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Hundehaltung unsentimental

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29 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Hundehaltung unsentimental

Beitragvon Eisvogel » Sa Sep 06, 2008 13:58

Moin,

nach dem duchschlagenden Erfolg meines Theads "Katzenhaltung unsentimental" diesmal die Frage nach dito für den Hund.

Zwar steht in nächster Zeit kein Hund ins Haus, aber mich wunderte in letzter Zeit mehrfach die Praxis von zwei Kollegen, die beide Hundebesitzer sind, beide allein leben und die Hunde (beim einen ein Labrador, beim anderen ein Berner Sennen-Mix) die Arbeitszeit über alleine zu Hause lassen.

Angeblich funktioniert das hervorragend, bei dem einen in der Wohnung, beim anderen wird der Hund im Garten an die (lange) Kette gelegt.

Ich kann mir das ja immer gar nicht richtig vorstellen daß normal berufstätige Menschen einen Hund unbeaufsichtigt halten können.

Was ist Eure Meinung dazu?
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Beitragvon Zement » Sa Sep 06, 2008 17:01

http://forum.hundund.de/
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Beitragvon Zement » Sa Sep 06, 2008 17:02

Zement hat geschrieben:http://forum.hundund.de/


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Beitragvon Jutta » Mo Sep 08, 2008 6:37

Ich würde mir liebendgerne einen Hund anschaffen. Da ich aber aus beruflichen Gründen an den Werktagen über 11 Stunden unterwegs bin, habe ich mich aus verständlichen Gründen dagegen entschieden. Klar könnte ich in der Nachbarschaft herumfragen, ob die sich während meiner Abwesenheit um den Hund kümmern. Bloß - was hat der Hund dann von mir und was habe ich von dem Hund? Gar nichts. Also muss ich warten, bis ich irgendwann mal nicht mehr berufstätig bin. Allerdings werde ich dann wahrscheinlich auf die Hundehaltung verzichten müssen, weil ich dann vielleicht aus finanziellen oder auch gesundheitlichen Gründen gar nicht mehr in der Lage dazu bin.

That's life.
Jutta
 
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Beitragvon Chamba » Mo Sep 08, 2008 7:37

Also mein Hund lebt mit einer Katze zusammen in unserem 5 Personenhaushalt. Ist also fast nie alleine.

Allerdings haben wir in unserer Ecke eine Hundeschule die auch Hundetagesbetreuung anbietet. Mein Hund war dort auch ein paarmal gewesen. Ist wie Kindergarten. Man gibt morgens seinen Hund ab, der kann den ganzen Tag mit seinen Artgenossen tollen was das Zeug hält und abends holt man ihn wieder ab. Ist eine Alternative Hund und Beruf unter einen Hut zu bekommen.......
Jeder hat sein Päckchen zu tragen......
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Beitragvon Jutta » Mo Sep 08, 2008 7:54

Chamba: Das ist in meinen Augen aber keine Lösung, wie ich in meinem ersten Beitrag hier schon erwähnte. Wenn ich den Hund wenigstens 11 Stunden am Werktag nicht sehe, sondern ihn in dieser Zeit in Betreuung gebe, was hat der Hund dann davon und was habe ich davon? Ist ja wie in einer Fernbeziehung, und sowas möchte ich mir auch nicht antun. Der Hund baut dann unter Umständen eher eine Beziehung zum Betreuer als zu mir auf, und das ist nicht Sinn und Zweck der Sache.
Jutta
 
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Beitragvon SHierling » Mo Sep 08, 2008 8:25

Rechtlich sieht das so aus:
§ 2 Allgemeine Anforderungen an das Halten
(1) 1Einem Hund ist ausreichend Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers oder einer Anbindehaltung sowie ausreichend Umgang mit der Person, die den Hund hält, betreut oder zu betreuen hat (Betreuungsperson), zu gewähren.
2Auslauf und Sozialkontakte sind der Rasse, dem Alter und dem Gesundheitszustand des Hundes anzupassen.

Ist also ein Gummiparagraph, wobei gängige Werte zB 4 Stunden "Umgang" täglich annehmen, inbesondere bei Einzelhaltung, wozu natürlich auch die Haltung "mit" einer Katze gehört,. denn eine Katze ist nun mal kein Sozialpartner für einen Hund.

Kommt aber wirklich immer auf den Hund an - ich hatte sogar während meiner Zeit im Schichtdienst einen Hund, Riesentier (Doggenmix) in einer 50m² - Bude; da hat auch jeder zuerst dran rumgemeckert - der kam allerdings aus dem Tierheim und hatte sein gesamtes Vorleben lang nur eine Dusche von 1x1m gesehen, samt Kette. Dem war es am Wochenende auf dem Land VIEL zu gefährlich und so eine Wohnung mit täglich zweimal "große Weite Welt" war ihm völlig genug. Dazu kommt, das man bei Schichtdienst auch kaum irgendwelche anderen regelmässigen Unternehmungen, Freunde, Freizeitkrams, Sport oder ähnliches lange beibehält, Familie war auch weit genug weg, so das der Hund dann auch jede "verfügbare" Zeit meine mehr oder weniger volle Aufmerksamkeit beanspruchen konnte. (Trotzdem hat es bei dem Vorleben fast ein halbes Jahr gedauert, bis er sich überhaupt getraut hat, mit dem Schwanz zu wedeln und "herumzuhüpfen".)
Die drei, die ich jetzt habe, sind alle unterschiedlich - zwei davon sind sich selbst genug und brauchen nur zwei, dreimal am Tag ihre Streicheleinheiten, der Jagdhund-Dalmatiner-Mix hat nach 4 Stunden Intensiv-Spaziergang mit Üben und Trallala immer noch nicht genug.

