Bin auf der Suche nach einer kombinierten Kreissäge Zapfwelle / Elektro. Evtl. Posch oder Oehler. Habt ihr Erfahrung mit einem Gerät. Wieviel PS braucht man für so eine Säge. Was würdet Ihr empfehlen?
Wenn der E-Motor so einer Kreissäge 5 kW Nennleistung hat, braucht es an der Zapfwelle für die gleiche Performance ebenso bei der empfohlenen Drehzahl auch 5 kW oder eben ca. 7 PS. Ein Traktor, dessen Motor bei einer Zapfwellendrehzahl um die 400 UpM (und somit bei irgendwas um die 2000 UpM Motordrehzahl) die 7 PS an der Zapfwelle leisten kann, reicht demnach aus. Traktoren mit 15 PS Motor-Nennleistung schaffen das schon locker. Mehr Leistung schadet nicht, kostet aber.
Ein Traktor mit 1000er Zapfwelle und etwa 40...50 PS Nennleistung, aber "nur etwas über Standgas" ist bezüglich Lärmentwicklung auch eine vernünftige Wahl ...
Hab die Posch Easycut im Einsatz. Zum sägen reichen 28 PS locker, zum Transport geht nix unter 50 PS. Ansonsten eine super Säge, wenn man die kleinen macken kennt.
Ich hab eine Wippsäge mit angetriebenen Förderband, Kombi aus Elektro 9kW/Zapfwellenantrieb. Mit dem 45 PS Schlepper säge ich bei Zapfwellenbetrieb mit der 1000er Zapfwelle bei 900 - 1000 U/min Motordrehzahl. Klappt super, der Schlepper muss sich da ein klein wenig anstrengen, der Bediener schon etwas mehr um auf Leistung zu kommen.
Wie die Vorschreiber schon mitgeteilt haben. Die meisten Sägen haben entweder einen Motor mit ca.5,5kW oder oftmals alternativ 7,5-9kW. Kommt etwas drauf an was du sägst. Der kleiner E-Motor reicht meist aus (Weichholz), ich tendiere aber zum Größeren (z.B. Hartholz sägen). Die erforderliche Schlepperleistung ist meist kein Problem. Ich betreibe meine Säge an einem 35PS und einem 50PS Schlepper. Beim Transport sieht es dann etwas anders aus, besonders wie in meinem Fall mit Förderband. Da ist mit dem 35PS-Schlepper nix zu machen, beim anderen geht es so.
Hallo Honigbauer Habe seit 9 Jahren die Wippsäge von Posch, Zapfwelle kein Elektro. Ein sehr gutes Teil kostet halt ein bischen mehr. Das mit dem E Antrieb hab ich sein lassen weil ich mein Holz da schneide wo es liegt oder aufgestapelt wird. Schneide jedes Jahr etwa 100 Ster, Pinie und Eiche. Anfangs betrieb ich die Säge mit dem Kioti 50 Ps der hat aber nur 540 Zapfwelle und das Motorgeräusch bei 1700 bis 1800 Umdrehungen war nervig. Jetzt hängt sie hinter dem 311 Fendt 100 Ps der hat eine 1000 ender Zapfwelle und läuft ruhig mit ein bischen erhöhtem Standgas so ca 800 Umdrehungen. Geht super. Auch der Spritverbrauch Kioti 1800 Umdrehungen und Fendt 800 Umdrehungen ist ungefähr gleich. Auch die Ersatzteilversorgung sogar hier in Frankreich funktioniert bestens. Bis jetzt waren nur die beiden Aluführungen kaputt 20 € Gruß Pinienotto
Ebenfalls eine Tisch-Wippkreissäge von Posch. Elektromotor hat 5,5 kW. Zapfwellenantrieb mal nachgerüstet. Der 18er Steyr schafft es locker, man braucht gar nicht viel Gas um ordentlich schneiden zu können. Da der 18er Steyr viel Schwungmasse im Motor hat, bleibt die Drehzahl fast immer gleich, wenn ein großes Trum durchgeschnitten wird. Das Wichtigste ist halt die Schneid am Blatt!