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Jerseyzucht

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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29 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Jerseyzucht

Beitragvon LUV » Fr Mär 10, 2017 12:02

https://www.ndr.de/fernsehen/Typisch-Ne ... h1248.html

Wer hat hier eigentlich Pate gestanden, um Informationen zu generieren, die Landwirtin etwa? Jerseys sind weder neu noch unbekannt....was soll so was?
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Re: Jerseyzucht

Beitragvon LUV » Fr Mär 10, 2017 14:03

Diese Alternative ist doch schon vor 40 Jahren ausprobiert worden.....außerdem gibt es den deutschen Jerseyzuchtverband. Auch andere Rassen werden ausprobiert. Ich habe einen Betrieb mit 120 Swissbraunvieh am Roboter in der Beratung....Ich weiß wirklich nicht, was an dem "Probieren" neu sein soll. Die Gute hat im Radio gesagt, sie verkauft ihre Bullenkälber für 20Euro bei ebay. :roll:
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Re: Jerseyzucht

Beitragvon LUV » Fr Mär 10, 2017 15:54

Wo ist das "Neue" an den Jerseykühen? Kann es sein, dass es so "neu" erscheint, weil die Jugend die Vergangenheit nicht kennt?
Wenn ich Sätze höre, wie: "Die etablierten Bauern schauen skeptisch auf unseren Betrieb..." dann muss ich schmunzeln. Als wenn es sich um eine Weltneuheit handeln würde, die vom Mond kommt. :roll:
Ich finde die Reportage irritierend, nach wie vor.
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Re: Jerseyzucht

Beitragvon LUV » Fr Mär 10, 2017 15:55

ackerdiesel hat geschrieben:[

LUV hat geschrieben: Die Gute hat im Radio gesagt, sie verkauft ihre Bullenkälber für 20Euro bei ebay. :roll:

Besser 20 Euro als Bolzenschußapparat ...


Wo werden in Deutschland Kälber getötet,, weil sie nicht marktfähig sind? Quellen?
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Re: Jerseyzucht

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Mär 10, 2017 19:05

Also die wesentlichen Vor-und Nachteile sind dem halbwegs gebildeten Kuhbauern durchaus bekannt. Da ist in der Tat nix neues dran. Auch sind Rassewechsel auf einem Betrieb gerade nach einem Generationswechsel keine neue Erscheinung.
Erträgliches Unterhaltungsfernsehen, mehr nicht.
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Re: Jerseyzucht

Beitragvon LUV » Sa Mär 11, 2017 12:17

Seh ich ganz genau so Meyenburg!
Ackerdiesel, wie beantwortest du nun meine Frage in Bezug auf das Töten von Bullenkälbern in Deutschland? Dänemark und Jersey sind keine Bundesländer oder? Die Alternative steht doch auch gar nicht zur Diskussion.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Jerseyzucht

Beitragvon marius » Sa Mär 11, 2017 14:11

Grundsätzliches :
Ackerdiesel hat schon Recht was das Kälber töten angeht. Egal in welchem Land oder Bundesland : Das ist ein weiteres Armutszeugnis für die Landwirtschaft.
Ich kann auch jeden verstehen der bei einem 80 Euro Kalb keinen Tierarzt holt. Mehr dürfte ein Jersey Bulle nach 2 oder 3 Wochen nicht wert sein. Und wirtschaftet man fachgerecht und behandelt das Kalb geht man als Dank mit einem finanz. Verlust raus.
Bei einem Braunvieh oder Holsteinkalb doch ähnlich.

Viele Reportagen spielen doch eine heile Welt Idylle. Ehrlich gesagt tut mir diese junge Betriebsleiterin in dem Bericht leid. Mit 100 Kühen kommt doch ein Landwirt mit immer weiter steigenden Kosten und stagnierenden Milchpreisen nicht mehr über die Runden. Sofern er keine weiteren Standbeine hat. Dazu muss sie noch die Übergeber finanzieren. Und was wenn der Freund ( billige AK ) abhaut ?
in vielen Betrieben wird bis zum Rentenalter geschunden und zwangsweise immer weiter teuer gepachtet, wieder vergrößert und noch mehr gearbeitet. Vieles auf Kreditbasis.
Den heftigen Strukturwandel überleben werden trotzdem nur ganz wenige Betriebe.
Irgendwann kommt somit der Tag der Betriebsaufgabe und dann müssen mit dem wenig ersparten Geld auf dem Konto die gesamten Wirtschaftsgebäude per Abrißunternehmen wieder entsorgt werden. Für diesen kompletten Rückbau und Entsorgung eines Betriebes incl Stallungen,Güllelager, Futterraum, usw. sind heute locker untere-mittlere 6 stellige Beträge nötig.

Unterm Strich sind das doch arme Würstchen. Oft haben diese zusammengeschunden Landwirte im Ruhestand nur wenige hundert Euro Rente.
Dieses wahre Leben wird in diesen Reportagen meist nicht gezeigt. So werden weiterhin junge Leute in die Irre geführt und machen selbst heute noch eine landw Lehre, was sie später oftmals bereuen werden.
Denn jeder weiss doch, was auf die Landwirte in den nächsten Jahrzehnten zukommt...
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Re: Jerseyzucht

Beitragvon Qtreiber » Sa Mär 11, 2017 16:48

marius hat geschrieben:Grundsätzliches :
Ackerdiesel hat schon Recht was das Kälber töten angeht.........
......Denn jeder weiss doch, was auf die Landwirte in den nächsten Jahrzehnten zukommt...

