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Holz Erle

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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29 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Holz Erle

Beitragvon 240236 » Mi Dez 11, 2024 15:25

barneyvienna hat geschrieben:unter Wasser ist Erle sehr dauerhaft, im Freien verrottet sie schnell. Venedig wurde zum Teil auf Erlenstämmen errichtet.
Unter Wasser: Das stimmt. Ein Steg hat aber mit schwankenden Pegelständen zu kämpfen und dadurch sind sie dazu ungeeignet.
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Re: Holz Erle

Beitragvon langholzbauer » Mi Dez 11, 2024 16:56

Wie jedes andere Holz auch gibt es Modetrends.
Mir wäre die Erle für vernünftige Möbel auch zu weich. :wink:
Aber haptisch und ohne Beanspruchung ist es ein "schönes " Holz.

PS.:
Ich habe genau darum gezankt, als meine Schwester damals einen Küchentisch in Erle kaufte.

Aber der sieht nach ü. 20 Jahren noch immer unter einer durchsichtigen Tischdecke gut aus.
Und einheimische Nüsse knackt heute eh niemand mehr mit der flachen Hand oder Faust auf dem Küchentisch... :lol: :D
Bei einer Ahorn- oder Ulmentischplatte wäre das kein Problem.
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Re: Holz Erle

Beitragvon Owendlbauer » Mo Dez 16, 2024 9:36

langholzbauer hat geschrieben:Und einheimische Nüsse knackt heute eh niemand mehr mit der flachen Hand oder Faust auf dem Küchentisch... :lol: :D

Nein? Mit unseren Faust-Walnüssen auf unserem Eichentisch geht das ganz gut. :mrgreen:
Beim Erlen-Eßzimmertisch meines Bruders sieht man es dagegen, wenn man eine Mineralwasserflasche zu forsch abstellt. :?
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Re: Holz Erle

Beitragvon Karchhans » Mo Dez 16, 2024 20:56

Wir heizen unsere Fischerhütte vom Verein auch nur mit Erle, die gibts kostenlos am Ufer vom See. Brennt gut und macht warm.
Erst letzten Samstag den Vorrat wieder aufgefüllt.

Gruß Dirk
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Re: Holz Erle

Beitragvon langholzbauer » Mo Dez 16, 2024 22:49

Ich hoffe,
der Holzfäller ist ohne Kinnhaken heim gekommen!
Aber sonst nutze ich die Erlen und auch Weiden an den Bachläufen meiner Flächen ebenfalls sehr gern im gesunden optimalen BHD um 30 cm.
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Re: Holz Erle

Beitragvon Steyrer8055 » Di Dez 17, 2024 6:53

Hallo langholzbauer!
Ich habe es mit dir, alles was da ist wird genommen, gepflegt u. genutzt! Der Seerand u. die Bach-Böschung brauchen auch Pflege. Habe ich Weide o. Pappel was soll es, wird nur anderst aufgearbeitet.
Kam gestern an einem kleinen Asthaufen vorbei, mit oben liegenden Holunder Dm 40er Abschnitten rein zur Grüngut-Entsorgung u. das von einem Bauern mit Holzöfen. Da rasselt mein Hirn über Inteligenz?
Ich bin mir nicht zu schade, wenn ich Erle bekäme es auch für mich zu heizen, und Andere lachen dich aus dafür!

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Re: Holz Erle

Beitragvon Karchhans » Di Dez 17, 2024 21:38

langholzbauer hat geschrieben:Ich hoffe,
der Holzfäller ist ohne Kinnhaken heim gekommen!
Aber sonst nutze ich die Erlen und auch Weiden an den Bachläufen meiner Flächen ebenfalls sehr gern im gesunden optimalen BHD um 30 cm.



Der Holzfäller in diesem Fall war ich. Ging alles gut, die meisten wurden sowieso mit Unterstützung der Winde gefällt da Sie über das Wasser hingen.

Grüße
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Re: Holz Erle

Beitragvon Tatra813 » Mi Dez 10, 2025 12:03

tote Erlen wie ist es mit der Standfestigkeit Sturm
brechen die genau so schnell wie tote Birken Bäume ?
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Re: Holz Erle

Beitragvon 240236 » Mi Dez 10, 2025 13:11

Tatra813 hat geschrieben:tote Erlen wie ist es mit der Standfestigkeit Sturm
brechen die genau so schnell wie tote Birken Bäume ?
Kommt darauf, wie lange sie schon tot sind. Wenn sie seit Frühjahr tot sind, dann brechen sie beim fällen in "tausend" Teile
Zuletzt geändert von 240236 am Mi Dez 10, 2025 15:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Holz Erle

Beitragvon Tatra813 » Mi Dez 10, 2025 14:11

das heißt: Totholz Bäume von Erlen die nicht lange tot sind brechen schnell bei starken Wind
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Re: Holz Erle

Beitragvon Steyrer8055 » Do Dez 11, 2025 7:47

Hallo Tatra813!
Ich will nicht sagen, daß sie sturmanfällig sind, sie stehen da u. verfaulen stehend. Für die Biodiversitäts-Kuschler ein Traum. Bei mir werden sie im Reedfeld 20-30 cm stark, dann sterben sie ab. An Bachläufen werden sie etwas dicker. Zur Aufarbeitung, fällen u. zeitnah ferig aufspalten, sonst versticken sie dir wie Bi (Birken) auf der Beig noch. Der Brennwert ist wie Nadelholz, mit dem großen Vorteil es spritzt nicht.
Als ich 92 baute, war es das In Modeholz!

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Re: Holz Erle

Beitragvon Manfred » Do Dez 11, 2025 8:35

Ich finde Erlenholz optisch ansprechend. Man muss es ja nicht unbedingt für Arbeitsplatten verwenden.
Hier z.B. als Küchenfront:
https://schreinerei-mairhofer.de/projekt/kueche-in-erle

Ein großer Nachteil ist, dass die Holzwürmer Erle lieben. Wo das Holz nicht trocken bleibt, z.B. als Verschalung im Außenbereich, würde ich es nicht verbauen.
Ich habe vor langen Jahren als Jugendlicher den dummen Fehler gemacht, im ehemaligen Heustock einer Scheune den verfaulten Boden durch vorhandene Erlenbohlen (die hatte mein Großvater sägen lassen) zu ersetzen.
Ein Holzwurmparadies...
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Holz Erle

Beitragvon Steyrer8055 » Do Dez 11, 2025 9:25

Hallo Manfred!
Essig hilft das in manchen Bereichen sehr gut. Wenn die Viecher da sind gehen sie auch in anderes Holz. Habe Altöl auch schon verwendet, das mögen sie auch nicht.

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Re: Holz Erle

Beitragvon Owendlbauer » Do Dez 11, 2025 10:24

Manfred hat geschrieben:Ich finde Erlenholz optisch ansprechend. Man muss es ja nicht unbedingt für Arbeitsplatten verwenden.
Hier z.B. als Küchenfront: [...]

Als Arbeitsplatte ist es natürlich sowieso denkbar ungeeignet, ich würde es aber auch nicht für eine Küchenfront verwenden. Es ist einfach viel zu empfindlich. Wir haben da Birke, das würd ich auch nicht mehr machen. Wenn man Kinder im Haus hat, ist das mit dem ansprechend ausschauen nach wenigen Jahren vorbei. :(
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