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Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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21 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Beitragvon FabianW » Di Nov 05, 2019 20:14

Hallo zusammen,
ich habe mich hier angemeldet da mich etwas sehr beschäftigt.

Erstmal kurz zu mir.
Ich bin 24 Jahre alt und bin vor paar Jahren nach Nürnberg gezogen um dort zu arbeiten.
Komme eig aus einen kleine Dorf das etwa 1,5h von Nürnberg mit den Auto entfernt ist.
Mein Vater ist mittlerweile in Rente und beschäftigt sich mit seiner Landwirtschaft was ca 60 Hektar beträgt. Haben mehre landwirtschaftliche genutzte Hallen und auch zwei Traktoren und mehrer Hänger und Maschienen.
Vor ein paar Wochen hatte ich ein Gespräch mit meinen Vater und da sind wir auf das Thema was mit der Landwirtschaft später passieren wird gekommen. Und haben keine Antwort auf das Thema gefunden.
Meine große Schwester wird die Landwirtschaft nicht weiterführen.
Damit stehe ich nur noch zu Auswahl. Aktuell wohne ich ja nicht in der nähe von meinen Eltern und möchte gerne noch ein paar Jahre die Zeit als Junger Erwachsener in der Stadt genießen. Jedoch steht aktuell bei mir fest das ich später wieder in die ländlichere Gegend ziehen möchte.
Ich habe früher gerne meinen Vater bei seinen landwirtschaftlichen Tätigkeiten unterstützt und auch Spaß daran empfunden. Ich weiß auch das es auch viel Zeit in Anspruch nimmt.
Jedoch weiß ich nicht ob meine Begeisterung groß genug ist um dieses Aufgabe zu übernehmen. Ich möchte jedoch auch das "famielen andenken" auch nicht einfach so aufgeben.

Könnt ihr mir vll bei meiner Entscheidung unterstützen?
Vll kennt ihr das auch von euch selbst?

Ich würde mich über Kommentare und Nachrichten freuen.

Schöne Grüße
FabianW
 
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Re: Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Beitragvon gerds » Di Nov 05, 2019 21:34

Wenn du vielleicht jemanden findest (am besten in ähnlichem Alter, muss aber nicht) der mehr
als du für Landwirtschaft brennt und mit dem "du kannst", wäre vielleicht eine Maschinengemeinschaft eine Alternative.
Du könntest dann deine Arbeitskraft und Maschinen je nach Absprache mehr oder weniger einbringen und musst den Betrieb
nicht gleich aufgeben. Oder du gibst die Flächen in Lohnbewirtschaftung. Aufgeben kann man immernoch,
aber 60 ha sind ja nicht zu wenig, anders als wenn 15-20 ha zur Diskussion stünden.
Grüße
gerds
 
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Re: Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Beitragvon Frankenbauer » Di Nov 05, 2019 21:39

Wenn die 60ha alles Eigentum ist, müsstest Du mich nicht fragen, ich würde weitermachen.
Allerdings gibt es da auch noch sehr viele Fragen:
Logisch alles Eigentum?
Wo liegt der Betrieb? 1,5h von Nürnberg gibt es super Ackerbauregionen aber auch schlechte Ecken.
Was baut der Betrieb alles an?
Wie rentabel arbeitet der Betrieb heute?
Wie läuft das im Momnt mit der Rente Deines Vaters? Bei 60ha dürfte der nichts bekommen.
Wie ist Deine familiäre Situation jetzt / in Zukunft?
Wie fit ist Dein Vater?
Würde Dein Vater abgeben, Dich als "Chef" akzeptieren und dennoch weiter mithelfen?

...und das waren nur die ersten Fragen, da kommen noch viel mehr.

Gruß

Werner
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Re: Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Beitragvon stamo+++ » Di Nov 05, 2019 21:45

Das Wort "Hobby" ist hier im Forum gefährlich. Wenn schon jemand 60 ha landw. Nutzfläche als Hobby darstellt, ist das eine schlimme Beleidigung aller 3ha-Vollerwerbsprofiförsterein!

