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Insektenschutzgesetz

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Insektenschutzgesetz

Beitragvon Todde » Sa Feb 06, 2021 11:35

Südheidjer hat geschrieben:Der Bundestagsabgeordnete Henning Otte (CDU) für den Wahlkreis Celle-Uelzen hat Stellung bezogen.

https://celleheute.de/insektenschutzgesetz-gefaehrdet-niedersaechsischen-weg

CelleHeute hat geschrieben:Um die berechtigte Kritik vieler Landwirte an dem vorgelegten Insektenschutzgesetz aufzunehmen, fand auf deren Anregung heute ein Informationsgespräch von Henning Otte und Eckhard Pols (beide CDU) gemeinsam mit dem Sprecher für Ernährung und Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Albert Stegemann statt.
Dieses Gespräch zeigte deutlich, dass das von der SPD-Bundesumweltministerin Svenja Schulze erarbeitete Insektenschutzgesetz, das kommende Woche im Bundeskabinett beraten werden soll, in dieser Form klar abzulehnen ist. Sie setzt aus ideologischen Gründen auf Konfrontation gegen unsere Landwirte.


Falls eure Abgeordneten nicht in die Hufe kommen sollten, dann macht denen Dampf unterm Hintern.


Hier haben die Landwirte mit dem Landvolk die letzten Wochen viele eMails geschickt und Gespräche geführt. Pols ist die Tragweite der Düngeverordnung jetzt erst klar geworden. Nach 5 Jahren... Damals bekam ich von Ihm noch eine lapidare Antwort.
Ich kann nur allen raten alle Abgeordnete im Wahlkreis anzuschreiben! Vielleicht hilft es dem einen oder anderen auf die Sprünge.
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Re: Insektenschutzgesetz

Beitragvon Todde » Sa Feb 06, 2021 11:44

wimpel hat geschrieben:Das wäre aber fatal, wenn es zu dem Gesetzt nicht kommt! Es wird nicht ohne gehen und m.M.n. nur über höhere Erzeugerpreise kompensierbar.


Das Gesetz ist vollkommen unnötig.
Höhere Erzeugerpreise? Durch ein Insektenschutzgesetzt und nur für Kleinbetriebe? :roll:
Wenn das Gesetz in welcher Form auch immer kommt, dann kann der Kleine Betrieb schon mal für die Bürokraft sparen, denn DüV und das ISG werden sehr viel Schreibarbeit bedeuten, jeder Fehler für zu Bußgeldern und zu Abzügen bei den EU-Geldern.
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Re: Insektenschutzgesetz

Beitragvon wimpel » Sa Feb 06, 2021 11:54

Ein Gesetzt muß her..aber eines welches sinnvolle Maßnahmen enthält und keine Bürokratieerweiterung bringt. Deine Bedenken gehen aus Erfahrung sicher in die richtige Richtung, deswegen muß jetzt trotzdem gehandelt werden. Nur mit Protesten dagegen werdet ihr die Wähler nicht davon abhalten können es zu fordern. Und wenn die Merkel eines kann, dann AUSSITZEN und die Straße entscheiden lassen..auf der seid ihr Bauern aber in der Minderheit um am Wahltag ebenfalls. Ein weiter so wird euch zuerst und am härtesten treffen.
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Re: Insektenschutzgesetz

Beitragvon böser wolf » Sa Feb 06, 2021 12:10

Unsinn!
Fakt ist , das insektenschutz nicht nur die Landwirtschaft, bzw den Ackerbau betrifft!
Wenn ein Gesetz zum Schutz der Insekten, dann sollte es auch für alle insektengeferdenen Bereiche außerhalb der Landwirtschaft gelten !
Aber dann wirds auch für die grünen Gutmenschen unangenehm und bedroht deren Komfortzone ganz erheblich ......
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Re: Insektenschutzgesetz

Beitragvon wimpel » Sa Feb 06, 2021 12:32

böser wolf hat geschrieben:Unsinn!
Fakt ist , das insektenschutz nicht nur die Landwirtschaft, bzw den Ackerbau betrifft!
Wenn ein Gesetz zum Schutz der Insekten, dann sollte es auch für alle insektengeferdenen Bereiche außerhalb der Landwirtschaft gelten !
Aber dann wirds auch für die grünen Gutmenschen unangenehm und bedroht deren Komfortzone ganz erheblich ......


