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Holzspalten, aber wie?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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28 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Holzspalten, aber wie?

Beitragvon rolf3358 » Mi Mai 22, 2013 18:33

MF Atze hat geschrieben:Wegen einem Stamm und ein Paar Wipfel gleich einen Spalter kaufen, da kann man sich das Holz auch liefern lassen.
Wenn die Logistik nicht zu einem Spalter passt, oder besonders bei Kleinmengen bin ich der Meinung, man ist mit der Hand schneller.
Klar ab 50 RM aufwärts etc. sollte man sich mal Gedanken über einen Spalter machen.
Es gibt aber auch Leute denen die Arbeit Spaß macht. Finde es hat schon was einen Stamm mit der Hand aus einander zu kloppen. Danach ist man entspannter.

Grüße aus Unterfranken

Was ich vorhin noch schreiben wollte:
Das Holz es reißt, wie der Vogel scheißt. (Gilt für Laubholz, Nadel ist da meist anders rum).


Hast Recht, ich brauche im Jahr 7-10 Kubik- hatte die Schnauze voll vom hacken und spalten.
Deswegen habe ich mir einen gekauft. Geht wirklich leichter und viel schneller. Ich bin auch nicht mehr der Jüngste.
Nichts für ungut.
Gruß Rolf
rolf3358
 
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Re: Holzspalten, aber wie?

Beitragvon MF Atze » Mi Mai 22, 2013 18:39

Kein Thema, jeder so wie es für ihn am besten ist. In den nächsten zwei drei Jahren werde wohl auch ich mich nach einem Spalter umsehen. Brauch halt auch mehr als ein zwei Stämme mit Wipfel.
Trotzdem macht es mir zur Zeit noch Spaß Holz mit der Hand zu spalten. Am liebsten Buche nicht zu dünn. Finde die geht noch am besten. Außerdem hat die einen genialen Klang, kurz vor dem Reißen.
Eiche ist auch nicht schlecht, klingt halt nicht so schön.
Fichte mit den langen Fasern ist da nicht ganz so toll.

Grüße aus Unterfranken
Das Wichtigste ist, nicht dumm zu sterben. Der Rest ergibt sich von alleine.
MF Atze
 
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Re: Holzspalten, aber wie?

Beitragvon KpFw » Do Mai 23, 2013 12:36

@Rolf, mein Wald ist mein Fitnessstudio und da darf es auch mal bissl anstrengen.

Es sind im Moment noch so ca. 1 1/2 bis 2 Ster und soll auch nur einmal gespaltet werden zum besseren Trocknen und späterem Sägen. Für die Schaite hab ich dann schon einen Spalter, der macht die Arbeit schon viel leichter. Und ich hab den Vorteil, mir pressierts ja net gor su.

MkG KpFw Walter
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Re: Holzspalten, aber wie?

Beitragvon rolf3358 » Do Mai 23, 2013 16:59

@Rolf, mein Wald ist mein Fitnessstudio und da darf es auch mal bissl anstrengen.

Freue mich für Dich-aber ich hab kaputte Bandscheiben und Rheuma :|
rolf3358
 
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Re: Holzspalten, aber wie?

Beitragvon gerdobel » Sa Mai 25, 2013 8:03

MF Atze hat geschrieben:Noch ein Tipp, die Idee kommt glaube ich von unserem Roby.
Den Stiel am Hammer-/Axtkopf dick mit Panzertape umwickeln. Da halten die Stiele länger und man kann sich die Stielschoner sparen.

Grüße aus Unterfranken


Hallo zusammen.
Ich hab bei meinem Spalthammer die ersten 10 cm unterm Kopf mit einer Lage 0,8 mm verz. Blech umwickelt, mit kurzen Dachpappstiften befestigt, geht einwandfrei. Da geht warscheinlich auch das Blech von einer Konservenbüchse wenn man nichts anderes hat.
Gruss aus OWL
Gerd
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Re: Holzspalten, aber wie?

