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Holzwurm im Dachstuhl!

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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42 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Holzwurm im Dachstuhl!

Beitragvon Neo-LW » Mo Feb 18, 2019 1:54

Moin,

bei den Autos fährt ja auch der Besitzer die Karre regelmäßig zum TÜV.

Wird bei den Häusern dann auch völlig selbstverständlich.

Dazu kommt natürlich noch die Prüfung der Elektro-Anlage hinzu.
In Österreich ist das ja heute schon Pflicht.
Bei jedem Mieterwechsel ist eine Bescheinigung über den einwandfreien Zustand der Elektro-Anlage beim Amt vorzulegen.

Könnte man bei selbst genutzten Wohnraum ja mit der 10-Jahres-Gebäudeprüfung koppeln.


Olli
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Re: Holzwurm im Dachstuhl!

Beitragvon T5060 » Mo Feb 18, 2019 2:08

Wir haben ein Strafrecht, nachdem jeder der Scheisse baut oder seiner Pflicht nicht nachkommt, eine Strafe auferlegt bekommt, wenn er erwischt wird.

Wenn wir alles überwachen, beschnüffeln und denunzieren, wo jemand einen Fehltritt begehen könnte, brauchen wir kein Strafrecht mehr.

Oder wir delegieren die Schuld auf den Zertifizierer bzw. Gutachter.

NEO was dir in der Birne rumspuckt, nennt sich Überwachungsstaat.

Wir müssen aber in die andere Richtung : Mehr Selbstverantwortung und Freiheit des Einzelnen !!!
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Re: Holzwurm im Dachstuhl!

Beitragvon Neo-LW » Mo Feb 18, 2019 2:34

Moin,

im Rahmen der Europäischen Harmonisierung werden wir den E-Check für Wohnungen wohl von den Österreichern übernehmen.

Nachdem die Türken den Deutschen Auto-TÜV übernommen haben,
wäre ein Bauwerks-TÜV ja nur die konsequente Weiterentwicklung,
um die Sicherheit der Bevölkerung zu verbessern.

Außerdem bringt eine Nutzungsuntersagungsverfügung von maroden Bauwerken neue Aufträge für die Bauwirtschaft.

Die alten Häuser brauchen ja auch viel zu viel (Heiz)Energie.
Neue Häuser nutzen also dem Klimaschutz.

Warum soll immer nur die Autoindustrie profitieren ?


…
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Re: Holzwurm im Dachstuhl!

Beitragvon T5060 » Mo Feb 18, 2019 4:04

Die Brasilianer haben auch schon Erfahrungen mit dem deutschen Bauwerks-TÜV.
Das Problem war nicht das Bauwerk, sondern der TÜV. Der sitzt aber jetzt erst mal hinter Gittern.
Weitere 300 säßen auch gern im Knast, sind aber wegen dem deutschen BauwerksTÜV tod.
Und hier bei uns im Dorf ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass mal eben schnell 50.000 cbm Laugeteich durchs Dorf wandern,
aber es juckt gar keinen, mich auch nicht, weil selbst bei 500.000 cbm meine Bude trocken bleibt, aber das Rathaus garantiert nicht !
Jedoch ist es wie im Leben : Wenn bei einer Havarie die richtigen getroffen würden, tritt diese aber meist nicht ein.
Frage ? Ist der Hergott ungerecht oder prüft er seine besten Schäfchen nur intensiver ?

So was kann dein TÜV leisten ? Nix...... Ultraschall ist zu undifferenziert.....Röntgen o.ä. ist die Wohnung hinterher verstrahlt
... Okulardiagnose ist kaffeesatzdeuterei, Kernbohrung ist aussagekräftig, zerstört aber das Objekt.

Wir haben selbst bei Senkungen, Rutschhängen usw. keine Toten durch Einsturz zu beklagen.

Einzig durch Lawinen, Schneelast und Setzungsfließen... aber das liegt primär nicht am Bauwerk.

Aber wir haben in Deutschland genügend Begehungen von Bauwerken mit Sicherheitsrelevanz, besonders bei Arbeits - und Feuerstätten.
Mir würde die BG bei Mängeln an der Elektrik oder einem Gebäude aufs Dach steigen. Für Ställe ist das Vetamt da.
Und das älteste Gebäude bei uns ist Bj. 1979 und das wurde 2004 überholt. Die E-Verteilungen sind ALLE neu.
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Re: Holzwurm im Dachstuhl!

Beitragvon Kormoran2 » Mo Feb 18, 2019 22:06

Hier in der Nähe in Arnsberg befindet sich eine große Papierfabrik, die ihre sogenannten "Spuckstoffe" jahrzehntelang auf einer Deponie hoch oben im Wald gelagert haben. Spuckstoffe sind Papierschlämme mit Fremdstoffen, die beim Zerstampfen von Altpapier anfallen. Also angefangen von Büroklammern bis zu Bindfäden, Draht etc.

Diese mittlerweile nicht mehr genutzte Deponie unterliegt einer ständigen Überwachung. Es ist ca. 5 Jahre her, dass die Deponie ins Rutschen geriet. Da war monatelang Großalarm für die Stadt Arnsberg. Irgendwie konnte man den Schlammberg stoppen. Im Netz findet sich leider nichts dazu. Ohne Überwachung der Deponie wäre es zum GAU für Arnsberg gekommen.
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Re: Holzwurm im Dachstuhl!

