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HVO 100, Erfahrungen?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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HVO 100, Erfahrungen?

Beitragvon Krone BigX » Mi Dez 24, 2025 18:48

Hallo,

Bei uns an der Tankstelle gibt es seit kurzem auch HVO 100 zu tanken.

Hat schon mal jemand diesen Kraftstoff getankt? Wie sieht das bei älteren Fahrzeugen aus, die keinen Filter bzw. Adblue haben und noch eine mechanische Einspritzung besitzen. Kann man das Problemlos tanken?
Wie sieht das mit dem Verbauch aus und der Russbildung. Wie man so hört soll das Fahrzeug dann weniger Russ produzieren. Ist das wirklich so?
Krone BigX
 
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Re: HVO 100, Erfahrungen?

Beitragvon Concept-x » Mi Dez 24, 2025 20:17

Nabend,

also soviel ich weis muss der Motor das HVO vertragen könn.
Ich halt Persil von den Frittenfett was die als tollen HVO teuer verkaufen. Zumal die Tests im,er zeigen das man ein Mehrverbrauch hat. Ich selbst hab von Shell eine Karte und Tank immer V-Power zum normalen Preis. Und ,ot den ist der Verbrauch etwas gesunken und die Werte der Injektoren besser.

Gruß Christian
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Re: HVO 100, Erfahrungen?

Beitragvon DST » Do Dez 25, 2025 1:00

Mir ist neulich dazu die Freigabe eines Fahrzeugherstellers in die Hand gefallen.
In dem Fall war HVO für Abgasstufe 5 bei fünf namhaften Motorenherstellern freigegeben, bei Stufe IV warens zwei und bei 3B wars glaub ich keiner mehr.

Das hat mich etwas verwundert weil die Einspritzdrücke bei höherer Abgasstufe steigen und die Injektoren immer filigraner werden.

Aus dem Bauch heraus hätte ich eher vermutet das die Plörre in älteren Motoren problemlos laufen sollte.

Kann mich aber dunkel daran erinnern das manche Biokraftstoffe bei hohen Temperaturen und hohen Drücken die Schmierfähigkeit verlieren, und dadurch die Elemente wie Hochdruckpumpe und Injektoren angepasst werden mussten.
Möglicherweise ist dies der Grund warum erst neuere CRI Motoren die Freigabe haben.

Herkömmliche Einspritzpumpen hatten früher mit RME Diesel keine Probleme, oder mit Salatöl im Golf oder alten Benz.
Ob da HVO problemlos funktioniert möchte ich aber nicht zusagen.

Die Frage ist ob es die Kraftstoffschläuche und Dichtungen aushalten, weil da musste früher bei einigen Herstellern für Biodieselbetrieb umgerüstet werden.


Hier sollte man auf Nummer sicher gehen und bei der Fachwerkstatt anfragen ob HVO Kraftstoff für das jeweilige Fahrzeug freigegeben ist.

Bei der mir vorliegenden Freigabe wurde ausdrücklich auf einen HVO DIN ??? irgendwas verwiesen.
Gibt wohl verschiedene Mischungen.

Auf gut Glück, oder subjektiver Aussagen, würde ich HVO nicht testen, das wär mir noch zu heikel.
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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Re: HVO 100, Erfahrungen?

Beitragvon Det » Do Dez 25, 2025 7:48

Moin,
HVO100 fahre ich im DACIA Duster Bj. 2020 seit August 2024, kein Mehrverbrauch feststellbar. DACIA hat alle Dieselmotoren ab EURO 6 freigegeben.
Deutz gibt HVO100 ab der Motor-Baureihe 912 (explizit: keine Wirbelkammer-Motoren!) frei (Quelle),
weist aber auch auf mögliche Dichtungsprobleme durch unterschiedliches Quellverhalten von NBR-Dichtungen hin.
In meinem Deutz mit F3L912 tanke ich seit daher kurzem auch HVO100, die Rußbildung ist deutlich geringer.

Grundsätzlich: HVO100 ist kein Biodiesel FAME, wie er dem normalen B7-Diesel beigemischt wird.
Das wird hier recht gut erklärt.

Gruß, Det
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Re: HVO 100, Erfahrungen?

Beitragvon langer711 » Do Dez 25, 2025 11:04

Wo ist der Vorteil von HVO100?

Es macht ja wenig Sinn, das Zeug zu nutzen, wenn man möglicherweise seinem Fahrzeug damit schadet.

Oder ist HVO günstiger?
Wenn ja: wieviel ? Und bleibt das so?
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Re: HVO 100, Erfahrungen?

Beitragvon Concept-x » Do Dez 25, 2025 11:24

HVO ist teurer als normaler Dieael.
Bei uns wie V-Power von Shell.
Daher tank ich lieber das als HVO

Gruß Christian
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Re: HVO 100, Erfahrungen?

