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Kachelofen einbauen oder Öl-Heizung modernisieren?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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25 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Kachelofen einbauen oder Öl-Heizung modernisieren?

Beitragvon HL1937 » Mi Jan 09, 2008 17:00

Hallo Leute, ich weiß daß dieses Thema hier nicht ganz hingehört, aber es wurde ja mal über den Bullerjan-Ofen geschrieben, und ganz fürs Forstwirtschafts-Forum gehörts glaub auch nicht.
Ich stehe nun vor folgender Entscheidung: mein Wohnzimmer hat 42 m² und wird derzeit mit der Zentralölheizung geheizt. Da nun meine Ölheizung (Kessel und Brenner) mittlerweile 38 Jahre alt ist, aber noch die Abgasverluste mit 8% einhält, überlege ich mir eben gerade, ob es sinnvoll wäre, in dieses Wohnzimmer einen Kachelofen einzubauen. Kosten mit Edelstahlkamin ~13000 € . Natürlich bleibt mir auch später nicht erspart, daß ich mal meine Ölheizung erneuern muß, dieses würde so ungefähr 9000 € kosten. Öl wird über kurz oder lang auch noch teurer wie es schon ist, Brennholz für den Ofen hätte ich übrig. Klar könnte ich vom Zins des Geldes für den Kachelofen und die Öleinsparung durch eine neue Heizung das Wohnzimmer 3x heizen.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun???
Danke schon mal für Tips.
HL1937
 
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Beitragvon euro » Mi Jan 09, 2008 17:08

"Celui qui aime, ne compte pas" - "Wer liebt, zählt nicht "

Du sagst doch selbst dass es finanziell nicht der Bringer ist, aber die Atmosphäre und wohlige Wärme eines Kamin- oder Kachelofens ist durch nichts zu ersetzen.Ausserdem gibt es schon mehrere Systeme mit Tauschern und Speichern usw. die die dort erzeugte Wärme sehr wirkungsvoll nutzen, speichern und verteilen.
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Beitragvon kikifendt » Mi Jan 09, 2008 17:10

Ich verstehe dich nicht ganz. Du kannst doch deine Zentralheizung nicht durch einen Kachelofen im Wohnzimmer ersetzen!?

Und warum muss es denn so ein teurer sein? Es gibt Öfen mit ausreichend kW für einen Raum für 500 €. Damit könntest du deine Zentralheizung zumindest entlasten, wenn du das Holz eh über hast. Für 13ooo € kannst du dir ohne Probleme einen zentralen Holzbrenner oder eine Pelletheizung einbauen. Haben wir auch. Hat 12000 € gekostet und wir sparen richtig Heizkosten.
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Beitragvon countryman » Mi Jan 09, 2008 17:21

richtig, der Kachelofen kann nicht wirklich wirtschaftlich sein. Aber wenn Du das Geld dafür gern ausgeben möchtest, warum nicht? Sieht super aus, ist werthaltig und schafft Atmosphäre.
Ein Kaminofen kommt dem nahe und ist lange nicht so teuer, könnte sich vielleicht sogar rechnen wenn Du die Zeit fürs Holzmachen nicht bewertest (Hobby).
Wenn der spitze Bleistift glücklich werden soll und Aufstell- und Lagerraum vorhanden ist spricht einiges für eine Hackschnitzelanlage -->eigenes Holz preiswert und komfortabel in Wärme verwandeln.
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Beitragvon pcfreak » Mi Jan 09, 2008 17:25

wie schon der vorredner sagt, würde ich einen kleinen ofen nehmen und damit nur das wohnzimmer heizen.

die dinger gibts schon für unter 1000 euro.

selbst wenn du einen offenen flur hast und alle türen offen lässt, kannst du aber nicht allein vom wohnzimmer aus die ganze wohnung heizen. die alte heizung wird du also früher oder später eh modernisieren müssen.

und die preise fürs holz/pellets sind ja wenn ich das richtig beobachtet habe auch gestiegen.

neulich war noch ne kostenvergleichs-aufstellung in der tageszeitung. danach heizt man mit gas immer noch am preiswertesten. holz oder kamin lag ganz weit oben.

also wenn du unbedingt einen kamin im wz haben willst, nimm nen kleinen, der reicht
Wer Fendt fährt Führt!
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Beitragvon lagavulin » Mi Jan 09, 2008 17:38

Wieso ist das Thema in Landtechnik, gehört eigentlich hier hin:
http://www.landtreff.de/viewforum.php?f ... 86b89efb62
Zuletzt geändert von lagavulin am Mi Jan 09, 2008 18:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Favorit 10S » Mi Jan 09, 2008 17:48

Hi,

der Anschaffungspreis eines Kachelofens ist natürlich um ein vielfaches höher als der eines normalen Ofens. Aber ein Kachelofen, z.B als Grundofen, wie wir ihn im Wohnzimmer haben gibt seine Wärme viel gleichmäßiger ab. Man braucht auch nicht dauernd Holz nachlegen sondern Feuert einmal morgens und Abends eine Kiste Holz rein. Den kann man dank elektronisch geregelter Luftzufuhr einfach brennen lassen. Es wird damit die Küche, Wohnzimmer und Esszimmer geheizt und Nachts die Tür zur Diele aufgelassen damit da auch noch etwas rein kommt. Es muss schon sehr kalt sein, dass man in der Diele noch die Heizung auf drehen muss (unter -5°C). Der Ofen hat eine Leistung von ca 6kw, mehr geht bei der Bauart nicht, laut Ofenbauer. Die zu heizende Fläche umfasst ca. 100qm vielleicht auch ein bischen mehr. Der Brennholzverbrauch liegt bei ca. 1,5 rm pro Monat bei so moderaten Temperaturen wie jetzt. Bei kälteren Temperaturen gehen auch schon mal 2 rm durch. Aber es ist halt schön, wenn man sich abends wenn man aus der Kälte kommt auf der Ofenbank aufwärmen kann :D .

