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John Deere 2040 Lenkung

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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23 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Beitragvon 3130-Driver » Mo Jul 30, 2007 19:07

Hallo!

Messt mal den Fülldruck vorne am Oelbehälter. Kann sein, dass die Getriebeoelpumpe zuwenig Oel fördert oder intern ein Oelverlust vorliegt. Wenn dann der Oelbehälter vorne zuwenig Oel hat, kann die Hochdruckpumpe vorne nicht genügend Oel unter Druck fördern.

MfG
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Beitragvon 2810 » Di Jul 31, 2007 6:48

Hallo pacini , dachte auch zuerst an die Antwort von 3130-driver , aber wenn die Dreipunkthydraulik und FL gehen ----????
Es ist natürlich so , daßß die Leckölverluste bei heißem Öl zunehmen,
ich meine die Verluste im Niederdruckteil , und dann ist vorne im HD-Teil zu wenig Öl vorhanden. Meines Wissens hatte die 30-er Serie eine kleinere Getriebeölpumpe als die 40- oder 50-er.
Hast Du Dein Bucher ventil nach dem Vorrangventil der Lenkung angeschlossen und es hat keinen Dauerdurchlauf.
Pacini ich steh vor einem Rätsel :?:
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Beitragvon Josch » Di Jul 31, 2007 7:54

Hi, Leutz ... hatte die letzten 4 Tage Urlaub - sorry // Mitte August bin ich nochmal weg, bitte nicht meckern wenn ich auf direkt an mich gestellte Fragen nicht Antworte.

Im Fall Basti84 tippe ich spontan auf ein fehlerhaftes Prioritätsventil.

Da eine Ferndiagnose immer bescheiden ist, müßt ihr aber mal selber ran um den Fehler einzukreisen. Für diesen Fall hatte ich vor einiger Zeit den folgenden Test zusammengestellt. Ich habe ihn selbst auch nur nach einigem Suchen wiedergefunden und da dieses periodisch eine heiße Geschichte zu sein scheint, stelle ich ihn nun hier nochmal rein.

BITTE BEACHTEN: Der folgende Test könnte viel genauer ausgeführt werden wenn man mit Druckmanometern und Durchflußmeßgeräten arbeiten würde. Ich habe aber absichtlich ganz ohne Druckmessungen beschrieben, weil ich davon ausgehe, daß bei euch keine Spezialausrüstung vorhanden ist.
Klar ist das keine 100%ige Sache - aber wenigstens mal ein grober Überblick.

Grundvoraussetzungen John Deere 1030 bis 2030 (bedingt auch für 40er u. 50er):
I - Ölstand ok
II - Filter ok
III - Sumpfsieb (Ansaugsieb) sauber ist ganz wichtig
IV - Pumpenantrieb ok

1.1 Kipper oder Frontlader betätigen --> geht nur sehr langsam oder nur bei Vollgas = Hydraulikpumpe liefert zu wenig Öl an die Zusatzsteuergeräte

1.2 Wenn aber dagegen der Kraftheber einwandfrei funktioniert, dann ist das Zusatzsteuergerät fehlerhaft


2.1 Kraftheber unter Last zu langsam, zittert und hebt nicht richtig aus = wieder die Förderleistung der Hydraulikpumpe zu gering

2.2 Wenn aber Kipper o. Frontlader am Zusatzsteuergerät gut funktionieren, dann könnten das Kraftheberventil, der Kolben oder der O-Ring zwischen Hydraulikblock und Getriebe defekt sein. Ebenfalls könnte das Überdruckventil im Hydraulikblock einen Fehler haben.

3.1 Bei hydr. Lenkung Funktion prüfen. Wenn die Lenkung auch sehr schlecht funktioniert, vorallem bei niedriger Drehzahl dann liegt kein spezielles Hochdruckproblem vor. Siehe 4.

3.2 Wenn allerdings die hydr. Lenkung richtig gut funktioniert und nur Kraftheber und ZSG schlecht sind, dann könnte der Fehler im Prioritätsventil liegen. Dort ist ein druckabhängiger Mengenteiler drinnen und sollte gecheckt werden.