Beitragvon racker » Sa Mai 25, 2013 18:19

Hallo,
oder "Fiskars" nehmen!
Ich krieg die Werbung leider nicht bezahlt. :wink:
Seit dem ich meine Beile und Äxte von denen habe halten auch die Stiele.
MfG
racker
 
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Re: Holzspalten, aber wie?

Beitragvon rolf3358 » Sa Mai 25, 2013 19:04

racker hat geschrieben:Hallo,
oder "Fiskars" nehmen!
Ich krieg die Werbung leider nicht bezahlt. :wink:
Seit dem ich meine Beile und Äxte von denen habe halten auch die Stiele.


Recht hast Du-die hab ich auch :)
Sind super Teile :!: :!:
Gruß Rolf
rolf3358
 
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Re: Holzspalten, aber wie?

Beitragvon Robiwahn » Sa Mai 25, 2013 22:01

MF Atze hat geschrieben:Noch ein Tipp, die Idee kommt glaube ich von unserem Roby.
Den Stiel am Hammer-/Axtkopf dick mit Panzertape umwickeln. Da halten die Stiele länger und man kann sich die Stielschoner sparen.

Grüße aus Unterfranken


Falls du mich meinst, das war nen 2mm dicker Blechstreifen (glaube, so Nagelverbinder aus dem Dachstuhlbau) :wink: , da spart man sich den überteuerten Fiskars-Kram

Bild

Bild

Zum Meterrollenspalten noch meine Erfahrung: Wir haben dazu die obige alte Axt, nen Gummihammer und 2 Keile in unserem Holz-Carport liegen. Dann werden die Meterrollen aufgerichtet, mit der Axt oben genau in der Mitte angesetzt und dann mit dem Gummihammer drauf. Die Axt macht den ersten Spalt, danach wird mit den Plastekeilen (Ochsenkopf aus dem Baumarkt) 1-2x nachgesetzt. Unsere Robinien und Roteichen spalten dann fast von allein, Birke dreht gern aus der Mitte und Kiefer geht so lala. Bei astigem Holz muss evtl. nochmal die Axt ran, sonst reichen die Keile. 4-5 Schläge und fertig.

Grüße, Robi
Zuletzt geändert von Robiwahn am Sa Mai 25, 2013 22:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Holzspalten, aber wie?

Beitragvon senni » Sa Mai 25, 2013 22:08

Hallo,

Fiskas ist teuer, ja. Aber rechnet man den Preis mal auf 10 Jahre und mehr, ist er doch wieder ok.
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Re: Holzspalten, aber wie?

Beitragvon Robiwahn » Sa Mai 25, 2013 22:16

Nun, auch normale Äxte halten locker 10 Jahre und länger, vielleicht mit 1-2 Ersatzstielen, aber das ist immer noch günstiger als die 50+ Euro für ne Fiskars X25.
Die oben gezeigte Axt ist noch aus DDR-Zeiten, lag nen paar Jahr im Boden rum und ist vor ca. 15 Jahren beim Fundament ausbuddeln fürs Haus wieder an der Erdoberfläche erschienen. Neuen Stiel rein, mit der Feile wieder nen bisschen angeschliffen und ab gehts.
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Re: Holzspalten, aber wie?

Beitragvon racker » So Mai 26, 2013 6:07

Hallo,
die DDR Axt ist schon i.O. Ich hänge auch an altem Zeug mit Geschichte.

Eine gute Axt mit Holzstiel kostet neu, auch locker über 50 Eus.
Schon mal was von Fiskars gehabt oder damit gearbeitet ?
Wenn ja, sag nicht das dir der Stiel abgebrochen ist. :wink:
MfG
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Re: Holzspalten, aber wie?

Beitragvon MF Atze » Mo Mai 27, 2013 7:29

@Robiwahn
Eigentlich hatte ich schon Dich gemeint.

Muss noch dazu sagen ich habe meisten billige Hämmer mit Eschenstiel gekauft und den Stiel nach Bruch durch Hickory ersetzt. Bin jetzt mit den Stielen durch und die halten.
Unter dem Strick bin ich so immer noch billiger, als wenn ich gleich die teueren mit gutem Stiel gekauft hätte.