Aus Gründen der Gerechtigkeit wäre das gut und machbar...NUR sind eure Ackerflächen um ein vielfaches größer als alle Vorgärten zusammen. Die Masse der Insekten wurde in der Landwirtschaft früher bedient und seit vielen Jahren auch vernichtet. Vögel brauchen für die Aufzucht ihrer Jungen unbedingt Eiweiß und das können sie nur von Insekten bekommen. Der enorme Rückgang der Insekten zieht eine lange Reihe von anderen Nachteilen hinter sich her und die betreffen immer mehr Bürger die sich dann undifferenziert gegen die Landwirte wenden. Nur zu deiner Information, ich bin weder ein Grüner noch ein Gutmensch. Nicht umsonst schrieb ich hier ja "Ackerland in Bauernhand"! Zu den saublöden Verschotterungen von Vorgärten gibt es genügend gangbare Alternativen. Den alten und gebrechlichen Haus und Garten Besitzern könnte doch die Kommune leicht mit ihren Leuten gegen ein leistbares Entgelt die insektenfreundlichen Gärten weiter pflegen und bereit verhunsten zurückbauen. Du siehst also, für mich
kommen da in dem notwendigen Insektenschutzgesetz nicht nur die Bauern vor.
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Re: Insektenschutzgesetz

Beitragvon Todde » Sa Feb 06, 2021 14:17

böser wolf hat geschrieben:Unsinn!
Fakt ist , das insektenschutz nicht nur die Landwirtschaft, bzw den Ackerbau betrifft!
Wenn ein Gesetz zum Schutz der Insekten, dann sollte es auch für alle insektengeferdenen Bereiche außerhalb der Landwirtschaft gelten !
Aber dann wirds auch für die grünen Gutmenschen unangenehm und bedroht deren Komfortzone ganz erheblich ......


Es wird wenn auch für alle anderen gelten, auch für Privathaushalte.
Angefangen, dass bei Dunkelheit in großen Bereichen das Licht (Straßenbeleuchtung) abgeschaltet wird.
Da darf sich die grüne Luisa dann fragen, ob das nachts so spaßig ist.
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Re: Insektenschutzgesetz

Beitragvon Todde » Sa Feb 06, 2021 14:29

wimpel hat geschrieben:Aus Gründen der Gerechtigkeit wäre das gut und machbar...

Es wäre vieles machbar, sieht man doch, gegen Schnacken und Co wird auf Festivals oder für den Badespaß mal eben großflächig mit Insektiziden behandelt, da gilt das Pflanzenschutzgesetz in der Vergangenheit schon nicht für die Spaßgesellschaft.

NUR sind eure Ackerflächen um ein vielfaches größer als alle Vorgärten zusammen.


Natürlich könnte man wertvolles Ackerland zu Insektenwiesen umwidmen, den Sinn dahinter verstehe ich zwar nicht, denn eigentlich sollen dort Lebensmittel wachsen.


Die Masse der Insekten wurde in der Landwirtschaft früher bedient und seit vielen Jahren auch vernichtet.


Welche Insekten wurden denn genau durch die Landwirtschaft vernichtet?
Welche sollten denn in den letzten 10.000 Jahren Ackerbau Interesse an Ackerflächen haben, wenn nicht Schädlinge.