Gruß Markus
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Beitragvon Komatsu » Mi Jan 09, 2008 18:10

Sorry 38 jahre alter Kessel rentiert sich beiliebe keine Minute mehr. Allein die Öleinsparung finanziert den neuen Kessel voll. Geld gibts bei der KfW für 3 % Zinsen. Wir brauchen für 280 qm WF grad noch 1100 l ÖL übers ganze Jahr.
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Beitragvon AP_70 » Mi Jan 09, 2008 19:41

280qm Wohnfläche :shock:

1100l Heizöl :P :P :P
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Beitragvon Komatsu » Mi Jan 09, 2008 21:02

Wieso :P ? hab noch Solarthermie auf dem Dach, großer Puffer und Brennwerttechnik. Tatsächlich wird nur Öl von Mitte November bis Mitte März gebraucht. Neue Häuser kommen ja mit Null Öl oder Holz aus. Da muss man drauf hin arbeiten, wenn man ein Haus zu heizen hat.
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Beitragvon jak » Do Jan 10, 2008 2:01

Hallo zusammen

Ich weiß nicht ob ihr es schon bemerkt habt, aber bekanntlich ist Erdöl eine endliche Ressource! Ob es jetzt noch 30, 50 oder 100 Jahre reicht ist mir fast nebensächlich! Tatsache für mich ist: Zum Einheizen ist Öl zu schade!

War erst in einem Vortrag, Thema: Sonnenhaus. Dieses System, ist mein Favorit. Ein riesiger Pufferspeicher wird von Solarplatten aufgeheizt. Der reicht für ca. 2 - 3 Wochen, wenn keine Sonne scheint, kombiniert mit einer Holzheizung als Reserve. Je nach Lage und Anlage sollen 10 mal Einheizen je Saison reichen.

Gerade als Landwirt, die eigenen Produkte, in diesem Fall Holz, nicht zu nutzen ist doch schade. Lagerplatz und Gerätschaft zur Holzbergung ist doch auch vorhanden.

Mag sein das es für euch eine ideologische Einstellung ist, die sich nicht rechnet, aber Ihr könnt auch warten bis sich das ganze Rechnet, solange dauert das nicht mehr.

Hier das Skript von dem Vortrag (12.11.2007). Achtung, etwas umfangreicher!

http://www.tfz.bayern.de/veranstaltunge ... rkompr.pdf

Gruß jak
jak
 
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Beitragvon Gast » Do Jan 10, 2008 10:24

Wir haben einen Holzofen in der Küche, der nicht nur zum Kochen und Backen hergenommen wird, sondern auch Wasser aufheizt, das in den Heizkreislauf der Ölzentralheizung mit eingespeist wird. Der (kleine) Holzofen in der Küche hat ungelogen 16 kw Heizleistung, wenn man richtig Holz reinpfeffert kannst du locker noch 3,4 grosse Heizkörper volle Pulle aufdrehen und wie gesagt noch kochen und backen und natürlich die Küche heizen.
Sind einfach Löcher in den Keller runter gebohrt worden (4 an der Zahl), 4 Rohre gelegt worden (Vor- und Rücklauf, eins für möglichen Überdruck, eins für keine Ahnung :oops:). Dazu unten im Keller eine Pumpe und ein Steuergerät, das regelt ab welcher Wassertemperatur im Holzofen, die Pumpe zu arbeiten beginnt und das Wasser in den Heizkreislauf pumpen soll.
Alles in allem eine Supersache, die Ölheizung läuft zur Zeit auf Sommerbetrieb und wird eigentlich gar nicht benötigt, da sich das Brauchwasser (vom Heizkreislauf getrennt) durch die hohe Temperatur in der Zentralheizungsanlage (wegen des heissen Wassers aus dem Holzofen) auch erwärmt. Wenn also immer jemand daheim ist und Holz nachlegt, wird überhaupt kein Öl mehr benötigt.
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Beitragvon Komatsu » Do Jan 10, 2008 10:57

Die größte Einsparung bringt doch Solarthermie, vor allen Dingen im Sommer fürs Warmwasser. Das nutzt man zu aller erst mal. Mit dem Brennholz ist so ne Sache, wenn man die Leute fürs Holz machen bezahlen muss, wirds verdammt teuer
Komatsu
 
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Beitragvon Farmer 2D » Do Jan 10, 2008 12:37

Bezüglich solarthermischer Anlagen und ihrer "Wirtschaftlichkeit", kann es nicht schaden bei http://www.solarresearch.org/ nachzulesen.
Da kann sich dann jeder selbst ein Bild machen.
Wenn der Profit zu gut ist um wahr zu sein, ist es meistens auch so.
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Beitragvon Komatsu » Do Jan 10, 2008 14:31

@ Farmer2D

deine Seite bezieht sich bei Solarthermie auf eine Untersuchung der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2002 und kam genau auf rd. 8 % Einsparung.

Ich habe mein Brötje Anlage nach der Stiftung Warentest ausgesucht und bin vom betriebswirtschaftlichen Ergebnis sehr zufrieden.

2002 und 2007 sind eben Quantensprünge in der Solartechnik. Aber du hast recht man muss alles hinterfragen.
Komatsu
 
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