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John Deere Hydrauliköl - was ist da so besonders

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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66 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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John Deere Hydrauliköl - was ist da so besonders

Beitragvon Badener » Fr Mär 18, 2016 8:23

Hallo Leute,

ich habe mal ne Frage. Worin unterscheidet sich denn das super John Deere Hydrauliköl von anderem Hydrauliköl?
Ich meine Öl ist doch Öl, also mal von Viskosität usw abgesehen. Was ist denn der Unterschied und wieso soll man nicht z.B. mit einem Case mischen? Hintergrund der Frage ist, dass mich mein Kollege schon oft gefragt hat, ob ich ihm Sägemehl mit seinem 8to fahren kann. Ich hab bisher immer abgelehnt, wegen der Ölproblematik... Jetzt hat aber ein Kollege zu mir gesagt (er hat einen Johny Deere 6230 und einen Deutz TTV), dass er überhaupt nicht darauf achtet, da wird an- und abgekuppelt wie es gerade in den Kram passt und er hatte noch nie Probleme....

War das jetzt Glück, oder ist das ein Ammenmärchen, dass John Deere Getreibe/Hydrauliköl nicht mit Fremdölen gemischt werden dürfen?

Ich würde mich freuen, wenn jemand noch sagen könnte wieso man es nicht mischen darf. Also ob es sich hier um irgendwelche Zusatzstoffe handelt, oder ob das John Deere Öl vielleicht einen anderen pH-Wert hat, oder, oder, oder


Grüße
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Re: John Deere Hydrauliköl - was ist da so besonders

Beitragvon Johnny01 » Fr Mär 18, 2016 9:18

Das JD Öl hat andere additive, wobei ich mir beim normalen schalt Schlepper keine sorgen machen würde wegen der Öl Vermischung.
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Re: John Deere Hydrauliköl - was ist da so besonders

Beitragvon mad ass » Fr Mär 18, 2016 9:20

Ich würde bei so aktionen immer mal schauen ob getrennter Ölhaushalt oder eben Getriebe und Hydraulik ein Ölhaushalt ist und dann mal kurz überlegen wie der Kolege mit seinen Maschinen so umgeht, nicht das du dir noch Dreck ins Getriebe spülst...

Sonst hab ich bisher einfach umgehangen und gut war.

Kommt auch so ein bisschen dauf an welches JD Öl du brauchst
Wie poste ich falsch: Nachdem ich Google und Wikipedia erfolgreich ignoriert habe, erstelle ich zwei bis fünf neue Themen, in den falschen Unterforen, mit kreativem Titel und undeutlichem Text, unter dem sich jeder etwas anderes vorstellen kann!!!
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Re: John Deere Hydrauliköl - was ist da so besonders

Beitragvon JohnDeere3040 » Fr Mär 18, 2016 9:33

Beim John deere ist wichtig das das öl für nasse Bremsen und Kupplungen geeignet ist. Der Hersteller ist egal, wenn der andere traktor auch so ein Öl hat ist alles gut.
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Re: John Deere Hydrauliköl - was ist da so besonders

Beitragvon Badener » Fr Mär 18, 2016 10:29

Na dann nun die Frage hat der Maxxum 5140 nasse Bremsen und Kupplungen oder nicht?
Beim Johny ist ja bekanntermaßen das Hydrauliköl auch das Getriebeöl....

Der Johny ist ein 6310

Grüße
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Re: John Deere Hydrauliköl - was ist da so besonders

Beitragvon Josch » Fr Mär 18, 2016 10:43

Wollen wir erst einmal die Traktoren unterscheiden:

John Deere hat ein Hybrid-, bzw. ein geschlossenes Hydrauliksystem editiert: einen gemeinsamen Ölhaushalt bei dem das Hydrauliköl gleichzeitig auch Getriebeöl ist. Da also Hydrauliksystem, Bremsen und alle Kupplungen in der gleichen Wanne baden, brauchts einen Badezusatz der für alle Hauttypen tauglich ist.