Vögel brauchen für die Aufzucht ihrer Jungen unbedingt Eiweiß und das können sie nur von Insekten bekommen. Der enorme Rückgang der Insekten zieht eine lange Reihe von anderen Nachteilen hinter sich her


Vielleicht mal die die gesetzlichen Änderungen und Veränderungen in der Landwirtschaft betrachten,
die direkte Einarbeitung von organischen Düngern entzieht den Insekten eine wichtige Nahrungsgrundlage, diese ist aber ausschließlich eine Grundlage für Kulturfolger.
Wenn die Landwirtschaft nicht mehr betrieben wird und es zu Naturschutzgebieten, dann sind die Insekten für immer dort verschwunden, das hat man in der Krefelder "Studie" ja nachgewiesen. Die Tierhaltung ist dort verschwunden und das Naturschutzgebiet bietet für die Masse an Insekten keinen geeigneten Raum. Wäre die Studie fachlich aufgebaut, hätte man vielleicht nicht Gewichte gemessen sondern vor allem geschaut, wie sich die Arten verändern, da mögen ja neue Arten gekommen sein, die "wiegen" aber vielleicht weniger.
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Re: Insektenschutzgesetz

Beitragvon wimpel » Sa Feb 06, 2021 17:33

Es wurden in den Feldmarken in den letzten 50 Jahren ja genügend Hecken und Feuchtwiesen den Insekten entzogen, daher ist es nur gerecht ihnen mindestens diese verlorenen Flächen und Bereiche zurück zu geben. Ich wies doch auch darauf hin, daß die Bauern durch höhere Erzeugerpreise dabei entlastet werden müssen. Außer eine runbequeme Umstellung haben die doch keinen Nachteil davon. Das Einkommensergebnis wäre sogar besser und dauerhafter.

Statt dessen kaufen wir Soja und Rindfleisch aus Brasilien, die uns dafür auch noch die lebenswichtigen Urwälder vernichten um mit den deutschen Bauern preislich überhaupt konkurrieren zu können. Das ist ein gefährlicher Unsinn der da betrieben wird und bald auch uns alle in den Ruin treiben wird.
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Re: Insektenschutzgesetz

Beitragvon Paule1 » Sa Feb 06, 2021 18:06

Woher weiß man ob man in diese Gebiet kommt :?:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Insektenschutzgesetz

Beitragvon Todde » Sa Feb 06, 2021 18:22

wimpel hat geschrieben:Es wurden in den Feldmarken in den letzten 50 Jahren ja genügend Hecken und Feuchtwiesen den Insekten entzogen, daher ist es nur gerecht ihnen mindestens diese verlorenen Flächen und Bereiche zurück zu geben.


Stimmt, da sind jetzt Autobahnen, Bahntrassen, Gewerbegebiete und Häuschen drauf, es wäre nur gerecht alles wieder abzureißen!
Nein, das geht ja nicht, man braucht ja einen Sündenbock...

Ich wies doch auch darauf hin, daß die Bauern durch höhere Erzeugerpreise dabei entlastet werden müssen.


Aha - und wie sollte das gehen? Aus der EU und der WTO austreten? Alles andere ist lächerlich und einfach als platte Plauderei vom Stammtisch anzusehen.

Außer eine runbequeme Umstellung haben die doch keinen Nachteil davon. Das Einkommensergebnis wäre sogar besser und dauerhafter.


Was ist daran unbequem? Es ist schlicht und ergreifend Unsinn, was ja von Wissenschaftlern bestätigt wurde.
Durch Wunschdenken von Naturwissenschaftsverweigerern hat man Insekten bislang vernichtet, wie eben die Naturschutzgebiete aufzeigen.


Statt dessen kaufen wir Soja


Soja dient der Erzeugung von "grünen" Hygieneartikeln, Farben, Lacken und Reinigungsmitteln.
Das Restprodukt wird aktuell veredelt zu Lebensmitteln, man kann es natürlich auch wegschmeißen oder verbrennen.
Ohne Sojaöl wird unsere Wirtschaft sehr schnell zum Erliegen kommen, denn auch ein E-Auto kommt nicht ohne aus.


und Rindfleisch aus Brasilien, die uns dafür auch noch die lebenswichtigen Urwälder vernichten


Viel Rindfleisch bekommen wir von dort ja nicht, eventuell für die türkischen Händler, die muslimische Welt ist Hauptabnehmer, da Brasilien der größte Exporteur von Halal Fleisch ist.


um mit den deutschen Bauern preislich überhaupt konkurrieren zu können. Das ist ein gefährlicher Unsinn der da betrieben wird und bald auch uns alle in den Ruin treiben wird.


