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Ist das normal für ne Fendt Bremse??

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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24 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Ist das normal für ne Fendt Bremse??

Beitragvon RR » So Sep 25, 2005 23:08

Hallo zusammen!
Ich habe mir kürzlich einen 106S zugelegt, und habe ein kleines Bremsproblem. Die Bremse kommt sehr heftig (..auf einen Schlag..) und quitsch (kreischt) heftigst. Is wirklich schwer zu dosieren. Der Landmech hier meinte ich soll mich doch freuen das sie so schön beißt, aber ich weiß nich so recht...
Der 106S hat Scheibenbremse. Da hab ich doch etwas schiss das Metall auf Metall reibt, also die Beläge völlig weg sind.
Allerdings hab ich neulich mit einem Farmer (300er Serie) Besitzer gesprochen, dessen Bremse war genauso. Also doch ein Fendt Problem?
So auf die Schnelle kann man halt die Bremse (Beläge) nicht kontrollieren.
Irgendjemand ne Idee?
Erstmal danke&viele Grüße

Uwe
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Beitragvon Bananajoe » Mo Sep 26, 2005 14:30

Die Erfahrungen mach ich bei den Varios auch mal öfters. Ab nem gewissen Punkt reißt die Bremse richtig, blockiert sozusagen. Beläge sind aber noch genügend drauf
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Beitragvon Schlosser78 » Di Sep 27, 2005 7:35

Deine Bremsen sind alt und hart oder verglast wenn du sie zelegst und erneuern willst kann es gut sein das noch genug Belagstärke vorhanden ist.

Ich würde mal bei der nächsten Straßenfahrt mit Handgas Fahren und den Fuß auf der Bremse lassen damit sie warm werden meistens werden sie dann nochmal richtig sauber und lassen sich wieder dosiert betätigen.
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Beitragvon Schlosser78 » Di Sep 27, 2005 7:43

Ist aber auch gut möglich das die Automaten die die Scheiben auseinander drücken eingelaufen sind dann hilft da warmfahren auch nichts mehr dann müssen sie mal auseinander wenn es zu schlimm ist.
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Beitragvon Bananajoe » Di Sep 27, 2005 16:10

Würde ich nicht machen, dauerhaftes Bremsen schadet nur den Belägen, die Oberfläche verbrennt, die Bremswirkung lässt sehr stark nach. Sollten die Beläge "verglast" sein, dann würde sie sie herausnehmen und mit nem Reibeisen wieder griffig machen
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Beitragvon Schlosser78 » Di Sep 27, 2005 18:31

Bananajoe hat geschrieben:Würde ich nicht machen, dauerhaftes Bremsen schadet nur den Belägen, die Oberfläche verbrennt, die Bremswirkung lässt sehr stark nach. Sollten die Beläge "verglast" sein, dann würde sie sie herausnehmen und mit nem Reibeisen wieder griffig machen


Nicht Dauerhaft bremsen mal eine Probefahrt mit dem Fuß auf der Bremse.
Das ist nix anderes wie eine Längere Gefällestrecke mit schwerem Anbaugerät, oder lehrem Hänger mit verriegelter Auflaubremsen.

Ein wenig was können deine Bremsen schon haben.
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Beitragvon Schlosser78 » Di Sep 27, 2005 18:33

Wie ist das denn ist der Fendt noch voll im Einsatz oder hat er schon die Rente durch???
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Beitragvon Favorit » Di Sep 27, 2005 20:04

Hi,
kleine Präzisierung zur Technik:
Also es gibt (eine) Bremsscheibe(n) und 2 Druckscheiben im Achstrichter. Ob die Beläge beim Farmer 100 genietet oder geklebt sind, kann ich nicht sagen, aber ich vermute Ersteres. Es gibt auch Bauformen mit losen Bremsbelägen. Nur original-Ersatzteile verwenden! Die Druckscheiben (Zustand?) werden durch die in ihrem gemeinsamen Rillenprofil aufwärtslaufenden Kugeln gespreizt. Das geschieht, wenn die D.sch. mit der Zugeinrichtung gegeneinander verdreht werden. An dem "Geziehe" ist auch die Einstellung vorzunehmen. Es gibt zwei Mechanismen zur Betätigung der Kette: Mechanischer und Hydraulischer. Laut meiner Literatur ist es beim 100 ein hydraulisches System, aber Einer hier im Forum hat doch Druckstangen vorgefunden. Meine Lit. irrt sich außerdem nicht zum ersten Mal...Du hast übrigrens Glück: Die Bremse ist sicher luftgekühlt, also keine Ölkapselung. :wink:

P.S.: Die Bremsen sind beim Fendt im Achstrichter. Um ranzukommen, sind auch die Druckgestänge zu lösen. Vorsicht vor der Beschädigung der Achstrichter-Dichtung und der Dichtmanschetten am Gabelkopf. :!:

P.S.: Check beim Zerlegen auch mal die Rückholfedern (alle Lagerstellen und sonstigen Vertiefungen und die Kugeln von Rost befreien. Die Kugeln anschleißend mit Molykottefett hauchdünn einseifen. Die Koppelung der beiden D.sch. besteht aus einem gesicherten Mechanismus. Die Splinten davon sind auch zu ersetzen. Generell beide Bremsen gleichzeitig warten! Nach dem Zusammenbau ist die Bremse neu einzustellen. Wünsche gutes Gelingen.