Beitragvon T5060 » Mo Feb 18, 2019 22:29

Kormoran2 hat geschrieben:Diese mittlerweile nicht mehr genutzte Deponie unterliegt einer ständigen Überwachung. Es ist ca. 5 Jahre her, dass die Deponie ins Rutschen geriet. Da war monatelang Großalarm für die Stadt Arnsberg. Irgendwie konnte man den Schlammberg stoppen. Im Netz findet sich leider nichts dazu. Ohne Überwachung der Deponie wäre es zum GAU für Arnsberg gekommen.


Du weist doch Onkel Friedrich hat die Atlantic-Brücke davor geworfen. Dann konnte nichts mehr passieren :mrgreen:
Bei uns rotieren die Freimaurer ..... :-P
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Re: Holzwurm im Dachstuhl!

Beitragvon DST » Di Feb 19, 2019 21:51

Hab vergangenes Jahr nen neuen Dachstuhl bekommen.
Ca. 60% des Dachgeschosses waren als Wohnraum ausgebaut, also mit Zwischensparrendämmung und mit Fermacell verkleidet.
Der restliche Dachboden war offen, man sah von innen die blanken Ziegeln, hier waren die Sparren in sehr gutem Zustand.
Im ausgebauten Bereich waren die Sparren sowie die Unterkonstruktion für die Fermacellplatten stellenweise vom Hausbock massiv geschädigt.
Der Schaden kam erst zum Vorschein nachdem ich das Dachgeschoss entkernt hatte.

Was würde mir da ein Bauwerks- TÜV nutzen??
Würde wie in Brasilien ablaufen - Sichtprüfung- alles Ok- horrende Gebühren abkassieren - und wenns dann zusammenfällt - Pech gehabt??


Btw.
Die äußerlich stark geschädigten Sparren, Pfetten und Kehlbalken hab ich als Brennholz gespalten, der Kern war überall in Ordnung, es war fast nur das Splintholz ( wenn es das bei Fichte denn gibt) betroffen.
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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Re: Holzwurm im Dachstuhl!

Beitragvon Kormoran2 » Mi Feb 20, 2019 0:59

Hallo DST,
dein Problem ist sehr komplex. Du schreibst, die Sparren wären nur im Splintholz vom Bock geschädigt. Wenn es Fichten-Sparren sind, so haben die kein Splintholz. Also könnte man denken, dass es nur auf den Faktor Zeit ankäme, dass die Sparren insgesamt durchgefressen wären.

Ansonsten kann ich nur sagen, dass dein Beispiel für Bautechniker äußerst interessant und aufschlussreich sein sollte. Könnte es vielleicht sein, dass der 'Bock einfach nicht rüberfliegen konnte in die ungeschützten Dachbereiche?

Ganz nebenbei: Ich rate jedem mit der Lagerung von Kaminholz im Wohnbereich äußerst vorsichtig umzugehen. Man holt sich damit Ungeziefer ins Haus, das man nicht wieder los wird.
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Re: Holzwurm im Dachstuhl!

Beitragvon Clemens » Mi Feb 20, 2019 11:42

Hallo Kormoran,

1. Auch Fichtenholz hat Splintholz.

Es handelt sich um einen Reifholzbaum.
Begriff für Bäume, die keinen Farbkern ausbilden, jedoch im Innen holztrockener, d.h.“reifer“ , aber auch verkernt sind (wie z.B .Fichte, Tanne Rotbuch, Feldahorn, Linde, Birnbaum; es handelt sich somit um Bäume mit hellem, makroskopisch nicht vom Splintholz zu unterscheiden dem Kernholz.

Quelle: https://holzunddesign.wordpress.com/201 ... d-reifholz

2. Lagerung von Kaminholz

Die in diesem Holz wohnenden "Untermieter" sind für trockenes, verbautes Holz in der Regel ungefährlich, da sie als Käfer kein trockenes Holz befallen. Die Eier wurden meist bereits im Wald in das frisch geschlagene Holz oder im noch frischen Brennholz abgelegt und benötigen halt einige Zeit bis zum Ausfliegen des Käfers.
Für die "Kinderstube" brauchen diese das frische Kambium unter der Rinde, wenn sie dann größer sind gehen sie dann tiefer.

Gruß Clemens
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Re: Holzwurm im Dachstuhl!

Beitragvon Kormoran2 » Mi Feb 20, 2019 11:57

Danke, Clemens, für die kleine Sachkunde. Man lernt immer noch dazu.
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Re: Holzwurm im Dachstuhl!

Beitragvon Clemens » Mi Feb 20, 2019 12:09

Keine Ursache Kormoran,

Dafür sind wir doch alle (zumindest die meisten) hier, um voneinander zu lernen und unser Wissen weiterzugeben.

Gruß Clemens
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Re: Holzwurm im Dachstuhl!

Beitragvon Kormoran2 » Mi Feb 20, 2019 21:55

Clemens, man könnte daraus durchaus mehr machen. Manche User sind beratungsresistent, schnell beleidigt, wenn sie falsch liegen. Wenn Jemand Fachwissen einbringt, sollte man das akzeptieren können. Ich bin auch kein studierter Forstwirt.
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