Beitragvon Det » Do Dez 25, 2025 11:29

Moin langer711,
HVO100 kostet hier im Beritt Uelzen/Boizenburg/Hamburg zwischen 9-18 Cent pro Liter mehr, und die Tankstellen sind dünn gesät.
Das sind die Nachteile.

Erster Vorteil: durch die merklich geringere Rußbildung weniger Dreck im AGR-System und, wenn es die Software im PKW hergibt,
auch verlängerte Intervalle zwischen den DPF-Regenerierungen. Gibt aber scheinbar auch Fahrzeuge, die nicht nur nach
tatsächlicher Beladung des DPF (=Differenzdruck) arbeiten, sondern das auch errechnen und dann stumpf ihre Regeneration durchführen.

Zweiter Vorteil: ganzjährig winterfest, im PKW egal, da tanke ich häufig genug, aber im Deutz doch ein großer Vorteil,
wenn man nicht immer penibel darauf achten muß den Tank im Herbst leer zu haben um dann rechtzeitig Winterdiesel tanken zu können.
Denn der Deutz läuft nur für Brennholz, Haus und Hof, da ist es schon angenehm wenn ich mir da keine Gedanken drum machen muß.
Daher hatte ich, bevor es HVO100 an den Tankstellen gab, ARAL Ultimate Diesel im Deutz getankt, und der ist noch teurer als HVO100.

Dritter Vorteil: Biofrei, d.h. ohne FAME-Zusätze und somit lagerfähig wie B0-Diesel, viele Anbieter sprechen von bis zu 10 Jahren.
Auch und gerade ein Vorteil, wenn man in Ermangelung einer passenden Tankstelle den Kraftstoff im Kanister bevorraten muß.

Gruß, Det
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Re: HVO 100, Erfahrungen?

Beitragvon DST » Do Dez 25, 2025 11:48

@Det

Die Liste von Deutz muss man sehr genau lesen,

Abgasstufe 3B und IV sind bei "Motoren mit aktiver Regeneration" nicht freigegeben.

In meinem beruflichen Umfeld haben so ziemlich alle Motoren aktive Regeneration, das betrifft dann bei 3B/IV Baujahre ca 2013 bis 2019.

Eine pauschale Freigabe kann man bei Deutz eigentlich erst ab Abgasstufe 5 für die gelisteten Motoren erkennen.

Das eine ist die Freigabe vom Motorenhersteller das andere die Freigabe vom Fahrzeughersteller der die Motoren zukauft und in seine Fahrzeuge und Maschinen verbaut.

Hier kommen dann Innenbeschichtung von Stahltanks ins Spiel, Material von Kunstofftanks, Kraftstoffleitungen aus Kunststoff, Schläuche, Vorförderpumpe, Kraftstoffkühler, Sensoren, usw, was für diese Sonderkraftstoffe geeignet sein muss.

Deutz weiß nicht was die Hersteller verbauen, darum bezieht sich die Freigabe von Deutz rein auf den gelieferten Motorumfang.

Darum habe ich in meinem obigen Beitrag bewusst keine Motorenhersteller genannt.

Bei älteren Fahrzeugen dürfte das Risiko überschaubar sein, in der Regel sind unbeschichtete Stahltanks verbaut.
Bei deinem 912er Deutz reden wir von Kraftstoffschläuchen in Meterware und der Förderpumpe, die Teile kosten im Zubehör einen mittleren zweistelligen Betrag.

Bei CRI Motoren kann man mit Kraftstoffexperimenten auch schnell einen mittleren bis hohen vierstelligen Betrag in den Sand setzen.

Es ist doch kein Aufwand beim Fachhändler oder Hersteller direkt für das jeweilige Fahrzeug anzufragen.
Da erhält man eine Aussage und das Risiko ist minimiert.
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Re: HVO 100, Erfahrungen?

Beitragvon langer711 » Do Dez 25, 2025 12:07

Beim Schlepper hatte ich noch nie ein Ruß-Problem, weil die regelmäßig stundenlang volle Leistung liefern müssen.

Da macht es für mich keinen Sinn, da teureren Sprit zu tanken.

Ist was für Schlepper, die nur einmal jährlich getankt werden zum Holz spalten oder sowas.
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Re: HVO 100, Erfahrungen?