Die meisten anderen Hersteller haben offene Hydrauliksysteme editiert: getrennten Ölhaushalt, mit eigenen Tanks fürs Hydrauliksystem. Dort kann man eine Plörre verwenden, die keinerlei Getriebeanforderungen erfüllt. In einem reinen Hydraulikkreis ist eben nicht mit hohen Scheerkräften oder Lamellenkupplungen und Ölbadbremsen zu rechnen.

Daher also ein anderes Öl für John Deere (ein anderes zertifiziertes tut es auch, siehe Klassifizierung API GL-4 wie z.B. AGRIFARM UTTO EMP o. UTTO/MFO), weil da Zusätze drin sind, die ein Rattern oder andere Ungezogenheiten von Ölbadbremsscheiben usw. verhindern. Gilt natürlich auch besonders für Anforderungen von allen Ölbadkupplungen und Lamellen der Selbstsperrdifferenziale.

"Jaaaa aber" wird jetzt manch einer sagen - und ich geb ihm/ihr recht. Vielleicht taugts ja doch, man weiß ja nie wirklich ob das ungewollt zugemischte Öl des anderen Traktors nicht auch ok für JD wäre, also was solls?! Es liegt in eurer eigenen Verantwortung und wer bisher keine Probleme hatte, der hat halt Glück gehabt. Alle die, die auf Nummer sicher gehen wollen, die nehmen was vorgeschrieben ist und vermeiden große Zumischungen von fremdem Öl. Die paar Tropfen, die in den Schläuchen sind kann der Johnny schon ab, aber wer sich das Öl täglich Literweise von fremden ausgefahrenen Zylindern rein drückt, sollte seine Arbeitsweise überdenken.
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Re: John Deere Hydrauliköl - was ist da so besonders

Beitragvon Badener » Fr Mär 18, 2016 10:57

Gut, dann muss mein Kumpel halt entweder auf das Johny Öl wechseln, oder sein Zeug halt selber fahren.....
Bis dato war für mich die Vermischung auch immer eine Legitimation etwas eigenes zu kaufen und vor der Regierung zu rechtfertigen....

Grüße
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Re: John Deere Hydrauliköl - was ist da so besonders

Beitragvon Ugruza » Fr Mär 18, 2016 11:46

Grundsätzlich halte ich es auch so mit Fremdmaschinen wie badener. Meine eigenen Maschinen häng ich aber schon zwischen den Traktoren um - trotz verschiedenen Ölen. Aber bei mir weiß ich halt, dass die Schlepper gewartet sind und die Öle gewechselt werden. Die paar Spritzer die da so rein kommen haben bisher das Kraut nicht fett gemacht. Aber genau aus diesem Grund verleihe ich meine Maschinen auch nicht - ich weiß ja nicht was der andere für eine Suppe im Schlepper hat.

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Re: John Deere Hydrauliköl - was ist da so besonders

Beitragvon broitbeil » Fr Mär 18, 2016 11:51

Also ich habe letzte Woche beim Kollegen gesehen, wie man beim JD die Bremsbeläge mit dem Fingernagel von der Scheibe kratzen kann.
Das bestätigte mich darin: "Überall zugelassenes Öl, aber beim JD nur original Hygard."

Wenn das "Mischöl" ebenfalls ein gutes Öl (z.B. Shell Spirax S4 TXM), dann wird da nichts passieren.
Oft ist in den Hydraulikölen auch viel Dreck und Wasser drin.
Fendt hat ja heute noch einen Hydraulikölfilter Marke "Nudelsieb".
Da der getrennten Kreis hat passiert da auch nicht viel, aber wehe das Zeug kommt dann in ein Getriebe mit nassen Lamellenkupplungen.

Was noch dazu kommt: Von welcher Mischmenge sprechen wir?

