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Kachelofen einbauen oder Öl-Heizung modernisieren?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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25 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Beitragvon MuhKuhManager » Do Jan 10, 2008 16:20

ihc833 hat geschrieben:Die größte Einsparung bringt doch Solarthermie, bezahlen



ne.. die grösste Einsparung bringt eine gute Dämmung.
Denn die Energie die gar nicht erst verbraucht wird ist am billigsten.



Zum eigentlichen Thema:

für 13000 € würde ich auch keinen Kachelofen einbauen mit dem man "nur" das Wohnzimmer heizen kann.
Nun bei Altbauten ist das natürlich immer so ne Sache...

Fangen wir mal beim Neubau an: wenn genügend billiges Holz vorhanden ist würde ich einen kachelofen einbauen den man zentral vom Keller aus heizen kann. Bei der heutigen Dämmung kann man damit problemlos das ganze Haus heizen, und man kann den Ofen auch an die Warmwasserversorgung anschliesen und damit den Warmwasserhaushalt abdecken. Als Not-Alternative würde ich noch eine Gastherme einbauen die heizt wenn mal keiner zuhause ist.


Bei einem Altbau ist das natürlich nicht ganz so einfach.
Ich würde am ehesten einen kleinen Kaminofen ins Wohnzimmer stellen und vielleicht für das gesparte Geld einen neuen Ölbrenner einbauen lassen.
Oder wenn man wirklich billig an Holz kommt würde ich mir überlegen einen Zetralen Holzvergaserkessel in den Keller zu stellen und damit dann das ganze Haus heizen.


@HL1937 Warum kostet es 9000 € die Ölheizung zu renovieren? Da wird aber dann mehr als nur der Brenner getauscht?


MFG
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Beitragvon HL1937 » Do Jan 10, 2008 16:39

Hallo MuhKuhManager:
bei mir handelt es sich um einen Altbau, Bj. 1970.
Nachdem der Kessel der Ölheizung nun mittlerweile auch schon 38 Jahre alt ist, wäre es wahrscheinlich nicht sehr sinnvoll nur den Brenner zu tauschen. Eigentlich bin ich froh daß es SO lange gehalten hat. Andere Häuser tauschten die Heizung schon nach 25 Jahren.
Ich habe mir nun auch viel überlegt, und bin zu dem Entschluß gekommen, daß ich die Holzzufuhr mechanisiere, somit fällt schon mal das Schleppen der Kisten weg, mir einen Ofen ins Wohnzimmer stelle, Edelstahlkamin nach außen, und das ganze kostet mich dann ca. 5000 €.
Mit den gesparten 8000 € kann ich mir dann wenns so weit ist, die Heizung modernisieren.
Wo kommst Du eigentlich her? Wir sind dann wohl nicht weit auseinander.
HL1937
 
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Beitragvon MuhKuhManager » Do Jan 10, 2008 17:23

Ich habe auch ein älteres Haus Baujahr 1965. Ursprünglich war ein Holzheizungsherd in der Küche eingebaut mit dem (versucht wurde) das Haus zuheize und Warmwasser zu machen. Die Sache hat aber nicht so ganz hingehaun.
1992 hat dann mein Vater eine komplett neue Heizungsanlage eingebaut, bestehend aus einen Holzvergaserkessel, einem 1000 Liter Puffespeicher und einem Ölbrenner als zweit Alternative.

2004 baute ich das Haus komplett um und hab im Zuge dessen noch eine 10 qm Solaranlage auf Dach gesetzt die den Puffer speißt. (also heizungsunterstützend)

Der Holzofen funktioniert wirklich tadellos, obwohl es im Winter bei minus 20Grad und zwei Wohnungen mit jeweils 140qm schon manchmal eng wurde.
Ich hab teilweise über 30 Ster Holz über den Winter gebraucht, was wirklich sehr viel ist.

Mittlerweile ist der Hof an mich übergeben, das Waldrecht das meine Eltern hatten hat allerdings mein Bruder zur Abfindung bekommen, deswegen bin ich momentan am überlegen ob es andere Alternative nals Holz für mich gibt.

Als erste Maßnahme hab ich meinem Haus letztes Jahr einen Vollwärmeschutz spendiert, und ich bin echt sehr zuversichtlich das dieses Jahr nur 10 Ster Holz in den Ofen wandern. :wink:


Nun Deine Lösung hört sich jetzt eigentlich sehr vernünftig an. Und auch von den Kosten vertretbar. Ich wünsch Dir jedenfalls ne glückliche Hand bei Deiner Entscheidung
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Beitragvon AP_70 » Do Jan 10, 2008 20:14

Haus aus ´73 mit 30er Ziegel!