Beitragvon deutz450 » Do Dez 25, 2025 13:11

Bei älteren Fahrzeugen werdet ihr nie eine offizielle Freigabe bekommen, ganz einfach weil dazu herstellerseitig umfangreiche Testreihen nötig sind, das macht kein Hersteller für die alten Böcke. Biodiesel ist der aggressivste und am schlechtesten schmierende Dreck den man sich vorstellen kann, ein Fzg. welches eine Biodieselfreigabe hat, hat mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit auch mit HVO kein Problem.
Ich fahre HVO im PKW, Mercedes aus 2011 mit OM651, keine Herstellerfreigabe, ganz einfach weil es mich interessiert, Leistungseinbußen und Mehrverbrauch gehen in meiner Meßtoleranz unter, kaputt ist bisher auch nichts gegangen.
Bisher habe ich es noch nicht in der Hoftankstelle, bin da aber auch am überlegen, die ständigen Probleme mit der Dieselpest beim herkömmlichen Diesel gehen mir sowas von auf den Geist.

Zu den angeblichen verschieden HVO Mischungen und den Normen. Die Norm ist die DIN EN 15940, jeder XTL Kraftstoff der in D verkaufft wird muss diese erfüllen, was anderes gibt es nicht.
http://de.youtube.com/watch?v=iGE8vujaDUA
Unterschätze nie einen Mann der einen Schritt zurück geht, es könnte sein dass er gerade Anlauf nimmt...
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Re: HVO 100, Erfahrungen?

Beitragvon Nick » Do Dez 25, 2025 13:18

Da muss ich mal für meinen Yeti Bj 2009 nachfragen. Für kurzstreckenDpfsoftwareupdategeplagte Dieselfahrer könnte das ja eine Verbesserumg bringen.
mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: HVO 100, Erfahrungen?

Beitragvon deutz450 » Do Dez 25, 2025 13:36

Die werden dir das gleiche sagen wie ich zu den Kunden wenn es keine offizielle Freigabe gibt, und die gibt es für deinen Skoda nicht. Also Nein :lol:
Das hat einfach Gewährleistungsgründe, wenn was kaputt geht, ob es was mit dem Kraftstoff zu tun hat oder nicht, stehen die Leute auf der Matte und wollen dann kostenlos repariert haben, weil man hat ja gesagt, die Leute sind da heutzutage eiskalt...
http://de.youtube.com/watch?v=iGE8vujaDUA
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Re: HVO 100, Erfahrungen?

Beitragvon hornspee » Do Dez 25, 2025 14:01

Hier im Umkreis hat eine größere Spedition vor 2 oder 3 Jahren auf HVO 100 umgestellt. Laut Chef und Dispo bisher nur positive Erfahrung! Werde mich demnächst eh mit dem Werkstattmeister der Firma treffen, und Ihn darauf ansprechen. Ist ein ehem .Arbeitskollege von mir- daher glaube Ich seiner Aussage am meisten. Kann mir aber nicht vorstellen, das es keine Vorteile bringt, da der Mehrpreis doch erheblich ist. Anscheinend ist die Lagerung des Kraftstoffs auch unkompliziert- kann angeblich in normalen IBC´erfolgen ? Werde berichten
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Re: HVO 100, Erfahrungen?

Beitragvon AEgro » Do Dez 25, 2025 15:49

In unserer gegend kenne ich nur einen Handel der HVO 100 vertreibt.
Die beliefern viele Landwirte mit Diesel.
Mein Nachbar war dort Dieselfahrer.
Das HVO-100 musste Anfangs noch extra in Hamburg in einer Raffinerie geholt werden und die Kunden waren vor allem
öff. Nahverkehr, Feuerwehren und Bauhöfe.
Angeblich hatten sie ja Minderverbräuche.
Wie es zwischenzeitlich aussieht weiß ich nicht.
Und angeblich gabs und gibst bei den Umstellungen der Fahrzueuge nie Probleme.
Steht auch so auf deren Internet-Seite.
https://www.edi-hohenlohe.de/produkte/k ... le-diesel/
Ich selbst wüsste nicht, warum ich auf sowas umstellen sollte.
Der Minderverbrauch den mirt mein Nachbar vorschwärmte, deckt die höheren Spritkosten nicht.
Ich hatte noch nie Probleme mit versulzen wegen Kälte oder Dieselpest.
Man muss halt ein bischen Vorsorge treffen. Z. B. im Herbst schon Dieselfließfit vorsorglich in den Lagertank und in den
Schleppertank vom kleine Schlepper der nicht mehr soviel läuft und vielleich bis zum eigentlichen Winterdieseltermin der Tank nicht mehr leer wird. Und beide Lagertanks müssen halt 1 x im Jahr leer werden, dann hat man auch von der Dieselpest Ruhe.
Ansonsten gibt es auch da passenden Additive zu Vorbeugung.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: HVO 100, Erfahrungen?

Beitragvon xyz » Do Dez 25, 2025 16:12

dann lies mal was die Fa. Deutz zu den Aditiven schreibt!
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