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Hydraulikölvermischung

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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21 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Hydraulikölvermischung

Beitragvon trecker » Do Nov 09, 2006 14:56

hallo,
habe mir einen Lamborghini 874/90 gekauft. der zieht sein hydrauliköl aus den getriebeöl, und hat auch in öllaufenden scheibenbremsen, braucht also ein spezielles öl.
mein alter traktor ein deutz 7807 ca hat noch extra hydrauliköl.

kann ich einfach das getriebeöl vom lombo nehmen und damit den deutz befüllen, und wie schlimm ist es wenn in meinen geräten (3 seitenkipper, heuwender...) noch ein wenig andres öl drinnen ist?

danke schonmal,

Stefan[/b]
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Beitragvon countryman » Do Nov 09, 2006 15:33

den Deutz mit separatem Hyd.-Öl kannst du sicher mit einem STOU Universalöl befüllen. Separate Hydrauliken sind überhaupt nicht wählerisch.

Bei nassen Bremsen würde ich schon versuchen sicherzustellen dass keine Vermischung mit normalen Hydraulik- oder Motorölen stattfindet. Kleinstmengen sind sicher nicht dramatisch aber...
Ich würde vorschlagen den Deutz umzustellen und dann damit alle Geräte einmal durchzuarbeiten.
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Beitragvon jborne » Do Nov 09, 2006 18:38

Ich habe einen 8006 wo ich ganz normales Motoröl (15W40) für Getriebe und Hydraulik reinkippe. Mache das schon seit Jahren ohne Probleme.
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Beitragvon Schauerschrauber » Do Nov 09, 2006 19:29

Hallo
bei 15W40 in der Hyraulik kanns im Winter schonmal ziemlich lange dauern und zäh voran gehn - besser ein 10W40 STOU eben das zeug was bei deinem lambo wahrscheinlich auch drin ist !
Ich halte sowieso im Schlepper nix von reinen Hydraulikölen (32er / 46er)
sowas kann man in Baumaschinen besser gebrauchen , dort wo Hydrostaten und Ölmotore betrieben werden !
Das beste und preiswerteste für die Schlepperhydraulik ist 20W20 so wie es Fendt schon seit über 40 Jahren empfiehlt !!!
mfg
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Beitragvon countryman » Do Nov 09, 2006 22:17

was spricht gegen Hydrauliköle?
habe in den Fendt auch das 20/20 weil so vorgeschrieben...
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Beitragvon FRED222 » Fr Nov 10, 2006 0:49

das problem beschäftigt mich auch immer, mein kompromiss auch auf dem zweiten schlepper vernünftiges öl, geräte anhängen nur mit mgl. wenig öl drin (kipper etc. sind ja einfach wirkend und im eingeklappten zustand relativ ölleer (hoffe ich)) geräte die viel öl enthalten wie der doppeltwirkende holzspalter werden halt nicht mit nachbarn getauscht oder wenns nicht anders geht zumindestens teils entleert.
was haltet ihr davon?
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20W20

Beitragvon edi » Fr Nov 10, 2006 14:52

Hallo Schauerschrauber,

ist denn das 20W20 nicht noch dicker als das 15W40 und woher bekommt man dieses und welchr Preis dafür ist ok?
Gruß Edi
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Beitragvon Schauerschrauber » Fr Nov 10, 2006 19:22

Hallo
nein das 20W20 ist wesentlich dünner als 15W40 aber dicker als ein 46er Hydrauliköl !
Ist eben ein Einbereichsöl welches seine Viscosität nicht verändert !
20W20 gibts z.B. von Aral und Avia aber auch bei Ebay von Rowe

http://cgi.ebay.de/Motoroel-Getriebeoel ... dZViewItem

Und zur Frage was gegen Hydauliköl spricht - zum einen werden Marode Simmerringe mit Hydrauliköl natürlich schneller undicht als mit anderem Öl aber das wichtigste Argument ist das Hydrauliköl eben kein Schmieröl ist , es ist zwar Öl aber es hat sehr schlechte Schmiereigenschften !
Im Internationalen Bereich wurde es vom Namen her schon vom Hydraulic Oil zum Hydraulic Fluid herabgestuft !
Auch hier in Deutschland wird die Bezeichnung Hydraulikflüssigkeit kommen !
Also Hydrauliköl = Druckflüssigkeit
STOU , UTTO & 20W20 = Schmieröle , und deshalb ist auch die Lebenserwartung von Hydraulikpumpen welche nicht mit Hydrauliköl liefen wesentlich höher !!!