Also wenn schon "Einzelhund in Arbeiterhaushalt", dann imho nur aus dem Tierheim und mit dem entsprechenden Hintergrund - das kann dann eine wirklich gute Sache für beide sein. Aber für normale Hunde, vor allem lebhafte, arbeitsfreudige Rassen ist das nix, und für Welpen erst recht nicht.
Zuletzt geändert von SHierling am Mo Sep 08, 2008 8:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon euro » Mo Sep 08, 2008 8:34

Je nach Besitzer können durchaus "symbiotische" Verhältnisse entstehen

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Beitragvon Eisvogel » Mo Sep 08, 2008 10:09

Hm, aus SHierlings´s Beitrag kann ich dann eigentlich nur folgern, daß eine riesen Mehrheit der Hunde unverantwortlich gehalten wird, denn es haben ja richtig viele Leute einen Hund, und gleichzeitig arbeitet davon ja aber auch die Mehrheit...
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Beitragvon SHierling » Mo Sep 08, 2008 10:15

Hm, aus SHierlings´s Beitrag kann ich dann eigentlich nur folgern, daß eine riesen Mehrheit der Hunde unverantwortlich gehalten wird,

So ist das, deswegen hat die Schweiz zB jetzt grade ihr Tierschutzgesetz dahingehend geändert, daß JEDER Hundehalter einen Sachkundenachweis haben muß. Würde ich uns auch mal gönnen, so eine Aktion, nachdem die Tierschützer sich bei den Legehennen, Mastschweinen und Milchkühen ausgetobt haben, können die ruhig mal einen Blick ins eigene "zu Hause" werfen. Wie schon mal bemerkt: "GEGEN die Käfighaltung von Wellensittich und Goldhamster."

Es stimmt allerdings nicht, daß es überwiegend alleinstehende, arbeitende Menschen sind, die Hunde halten, sondern ein Großteil der Mißhandlungen / Fehlhaltungen findet auch (und gerade!) in Familien statt, in denen ein Einzelhund "so mitläuft", keinen direkten Ansprechpartner hat, keine Aufgabe, überfüttert wird, mit Jäckchen herumlaufen oder als Kinderspielzeug herhalten muß.

Viel liegt auch im argen bei den ganzen "Modezuchten". Solange das noch der einigermaßen ruhige und verträgliche Labrador war, ist ja vieles gut gegangen, aber zB der Trend zu Hütehunden und Arbeitshunden wie Border Collie, Shelties oder ähnlichem, die erst unbedingt sein müssen und dann nichts weiter zu tun haben als 2 Pferde anzubellen, oder am Wochenende 5 Schafe zu nerven, da gibt es schon ziemliche Probleme.
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Beitragvon Jutta » Mo Sep 08, 2008 10:56

@ Reini:
Das ist auch etwas, was ich nie verstehen werde: Die deutschen Tierheime platzen aus allen Nähten, und trotzdem werden immer noch Tiere aus Tierheimen aus aller Welt zur Vermittlung importiert.

Ich könnte es verstehen, wenn unsere Tierheime leer wären, aber beispielsweise "mein" Tierheim kann sich kaum noch finanzieren und steht ständig mit einem Bein über dem Abgrund. Allerdings weiß ich nicht, ob dort auch Tiere aus anderen Herren Länder aufgenommen werden.

Man sollte erst mal vor der eigenen Haustür kehren, und wenn dort alles sauber ist, sich um andere Türen kümmern.

So sehe ich das.
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Beitragvon SHierling » Mo Sep 08, 2008 10:56

Aber selbst die Chinesen achten darauf, daß der Hund artgerecht gehalten wird, bevor sie ihn essen - weil sonst das ausgelassene Fett nämlich nicht die ihm nachgesagte Heilwirkung hat! Man muß aber gar nicht so weit reisen:
2) Das Hundefett (Axungia Canis). Um es echt zu bekommen, kauft es der Landmann und Bürger meist vom Scharfrichter. Es ist zu einen bis zwei Esslöffeln voll, in ein paar Tassen heißem Bier getrunken, ein beliebtes und sehr gutes Schwitzmittel nach Erkältung und daher kommenden akuten Katarrhen, Rheumatismen; ja bei letzteren entfernt es bald die heftigsten Gliederschmerzen und die Steifheit in den Gelenken. Auch gegen Lungensacht und chronischen Schleimhusten wird das Hundefett, täglich ein- bis zweimal einen Esslöffel voll in warmer Milch genommen, vom Landmann oft Wochen lang mit vielem Vertrauen und oft mit gutem Erfolg gebraucht.
(Enzyklopädie der Volksmedizin 1843, vom Inhaber der großen goldenen Wissenschafts-Verdienst-Medaille Sr. Majestät des Hochseligen Königs Friedrich Wilhelm III. von Preussen: Georg Friedrich Most)
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Beitragvon euro » Mo Sep 08, 2008 12:06

schimmel hat geschrieben:Tja das waren noch Zeiten!! Brigitta, damals durften Frauen noch nicht mal wählen oder? Duck und weg :lol:

Reini


Naja, Friedrichs Leib und Magenarchitekt hiess (GottseiDank) Schinkel und nicht Schimmel :twisted:
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Beitragvon SHierling » Mo Sep 08, 2008 12:33

schimmel hat geschrieben:Tja das waren noch Zeiten!! Brigitta, damals durften Frauen noch nicht mal wählen oder? Duck und weg :lol:

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1843? Die Männer auch nicht.
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Beitragvon SHierling » Mo Sep 08, 2008 13:01

schimmel hat geschrieben:Nee aber die durften die Frauen züchtigen..... :twisted: :twisted:

Reini

und das findest Du beneidenswert? Wie armselig ...
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