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Hofübernahme und Intensivierung der Färsenmast

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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5 Beiträge • Seite 1 von 1
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Hofübernahme und Intensivierung der Färsenmast

Beitragvon Bauernumschwung » Fr Mai 23, 2014 1:39

Hallo zusammen,
ich werde im Oktober anfangen, Landwirtschaft zu studieren. Danach habe ich vor, den Hof von meinem Opa zu übernehmen. Der betreibt mittlerweile eine Rindermast (Bullen und Färsen). Allerdings nicht mehr intensiv, sondern nur noch nebenbei als Leidenschaft. Dazu bewirtschaftet er ca. 85 landwirtschaftliche Nutzfläche, wobei davon fast 40 ha Wiesen und ca 45 ha Ackerland sind. Wegen dem hohen Wiesenanteil habe ich vor nur noch Färsen zu mästen (mit Grassilage). Ich möchte dabei die Wiesen zur Fütterung und den Acker zum Marktfruchtanbau und zur Fütterung (Kraftfutteranbau) nutzen. Von den knapp 40 ha Wiesen sind ca. 10 bereits eingezäunt. Trotzdem werde ich nicht um einen neuen Stallbau herumkommen, da der alte wahrscheinlich zu klein (Platz für 70 Tiere) ist, um auch einen vernünftigen Gewinn herauszuschlagen.
Jetzt wollte ich von euch wissen, ob jemand davon schon Erfahrung gemacht hat oder sich generell schon mit Färsenmast bezüglich Stallbau und Haltung beschäftigt hat. Ich möchte dabei die Wiesen zur Fütterung und den Acker zum Marktfruchtanbau und zur Fütterung (Kraftfutteranbau) nutzen.
Lasst bitte Kommentare wie: "Is eh nix verdient" oder "Verpacht lieber alles"
Schon mal vielen Dank für sinnvolle Beiträge :)
Bauernumschwung
 
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Re: Hofübernahme und Intensivierung der Färsenmast

Beitragvon sml » Fr Mai 23, 2014 4:25

Hallo,
Von Färsenmast auf der Weide würde ich dir abraten, da du sonst einen teil deiner Arbeitszeit in Färsen einsammeln und Zaun reparieren investierren musst. Soll es dann trotzdem die mast auf der Weide sein (keine Ahnung ob das Wirtschaftlich ist), so lass ein paar Mutterkühe mitlaufen, das beruhigt die Herde.
Wenn du den Hof nach deinem Studium übernimmst, so bleibt dir noch genügend Zeit für Planungen (in 4 Jahren kann sich viel ändern).
Ich würde den Hof erstmal übernehmen und dann Schritt für Schritt umbauen.
Am wichtigsten ist es, mit dem Opa abzuklären wie die Hofübernahme ablaufen soll?
Bestenfalls übernimmst du das Betriebskonto und bist direkt im laufenden Betrieb oder aber der Opa rechnet noch die Ernte ab und du fängst bei Null an (d.h. das erste Geld kommt erst nach einem Jahr).
Ein Jahr vorfinanzieren ist auch nicht ohne (ca. 700€ pro ha Ackerland + kosten für die Lebenshaltung +++usw.)!
Im schlechtesten Fall, was ich dir nicht wünsche, musst du ihm das Inventar abkaufen.
sml
 
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Re: Hofübernahme und Intensivierung der Färsenmast

Beitragvon Qtreiber » Fr Mai 23, 2014 7:45

Schau dir das mal an:

http://www.br.de/mediathek/video/sendun ... h-116.html
Qtreiber
 
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Re: Hofübernahme und Intensivierung der Färsenmast

Beitragvon Bauernumschwung » Do Jun 05, 2014 0:52

Danke für die Beiträge!
War in letzter Zeit etwas beschäftigt, deshalb kann ich jetzt erst schreiben.
Was haltet ihr davon, auf den Weiden eine Mutterkuhherde mit Frühjahrskalbung und ganzjährig draußen zu halten? Die männlichen Kälber könnten kastriert werden und dann, nachdem sie abgesetzt wurden, mit den Färsen im Maststall mitlaufen.
Und wisst ihr wie es um das Angebot von weiblichen Kälbern steht. Erfahrungsgemäß bekommt man die guten Fleischrassen sie hauptsächlich erst ab Fresser...
Bauernumschwung
 
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Re: Hofübernahme und Intensivierung der Färsenmast

Beitragvon sml » Do Jun 05, 2014 3:28

Kühe ganzjährig im freien, hängt vom Boden ab.
Macht aber auch Arbeit --> Wasserversorgung sicherstellen usw..
Wenn Färsen und Ochsen in einem Stall gehalten werden, dann aner nur in getrennten Boxen.
Mutterkühe Deckungsbeitrag ??? Du must halt immer pro erzeugtem Fresser eine Kuh mit durchfüttern .
Ist halt auch immer die Frage wieviel Zeit du investieren kannst und willst?
Wenn man die Wiesen alle mähen kann, würde ich mich aufs mästen konzentrieren.

Hier noch einen Link zu Deckungsbeitragsberechnungen.
https://www.stmelf.bayern.de/idb/default.html;
sml
 
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