Kipper und so Zeugs ist unproblematisch.
In einem Fliegl ASW sind aber IMMER 40l Öl, und die werden dann ausgetauscht.
Auch Güllefässer mit komplizierten Verteilern und dicken Leitungen enthalten viel Öl.
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Re: John Deere Hydrauliköl - was ist da so besonders

Beitragvon Bremerland » Fr Mär 18, 2016 11:56

Kenn ich auch von Kubota (ich weiß, man kann dafür verhauen werden, wenn man sowas fährt): Warnung nur mit Original Kubota Öl fahren! Ich habe ein Öl mit der entsprechenden Spezifikation beim Ölhändler meines Vertrauens gekauft, bei 60 l, die im Handbuch angegeben sind, hat das schon einen deutlichen Unterschied ausgemacht. Rein gingen dann beim Wechsel nur 40, also hat es noch Reserve zum Wechseln des Öls in der Vorderachse. Aufgrund der Verschmutzung beim ersten Wechsel habe ich bei 120 h den nächsten Wechsel des Vorderachsenöls geplant, steht bald an. Ich glaube, daß der Unterschied zwischen den Ölen überwiegend im Preis liegt.

John Deere ist genausowenig ein Ölhersteller wie die anderen Treckererzeuger. Unterschiedliche Flüssigkeiten würde ich allerdings auch nicht mischen, das ist schon klar. Also häng ich auch nix dran, von dem ich nicht weiß was drin ist.

Gruß
Michael
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Re: John Deere Hydrauliköl - was ist da so besonders

Beitragvon Schauerschrauber » Fr Mär 18, 2016 22:43

Hallo

Ich denke das das John Deere Hygard von Fuchs stammt und deren Premium Utto entspricht sollte
längst kein Geheimnis mehr sein.


Thema Fendt - die haben wenigstens begriffen das der getrennte Ölhaushalt die beste Lösung für ein
Stufenloses Getriebe ist. Wenn ich sehe wie andere ihren Bremsabrieb mit durch den Triebsatz pumpen..... n8


MfG
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Re: John Deere Hydrauliköl - was ist da so besonders

Beitragvon Falke » Fr Mär 18, 2016 23:00

Ich fürchte, das hat noch niemand geschrieben: das Besondere am John Deere Hydrauliköl ist der (hohe) Preis!

A.
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Re: John Deere Hydrauliköl - was ist da so besonders

Beitragvon Milchtrinker » Fr Mär 18, 2016 23:07

Schauerschrauber hat geschrieben:Hallo

Ich denke das das John Deere Hygard von Fuchs stammt und deren Premium Utto entspricht sollte
längst kein Geheimnis mehr sein.


Thema Fendt - die haben wenigstens begriffen das der getrennte Ölhaushalt die beste Lösung für ein
Stufenloses Getriebe ist. Wenn ich sehe wie andere ihren Bremsabrieb mit durch den Triebsatz pumpen..... n8


MfG


genau auch meine Meinung !!!

weiter: was nützt mir ein Getriebeölwechsel bei gemeinsamen Ölhaushalt, wenn ich im Anschluss mit einem Abschiebewagen Silieren gehe ???

... die beste Verschmutzung im Getriebeöl ist die, die auch nicht im Hydraulikkreislauf ist !!! :-) :-) :-) :-) :-)
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Re: John Deere Hydrauliköl - was ist da so besonders

Beitragvon hornspee » Fr Mär 18, 2016 23:52

Bei mir war neulich ein befreundeter Lohnunternehmer und wollte einen meiner Kipper ausleihen.Habe dann beim anschließen der Hydraulikstecker aus der Dose eine schwarze Brühe rauslaufen gesehen :x Auf Meine Frage,was für ein Öl er in der Hydraulik habe,kam als Antwort vom Fahrer:Das was Cheffe aus Motor.... n8 Darauf hab ich den kipper wieder abgekuppelt und den Kamerad wieder heimgeschickt!!! Drum wird bei mir weder geliehen noch verliehen!! Was da sonst an Brühe an öl zurückkommt n8 ..Ps. Das JD Öl in ner anderen Hydraulik macht keine Probleme..aber umgekehrt!!!Wechsle halbjährlich meine hydraulikfilter und Jährlich das Hydrauliköl.Bei teilweise über 12000 Stunden ohne Brems-oder Hydraulikproblemen fahr ich so glaub nicht verkehrt!
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Re: John Deere Hydrauliköl - was ist da so besonders

Beitragvon broitbeil » Sa Mär 19, 2016 5:11

@ Schauerschrauber

Also bei den Vario´s die ich kenne wird auch "Der Bremsabrieb durch den Triebsatz gepumpt".
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