Bis zu 20 Ster Holz (max. 40% Buche rest Fichte)

ca. 50l Heizöl (damit die Anlage funktionstüchtig bleibt! :idea: )

ca. 4000 kw/h aus der Solaranlage in die beiden Puffer mit 1800l Wasser!
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Beitragvon Farmer 2D » Do Jan 10, 2008 22:17

@ ihc 833


Bei 8 % Heizkosteneinsparung (an einen Effektivitätsquantensprung seit 2002 glaube ich eher nicht) würde ich im Monat ~10 Euro weniger bezahlen (jetzt 130.-) also pro Jahr ganze 120.- Euro.

Ich müßte jetzt mal schauen was so eine Anlage kostet...
Wenn der Profit zu gut ist um wahr zu sein, ist es meistens auch so.
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Beitragvon schuelerlotse » Fr Jan 18, 2008 0:34

Moin HL1937,

ich gebe dir folgenden Tipp:

Günstiger werden Öl-Gas- und Holzpreise ganz bestimmt nicht.

Ich heize mit einem 40kw Holzvergaser (ca. 60-80 Rm /Jahr, minderwertige Isolierung). Ölbrenner sind auch vorhanden, aber eingemottet. Was die Kaminöfen betrifft, es ist immer die Frage, wo dein Zug sitzt und wie effektiv man ihn für die Raumheizung nutzen kann.

Es funktioniert nicht, sich einen kw-großen Kaminhofen in das Wohnzimmer zu stellen, vollzufeuern und darauf zu hoffen, dass die gesamte Wohnfläche geheizt wird. Denn ein Kaminofen zieht Sauerstoff, daher darf der Raum nicht zu klein sein.

Rechne mal durch, der Ölpreis liegt momentan bei 72 Cent/L. Ofenfertiges Brennholz kostet, natürlich regionalbedingt, sagen wir mal 60€ / Rm. Ich heize nur mit Holz und spare dem Ölpreis pro Jahr 4000 €. Das wäre die Ersparnis, wenn ich das Holz ofenfertig kaufen würde. Mache es natürlich selber, d.h., noch mehr Ersparnis.

Meine Wasserspeicher fassen 6000L. Die Anlage hat mit Einbau ca. 20 000€ gekostet. Rentiert sich aber ungemein schnell.

UND: Neuanschaffung einer Solarplatte (12qm). Die wird einfach mit angeschlossen, wird nochmals einsparen, so dass ich den Holzofen von April bis Mitte/Ende Oktober gänzlich auslasse.

Mein Tipp also:

Ölbrenner raus, neuwertiger Holzvergaser rein... Soviel Solarplatten auf's Dach (evtl. sogar noch vom Staat subventioniert), wie es nur irgend geht. Und wenn du was für's Wohnzimmer haben willst, dann kauf dir im Baumarkt nen Kaminofen für 600 Euro. Dann hast was für's Auge...

Bei Solar NICHT von den Anschaffungskosten abschrecken lassen. Sonne ist umsonst, Ölpreis steigt und steigt....
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Beitragvon Traktorman » Fr Jan 18, 2008 19:42

Hallo
Ich habe zwei Liegenschaften. Bei einer habe ich vor über einem Jahr den Heizkessel, 32 Jahre alt, ausgewechselt. Ich wollte das Risiko eines Kessellecks im Winter nicht eingehen.
Heute muss ich sagen, schade habe ich das nicht vor 10 Jahren gemacht.
Der neue, sehr kleine Heizkessel mit Abgasrückgewinnung verbraucht 30% weniger Heizöl. Das zählt sich echt.
Nun zum Kachelofen. Ich heize täglich den Kachelofen in meinem Wohnhaus ein. Die wohlige Wärme ist einmalig, Der Ofen ist über 60 Jahre alt in bestem Zustand.
Ich an Deiner Stelle würde sofort die Heizung erneuern. Wenn möglich auf Holzheizung, Schnitzel, Pellets oder Stückholz mit Speicher.
So bist du vom Heizöl nicht abhängig. Holz gibt es immer und das kannst du günstig kaufen und selber aufrüsten.
In der Stube stellst Du einen Standofen hin (Kachelofen oder Specksteinofen ist halt teuer). Es ist ein schnelles Heizsystem also schnell warm und nach dem Abbrand schnell wieder kühl.
Der Kachelofen ist ein träges System. Es geht bei mir 2 Stunden bis er wärmt, hält aber bis am folgenden Mittag die Wärme.
Bei älteren Häusern sind die Heizradiatoren meistens grossvolumig und auf Hochtemperaturen ausgelegt. Bodenheizungen haben Niedertemperatur Betrieb. Das ist für den Heizbetrieb wesentlich.
Strom braucht jede automatische Heizung. Nur der Kachelofen ist unabhängig. Mein Oldi Ofen hat ein Wasserbehälter von dem ich Warmwasser entnehmen kann und ein Ofenrohr wo ein Braten mit Kraut gegart werden kann. Einmalig so ein Schweinebauch auf Sauerkraut schön langsam gegart.
Man muss sich je nach örtlicher Lage über Solarpennel Gedanken machen. Ist immer die Frage nach der Investition.
Eines ist sicher, ein Kachelofen kann ein bis zwei Räume recht heizen, nie aber eine ganze Wohnung. Sonst wird der Ofen durch das Nachschieben von Holz überhitzt und hat eine beschränkte Lebensdauer. Bei zu starkem Einheizen kann er zerstört werden.