Ich glaube nicht, dass die irgendwelche Wälder abholzen müssen, um gegen uns anstinken zu können, dort gelten andere Regeln und mittlerweile wird dort wesentlich wissenschaftsbasierter gewirtschaftet.
Der größte Südamerikanische "Bauer" kann die EU alleine mit Soja versorgen, der erntet genug. Die Masse geht aber eben wo anders in die Welt China, Afrika sind die Hauptabnehmer.
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Re: Insektenschutzgesetz

Beitragvon Südheidjer » Sa Feb 06, 2021 18:26

Wie sieht das mit den Bioziden in (Fassaden)Farben aus ?

https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Fassadenfarbe-Biozide-belasten-die-Umwelt,biozide102.html

Wie sieht das mit Medikamenten aus, die eventuell im Klärwerk nur schwer knackbar sind ? Ich könnte mir vorstellen, daß auch Hormone wie die Anti-Baby-Pille Auswirkungen auf die Insektenpopulation haben.

Welchen Einfluss hat Abrieb von Funktionskleidung ? Stichwort "Mikroplastik".

Hat der Klimawandel mit den langen Trockenperioden eine Auswirkung auf die bisherige Insektenpopulation ? Der Imker beispielsweise tränkt im Notfall seine Bienen.

Die Straßenbeleuchtung und Leuchtreklamen hat Todde ja schon erwähnt. Welchen Einfluss haben die modernen Stromsparlampen gegenüber früheren Leuchtmitteln ?

Wer nur den Landwirten den schwarzen Peter beim Insektenschwund in die Schuhe schiebt, macht es sich viel zu einfache. Ich würde wie Todde schon schrieb unterstützen, daß wieder Misthaufen existieren dürfen und gefördert werden. Weidetierhaltung sollte da wo es geht, ausgebaut werden.

Ich habe den Eindruck, die Öko-Bewegung und grüne Mitbürger sind auf einem Auge blind, nämlich dort, wo es sie selber betreffen würde. Mit dem Finger auf andere zeigen und von denen Verhaltensänderungen einfordern ist ja immer einfacher und bequemer.
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Re: Insektenschutzgesetz

Beitragvon Todde » Sa Feb 06, 2021 18:55

Südheidjer hat geschrieben:Wie sieht das mit den Bioziden in (Fassaden)Farben aus ?

https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Fassadenfarbe-Biozide-belasten-die-Umwelt,biozide102.html


Das Problem wird leider immer wieder vergessen, auch eine Folge "Grüner" Umweltrettung. Neben gammelnden Altbauten landen auch Massen an Biozide überall in der Umwelt.

Wie sieht das mit Medikamenten aus, die eventuell im Klärwerk nur schwer knackbar sind ? Ich könnte mir vorstellen, daß auch Hormone wie die Anti-Baby-Pille Auswirkungen auf die Insektenpopulation haben.


Eher auf die Vögel, die sind nachweislich mit Antidepressiva verseucht und haben dadurch starke Einschränkungen bei der Fortpflanzung.
https://science.orf.at/v2/stories/2929008/

Irgendwie sucht man aber immer an den falschen Stellen, es kann ja nur der Bua sein, der zwar in den letzten 30, 40 Jahren immer weniger Wirkstoffe zur Verfügung hat und sich laut Pflanzenschutzämtern die Quantität der Insekten im Ackerbau in dieser Zeit eher erhöht hat, auch lange "verschollene" Schädlinge sind immer häufiger zu finden.
Ganze Regionen brechen Zuckerrüben, Raps, Kürbisse und anderes um in den letzten Jahren, weil das Schädlingsaufkommen stark zugenommen hat.


Hat der Klimawandel mit den langen Trockenperioden eine Auswirkung auf die bisherige Insektenpopulation ? Der Imker beispielsweise tränkt im Notfall seine Bienen.


Wildbienenarten haben in Deutschland in den letzten 40 Jahren ja zugenommen.
Ob die, wie auch viele andere Insekten die Trockenjahre immer überstehen ist eine andere Frage.
Der Klimawandel führt auch zum Insektenwandern, immer mehr Arten aus dem Mittelmeerraum werden hier heimisch, dafür wandern Arten von hier weiter nach Norden.
Das ist bekannt.


