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Holzhäcksler Eigenbau

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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Holzhäcksler Eigenbau

Beitragvon K100 » So Mär 03, 2013 12:42

Hallo,
ich bin neu hier und bin auf dieses Forum gestoßen, da ich auf der Suche nach selbstgebauten Holzhäckslern bin und habe ( erfahrungen-anbauhacksler-t35160-690.html ) gelesen. Bei uns fallen hauptsächlich kleine Mengen zu häcksendes Material an für die es sich nicht lohnt einen großen Häcksler kommen zu lassen. Kleine Material bis 15cm möchte ich selber häckseln und größeres Material sammel ich und lasse es durch einen Lohnunternehmer häckseln. Leider habe ich nur einen kleinen Trecker der mir für´s Häckseln zu schade ist. Ein Häcksler mit eigenem Motor ist mir viel zu teuer. Also habe ich mir gedanken über einen Selbstbau eines Häckslers gemacht. Ich dachte da an einem Häcksler wie WC8 oder so. Dies soll jedoch keine Wiederholung der schon genannten Diskussion sein.
Jetzt meine verwegene Frage: Wäre es möglich den vorderen Teil eine Mercedes W124 zu nehmen und an der Kardanwelle einen Zapfwellenstummel zu montieren und daran den Häcksler an zu schließen. Das ganze käme dann auf einen Anhänger.
Ich weiß:
- Meine Idee ist etwas seltsam
- Die BG bekommt einen Herzanfall
Ist sowas möglich? Mit was für technischen Problemen habe ich zu rechnen?
Hat jemand sowas schon gemacht oder hat jemand eine einfachere und billigere Lösung?
Kostenkalkulation: Häcksler= 1500€, Auto= 1200€, Anhänger= 500€, sonstiges=500€ + eine menge Arbeit
Für weitere konstruktive Ideen wäre ich dankbar.
MfG
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Re: Holzhäcksler Eigenbau

Beitragvon brennholz jürgen » So Mär 03, 2013 17:08

Hallo,
ich würde das so probieren. Allerdings würde ich eine Keilriemenuntersetzung zwischen Motor und Häcksler wählen. Der größte gang beim Auto sollte der Ausgangspunkt sein, da dieser meist den besten Wirkungsgrad verspricht. Die Untersetzung durch Keilriemen nimmt gut Schläge auf und durch die Keilriemenscheiben kann man auch entsprechende Schwungscheiben herstellen. Die Motordrehzahl an das beste Drehmoment angepasst und dann los. Wenn der Übergang von Motor zum Häcksler abgedeckt ist, was sollte die BG dagegen haben?
Versuch macht kluch :mrgreen:
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Dieser Beitrag zeigt die Historische Brennholzgewinnung bis zur Moderne und ist nicht gänzlich zum Nachmachen empfohlen!
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Re: Holzhäcksler Eigenbau

Beitragvon K100 » So Mär 03, 2013 17:28

Danke für die Antwort. Aber warum soll ich im Getriebe nicht gleich die Passende Drehzahl einstellen? Beim WC8 sind das 500 U/min und er hat schon Keilriemen drin. Mein Problem ist nur, dass ich nicht weiß welche Drehzahl die Kardanwelle so hat. Mir ist das Untersetzungsverhältnis vom Differential nicht bekannt.
Wie bekommt man eine Drehzahlregelung hin? Ansonsten geht der Motor ja durch. Der Wagen hat keinen Tempomat.
MfG
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Re: Holzhäcksler Eigenbau

Beitragvon brennholz jürgen » So Mär 03, 2013 18:00

Ach so, Automatik.
Wahlhebel der Automatik auf Gang mit 500umnis einstellen Motor (Gas) auf Ideale Drehzahl (Fahrzeugschein max. Drehmoment- Drehzahl). Wenn die Motordrehzahl nicht verändert wird und last vom Häcksler dranhängt kannst höchstens du durchdrehen. :wink: Wenn die Last größer wird regelt er alleine runter. Eigentlich super. Ein Keilriemenantrieb nimmt immer Schläge auf und dient als Rutschkupplung bei Überlast. Welche Drehrichtung hat denn der Getriebeausgang?
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Re: Holzhäcksler Eigenbau