Der Hof macht locker 10000€ Gewinn aus Subventionen - nehmen!
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Re: Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Beitragvon meyenburg1975 » Di Nov 05, 2019 22:11

FabianW hat geschrieben:Jedoch weiß ich nicht ob meine Begeisterung groß genug ist um dieses Aufgabe zu übernehmen. Ich möchte jedoch auch das "famielen andenken" auch nicht einfach so aufgeben.

Tradition allein wird die Motivation nicht halten, geschweige denn steigern. Hört sich wenig überzeugend an für mich.
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Re: Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Beitragvon Frankenbauer » Mi Nov 06, 2019 21:37

Kann jemand bitte mal den Unterschied zwischen Gewinn und Ertrag erklären?
Einer hier checkts nämlich schon wieder nicht.

Gruß

Werner
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Re: Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Beitragvon stamo+++ » Mi Nov 06, 2019 21:45

Ertrag aus Subventionen sind über 20000 €. Gewinn also weniger aus Subventionen, wenn man sich nicht ganz dumm anstellt, sogar mehr als 20000, durch weitere Arbeit oder Anträge.
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Re: Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Beitragvon T5060 » Mi Nov 06, 2019 22:46

Wir streben 30 % vom Umsatz für die Verzinsung des Eigenkapitals ohne Boden, den Pachtansatz für das Eigenland und für die Entlohnung der familieneigenen Arbeit ( auch "Gewinn" genannt ) an. Dabei sind die staatl. Niedrigpreisergänzungszahlungen im wachstumsfähigen Betrieb kleiner als 10 % vom Umsatz. Ist der "gewinn" kleiner als die Niedrigpreisergänzungszahlungen sollte die Fortführung des Betriebs mit einem Fragezeichen versehen werden.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Beitragvon stamo+++ » Do Nov 07, 2019 6:48

Interessant, solch eine schwammige Größe ("Umsatz") zu nutzen. Da hat der Bio-Direktvermarkter mit ein paar Milchziegen vielleicht weniger von als derjenige, der 80 Kühe hat und die Milch dem nächstgelegenen Pulverwerk vor die Tür kippt, aber ob das dann unter dem Strich auch so ist?

Und dann die Höhe der Staatsgeschenke prozentual einzuordnen, ohne jeden Betriebshintergrund...naja. Wenn der kleine 80-Kuh-Laden zu doof zum Lesen und Schreiben von Anträgen ist, dann ist das für dich zukunftsfähig, auch wenn er sich dabei kaputt macht? Wenn aber der Ziegenmelker afp, Bioverarsche und schlechtes Ackerland mit Blühflächen nutzt, ist das nicht zukunftsfähig? Du willst Gutachter sein? Du bist eher Pipi Langstrumpf und machst die Welt, wie sie dir gefällt.

Der Gewinn sollte in Relation zur Höhe der Staatsgeschenke und der Arbeit stehen. Die oben genannten Zahlen erreiche ich mit deutlich weniger als 60 ha. 60 ha kannst du auf 40 bis 50000 bringen bei wenig Arbeitszeit und viel Lebensqualität.
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Re: Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Beitragvon Frankenbauer » Do Nov 07, 2019 7:44

Was für ein Quatsch!
Ausgleichszahlungen bekommt man dafür dass das Volk billig Essen und Trinken kann. In Deutschland gehen 11-13% des Einkommens für Lebensmittel drauf, in Frankreich ca. 30% in den nordeuropäischen Ländern gerne noch mehr. Faire Preise von der "aufnehmenden Hand", dann brauchts auch keine Geschenke.
Übrigens erhält die notleidende Autoindustrie, die immer noch den Schlag nicht gehört hat jetzt wieder massivste Subventionen in Form von E- Prämie.
Fangt endlich mal an und messt alles mit einem Maß, dann fällt auf, dass überall subventioniert wird, was das Zeug hält. In Wirklichkeit wird nur jeder dadurch steuerbar gemacht.

Die hier wieder reingeschleppte Diskussion zeigt unserem TE aber eindrucksvoll, wo momentan das größte Porblem der Landwirtschaft liegt: Saubere Landwirtschaft hats schwer, wird in die Schmuddelecke gedrückt, während die Subventionsabgreifer, von deren Flächen nichts oder nur wenig kommt sich selbst hochloben und damit auch in der Bevölkerung ihr Päckchen Lob abholen.

