doch kein Mensch glauben.
Wie soll ein Landwirt mit der Betriebsprämie einem anderen die Fläche wegpachten???
Jeder andere kann die gleiche Prämie beantragen.
Und wenn wir mal davon aus gehen würden,daß Prämienzahlungen zu höheren Pachten führen,dann sind sie an die Eigentümer durchgereicht!

Vielleicht sollte der Hobbyholzer nicht gleich beleidigen sondern selbst mal das Hirn anschalten.

Und ja, es ist so wie du dir kaum vorstellen kannst: die Prämienzahlungen werden 1:1 an die Verpächter durchgereicht! Man muss sich das mal vorstellen, da werden Steuergelder der Allgemeinheit genutzt, um tendenziell wohlhabende Landeigentümer zu pudern.
Staatsgeschenke bringen dem Bauern mit Eigenland, den Bauern mit uralten Pachtverträgen und den schlauen Verpächtern was.

Für diesen Beitrag wurde ich jetzt verwarnt. Andere dürfen beleidigen und/oder den Holocaust verharmlosen...manmanman
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Re: Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Beitragvon langholzbauer » Do Nov 07, 2019 14:00

Schön!
Jetzt hat er selbst seine Aussage widerlegt und ist beleidigt,wenn ich es Schwachsinn nenne. :lol: :P :roll:

Entschuldigung für die Abschweifungen an alle Mitleser. :oops:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Beitragvon Frankenbauer » Do Nov 07, 2019 16:52

meyenburg1975 hat geschrieben:Subventionsoptimierung rechnet sich nur auf "schlechten" Flächen.
Bei Flächen im guten Kulturzustand frisst der Wertverlust beim verhunzen lassen die Prämien doppelt auf.


Das kapieren aber die stamos, Tinys und viele andere immer noch nicht.
Mein Nachbar macht Bio komplett mit Grünland, Düngerverzicht und VNP und wundert sich wenn 1. nicht alles ausgezahlt wird, was im Porspekt steht (Ausschluß Mehrfachförderung) ist 2. stocksauer, dass er nicht mehr genug Heu für seine Einsteller hat und wundert sich 3. über die sich neu etabliernde Flora aus JKK und Wasserkreuzkräutern. Ach ja den Ampfer einfach rausspritzen wie früher geht jetzt auch nicht mehr. Ist allerdings auch schon Prämienoptimierer in zweiter Generation.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Beitragvon Frankenbauer » Do Nov 07, 2019 17:07

Westi hat geschrieben:
Frankenbauer hat geschrieben:Ausgleichszahlungen bekommt man dafür dass das Volk billig Essen und Trinken kann. In Deutschland gehen 11-13% des Einkommens für Lebensmittel drauf, in Frankreich ca. 30% in den nordeuropäischen Ländern gerne noch mehr. Faire Preise von der "aufnehmenden Hand", dann brauchts auch keine Geschenke.


Mal ne vielleicht blöde Frage zu dieser Aussage.

Schreibt Dir jemand vor, zu welchem Preis Du die Ware verkaufen musst, damit Du Subventionen bekommst?
Nein, aber bei einem Lagerhaus 7km vor der Haustür, alle weiteren ab 50km und nur kleine Partien kannst Du nur begrenzt verhandeln.
Bekommen Landwirte in anderen Ländern weniger EU-Subventionen? Trotz höherer Verkaufspreise.
Nein, diese sind tendenziell höher, bzw. an weit weniger teure Auflagen gekoppelt.
Liegt es vielleicht nicht eher daran, dass der Deutsche Michel einfach nicht bereit ist mehr zu zahlen und sich die LEH dann die Ware irgendwo anders holen?
Das hat sich verselbstständigt, bzw. der Verbraucher wurde so erzogen. Fragst Du vor dem Laden, was der Verbr. zu zahlen bereit ist und stellst im Laden ein Supersonderangebot auf, dann geht zwischen Aussage und Verhalten eine weite Schere auf. /color]