Beitragvon robs97 » So Mär 03, 2013 18:22

Statt der Keilriemen würde ich lieber eine Klauenkupplung einbauen

elastische-klauenkupplung-BIPEX.jpg
elastische-klauenkupplung-BIPEX.jpg (33.15 KiB) 8419-mal betrachtet
Egal wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes setzt,
es gibt jeden Tag jemanden der bequem darunter durchlaufen kann.
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Re: Holzhäcksler Eigenbau

Beitragvon TomDeeh » So Mär 03, 2013 18:25

Hi,
was für ein 124er soll als Spender dienen ?
Gruß Tom
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Re: Holzhäcksler Eigenbau

Beitragvon K100 » So Mär 03, 2013 18:49

Achtung ein Missverständnis!!
Es ist kein Automatic!!! Zur Info: es gibt auch Schaltwagen mit Tempomat!! (z.B. Audi A6)

Es soll ein W124 200D sein. Ich weiß 300er wäre besser. Aber ich glaube das müßte Leistungsmäßig hinhauen oder?

An die drehrichtung habe ich noch garnicht gedacht :-/

MfG
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Re: Holzhäcksler Eigenbau

Beitragvon Ugruza » So Mär 03, 2013 19:13

Drehrichtung ist aber ganz wichtig! Du brauchst an der Zapfwelle rechtsdrehend sonst funktioniert das nicht. Es gibt allerdings Umkehrgetriebe wie sie auch oft bei der Frontzapfwelle verwendet werden.

lg Ugruza
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Re: Holzhäcksler Eigenbau

Beitragvon TomDeeh » So Mär 03, 2013 21:50

Hi ,

Drehrichtung passt mMn. Beim w124 mit 4Gang ist der 4te 1:1 durchgetrieben , also Kardanwellendrehzahl = Kurbelwellendrehzahl.Der 5.te Gang ist mit 0,8:1er Übersetzung ein Schongang.
Der erste Gang hat ca. 4,3:1 , zweiter ca. 2,3:1 und dritter ca. 1,4:1. Das maximale Drehmoment steht bei ca. 2800UpM an.Ab Ende BJ 1986 haben sich dann die Übersetzungen leicht geändert. Für das Unterfangen solltest Du Dir ein Fahrzeug mit 4gang-Getriebe aussuchen
Der erste Gang mit ca. 2200-2300 UpM würde ungefähr einer 540er Zapfwelle entsprechen.Das Halslager des Getriebes hält keine radiale belastung aus , Du musst also die Belastungen mit zwei Vorbaulagern und Hilfswelle abfangen und das Konstrukt zb am Dreiarmflansch mit einer Hardyscheibe anflanschen. Die vordere Hardyscheibe/Kardanwelle hat auch noch einen Schwingungstilger dran , musst schauen ob das Probleme bereitet.
Gruß Tom
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Re: Holzhäcksler Eigenbau

Beitragvon K100 » Mo Mär 04, 2013 19:49

Super das hört sich ja gut an.
Aber ich habe noch ein Problem:
Wenn ich die Drehzahl (2800 beim ersten Gang) ohne Belastung einstelle wird die Drehzahl bei Belastung stark absinken und ich müßte Gas geben und wenn die Belastung nach läßt jubelt mir der Motor in den Drehzahlen hoch. Oder ist das nicht so?? Ist da ein Automatik vielleicht besser geeignet? Oder läßt sich das irgendwie einfach regeln??

Andere Frage:
Ist ein Auto (Lüfter und Getriebe) eigentlich für Volllast bei Stillstand ausgelegt? Hat da jemand Erfahrungswerte?

MfG
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