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Kartoffeln richtig düngen???

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Kartoffeln richtig düngen???

Beitragvon unimogheim » Fr Jan 30, 2009 19:08

Hallo

Letztes Jahr haben wir wie immer Kartoffeln angebaut. Gespritzt wurde wie immer gegen Krautfäule und Käfer. Nur bei der Düngung ist ein Fehler unterlaufen.Es wurde fast doppelt so viel Mist ausgebracht als sonst.
Die Folge war nur geringer Mehrertrag aber die Qualität ist sehr schlecht.
Das heist beim kochen platzen sie auf ,aussen sind sie melig verfallen und innen noch hart.
Es sind verschiedene Sorten z.B. Agria u.Ditta usw.
Ich denke das Problem war der zuviele Mist.(so ein Mist)
Deshalb die Frage an Euch wie düngt Ihr eure Kartoffeln.

Vielen Dank und Gruß dem Schönbuch
Eberhard
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Beitragvon JonnyD2250 » Sa Jan 31, 2009 13:47

Wurde der Mist im Frühjahr ausgebracht? Das mögen die Erdäpfel nicht so gern.
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Beitragvon GtFahrer » Sa Jan 31, 2009 20:33

Ich glaub nicht unbedingt dass es an der Düngung lag sondern eher daran dass du die Kartoffeln zu lange leben gelassen hast. Wir machen ab anfang Juli Stärkemessungen bei den Kartoffeln und Sritzen sie dann geziehlt ab wenn sie gewünschte Größe und Stärke erreicht haben.
Wenn eine Kartoffel zu viel Stärke eingelagert hat wird sie nämlich mehlig.
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Beitragvon unimogheim » Mo Feb 02, 2009 18:56

Hallo und Danke für Euren Antwort.

Das mit dem düngen im Frühjahr ist mir neu. Werde das mal versuchen.
Auch das mit zulange lebenlasen und der Stärcke ist möglich.Die Kartoffeln sind wesentlich später abgestorben als sonst.
Aber wie Ihr Eure Kartoffeln düngt intressiert mich doch.

Gruß aus dem Schönbuch
Eberhard
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Beitragvon GtFahrer » Mo Feb 02, 2009 19:54

Ja ich hab im Dezember nach der Pflugfurche Thomaskali gestreut und im Frühjahr kommt vor der Bodenbearbeitung KAS drauf so 120 - 180kg N. Je nach N-min Wert.
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Beitragvon Jungspund » Mo Feb 02, 2009 22:30

keiner dabei der mal Schwefelsaures ammoniak streut?
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Beitragvon Bautz 1959 » So Apr 05, 2009 20:24

Schwefelsaures Ammoniak, Patentkali, 12x12x17,
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Beitragvon voro » So Apr 05, 2009 20:42

Zum Thema Mist & Kartoffeln:

Ich hab schon 2x auf Flächen eines Verpächters absoluten Schiffbruch mit dem Kartoffelbau erlitten, da der Verpächter jeweils im Frühjahr vorm Kartoffelpflanzen grosse Mengen Mist ausgebracht hat.

Der Verpächter hat'n Pferdebetrieb, und somit grosse Mengen Mist, der rel. "Strohlastig" ist - also viel Stroh, wenig Kacke.

Auch als ich die Flächen das zweite Mal (nach 4 Jahren wieder) gepachtet hatte, hat er in grossem Stil dort vom LU Mist ausbringen lassen - trotz vorheriger Absprache: "Kein oder nur sehr sehr wenig Mist im Frühjahr vorm Pflügen". Zudem wurden noch grosse Mengen schlecht gewordener Rundballen dort ausgestreut.

Resultat: richtig dicke Strohmatte auf dem Boden, liess sich kaum einpflügen - Im Boden kam durch die Strohrotte zum einen ein gigantischer Rotteprozess in Gang, der teilweise auch die Saatkartoffeln stark in Mitleidenschaft zog - zum anderen verfrühstückten die Bakterien praktisch meine gesamte N-Düngung sofort.
Dadurch natürlich SEHR verzögertes Wachstum (kein N für die Pflanzen da), zudem lückig wegen teilweise verfaulender Knollen.
So im Juli dann, als es richtig warm wurde, da wurde dann das N aus dem Mist wieder frei - Resultat: explosionsartiges Wachstum - rissige Knollen, stark deformierte Knollen.
Krautabtötung hat dann auch nicht mehr wirklich funktioniert: Kartoffeln hatten so viel Nährstoffe, dass die einfach weitergewachsen sind, immer wieder Neuaustrieb, selbst bei Shark-Einsatz.
Erntegut war dann als Speiseware absolut unbrauchbar - nur Grütze. Wurde dann in der Brennerei entsorgt, wobei sich auch das kaum lohnte, da kaum Stärke in den Knollen vorhanden war.