4. Wenn der Kraftheber ein schweres Gerät zwar sehr langsam, dann aber doch ausheben kann, dann ist das ein Zeichen, daß die Pumpe zwar genügend Druck erzeugt kann, aber nicht genügend Menge liefert. In diesem Fall pfeift das Öl schon weg bevor es überhaupt bei der Hydraulikpumpe war.
Daher sollte man nacheinander, abwechselnd die hydr. unabhängige Zapfwelle, den evtl. Frontantrieb und falls vorhanden das LS schalten und dabei die Kraftheber/Kipperfunktion beobachten. Wird hier eine Besserung festgestellt nachdem z-B. das LS geschaltet wurde, so hat man die Ursache quasi schon gefunden.
Falls nämlich der Kolben oder das Ventil einer im Getriebebereich befindlichen Kupplung defekt sein sollte, dann entsteht dort eine Leckage, die bei entsprechender Größe zum Ausfall des Hochdrucksystems führen kann.

5.1. Jetzt muß sichergestellt werden, daß die Hydraulikpumpe genügend Öl von der Getriebeölpumpe geliefert bekommt. Ein guter Indikator dafür ist das Ölreservoir vorne hinter dem Tank. Dieser Speicher sollte bei allen Betriebszuständen mit ausreichend Öl gefüllt sein. Das ist nun etwas schlecht zu kontrollieren weil man den dünnen Schlauch an der Oberseite abziehen muß um während des Betriebes zu kontrollieren ob da Öl heraus kommt. Wenn da nichts kommt ist es weniger gut.
Es dauert immer eine kurze Weile nachdem der Motor gestartet bis dort Öl austritt. Während dieser Prüfung wieder wie unter Punkt 4. LS, Zapfwelle, Frontantrieb ein- und ausschalten und beobachten was passiert. Wenn das Öl weniger wird, z.B. nach Schalten des LS, dann ist die Fehlerquelle wieder gefunden.
5.2 Wenn hier nichts festgestellt wird (mal mehr mal weniger), dann kann man die Ventile im Pumpengehäuse auf gebrochene Federn usw. untersuchen bevor man mit der Prüfung des Getriebeöldrucks weitermacht.

6.1 Leider ist man jetzt doch auf einen Manometer mit entsprechendem Adapter-Fitting angewiesen. Um den Getriebeöldruck zu messen muß man die Verkleidung des Schaltdeckels entfernen. Der Schaltdeckel ist dort wo die Schalthebel befestigt sind.
In Fahrtrichtung gesehen ist der Prüfanschluß rechts vorne. Dort einen Manometer anschließen und Druck bei ca. 1800U/min prüfen. Je nach Herstellungsjahr und Ausstattung sollen dort 7 bis 10bar, (spätere Serien 40+50 10-12bar) anliegen. Messung bei Standgas wiederholen und wie schon gehabt, nacheinander alle Verbraucher durchschalten und auf Druckabfall achten.
So, falls zu wenig Druck gemessen wird, dann sollte man das Druckregelventil (dort wo der Schaltdeckel hinten rechts übersteht) herausschrauben und durch Zugeben von Scheiben die Federvorspannung erhöhen. Mit viel Glück wars das jetzt.

7. Wenn nun ein ungenügender Getriebeöldruck festgestellt wurde, dann bedeutet das ein Trennen des Traktors zwischen Kupplungs- und Getriebegehäuse. Wenn das getan wird würde ich obligatorisch alle Dichtungen (LS, Zapfw. usw.) mit austauschen. Diese Reparatur ist nämlich was größeres und es wäre nachlässig wenn man nicht gleich alles macht.

Das war jetzt aber mal aber nur so ein Wald-und-Wiesentest, viel genauer kann das beim Händler gemacht werden. Man sollte nicht auf Druckmessungen und Durchflußmessungen verzichten um genauere Aussagen machen zu können.