P.S.: Vielleicht sind auch nur die Stangen verbogen und er bremst deshalb ungleichmäßig. Quitschen taucht nämlich auch bei ruckartiger "Voll"-Bremsung auf. Die Bremsscheiben können neben verschlissen/glasig auch rostig sein. Der Rost geht mit ein paar ordentlcihen Vollbremsungen auch weg. :wink:
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Beitragvon RR » Mi Sep 28, 2005 16:15

Erstmal danke für die Antworten!
@schlosser78: Der Fendt is nicht täglich im Einsatz, aber ich hab schon versucht ihn mal "freizubremsen", da ich erst an flugrost dachte.
@favorit: Meiner hat tasächlich Gestänge und keine hydraulischen Bremsen.
Ich werd wahrscheinlich mal nachsehen wenn ich den Fendt mal eine weile nicht brauche. Nur im Moment wär's ungünstig ihn auseinander zu pflücken.
Vielen Dank
Uwe
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Beitragvon Favorit3 » Mi Sep 28, 2005 16:17

Ja, die Bremse ist Luftgekühlt. Übrigens sind es insgesamt vier stehende Bremsscheiben und die Beläge bei unserem 106 SA waren geklebt. Ich habe den Fendt in einem Zeitraum von 6000 Bstd. gefahren und zwei Mal neue Beläge und von Fendt gewartete Bremsen erlebt; die Dosierbarkeit war eigentlich ganz gut, nur das man für eine starke Bremsung immer recht viel Kraftaufwand benötigte.

Also normal ist das oben beschriebene Verhalten nicht. Wir haben die Bremse von Zeit zu Zeit sauber gemacht, vorallem die Kugeln vertragen den Schmutz schlecht. Aber wir haben das nie gemacht, weil er zu gut Bremste... Da schrillen bei mir alle Alarmglocken!

Zerleg das Ding mal...

MfG
Philipp
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Beitragvon Farmer » Mi Sep 28, 2005 19:20

Also wir haben auch einen Farmer 106 und ich frage mich auch schon die ganze zeit ob die Bremse einfach nicht zu dosieren ist oder eine Überholung abhilfe schaffen würde.

Bei uns ist es so wenn man die Bremse betätigen tut gibt es bei jedem bremsen ein lautes knacken und dann haut die Bremse voll rein. Die Bremse ist mechanisch.


Sind dann der Bremsautomat wo die Kugeln laufen eingelaufen? Oder hilft das leichte ein fetten der Kugeln wie Favorit es schreibt?

Wie hoch sind die Ersatzteilkosten wenn man die bremse komplett überholen würde?
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Beitragvon Schlosser78 » Mi Sep 28, 2005 22:01

Wenn ihr eure Schlepper auseinandernehmt dann holt euch mal die Preise ein und wenn es vertretbar ist macht alles neu. Ihr ärgert euch schwarz wenn ihr nur die Beläge erneuert und schon bei der ersten Testfahrt merkt das die Automaten auch neu müssen dann habt ihr die ganze arbeit wieder.
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Beitragvon Favorit » Do Sep 29, 2005 10:22

Hi Farmer,

ich könnte mir in der Tat vorstellen, daß die Druckscheiben bei euch rumeiern. :?

@Favorit 3: Bei geklebten Belägen sind es max. 1,5mm, bei Genieteten wären es 2mm...Bin enttäuscht und irritiert über die desavorierende Kunde! Na ja, es steht zu befürchten, daß ein nicht ganz kleiner Teil die Nietung nur unsachgemäß ausführen würde. :wink:
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Beitragvon farmer105 » So Okt 02, 2005 12:26

Also wir haben seit 9 Jahren einen 105s und die Bremsen sind dosierbar, knacken aber auch hollisch. allerdings reparieren wirs nicht da wir immer durch den Tüv kommen :wink:
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Beitragvon Markus K. » So Okt 02, 2005 12:34

klar, der Schlepper wurde ja nur für den Tüv mit einer Bremse ausgerüstet!
Gruß Markus

ein Schlepper kann nicht rot genug sein!
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