also ich hab einen Dampfentsafter, und schmeiss die Holunderbeeren komplett rein (also die ganzen Trauben). Die fiesel ich nicht vorher noch mit der Gabel ab. Geht genau so!
also wenn ich direkt entsafte, bin ich da auch nicht so pingelig. Ich nehm zwar nicht gleich die ganzen Dolden, sondern schneide die einmal quer mit der Schere ab, aber das reicht dann auch. Die paar Stielchen machen dann nichts mehr aus.
Nur gehen die beim Einfrieren eben zu Bruch, und dann hat man den Pamps im Gelee , deswegen wird da vorher abgestreift - oder vielleicht will man ja gar kein Gelee, sondern mal Holunderbeeren zu Wild, oder auf Pfannkuchen, oder SUPPE :-) mit Birnen und Äpfeln und Mehlklößen und Grießklößen und überhaupt..
ich mach halt erst saft draus und koche dann den als Gelee ein.
ein paar stengelchen sind halt auch mit drin jetzt.
aber da ich die ja durch ein tuch abseihe, bleiben da auch die Stengel mit hängen.
das wichtigste ist, das die spinnen ,schnecken und ohrkneifer aussortiert sind
am liebsten mag ich holunderbeersuppe ( wir sagen hier oben komischerweise fliederbeere dazu) mit griesklöße, wer das kochen kann wie meine mama hätte bei mir schon gewonnen .
Ha! Hab ich grade als "Diät" verschrieben bekommen - Fleisch, möglichst Wild, und möglichst morgens mittags und abends :-) DAS is mal n verständiger Arzt gewesen :-)
Likör macht man ganz einfach:
Entweder auf 3l Saft 1,5l Rum, 1Fläschchen Bittermandel, 1 Stange Vanille und ~100g Zucker, das ist eher so die "schnell und billig-Version" oder
Holunderbeeren in eine saubere große Flasche fuellen, mit Branntwein aufgießen, verschließen und 6 bis 8 Wochen ziehen lassen. Das ganze durch ein Mulltuch gießen (niicht zu viel Beeren zerdrücken dabei). Dann Rotwein mit Zucker aufkochen, abkuehlen lassen und den "Auszug" dazugeben. In Flaschen füllen ein paar Monate wegstellen.
Oder in eine große Flasche erst dunklen Kandis füllen, darauf Holunderbeeren und darauf Schnaps (40%), auch ziehen lassen und später abgießen.