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Holz für Werkzeugstiele/Wagnerholz

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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35 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Holz für Werkzeugstiele/Wagnerholz

Beitragvon Steyrer8055 » Mi Apr 01, 2026 6:54

Hallo MikeW!
Mich wunderte schon, was für Holz für Messer-Schalen, Griffe, Obstschalen verwendet wurde, die Antwort Herzholz. Teure Messer haben besondere Griffschalen.

mfg Steyrer8055
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Re: Holz für Werkzeugstiele/Wagnerholz

Beitragvon 3607 » Mi Apr 01, 2026 18:36

Hallo,

na hier geht es aber mal wieder zur Sache :klug: :klug: :klug:
Als Schmiedemeister muss ich sagen, dass ich bei einem Beil mit Plastestiel scheitere wenn ich das ausziehen soll.
Also ist, juhu, mit dem wegfallenden Stellmacher auch mein Beruf gleich mit im Eimer. Aber ist ja egal, ich habe es ja bald geschafft.
Ich müsste nur noch ein Video drehen mit dem Titel: "Der Letzte seiner Art - ......"

Auch ich mache mein Feuerholz mit dem Spalter klein, ein Beil / Axt müsste ich suchen auf dem Grundstück. Aber:

Hufnägel habe ich im 5-stelligem Bereich reingeschlagen, alle mit einem Holzstiel am Beschlaghammer und ich habe nicht einen Kollegen gesehen, der die
Nägel reingeschossen hätte. Man merkt nämlich am Hammer, wann der Nagel furch die Hufwand kommt...

Grüße, Jürgen
3607
 
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Re: Holz für Werkzeugstiele/Wagnerholz

Beitragvon Alla gut » Do Apr 02, 2026 6:04

langholzbauer hat geschrieben:
240236 hat geschrieben:...Genau, und deshalb geht funktionsfähigkeit vot Tradition. Als ich gelernt habe, war noch ein alter Zimmerer dabei, der gegen die Eisenstiehle gewettert hat. Wenn ihm der Hammer wieder ein paar mal vom Dach auf die Betonplatte gefallen ist, dann hat es ihm den Stiel wieder abgeprellt und er hat sich einen Hammer bei den Kollegen geliehen. Ich kann mich aber mit den Latthämmern und Fieberglasstiel auch nicht anfreunden.


Beim Latthammer ist es doch mittlerweile längst genau wie angefangen beim Zimmermansbeil oder jedem anderen Handwerkzeug.
In der Massenarbeit wurden sie durch Technik ersetzt, die auch schön und gut ist.
Wer nagelt denn heute noch regelmäßig länger , als 10 Min händisch?
Da wird entweder mit Akku geschraubt oder mit Luft oder Akku geschossen.

Ich wurde auf dem Dorf vor 15 Jahren schon ausgelacht, das ich frische 1m lange Buche händisch aufgespalten habe.
" Dafür gibt's doch Holzspalter!"
Dabei hatte ich das Holz schneller auseinander, als andere erst den Spalter aufbauen können. :wink:
Auf dem Weg mit den ganzen technischen Helferlein geht aber eben viel Detailwissen und besonders Erfahrung zur Körperschonung für immer verloren.


Buchen Meterscheide spalten mit Spalthammer mit geschmeidigem Eschenstiel .
Wenn du "freundliches "Holz hast , Übung und Fitness können die Leistungen auch hoch sein .
Habe das früher auch noch etwas mitgemacht ,ab den 90ern kamen dann die ersten Meterholzspalter im Dreipunkt .
Bei den Waldarbeitern (80er) der Kommunal und Staatsforsten war das noch üblich in der Zeit mit hunderten jährlichen Raumetern .
Da hat ein Waldarbeiter ein viertel der Arbeitszeiten mit händischem Holzspalten verbracht .

Genug gelabbert......

.
was hier noch fehlt ist ein Bau Forum
Alla gut
 
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Re: Holz für Werkzeugstiele/Wagnerholz

Beitragvon langholzbauer » Do Apr 02, 2026 7:06

Keine Sorge!
Ich nutze auch gern die Annehmlichkeiten der modernen Technik.
Aber zum Fichten Keilen und Weidezaun bauen ist mir noch immer der gute Eschenstiel lieber, als Akkuschrauber oder Pfahlramme bzw. die Handwerkzeuge mit gleichem Kopfgewicht und Verbundwerkstoff - oder Metallstiel.
Im Gegensatz zu vielen Anderen arbeite ich dabei lieber mit weniger Gewicht und statt dessen langen Zügen aus dem ganzen Körper um die nötige Energie einzubringen.

Zum Nachspalten des kurzen Feuerholzes bis 30 cm hat bisher auch noch nichts das alte Beil ersetzen können, welches diese Arbeit schon seit bestimmt 100 Jahren hier auf dem Hof erledigt.
Damit bin ich schneller und effektiver, als wenn ich die Übergrößen im Sägespalter nochmal zurück holen.

Beim Schlosserhammer hingegen, der wirklich nur noch selten für wenige Min. im Einsatz ist, bin ich auch bei den neumodischen Stielen angekommen.
Da wackelt auch nach Jahren ungepflegten Gebrauch nichts. :wink:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Holz für Werkzeugstiele/Wagnerholz

Beitragvon Steyrer8055 » Do Apr 02, 2026 7:30

Hallo Alla gut!
Dann hab ich selten spaltfreudiges Holz. Das war auch der Hauptgrund für die Anschaffung der Holzspalter.

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