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Kalkstickstoff im Raps

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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24 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Kalkstickstoff im Raps

Beitragvon countryman » So Sep 03, 2017 21:11

ich war von "löslichem N" ausgegangen.
Im Text der DüVo wird tatsächlich nur von "Ammonium N" und "Gesamt N" gesprochen. Das hebt klar auf Gülledüngung ab, was darin nicht Ammonium ist, ist organisch gebunden und damit nicht sofort löslich.
Wäre es legal 60 kg löslichen N als Cyanamid, Harnstoff oder Nitrat auszubringen? Ich weiß es nicht.
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Re: Kalkstickstoff im Raps

Beitragvon Paule1 » So Sep 03, 2017 21:53

60 N mit Kalkstickstoff ohne Gülle geht, wer dann noch Gülle ausgebracht hat ist selber Schuld.

Bei der Neuern Düngerverordnung muß sehr sorgfälltig dokumentiert werden wie ich das sehe, brauchts hier ständig Berater oder Programme, VW kann hier sehr gut Auskunft geben :mrgreen:
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Gesamtbilantz ist harte Hürde

Beitragvon adefrankl » So Sep 03, 2017 22:56

Paule1 hat geschrieben:60 N mit Kalkstickstoff ohne Gülle geht, wer dann noch Gülle ausgebracht hat ist selber Schuld.

Bei der Neuern Düngerverordnung muß sehr sorgfälltig dokumentiert werden wie ich das sehe, brauchts hier ständig Berater oder Programme, VW kann hier sehr gut Auskunft geben :mrgreen:

Also ich sehe in der Praxis das größere Probem in der gesamten Stickstoffbllanz bei einer Herbstgabe von 60 kg/N (z.B. als Kalkstickstoff). Da stellt sich für mich zunächst die Frage, ob man bei einer entsprechenden Herbstgabe die Frühjahrsgaben wirklich entsprechend verringern kann (ohne Ertagseinbruch) dass die Düngebilanz wieder stimmt (max. 50 kg N rechnerischer Überschuss). Und daran habe ich größere Zweifel (Wenn man die Düngebilanz dennoch sicher einhalten könnte, dann wäre es theoretisch(!) denkbar, dass man die Aufteilung Herbst/Frühjahr auf dem Papier schon irgendwie regelkonform darstelt). Daher war für mich Kalkstickstoff im Herbst auch nie eine Option. Ansonsten wäre seine biologische Wirkung schon interessant, aber die Handhabung (und auch der Preis) nicht gerade attraktiv.
Bei mir bekommt die Vorfrucht Weizen eine entsprechende Qualitätsspätdüngung. Das verbleibende Stroh und der folgende Raps sollen dann den davon verbleibenden Reststickstoff nutzen, so dass ich auch bei der Spätdüngung auf eine Hohe Düngeeffizienz komme.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Kalkstickstoff im Raps

Beitragvon Paule1 » So Sep 03, 2017 22:59

Naja jeder macht es anders, doch in Zukunft geht es nicht mehr und den Ackerbau, sondern um die Dokumentations- Gleichmacherei
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Re: Gesamtbilantz ist harte Hürde

Beitragvon böser wolf » Mo Sep 04, 2017 12:12

adefrankl hat geschrieben:
Paule1 hat geschrieben:60 N mit Kalkstickstoff ohne Gülle geht, wer dann noch Gülle ausgebracht hat ist selber Schuld.

Bei der Neuern Düngerverordnung muß sehr sorgfälltig dokumentiert werden wie ich das sehe, brauchts hier ständig Berater oder Programme, VW kann hier sehr gut Auskunft geben :mrgreen:

Also ich sehe in der Praxis das größere Probem in der gesamten Stickstoffbllanz bei einer Herbstgabe von 60 kg/N (z.B. als Kalkstickstoff). Da stellt sich für mich zunächst die Frage, ob man bei einer entsprechenden Herbstgabe die Frühjahrsgaben wirklich entsprechend verringern kann (ohne Ertagseinbruch) dass die Düngebilanz wieder stimmt (max. 50 kg N rechnerischer Überschuss). Und daran habe ich größere Zweifel (Wenn man die Düngebilanz dennoch sicher einhalten könnte, dann wäre es theoretisch(!) denkbar, dass man die Aufteilung Herbst/Frühjahr auf dem Papier schon irgendwie regelkonform darstelt). Daher war für mich Kalkstickstoff im Herbst auch nie eine Option. Ansonsten wäre seine biologische Wirkung schon interessant, aber die Handhabung (und auch der Preis) nicht gerade attraktiv.
Bei mir bekommt die Vorfrucht Weizen eine entsprechende Qualitätsspätdüngung. Das verbleibende Stroh und der folgende Raps sollen dann den davon verbleibenden Reststickstoff nutzen, so dass ich auch bei der Spätdüngung auf eine Hohe Düngeeffizienz komme.



zu deiner frage ....
ein ganz klares nein , trotz unserer ufd im herbst können wir die n-menge im frühjahr nicht einsparen !
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Re: Kalkstickstoff im Raps

Beitragvon Paule1 » Mo Feb 12, 2018 17:14

Der Perlka 19,8%N wurde mit 3dt/ha vor der Saat gesetzt und wie geht es nun weiter in 2018 mit der Rapsdüngung :?:

Ich dünge für 50,00dt/Ertrag mit Mischdünger 25 %N +8%S als Startgabe, früher hätte ich mal davon 4dt/ha als Startgabe gegeben (in 2017 am 25.02), die 2. Gabe dann mit ALZON 47%N (in 2017 am 31.03.)und fertig. :idea:
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Re: Kalkstickstoff im Raps

Beitragvon countryman » Mo Feb 12, 2018 18:01

die 50 N Saldo gelten über den Betrieb, nicht für den Einzelschlag.
60N mineralisch sind aber deutlich zu viel im Herbst. 60 Gesamt-N bzw. 30 Ammonium-N passt schon. Wenn dementsprechend ein stattlicher Rapsbestand im Frühjahr dasteht, sind auch keine weiteren 200N für 50 dt/ha nötig.
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Re: Kalkstickstoff im Raps

Beitragvon Paule1 » Mo Feb 12, 2018 18:53

Der Kalkstickstoff sollte auch die Schnecken und den Rapserdfloh dezimieren, außerdem die Strohverrottung sicher stellen, ich finde der Raps ist bisher sehr gut und nicht zu üppig über den Winter gekommen.
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Re: Kalkstickstoff im Raps

Beitragvon Juwel » Mo Feb 12, 2018 21:48

countryman hat geschrieben:die 50 N Saldo gelten über den Betrieb, nicht für den Einzelschlag.
60N mineralisch sind aber deutlich zu viel im Herbst. 60 Gesamt-N bzw. 30 Ammonium-N passt schon. Wenn dementsprechend ein stattlicher Rapsbestand im Frühjahr dasteht, sind auch keine weiteren 200N für 50 dt/ha nötig.


Naja die Ertragserwartung kann er immernoch nach oben korrigieren....... :D
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