mfg
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Beitragvon edi » So Nov 12, 2006 18:47

Hallo Schauerschrauber,

hab noch mal ne Frage zum Öl, wenn das 20W20 dünner ist als das 15W40 ist das aber ein Widerspruch zu den Aussagen mancher Oldtimerkenner die sagen für alte Schlepper nur Einbereichsöl SAE 20 im Sommer bzw. SAE 10 im Winter weil das 15W40 zu dünn ist? Das 15W40 ist wenn es kalt ist schon recht zäh und wenn es warm ist eher so dünn wie Wasser, wie ist das bei dem 20W20? Wenn man sich den Einsatzbereich anschaut ist der Bereich beim 15W40 schon wesentlich größer aber warum ist es dann kalt so zäh und warm so dünn? Logischer wäre doch wenn es im angegebenen Bereich nahezu gleich dick bzw. dünn ist?
Guß Edi
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Beitragvon Schauerschrauber » Mo Nov 13, 2006 19:01

Hallo
ja das ist schon richtig , im betiebswarmem Motor ist ein 20W20 dicker als ein 15W40 ! Aber im Kanister wenns 20 Grad Raumtemp. hat dann ist es ca. 2 mal so dünnflüssig wie das 15W40 und genau deshalb für die Hydraulik so super geeignet - denn hier entstehen ja nicht so hohe Temperaturen wie im Motor !
Das 15W40 enthält wie jedes Mehrbereichsöl Polymere (chemische Verbindungen) die es dem Öl erlauben seine Viskosität den anstehenden Temperaturen anzupassen !

mfg
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Beitragvon edi » Mo Nov 13, 2006 20:45

Hallo Schauerschrauber,

ich hoffe ich nerve dich nicht, aber worin liegt denn da der Vorteil vom Mehrbereichsöl wenn es kalt dicker und warm dünner ist als das Einbereichsöl
Hatte eher diese Eigenschaften vom Einbereichsöl erwartet. Hab ja noch einen alten Eicher (ED 16II) für den wird es da wohl besser sein das Einbereichsöl zu nehmen oder?
Besten Dank im Voraus und Grüße
Edi
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Beitragvon Barbicane » Di Nov 14, 2006 20:03

im betiebswarmem Motor ist ein 20W20 dicker als ein 15W40 ! Aber im Kanister wenns 20 Grad Raumtemp. hat dann ist es ca. 2 mal so dünnflüssig wie das 15W40


Sorry, aber das stimmt nicht.
Ein SAE 20W20 ist im kalten Zustand dickflüssiger - und im warmen Zustand dünflüssiger als ein 15W40.
Das sagen ja die Zahlen der SAE Kennung aus. Je höher die Zahl, desto höher ist auch die Viskosität des Öls.
Die erste Zahl bezieht sich auf die Viskosität bei etwa -18°C, die zweite bei etwa 100°C.

Die Temperaturen in einem Getriebe können durchaus auf über 80°C steigen. Wenn die Hydraulik sich auch aus dem Getriebevorat bedient, kann`s sogar noch viel mehr werden.

die sagen für alte Schlepper nur Einbereichsöl SAE 20 im Sommer bzw. SAE 10 im Winter weil das 15W40 zu dünn ist?


Ein 15W40 ist sogar dicker als ein 20er (wenn`s betriebswarm ist) oder gar 10er Einbereichsöl.
Normalerweise kann man ohne Probleme Mehrbereichsöle verwenden, wenn man das richtige auswählt.
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Beitragvon edi » Do Nov 16, 2006 14:49

Hallo,

stimmt nicht ganz guckst Du hier http://www.castrol.com/castrol/datashee ... heetType=2
wenn du dir dort die Viskositäten einmal bei 40°C und einmal bei 100°C anschaust von der jeweiligen Sorte. Hab auch lange gesucht und recherchiert
Gruß Edi
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Beitragvon trecker » Do Nov 16, 2006 15:11

bei mir ging letztens der dichtring der hydraulikpumpe kaputt, dann hat sich ein bischen hydrauliköl in den motor gedrückt, ich habe jetzt gleich die ganze pumpe getauscht. vieleicht lag das ja daran, dass das hydraulöiköl nicht genug schmierwirkung at.
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Beitragvon Schauerschrauber » Fr Nov 17, 2006 19:27

Hallo
also ich habs heute getestet , das 20W20 läuft an meinen Fingern runter wie Wasser , das 15W40 tropft deutlich langsamer !
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