Da meine Flächen noch ca. nie gekalkt wurden, überlege ich nun das mal zu machen.
Ein Großteil meiner gigantischen Fläche liegt in optimalen pH-Bereichen.
Interessant für mich wäre hier eine lockernde Wirkung - die ja nur durch Branntkalk ordentlich erreicht werden soll. (Besonders bei meinem tonigen Mist eine sog. Kalkquellung nach dem Durchmischen mit dem Boden)
Der Raiffaisenvertreter hingegen umwirbt nur den kohlensauren Kalk.
Von dem würde ich zumindest wissen, wo ich ihn herbekommen würde.
Nun meine Frage: was sagt ihr dazu?
Wird meine Bodenstruktur auch durch den Einsatz von kohlensaurem Kalk allein durch die Ausflockung meiner Tonteilchen besserer?
Oder ist hier der Branntkalk deutlich zu bevorzugen?
Gekalkt werden soll auf die Stoppel vor pfluglosem Anbau einer Zwischenfruchtmischung und folgend Mais oder Erbsen oder Hafer und Kartoffeln
Eine Erhaltungskalkung(ca.15dt CaO) mit Kohlensaurem würde mich auf ca.200€/ha kommen. Mit allem Pipapo. Ist das normal?
Edit: Kohlensaurer Kalk würd mich bei der Raiffaisen 3€/dt ab Werk inkl. Streuer kosten