Ich habe den Eindruck, die Öko-Bewegung und grüne Mitbürger sind auf einem Auge blind, nämlich dort, wo es sie selber betreffen würde. Mit dem Finger auf andere zeigen und von denen Verhaltensänderungen einfordern ist ja immer einfacher und bequemer.


In erster Linie sind derartige Personen in den Ökobewegungen sehr eindimensional, manches wollen oder können diese nicht verstehen.
Wenn das Rind nicht mehr auf die Wiesen scheißt, dann nimmt man für Insekten die Lebensraum, denn das sind Kulturfolger der Landwirtschaft. Sind die Rinder aus dem Dorf, dann ist es schnell vorbei mit den Fliegen.
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Re: Insektenschutzgesetz

Beitragvon wimpel » Sa Feb 06, 2021 19:17

Todde hat geschrieben:
wimpel hat geschrieben:Es wurden in den Feldmarken in den letzten 50 Jahren ja genügend Hecken und Feuchtwiesen den Insekten entzogen, daher ist es nur gerecht ihnen mindestens diese verlorenen Flächen und Bereiche zurück zu geben.


Stimmt, da sind jetzt Autobahnen, Bahntrassen, Gewerbegebiete und Häuschen drauf, es wäre nur gerecht alles wieder abzureißen!
Nein, das geht ja nicht, man braucht ja einen Sündenbock...


Gegen die ausufernden Gewerbegebiete habe ich übrigens auch was...aber das spielt auch keine Rolle, denn die Arschkarte habt ihr Bauern trotzdem. Nicht ist leichter als euch für den Rückgang der Insekten verantwortlich zu machen und wenn ihr nun auch noch andere Flächenverbraucher anführen könnt...denen kann man keinen Subventionen entziehen! Meinetwegen macht nur so weiter, das Problem wird euch nicht verlassen. Als mein Vater in den 60ern aufgab meinte der größte Bauer im Dorf "Wer nicht wachsen will, der muß weichen"! Vor ein paar Jahren klagte er mir sein Leid, daß sein Sohn seinem Betrieb nicht mehr vergrößern kann, weil alle ein Landwirt längst alle Flächen im Umkreis über mehreren Dörfer gepachtet und Teile sogar aufgekauft hätte. Als ich ihn an seine damalige Aussage erinnerte er sich noch gut daran...
der hatte schon begriffen daß das Wachstum begrenzt ist, nicht nur bei Flächen.

Wegen dieser unmöglichen Quotstrukturierung in diesem Forum erspare ich es mir auf die weiteren Zeilen näher einzugehen. Einig werden wir uns dabei eh nicht mehr.

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Re: Insektenschutzgesetz

Beitragvon Todde » Sa Feb 06, 2021 19:31

wimpel hat geschrieben:Wegen dieser unmöglichen Quotstrukturierung in diesem Forum erspare ich es mir auf die weiteren Zeilen näher einzugehen. Einig werden wir uns dabei eh nicht mehr.


Das Leben ist aber auch schwierig.
Aber Du hättest auch ohne zu zitieren Deine Meinung mitteilen können, das ist wohl auch schwieriger als hier bloße Stammtisch Behauptungen rauszuhauen.
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Re: Insektenschutzgesetz

Beitragvon wimpel » So Feb 07, 2021 8:59

Das war DEINE anwort auf einen anderen Poster:

I***n erster Linie sind derartige Personen in den Ökobewegungen sehr eindimensional, manches wollen oder können diese nicht verstehen.***

Für mich ist DAS eine typische Stammtischbehauptung von dir! Wenn jemand davon nichts verstanden hat, dann bist doch du das. Ein Wirtschaftssystem welches explizit auf Wachstum aufgebaut wurde und selbiges deswegen auch permanent benötigt, muß langfristig scheitern weil ewiges Wachstum unmöglich ist. Das Gute an dem System ist allerdings, daß seine selbst mächtigen Vertreter und Befürworter nicht mehr den geringsten Einfluß darauf haben, wenn der Scheitelpunkt des Wachstums erreicht ist.
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