Schaut mal ob euch das weiter bringt ....
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Beitragvon 2810 » Di Jul 31, 2007 12:13

@ Josch , sauber beschrieben :D
@ pacini , nochmal alles langsam : Getriebeöl war gut warm, stand der Schlepper danach einige Minuten im Leerlauf ? Und als Du danach wieder lenken wolltest , gab es die Aussetzer ? :?: Hast Du sofort den FL getestet , oder hast Du zwischenzeitlich am Gas gespielt :?:
Und nachdem der FL ging, funzte da auch wieder die Lenkung ?
Bei mir am 2450 ist bei heißen Sommertagen bei stundenlangem Grubbereinsatz auch schon zum Lenkungsruckeln (Leerlaufdrehzahl beim Wenden aufm Feld) gekommen. Öl war da jedoch heiß !!!
Vergangenen Sa hat sogar ab und zu beim Wenden die Getriebewarnleuchte aufgeleuchtet, aber nur wenn die Drehzahl so um die 600 U/min war(Unbelasteter Leerlauf ist bei 800 )

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Beitragvon pacini » Mi Aug 01, 2007 19:38

2810 hat geschrieben:@ Josch , sauber beschrieben :D
Hey an Alle,

ja - Josch weis wovon er spricht !! Da erkennt man den wahren Fachmann !

@ pacini , nochmal alles langsam : Getriebeöl war gut warm, stand der Schlepper danach einige Minuten im Leerlauf ? Und als Du danach wieder lenken wolltest , gab es die Aussetzer ?Hmmm - ja , so hatte ich das im Gedächnis !? :?: Hast Du sofort den FL getestet , oder hast Du zwischenzeitlich am Gas gespielt :?: So - jetzt hast Du mich verwirrt, hab ich auf's Gas getreten oder nicht - sein oder nicht sein !?? Hmmm - Nu bin ich unsicher - total unsicher !?
Und nachdem der FL ging, funzte da auch wieder die Lenkung ?
Bei mir am 2450 ist bei heißen Sommertagen bei stundenlangem Grubbereinsatz auch schon zum Lenkungsruckeln (Leerlaufdrehzahl beim Wenden aufm Feld) gekommen. Öl war da jedoch heiß !!!
Vergangenen Sa hat sogar ab und zu beim Wenden die Getriebewarnleuchte aufgeleuchtet, aber nur wenn die Drehzahl so um die 600 U/min war(Unbelasteter Leerlauf ist bei 800 )

mfg 2810

So - nun kann ich nur hoffen, das der Fehler bald wieder auftritt, damit ich anhand Josch's Fehler-Diagnose, die ab heute im Schlepper hängt, mit nem Kulli dran - abhaken kann, was tatsächlich ist, war oder sein wird !!
Oder ... noch besser ... der Fehler taucht garnicht mehr auf und der Schlepper funktioniert so wie er soll !!


:D

Danke - ich werde mich melden, sobald ich den Fehler wieder beobachten kann !?

@Josch

Stell doch die Beschreibung in den DIY - Bereich ein, dann geht er nicht verloren !! Ich denke, das diese Fehleranalyse auch auf andere Schlepper anzuwenden ist, auch wenn Die offene Hydrauliksysteme haben, kann der Betroffene doch besser den Fehler beschreiben und analysieren !!

Gruß Pacini
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Beitragvon JonnyD2250 » Mi Aug 01, 2007 20:38

Wo ist denn eigentlich das Sumpfsieb???
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Beitragvon pacini » Mi Aug 01, 2007 20:47

JonnyD2250 hat geschrieben:Wo ist denn eigentlich das Sumpfsieb???


Unten - in der Nähe vom Hydraulikfiltergehäuse !! Bei mir auch gleichzeitig die Haupt-Ablass-Schraube von Getriebe/Hydrauliköl !!

Is ein Metallgittergewebefilter - Mann was Wörter !?

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Beitragvon pacini » Sa Aug 04, 2007 10:51

Moin Männers,

will nur Mal berichten, das ich nicht's zum Berichten hab !!

Hab Johnny2 gestern Mal wieder rangenommen, schwerer Hänger, langer weg, viel Berge. Hatte keinerlei Probleme, Getriebe war richtig schön warm, das Öl, denk ich - natürlich - auch !!
Danach viel rumrangieren , vor zurück, Hänger rum, anderen Hänger Hin und her !!
Lenkung und der Rest tat tadellos !! :D :D

Hoffe, das dieses Problem, einmalig war !? Evtl. ne Luftblase im Hydrauliksystem :wink:

Na ja - schau mer mal !?? :roll: 8)

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