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John Deere Lanz 300- wo ist der Haken?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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21 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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John Deere Lanz 300- wo ist der Haken?

Beitragvon Daniel Setz » Do Apr 12, 2007 22:21

Hallo!

Ich bin auf der Suche nach einem kleinen Schlepper, der mir im Forst und bei der Hobby- Schafhaltung helfen soll. Ich habe zwischenzeitlich mit einem Hanomag C224 experimentiert- aber der anfällige Zweitakter ist doch nicht ganz mein Fall.

Beim Stöbern in Ebay ist mir aufgefallen, dass der John Deere Lanz 300 recht günsig gehandelt wird.
Neulich zum Beispiel ist einer im passablen Zustand für 1010 Euro weggegangen.
Da gut und günstig sich erfahrungsgemäß aber ausschließen, frage ich mich, wo der Haken an der Geschichte ist.
Kennt ihr den Schlepper und könnt mir was dazu sagen?
Würde mich echt freuen.

Als Anhaltspunkt ein aktuelles Angebot aus meiner Nähe:

http://cgi.ebay.de/John-Deere-LANZ-300- ... dZViewItem
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Beitragvon Josch » Do Apr 12, 2007 22:29

wenn du den C224 nicht mochtest wegen der Anfälligkeit, dann laß den 300 JDL links liegen und schau nach neueren Maschinen. Eine gut ausgerüstete Garage ist Pflicht bei dem Burschen.
Causarum enim cognitio cognitionem eventorum facit!
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Sehr reperaturanfällig,

Beitragvon Fortschritt » Fr Apr 13, 2007 5:36

der John Deere-Lanz t 300 ,schlappe Hydraulik,Motor oft auseinander,Kühlwasser im Öl.
Außerdem an Zapfwelle wenig Power im Vergleich zum D40,alles in meiner Kindheit-Jugend erlebt,hatten so eine Krankheit zwischen 1960 und 1975,bekamen dann einen gebrauchten Deutz D40,wesentlich robuster leistungsstärkerer Schlepper,wir blieben bei Deutz,hatten einfach auch vom Kühlwasser im Motorenöl die Nase voll,so blieben wir bei der Luftkühlung,bis 2006,mal wieder nen wassergekühlten Deutz,so hab knapp Zeit,lass den t 300 stehen,,,Mfg Hermann-------------------------------------------------------
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Re: Sehr reperaturanfällig,

Beitragvon pacini » Fr Apr 13, 2007 9:45

Fortschritt hat geschrieben:der John Deere-Lanz t 300 ,schlappe Hydraulik,Motor oft auseinander,Kühlwasser im Öl.
Außerdem an Zapfwelle wenig Power im Vergleich zum D40,alles in meiner Kindheit-Jugend erlebt,hatten so eine Krankheit zwischen 1960 und 1975,bekamen dann einen gebrauchten Deutz D40,wesentlich robuster leistungsstärkerer Schlepper,wir blieben bei Deutz,hatten einfach auch vom Kühlwasser im Motorenöl die Nase voll,so blieben wir bei der Luftkühlung,bis 2006,mal wieder nen wassergekühlten Deutz,so hab knapp Zeit,lass den t 300 stehen,,,Mfg Hermann-------------------------------------------------------


Hallo,

Sorry Fortschritt, alles Quatsch was Du da ablässt !!! ICH hatte einen 300 JDL - komplett restauriert, ich weis also von was ich rede !!( Siehe Avantar )
Hab meinen 300er original BJ. 1961 von nem Aussiedlerhof, aus erster Hand gekauft, hab mit Hans ( 81 Jahre jung ) immer noch regen Kontakt, weil ich abundan seine Schlepper richte !!
Hans hatte " unseren " 300er 1961 neu gekauft und bis etwa 2002 rund 16500 Stunden auf dem Bock gesessen, erster Motor, erste Kolben und Büchsen, einzig ist Ihm mal die Einspritzpumpe kaputt gegangen, weswegen eine Pumpe vom baugleichen 500er reinkam. Ansonsten hatte der 300er kein leichtes Leben, wie auch unschwer an den Unterlenkern und Hydraulikarmen zu erkennen war, waren alles mittlerweile Langlöcher, völlig ausgeschlagen durch die schwerden Arbeiten und Geräte, als ich Ihn bekam, hielt die Hydraulik nicht mehr auf Hub, war lediglich der Simmerring am Kolben defekt - aber immer noch die erste Hydraulikpumpe !! Komplette anderweitige Regelung funktionierte tadellos - sogar ne 1000er ZW hatte der damals schon, was eine Revolution war !!
Ach - ich könnte jedes einzelne Bauteil aufzählen - DER 300er WAR EIN TOLLER - ROBUSTER - UND SAUSTARKER SCHLEPPER FÜR SEINE ZEIT !!