[color=#000000]Sind die Subventionen nicht dafür da, die Landwirtschaft überhaupt am Leben zu erhalten
?
Subventionen oder richtig Ausgleichszahlungen gabs mal für die höheren Standards in der Erzeugung, mittlerweile viele Prozesse später sind sie EU weit fast gleich, die Standards aber fast überall niedriger oder es gibt andere "Geschenke" wie z.B. steuerfreien Diesel in F.
Ich glaube, zu zäumst das Pferd gerade von der falschen Seite auf. Subventionen gibt es nicht, weil die Preise so niedrig sein müssen, sondern Subventionen gibt es (unter anderem), weil die Preise so weit unten sind und der Verbraucher nicht bereit ist mehr zu zahlen.
Wobei wir wieder beim Thema Marketing und Landwirtschaft sind, die scheinbar auf Kriegsfuß miteinander sind.
Man müsste mal ein paar großangelegte Marketingkampagnen fahren - über Jahre hinweg - dann würde sich auch die Denkweise der Verbraucher entsprechend entwickeln.
Viele andere Industrien, Kampagnen, Institutionen haben dies verstanden, nur die Landwirtschaft sitzt in der Ecke und sinniert darüber, wie doof doch alle sind, statt es denen gleich zu tun.


Unsere Marketinggesellschaft wurde per Gerichtsurteil einkassiert, die waren richtig gut! Waren aber der damaligen Koalition zu unbequem.
Die Entwicklung der Preise geht im Moment in eine andere Richtung: Die großen deutschen Player im Handel rollen das Ausland auf, nicht das hochwertige Ausland uns, dementsprechend dürfte die Preisspirale eher ab - als aufwärts gehen.


Gruß

Werner

------------ Edit: Falke ------------
Hmm, einen längeren Beitrag so zu kommentieren ist mehr als suboptimal ...
Warum nicht so:

Westi hat geschrieben:
Frankenbauer hat geschrieben:Ausgleichszahlungen bekommt man dafür dass das Volk billig Essen und Trinken kann. In Deutschland gehen 11-13% des Einkommens für Lebensmittel drauf, in Frankreich ca. 30% in den nordeuropäischen Ländern gerne noch mehr. Faire Preise von der "aufnehmenden Hand", dann brauchts auch keine Geschenke.


Mal ne vielleicht blöde Frage zu dieser Aussage.

Schreibt Dir jemand vor, zu welchem Preis Du die Ware verkaufen musst, damit Du Subventionen bekommst?

Nein, aber bei einem Lagerhaus 7km vor der Haustür, alle weiteren ab 50km und nur kleine Partien kannst Du nur begrenzt verhandeln.
Bekommen Landwirte in anderen Ländern weniger EU-Subventionen? Trotz höherer Verkaufspreise.

Nein, diese sind tendenziell höher, bzw. an weit weniger teure Auflagen gekoppelt.
Liegt es vielleicht nicht eher daran, dass der Deutsche Michel einfach nicht bereit ist mehr zu zahlen und sich die LEH dann die Ware irgendwo anders holen?

Das hat sich verselbstständigt, bzw. der Verbraucher wurde so erzogen. Fragst Du vor dem Laden, was der Verbr. zu zahlen bereit ist und stellst im Laden ein Supersonderangebot auf, dann geht zwischen Aussage und Verhalten eine weite Schere auf.
Sind die Subventionen nicht dafür da, die Landwirtschaft überhaupt am Leben zu erhalten?

Subventionen oder richtig Ausgleichszahlungen gabs mal für die höheren Standards in der Erzeugung, mittlerweile viele Prozesse später sind sie EU weit fast gleich, die Standards aber fast überall niedriger oder es gibt andere "Geschenke" wie z.B. steuerfreien Diesel in F.
Ich glaube, zu zäumst das Pferd gerade von der falschen Seite auf. Subventionen gibt es nicht, weil die Preise so niedrig sein müssen, sondern Subventionen gibt es (unter anderem), weil die Preise so weit unten sind und der Verbraucher nicht bereit ist mehr zu zahlen.
Wobei wir wieder beim Thema Marketing und Landwirtschaft sind, die scheinbar auf Kriegsfuß miteinander sind.
Man müsste mal ein paar großangelegte Marketingkampagnen fahren - über Jahre hinweg - dann würde sich auch die Denkweise der Verbraucher entsprechend entwickeln.
Viele andere Industrien, Kampagnen, Institutionen haben dies verstanden, nur die Landwirtschaft sitzt in der Ecke und sinniert darüber, wie doof doch alle sind, statt es denen gleich zu tun

Unsere Marketinggesellschaft wurde per Gerichtsurteil einkassiert, die waren richtig gut! Waren aber der damaligen Koalition zu unbequem.
Die Entwicklung der Preise geht im Moment in eine andere Richtung: Die großen deutschen Player im Handel rollen das Ausland auf, nicht das hochwertige Ausland uns, dementsprechend dürfte die Preisspirale eher ab - als aufwärts gehen.

-----------
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Registriert: Mo Feb 12, 2007 23:16
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