Gruß

Werner
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Re: Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Beitragvon stamo+++ » Do Nov 07, 2019 7:52

Was für ein Quatsch!
Ausgleichszahlungen nutzt der deutsche Landwirt um seinen Nachbarn die Flächen wegzupachten.
Bei Staatsgeschenken in Höhe von 300€/ha und Pachten von teils weit über 300€/ha sind die Auswirkungen auf den Lebensmittelpreis 0,0.

Der Franzose zahlt mehr, weil er Essen mehr wertschätzt. In gemütlicher Runde Schnecken, Frösche, Wein und Baguette geht mehr ins Geld, als wenn z B. ein holzender Junggeselle nach der Waldarbeit sich ne Bockwurst warm macht. Die Deutschen kaufen im Supermarkt die Angebote (die deutschen Bauern übrigens auch!), die Franzosen sehen Essen mehr als Erlebnis.
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Re: Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Beitragvon bauer hans » Do Nov 07, 2019 8:40

FabianW hat geschrieben:
Könnt ihr mir vll bei meiner Entscheidung unterstützen?
Vll kennt ihr das auch von euch selbst?

Ich würde mich über Kommentare und Nachrichten freuen.


buch einen termin beim landwirtschaftsamt und lass dich beraten.
die sagen dir dann,was realistisch ist.
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Re: Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Beitragvon bauer hans » Do Nov 07, 2019 8:46

stamo+++ hat geschrieben:Bei Staatsgeschenken in Höhe von 300€/ha und Pachten von teils weit über 300€/ha sind die Auswirkungen auf den Lebensmittelpreis 0,0.


der leh berücksichtigt diese 300€ im einkaufspreis bei den lebensmittelproduzenten,die wiederum diese 300€ beim erzeugerpreis abziehen.
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Re: Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Beitragvon langholzbauer » Do Nov 07, 2019 8:55

Vielleicht sollte der Standmotor mal sein Gehirn einschalten...
So einen Schwachsinn, wie oben kann doch kein Mensch glauben.
Wie soll ein Landwirt mit der Betriebsprämie einem anderen die Fläche wegpachten???
Jeder andere kann die gleiche Prämie beantragen.
Und wenn wir mal davon aus gehen würden,daß Prämienzahlungen zu höheren Pachten führen,dann sind sie an die Eigentümer durchgereicht!
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Hobbylandwirtschaft übernehmen ja oder nein

Beitragvon Westi » Do Nov 07, 2019 9:07

Frankenbauer hat geschrieben:Ausgleichszahlungen bekommt man dafür dass das Volk billig Essen und Trinken kann. In Deutschland gehen 11-13% des Einkommens für Lebensmittel drauf, in Frankreich ca. 30% in den nordeuropäischen Ländern gerne noch mehr. Faire Preise von der "aufnehmenden Hand", dann brauchts auch keine Geschenke.


Mal ne vielleicht blöde Frage zu dieser Aussage.

Schreibt Dir jemand vor, zu welchem Preis Du die Ware verkaufen musst, damit Du Subventionen bekommst?

Bekommen Landwirte in anderen Ländern weniger EU-Subventionen? Trotz höherer Verkaufspreise.

Liegt es vielleicht nicht eher daran, dass der Deutsche Michel einfach nicht bereit ist mehr zu zahlen und sich die LEH dann die Ware irgendwo anders holen?

Sind die Subventionen nicht dafür da, die Landwirtschaft überhaupt am Leben zu erhalten?

Ich glaube, zu zäumst das Pferd gerade von der falschen Seite auf. Subventionen gibt es nicht, weil die Preise so niedrig sein müssen, sondern Subventionen gibt es (unter anderem), weil die Preise so weit unten sind und der Verbraucher nicht bereit ist mehr zu zahlen.
Wobei wir wieder beim Thema Marketing und Landwirtschaft sind, die scheinbar auf Kriegsfuß miteinander sind.
Man müsste mal ein paar großangelegte Marketingkampagnen fahren - über Jahre hinweg - dann würde sich auch die Denkweise der Verbraucher entsprechend entwickeln.
Viele andere Industrien, Kampagnen, Institutionen haben dies verstanden, nur die Landwirtschaft sitzt in der Ecke und sinniert darüber, wie doof doch alle sind, statt es denen gleich zu tun.
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