So nun zur Antwort auf die Threat-Frage:

Laß die Finger von dem Schlepper, Du bekommst nahezu keine Ersatzteile
mehr für den Schlepper. Von den Bremsbelägen über Buchsen/Kolben ... nichts mehr zu bekommen, nur noch gebrauchten Schrott. Blechteile - NADA - nirgends auf der Welt bekommst Du noch neuwertige Blechteile für das Dingens !! Auch alle anderen Ersatzteile sind rar und Mangelware !! Darum versucht jeder im Moment seinen 300/500/700er loszuwerden. Bei den 310/510er Reihe ist das schon wieder ganz anders, bestellen - abholen - bezahlen ...

Gruß Pacini
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Re: Sehr reperaturanfällig,

Beitragvon EifelFarmer » Fr Apr 13, 2007 11:21

pacini hat geschrieben:Bei den 310/510er Reihe ist das schon wieder ganz anders, bestellen - abholen - bezahlen ...

Gruß Pacini


jo das kann ich bestätigen. sind auch nicht zu teuer in der anschaffung...
also eine überlegung wert.
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Beitragvon Daniel Setz » Fr Apr 13, 2007 11:53

Erstmal vielen Dank für die schnellen und kompetenten Antworten!

Dann werde ich das Ding auf jeden Fall stehen lassen, denn ich brauche einen ehrlichen Nutzschlepper, und kein neues Sorgenkind.

Wie sieht's mit dem 310er aus? Wie hoch wird der gehandelt?

Und habt ihr sonst Empfehlungen in der 1500 - 2000 Euro- Klasse?

Mir als Laien gefallen der Deutz D25/D30, der Fendt Farmer 2 und der kleine Fendt GT (24 PS) zum Beispiel ganz gut.
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Beitragvon Favorit » Fr Apr 13, 2007 12:01

Hi,

http://www1.traktorpool.de/suchen/detai ... id=517089#
Der 2S hat TK und das 13/4-Getriebe! Irgend ein [zensiert] hat den in Deutz-Farben gestrichen... :evil:
Beim GT ein 231!
Vergiss Deutz D!
:wink:
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Beitragvon pacini » Fr Apr 13, 2007 12:27

Daniel Setz hat geschrieben:Erstmal vielen Dank für die schnellen und kompetenten Antworten!

Dann werde ich das Ding auf jeden Fall stehen lassen, denn ich brauche einen ehrlichen Nutzschlepper, und kein neues Sorgenkind.

Wie sieht's mit dem 310er aus? Wie hoch wird der gehandelt?

Und habt ihr sonst Empfehlungen in der 1500 - 2000 Euro- Klasse?

Mir als Laien gefallen der Deutz D25/D30, der Fendt Farmer 2 und der kleine Fendt GT (24 PS) zum Beispiel ganz gut.


Hey Daniel,

ich als eingefleischter Johny Fan - empehle Dir auf alle Fälle JD !!
Aber auch die anderen Schlepper sind nicht schlecht !! Als Geheimtip könnt ich Dir noch den IHC empfehlen, robust - leicht zu reparieren und Teile gibts billig ( relatiev ) wie Sand am Meer !!

