Hallo,
seit kurzem haben wir uns einen Holzvergaser installiert (KWB 40KW, 50 cm Scheitholz, bisheriger Ölverbrauch ca. 5500 Liter). Sind auch schon fleissig dabei Brennholz zu machen. Bin mir aber unsicher, ob wir dabei effektiv vorgehen. Da sich hier ja viele erfahrene "Holzmacher" tummeln, würde mich Eure Meinung interessieren.
Zunächst mal unsere Austattung: Deutz 3005, umgebauter Mistreuer (Einachser, 3,80m lang), Solo 651SP, Kegelspalter (ich weiß, daß nicht mehr erlaubt), diverse Spaltwerkzeuge (Leborgne Spalthammer, Spaltaxt und Keile). Mit meinem Schwiegervater (70 J.) werde ich (38 J.) mich um die Aufbereitung des Brennholzes kümmern müssen.
Im Frühjahr haben wir uns 15 FM Buche (Stammholz 5 Meter) am Wegrand bestellt (ca. 20 Minuten Fahrzeit mit dem Deutz). Leider waren die Stämme für uns viel zu dick (bis 80 cm Durchmesser). Ein Bekannter hat uns die Stämme in Meterstücke zerlegt, mit seinem Frontlader auf einen Hänger verladen und nach Hause gefahren. Dort haben wir dann das Ganze gespalten. Die dicken Dinger erst einmal mit Keil geteilt und dann mit dem Kegelspalter weiter zerkleinert. Das hatte einige Nachteile. Zum einen waren die Hälften immer noch sehr schwer und die Problemstücke hat auch der Kegelspalter nicht kleinbekommen. Später habe ich den Kegelspalter gar nich mehr benutzt und alles mit dem Spalthammer zerkleinert. Das war nicht mehr ganz so gefährlich. Viel langsamer war ich auch nicht. Körperlich war es etwas anstrengender, wobei ich mir Heranschaffen und Aufstellen der Meterstücke gespart habe. Teilweise habe ich die Problemstücke auch erst auf 1/2 Meter geschnitten und dann gespalten. So jetzt habe einíges an Meterscheiten und auch an 1/2 Meterscheiten im Garten gestapelt.
Meinen Bekannten mit dem Frontlader kann (und will) ich nicht jedes Jahr beanspruchen.
Jetzt stellen sich sich bei mit einige Fragen:
1. Wie kann ich den ganzen Ablauf gestalten, so daß ich das Holz so wenig wie möglich in der Hand habe?
2. Lohnt sich die Anschaffung einer Wippsäge?
3. Sollte ich den Kegelspalter wieder verkaufen und nur noch mit der Hand spalten (habe keine Lust mich schwer zu verletzen und will auch keine 2000 EUR für hydraulischen Zapfwellenspalter ausgeben)?
4. Sollte ich das Stammholz gleich auf 1/2 Meter schneiden bevor ich es spalte (ist halt blöd zu stapeln)?
5. Gibt irgendwo eine gesicherte Info, ob es wirklich nötig ist das Holz abzudecken?
Wäre toll, wenn ich hier ein paar nützliche Tipps erhalten könnte.
Gruß
Sascha