Schöne Grüsse aus dem Alpenland Schweiz
Traktorman
 
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Beitragvon zetor1337 » Fr Jan 18, 2008 19:54

kommt immer auf die größe an..
ich hab diese woche erst eine semesterprüfung zu dem thema geschrieben, ich hab dir mal im Anhang ein pdf zum Thema "Heizen mit Holz" reingepackt, da ist auch eine Tabelle mit einer kalkulation drin

*edit* hmm ging wohl irgendwie nicht, viellecihz zu groß das pdf hmm?
visit --->> www.doerr-agrar.de
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Beitragvon HL1937 » Fr Jan 18, 2008 20:03

@Traktorman: ich habe momentan schon einen Kachelofen, allerdings ist er vor 23 Jahren nachträglich eingebaut worden. Und wie das so ist bei den nachträglichen Einbauten, man macht das so einfach wie möglich.
Leider geht der nur fürs Eßzimmer, Küche und Gang. Der Ofen hat 13 kw, also würde leicht ausreichen für das Wohnzimmer noch dazu. Hätte mein Vater damals 2000 DM mehr ausgegeben, könnte ich mir heute ca 10000 DM (5000 €) sparen.
Aber ich werde es jetzt so machen, ins Wohnzimmer einen schönen Specksteinofen stellen. Leider muß ich noch einen Edelstahlkamin außen anbringen, das verteuert die Sache natürlich. Der Kamin kostet mich ca. 2800 €. Der Ofen dazu noch 2000 €. Ich möchte ja nicht einen haben vom Baumarkt, er soll ja ein paar Jahre halten.
Obs richtig war, weiß ich in etlichen Jahren mal.
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Beitragvon Markus K. » Sa Jan 19, 2008 21:57

Traktorman hat geschrieben:
Der Kachelofen ist ein träges System. Es geht bei mir 2 Stunden bis er wärmt, hält aber bis am folgenden Mittag die Wärme.
......
Eines ist sicher, ein Kachelofen kann ein bis zwei Räume recht heizen, nie aber eine ganze Wohnung. Sonst wird der Ofen durch das Nachschieben von Holz überhitzt und hat eine beschränkte Lebensdauer. Bei zu starkem Einheizen kann er zerstört werden.

Schöne Grüsse aus dem Alpenland Schweiz



2 Stunden bis er wärmt? Ist das ein Grundofen mit gemauerten Zügen?
Ich habe in meinen Wohnzimmer einen Kachelofen mit Schamottmantel, durch die Wand in die Küche habe ich ein Ofengitter. Der Kachelofeneinsatz ist im Keller, im Ofen selbst ist nur der Nachheizkasten. Beim täglichen Stoßlüften wird kurz vor Ende derselben der Ofen angeschürt. Dieser ist ein Tekon K1A mit Wasserregister und ist mit dem Ölkessel (Sieger) verbunden. Bei mir dauert das keine 10 Minuten, bis die Wohnung merklich aufgeheizt wird! Für das ganze Stockwerk brauch ich keine Heizung anstellen, der Ofen steht zentral. Durch eine simple Schaltung mittels zweier Thermostate wird das Obergeschoss über die Heizkörper erwärmt. Dabei läuft die Zentralheizung nicht! In diesen Winter wurde bis jetzt noch nicht ein Tag durchgeschürt, einmal morgens und nochmal Abends eine Schüre reicht.
Wir verheizen hauptsächlich Kiefer und Birke. Die Zentralheizung läuft nur vor dem Aufstehen auf Heizbetrieb, der Rest vom Tag ist Absenkbetrieb, bzw. Brauchwasser.
Der Tekon ist mit einen Feuerungsregler ausgestattet, Wassertemperatur um die 70° während des Betriebs!
Gruß Markus

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