Gruß Pacini
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@pacini,,

Beitragvon Fortschritt » Fr Apr 13, 2007 13:13

So ,alles Quatsch was ich zum t300 geschrieben hab,mein lieber ,bin 10 Jahre älter als du,und habe wirklich praktische Erfahrungen mit dem Schlepper gemacht,ja meine ersten Reperaturen ,wie gebrochene Achschenkel austauschen ,oder Wasserpumpe wechseln ectr. an dem Schlepper gemacht!Hinlänglich bekannt war das Problem mit den porösen Zylinderfußdichtungen,wurde auch schon in der Oldtimerscene beklagt,so das der Schlepper alle 2000 bis 3000 Stunden auseinander musste!!
Außerdem waren durchaus vergleichsmöglichkeiten in unserem IHC und Deutz dominierten Dorf vorhanden,der t300 hatte bei weitem nicht die Zapfwellenleistung wien D40 oder 4005,eine sehr mäßige Hubkraft von 600kg hinten,der Deutz hob schon ne tonne,hab da wirklich Erfahrungen,weil wir mit nem Nachbarn beim Mistfahren zusammen arbeiteten,auch der Mc Cormick war seinerzeit besser.
Der erste gelungene Schlepper war der Deere 310,510,710,schon ein ganz anderer Schnak,wenngleich auch noch bis zur 20er Reihe das Wasser in Öl problem bekannt war.
Aber den t300 als ach so tollen Schlepper,und robust dazu zu bezeichnen,ist schon ein Witz,denn die 0er Reihe hat den Mannheimern unwarscheinlich Marktanteile gekostet,wo sie sich erst mit der 30er Baureihe wieder mit erholen konnten,natürlich sind sie heute Top!
Wenn dieser Kurzhubpetroleum -Krüppel Vorteile hatte ,dann war es nur der ruhige Lauf,weil im Rahmen auf Gummiblöcken gelagert,ansonsten soff der Diesel,räucherte ,alles in allem brauch man den t300 nicht glorifizieren,es war,und bleibt eine Fehlkonstruktion,allein schon der Aufstieg über den hohen Getriebtunnel,wirklich ne zumutung,aber der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier!!!Meine Erfahrungen wirst du mir hier nicht mal eben so wegwischen können,---------
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Beitragvon EifelFarmer » Fr Apr 13, 2007 13:52

Daniel Setz hat geschrieben:Wie sieht's mit dem 310er aus? Wie hoch wird der gehandelt?

Und habt ihr sonst Empfehlungen in der 1500 - 2000 Euro- Klasse?

Mir als Laien gefallen der Deutz D25/D30, der Fendt Farmer 2 und der kleine Fendt GT (24 PS) zum Beispiel ganz gut.


Also ich denke für das Geld solltest du einen in annehmbaren Zustand bekommen.
Für den D25 könnte das auch hin hauen vom Preis, D30 kann ich dir leider nicht sagen.

Die zwei Fendt wirst du wohl nur in sehr schlechtem Zustand für das Geld bekommen. Den 2D kenne ich gut und kann ihn empfehlen.
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Re: @pacini,,

Beitragvon pacini » Fr Apr 13, 2007 14:43

Fortschritt hat geschrieben:So ,alles Quatsch was ich zum t300 geschrieben hab,mein lieber ,bin 10 Jahre älter als du,und habe wirklich praktische Erfahrungen mit dem Schlepper gemacht,ja meine ersten Reperaturen ,wie gebrochene Achschenkel austauschen ,oder Wasserpumpe wechseln ectr.


Hallo Fortschritt,

das Du 10 Jahre älter bist, beeindruckt mich nicht mal für 10 Pfennige !! Solltest Du Alter = Erfahrung setzen, nehm ich gerne den Wettkampf auf !!
Hab gerade meine Zylinderbuchsen am 2030 rausgemacht und trink nun ein Kaffee - auch schon mal selbst den Motor eigenhändig - komplett zerlegt !?? Nicht nur das Wasserpümpchen !???
UND - mein aller Zweitbester ...
Wenn ich schon lese, dass Du nen gebrochenen Achsschenkel am 300er hattest, möchte ich mal behaupten, dass man einen 28 PS Schlepper eben auch so behandeln soll, wenn man(n) meint solch einen, relativ schwachen Schlepper, belasten zu können wie nen Großen, dann muß man sich auch nicht wundern, wenn er dauern kaputt ist !!