Mit was man spaltet ist genauso eine Glaubensfrage, wie mit den Sägen und teilweise den Winden.
Das Ergebnis hängt beim Spalten halt wesentlich mehr vom Anwender und dem Holz als dem Beil ab.
Bei kleinem Holz nehme ich eine billige Axt ähnlich der Dynahmaxt. Da bin ich weit unter 50 €.
Alles über 30 cm nehme ich eh nur den Spalthammer (auch unter 50 €).
Durfte einmal bin einer Fiskars arbeiten, war schon scharf das Teil, blieb aber trotzdem wenn das Holz zu stark wird stecken. Genau das finde ich den Vorteil eines Hammers, der spaltet und muss gar nicht tief eindringen.
Letztendlich gilt aber beim Holzspalten:
"Versuch mach kluch"
Grüße aus Unterfranken
Das Wichtigste ist, nicht dumm zu sterben. Der Rest ergibt sich von alleine.
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Re: Holzspalten, aber wie?

Beitragvon KpFw » Fr Jul 12, 2013 21:27

Servus Gemeinde,
heute mal wieder im Wald gewesen, spalten war angesagt. Und ich hab mal einiges Durchprobiert. Hier die Ergebnise.

Auf dem Weg ins Waldstück sah ich was die Bundesliga zu Leisten vermag.
DSCN0112.JPG

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Doch nun zur Kreisliga.
Am Holzplatz wurde erstmal das Equipment bereit gelegt. Die Pflastersteine hab ich mitgenommen um eine feste Unterlage zu haben.
DSCN0116.JPG

Dann die Meterriegel bereit gestellt. Diese sind trocken und für den kommenden Winter vorgesehen.
DSCN0117.JPG


Erster Versuch, mit der Spaltaxt.
DSCN0118.JPG

DSCN0119.JPG

Die Axt ging gar nicht rein und es musste mit dem Schlegel nachgeholfen werden. Nach 10-12 Schlägen war der Riegel durch.

Zweiter Versuch, hochkant aufgestellt und mit der Motorsäge einschneiden, Keil ansetzen und mit dem Schlegel drauf.
DSCN0121.JPG

DSCN0124.JPG

Nach 5-6 Schlägen war der Keil im Stamm, doch er wollte nicht reissen und es wurde mit der Motorsäge nachgeschnitten, da er sehr Faserte und nicht auseinander wollte.

Dritter Versuch: Riegel liegt, tiefer Schnitt mit der Motorsäge, Keil angestetzt und mit dem Schlege eingetrieben.
DSCN0126.JPG

DSCN0127.JPG

Nach ca. 10 Schlägen und einen zweiten Keil war das Teil in zwei.

Ergebnis nach ca. 30 Minuten reiner Arbeitszeit sieben Riegel halbiert. Trockenes Holz lässt sich schwer Spalten und reisst sehr schlecht.
DSCN0128.JPG


Vierter Versuch, frisches noch feuchtes Holz, oben mit Motorsäge eingeschnitten, Keil angestetzt und mit Schlegel eingetrieben.
DSCN0129.JPG

Das funktionierte gut, so das ich den Riegel kreuzweise eingeschnitten habe und den Riegel vierteln konnte.
DSCN0131.JPG


Frisches Holz, Fichte und Kiefer, lässt sich besser spalten wie das schon getrocknete. Auch war es körperlich anstrengend was mich dazu bewegt, dass ich mir das nächste Mal einen Spalter mitnehmen werde. Bei 5-10 Riegel wird weiterhin mit dem Keil gespalten, doch hab ich diesmal noch mind. 2 Ster zuspalten und da geht es mir einem Spalter sicher schnell und Kräfte schonender.

Dann noch den Hänger vollgemacht und das restlich Holz für diesen Winter Nachhause gefahren.
DSCN0133.JPG


Ich sage allen Danke für ihre Tips und Ratschläge und wünsche viel Spaß im Wald.
Euer KpFw
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