Du hast deinen Standard-(Schluss-)Satz vergessen:
"Deshalb habe ich meinem Junior auch strikt verboten, den Beruf des Landwirts zu erlernen, und heute ist er mir dankbar dafür." :mrgreen:
Qtreiber
 
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Re: Jerseyzucht

Beitragvon SHierling » Sa Mär 11, 2017 18:17

Warum müssen es überhaupt Jersey sein? Sind die Angler alle?
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Jerseyzucht

Beitragvon LUV » Sa Mär 11, 2017 19:26

marius hat geschrieben:Grundsätzliches :
Ackerdiesel hat schon Recht was das Kälber töten angeht. Egal in welchem Land oder Bundesland : Das ist ein weiteres Armutszeugnis für die Landwirtschaft.
Ich kann auch jeden verstehen der bei einem 80 Euro Kalb keinen Tierarzt holt. Mehr dürfte ein Jersey Bulle nach 2 oder 3 Wochen nicht wert sein. Und wirtschaftet man fachgerecht und behandelt das Kalb geht man als Dank mit einem finanz. Verlust raus.
Bei einem Braunvieh oder Holsteinkalb doch ähnlich.

Viele Reportagen spielen doch eine heile Welt Idylle. Ehrlich gesagt tut mir diese junge Betriebsleiterin in dem Bericht leid. Mit 100 Kühen kommt doch ein Landwirt mit immer weiter steigenden Kosten und stagnierenden Milchpreisen nicht mehr über die Runden. Sofern er keine weiteren Standbeine hat. Dazu muss sie noch die Übergeber finanzieren. Und was wenn der Freund ( billige AK ) abhaut ?
in vielen Betrieben wird bis zum Rentenalter geschunden und zwangsweise immer weiter teuer gepachtet, wieder vergrößert und noch mehr gearbeitet. Vieles auf Kreditbasis.
Den heftigen Strukturwandel überleben werden trotzdem nur ganz wenige Betriebe.
Irgendwann kommt somit der Tag der Betriebsaufgabe und dann müssen mit dem wenig ersparten Geld auf dem Konto die gesamten Wirtschaftsgebäude per Abrißunternehmen wieder entsorgt werden. Für diesen kompletten Rückbau und Entsorgung eines Betriebes incl Stallungen,Güllelager, Futterraum, usw. sind heute locker untere-mittlere 6 stellige Beträge nötig.

Unterm Strich sind das doch arme Würstchen. Oft haben diese zusammengeschunden Landwirte im Ruhestand nur wenige hundert Euro Rente.
Dieses wahre Leben wird in diesen Reportagen meist nicht gezeigt. So werden weiterhin junge Leute in die Irre geführt und machen selbst heute noch eine landw Lehre, was sie später oftmals bereuen werden.
Denn jeder weiss doch, was auf die Landwirte in den nächsten Jahrzehnten zukommt...


Schwachsinn.....wenn in Dänemark oder Neuseeland Kälber getötet werden, muss das kein deutscher Bauer für sich verbuchen. Genauso kann man "der Landwirtschaft" das nicht pauschal anlasten.
Die Fam. Garlich scheint nicht so schlecht verdient zu haben, wenn man nach dem Neubau eines Wohnhauses vor 15 Jahren schon ein weiteres üppiges Altenteilerhaus bauen kann....
Irgendwie hast du eine merkwürdige Einstellung zu deinem Berufsstand, finde ich.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Jerseyzucht

Beitragvon KarlGustav » Mo Mär 13, 2017 20:57

Irgendwie hast du eine merkwürdige Einstellung zu deinem Berufsstand, finde ich.


Und Du, werter LUV, hast zu diesem Berufsstand überhaupt eine merkwürdige Einstellung.

Ich kann dem Kommentar vom Marius einiges abgewinnen.
Karl
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Re: Jerseyzucht

Beitragvon herdsman » Di Mär 14, 2017 7:21

Moin, Moin,

Jersey´s sind seit wegfallen der Quote durchaus Interessant.
Eine Jerseykuh braucht ca ein Drittel weniger an Futter wie eine Schwarzbunte.
Bei unserer Molkerei bekommt man für ein 1% Fett 2,5 Cent Zuschlag und für 1% Eiweiß 5 Cent Zuschlag.
Bei einem Milchpreis von 30 Cent bei 4% Fett und 3,4% Eiweiß bekommt man für das Fett und Eiweiß 8 Cent an Zuschlägen für die Inhaltsstoffe, dadurch wird die niedrigere Leistung gegenüber der Schwarzbunten wieder ausgeglichen. Die Tierarztkosten sind geringer, die Fruchtbarkeit ist besser und die Klauengesundheit ist besser. Hab beide Rassen im Stall, beide Rassen haben ihre Vorzüge. Für Betriebe die nicht mehr Investiert haben und der alte Stall für die Schwarzbunten zu klein wird sind Jersey´s durchaus eine Alternative.


Gruß Hans
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Re: Jerseyzucht

Beitragvon LUV » Sa Apr 01, 2017 7:54

SHierling hat geschrieben:Warum müssen es überhaupt Jersey sein? Sind die Angler alle?



Nee, nee....die sind nach wie vor angesagt: http://www.elite-magazin.de/galerien/Im ... tml?bild=4
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Re: Jerseyzucht

Beitragvon bauer hans » Sa Apr 01, 2017 13:05

SHierling hat geschrieben:Warum müssen es überhaupt Jersey sein? Sind die Angler alle?


damals im lake district hat mir ein farmer erzählt,dass die sahne der jerseys im tee und eis wesentlich besser schmeckt :wink:
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Jerseyzucht

Beitragvon LUV » Sa Apr 01, 2017 13:10

....klar, das sagen die Italiener über ihre Produkte ebenfalls ständig.... wenn auch der Parmaschinken aus deutschem "Massentierschwein" besteht. :wink:
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