Aber was solls - vielleicht hattest Du ja auch nur ein " Montagsmodell " vom 300er !? Keine Ahnung !!? ICH kenne jedoch einige Menschen ( hab ich durch meine verzweifelte Teilesuche im Laufe der Jahre kennengelernt ) die einen 300/500/700er Ihr Eigen nennen und auf Diesen schwören !!
Solltest Du Deine Behauptung aufrecht erhalten wollen, kann ich Dich gerne mal mit dem Erstbesitzer, meines 300er zusammenbringen, der ist 81 Lenze jung, dann kannst Du " junger Schnösel " mal das strammstehen lernen, in Bezug auf das Thema JOHN DEERE LANZ 300 !!

Und nochwas - hattest Du eigentlich gewußt, dass man die Unterlenker umdrehen konnte - zum einen auf Kat1 mit 60% Länge, was die Hebekraft enorm reduzierte und auf Kat2 mit 40% Länge - ich wette um ein Bier, das Du das nicht wußtest, darum auch die Angabe mit den 600 KG Hebekraft !!?

Mein 300er hat problemlos einen 17Tonner Bindenberger mit Funkseilwinde und Stammheber gehoben, hatte dann zwar Ultra-Servolenkung, aber gehoben hat er es - selbst mit der 46jahre alten Hydraulikpumpe !!

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Beitragvon Fortschritt » Fr Apr 13, 2007 16:41

Also ,heute zeleg ich dir auch den Motor,aber mit 14jahren bin ich halt mit einfacheren Sachen angefangen,ich lass mich hier nicht runterputzen.
Auch wenn dein 81jähriger Freund behauptet ,das dieses Maschinchen sage und schreibe 16500 frag mich nicht Stunden mit den ersten Kolben und Zylindern ausgehalten hat,hat er GESCHUMMELT;Glorifiziert;DER Motor hatte eine Nenndrehzahl von 2400UPM;Kurzhubige Motoren halten niemals so lange,höhere Kolbengeschwindigkeit ,durch höhere Drehzahl,auch nötig ,um Dampf zu haben,war ja mit dem Mercedes Diesel im GÜLDNER ähnlich,erst der Orginal Güldner Diesel hielt Problemlos 10000stunden,die 1000 Zapfwelle erforderte ein anderes Profil ,bloss was woltste mit 28 PS DAMIT:das mit den Achsschenkeln,gefedert ,war eine Kranheit beim Fahren auf Frost knallten die auseinander,waren noch vom letzten Lanz.

Mein Vater hat immer bei Tiemann auf dem Schrott sich Achsschenkel BESORGT;so oft brachen sie,der Schlepper hatte allersdings einen Frontlader.wie du mir einfach unterstellst den Schlepper überlastet zu haben ,ist einfach eine Frechheit,wenn du nen totaler John Deere Fan bist ,dann klammer bitte den T300 500 aus,aber hau keine Leute in die Pfanne,die hier ehrliche Antworten geben ,Was auch immer du mit deinen 17 to. meinst,heben tut er 600kg,aber nur dicht hinter dem Schlepper als Betongewicht!
Das Dreipunktgestänge,mit den verstellbaren Aussteifungsstreben war doch ständig ausgeschlagen,es sollte der Moderne Schlepper auf der DLG Austellung 1960 sein,aber die Vorschusslorbeeren trafen nicht zu ,also nehm bitte zur Kenntniss,das ich noch viel mehr berichten könnte!! --------------
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Beitragvon pacini » Fr Apr 13, 2007 17:52

Hallo Fortschritt,

hab Deinen Bericht gelesen und zur Kenntnis genommen !!

Keine Ahnung was Ihr mit den Achsschenkeln gemacht habt, ein Schwachpunkt waren die Buchsen, die die Feder hielten, aber das der ganze Achsschenkel gebrochen ist ... :?

