Also wenn du die Möglichkeit hast es aus dem eigenen Wald zu holen, warum nicht. Zumindest weißte dann was du hast.
Allerdings bist du schon ein bisschen spät dran, aber wenn dein Säger kurzfristig Zeit hat und es anschließend noch durch die Trocknung lässt, ist es immer noch möglich. Wenn du keine Überlängen brauchst ist das Holz gleich geschnitten.
Wegen dem verdrehen, dem kann dadurch entgegen wirken indem man den Balken richtig aus dem Baum schneidet und dann alles sauber aufsetzt.
Bisschen Verzug hat man bei Holz immer. Es sei denn du nimmst KFH, da ist es vernachlässigbar.
Auch gekauftes Holz muss nicht immer optimal sein, hab das bei meinem Onkel gesehen, da standen die Dachlatten Tags zuvor wohl noch im Wald.
Im übrigen bekommt man so ein Vorschlag auch recht gut ohne Abbundmaschine hin...
danke für die Tipps. Da die Überdachung recht kurzfristig kam, konnte ich den Einschlag leider nicht vorab planen....
Wie der Zufall so will, hab ich vor zwei Wochen 10fm Langholz gemacht - das ging über die WBV an einen lokalen Säger. Den werd ich jetzt mal ansprechen, vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit zum Tauschgeschäft.
WaldbauerSchosi hat geschrieben:6-8 Wochen trocknen. t.
Wieviel Schwund kalkuliert man da je nach Fall oder im Durchschnitt ein? ich hab 10 mm Bretter gesehen, die nach einer Woche im Sommer noch 7 mm hatten.
Also wenn man 150 x 150 mm Kanthölzer und 10 mm starke Bretter mit 15 cm Breite braucht z.B. wie würde man dann Nadelholz einsägen?
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten. Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten. Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten. http://pulseofeurope.eu
Also wenn du jetzt für Eigenbau einsägst, würdest du 16 sägen um ca 15 zu erhalten oder dann halt mit 14 bauen?
Und diese 6-8 Wochen Trocknungszeit etwas "steuern"? Also lieber unter Dach als in die pralle Sonne stellen?
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Wenn du gehobelt 20er willst würde ich 24 schneiden. Hab letztes Frühjahr Kiefern Kantel fürn Balkon schneiden lassen 6x12, sind jetzt 1 Jahr gelagert und gaben so ca. 5,6 bis5,8 mal 11,4 bis 11,6. Wenn nach dem hobeln, 5 x 10,5 bleibt ist alles gut.
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Puh, ......... ist 13 Jahre her. Holzbaufirma, die Transportkisten für Industrieverpackung baute. Musste billig sein, war huschhusch ware. Die Bretter kamen aus dem Spanwerk, das Wasser lief quasi noch raus, der Geruch nach Wald war noch hundert meter weiter zu riechen.
In meiner Erinnerung warens 10mm Bretter................ kann aber auch durchaus sein, dass ich mich nach der Zeit irre.
Der Schwund in der Sonne des Sommers 2003 jedenfalls war gewaltig. da bin ich mir sicher.
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Wir hatten das Thema letztens auch - einige lange Balken gebraucht, geplant waren Doppel T Träger. Hatten sogar Käferholz, das hätte sich sogar angeboten, zumindest die dicken Stämme. Aber erstmal die 5 Meter + x grade Stämme im benötigten Maß am Stamm finden ist schon nicht so einfach. Wir haben sowohl die Methode mobiles Sägewerk oder Transport ins Sägewerk+Heimtransport als auch stupiden Zukauf, also nicht aus dem eigenen Wald geschlagen, durchgerechnet. Dabei hat eindeutig die letzte Version gewonnen, besonders da dass Käferholz so noch anderweitig verkauft werden konnte. Sicherlich war da die benötigte Länge 5 Meter kriegsentscheidend. Irgendwie Schade, denn Holz aus dem eigenem Wald verbauen hat sicherlich einen ganz besonderen Reiz. Aber die Bilanzrechnung war da einfach zu deutlich. Zumal man da genau bestellen konnte was man braucht, natürlich auch schon getrocknet.