Wenn sie tatsächlich SOOOOO schlecht wären, wie Du behauptest, wären nicht ständig zich davon zum Verkauf im Internet zu finden ... sondern schon lange in der Schrottpresse !!

Und das nach fast 50 Jahren unermüdlichen Dienstes ...

Kannst ja mal im Mobile.de oder Truckscout.de oder Traktorpool.de schauen und den jeweiligen Besitzern anrufen, Dich über die Stundenleistungen erkundigen ... dann revidierst Du Deine Meinung aber ganz gewaltig !!

Da ich mich hier im Forum nur ungern blamieren möchte, hab ich eigens mit meiner John Deere Werksatt telefoniert und mich mal nach Deinen Aussagen erkundigt. Der Senior-Chef ist dann ins schwärmen gekommen, bei uns im Raum laufen z.Z. noch etwa 200 - 250 Schlepper der 0-Serie ( 100-200-300-500-700 ) - die meisten noch in erster Hand !! Stundenleistungen alle um die 8000 -12000 Std. Die noch regelmäßig bei ihm vorbeikommen um Rat und Tat zu bekommen !!
Als der hörte was Du hier berichtest, hat er nur gelacht ...

Unabhängig davon ... Ich stehe auf jedenfall zu meiner Aussage:

" Der JDL 300/500 sind gute - robuste und für die damalige Zeit super Maschinen gewesen !! "

Achso ... UND WARTUNG/PFLEGE HABEN DIE ALTEN SCHLEPPER ALLE GEBRAUCHT !!! Wie Du als " alter Schrauber " sicherlich weist !? 8)

Da sich hier die Fronten zu verhärten scheinen, beende ich hiermit die Diskussion über das Für und Wieder des JDL 300/500 !!

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Re: John Deere Lanz 300- wo ist der Haken?

Beitragvon cherokeexj » Mo Mai 17, 2010 20:18

habe das gerade mal alles gelesen und muss das alte mal wieder vorholen....ich gebe pacini auf alle fälle recht...wir hatte bis vor 4 jahren einen 300er 500er und einen 310er....meist habe ich mehr mit dem 300 gezogen als mit dem 310er.......am 300er wurde ein 135cm PZ kreiselmäher gefahren und der schlepper ist nie in die knie gegangen....von wegen 600kg hubkraft......ich habe eine europalette mit pflastersteinen an allen drei gefahren natürlich nur mit frontgewichte aber er hat sie gehoben...und von dawegen das die 0er serien diese hohen bstd. nicht schaffen der 300er hatte 89oo std, der 500er 9600 std und der 310er hatte etwas über 10000std. alle drei motor wurden nicht überholt.....die schlepper werden auf keinen fall geschont...der 310er fährt jedes jahr etwa 5000 päckchen und das permanent unter volllast...genauso wie der 300er mit kreiselmäher nur unter volllast läuft....

jetzt habe ich einen 710 gekauft der komplett gemacht wird, weil der motor beim kauf schon offen war und somit bietet sich es an alles neu zumachen ...

also pacini ab auf den stuhl und drei mal hoch....sauber arbeit die du bis jetzt gemacht hast weiter so.....stehe hinter dir auch in den aussagen...


gruß

von JD-fan zu JD-fan
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Re: John Deere Lanz 300- wo ist der Haken?

Beitragvon Schauerschrauber » Di Mai 18, 2010 16:17

Hallo

nun ist ja schön das hier einige von den vielen Betriebsstunden Ihrer JDL 300 etc. berichten - sicherlich sind die Schlepper in der
Lage dies zu leisten , vorrausgesetzt sie waren immer in guten Händen !
Stellt euch vor es käuft sich jemand einen 300er hat dann schlechte Kompression will den Motor überholen - dann wird er schnell bitter
enttäuscht feststellen das er seinen Schlepper zum Schrotti bringen kann - es gibt keine Büchsen mehr , die original Büchsen sind verchromt - lassen sich nicht aufbohren - daher wurden Übermaßkolben nie angeboten !


mfg
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