Der Schaden im fünfstelligen €-Bereich wurde hinterher von der Haftpflicht des Verpächters reguliert.


Also: wenn Mist vor Kartoffeln, möglichst im Herbst, und dann auch nicht mit der Menge übertreiben - ganz wichtig.

Nicht umsonst heisst auch überall die Emfpehlung: Gründungung vor Kartoffeln RECHTZEITIG einarbeiten.

Ich machs jetzt auch so, dass ich Kartoffelpachtflächen, auf denen im Winter ein grösserer Pflanzenbestand (oft ja auch Unkraut ohne Ende) im zeitigen Frühjahr 'ne Lage Glyphosat erhält, dann ist zur Bodenbearbeitung schon mal 'ne ganze Menge "weg" und rottet schneller.
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Beitragvon voro » So Apr 05, 2009 20:46

Achja - ansonsten, Düngung Kartoffeln:

Je nach Bodenuntersuchtung / Sorte / Verwertungsrichtung unterschiedlich:

Mischdüngergabe (1x mit Grossflächenstreuer rüber) nach dem pflanzen, vor dem häufeln. Zusammensetzung je nach Marktlage und Verfügbarkeit, läuft in aller Regel auf Harnstoff + Kalimag + 40er Kali + evtl. etwas Diamon heraus.

Die Haupt-N-Gabe lässt sich auch sehr gut zur Unkrautspritzung mit AHL machen.

Bild
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Beitragvon Kante » So Mai 03, 2009 22:08

Hallo

wer kennt sich mit AHL in Kartoffeln aus.Wann ist der beste Zeitpunkt zum Spritzen

Und wann kann ich Kali nachstreuen
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Beitragvon Nrgbauer » So Mai 03, 2009 23:46

AHL keine ahnung, aber kali sollte spätestens zum durchstoßen ausgebracht sein, kali nur als kaliumsulfat ( patentkali oder 50 sulfat ), sollten aber vielleicht dann nachgehäufelt werden.
kalinitrat (18/46) als flüßigdüngung, bzw blattdüngung geht auch als ergänzung.
Was nicht tötet, härtet ab !!!
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Beitragvon Nordishbynature » Mo Mai 04, 2009 11:55

Kante hat geschrieben:Hallo

wer kennt sich mit AHL in Kartoffeln aus.Wann ist der beste Zeitpunkt zum Spritzen

Und wann kann ich Kali nachstreuen


Frag' mal Deinen Berater von der SKW - die Stellen sowas her und die haben einen Außendienst, der berät.
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Beitragvon voro » Mo Mai 04, 2009 17:36

Kante hat geschrieben:Hallo

wer kennt sich mit AHL in Kartoffeln aus.Wann ist der beste Zeitpunkt zum Spritzen

Und wann kann ich Kali nachstreuen


AHL spritzen wie oben schon beschrieben nach dem Häufeln, am besten kombiniert mit der Herbizidspritzung auf den abgesetzten Damm (einige Tage nach dem Häufeln)

Bei hohen Temperaturen kann eine KAS-Gabe sinnvoller sein, da AHL verfliegen kann .. oder ggf. gleich genug Harnstoff vorm Häufeln ..

Warum Kali NACHstreuen?

Ich empfehle, die gesamte Kaligabe vor dem Häufeln zu geben.

Wenn technisch die Möglichkeit besteht ist eine Unterfußdüngung bei Kartoffeln auch interessant. 66% unter Fuß, und später bei 10 cm Wuchshöhe den Rest breitwürfig oben drauf!
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Hallo

Beitragvon hupi21 » Di Mai 05, 2009 20:58

Habe vorm Kartoffellegen 4dt /ha Perlkalkstickstoff gestreut. Hauptsächlich wegen eventuell Drahtwurmbefall.
Nun möchte ich vorm häufeln noch entweder 8dt/ha Volldünger blau, oder Patentkali und Schwefelsaures Ammoniak je 5dt/ha.
Sind Speisekartoffel Princess.
Was meint Ihr ist besser?
Oder anderen Dünger?

Danke für eure Meinungen
mfg. hupi21
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Re: Hallo

Beitragvon Nordishbynature » Di Mai 05, 2009 21:23

hupi21 hat geschrieben:Habe vorm Kartoffellegen 4dt /ha Perlkalkstickstoff gestreut. Hauptsächlich wegen eventuell Drahtwurmbefall.
Nun möchte ich vorm häufeln noch entweder 8dt/ha Volldünger blau, oder Patentkali und Schwefelsaures Ammoniak je 5dt/ha.
Sind Speisekartoffel Princess.
Was meint Ihr ist besser?
Oder anderen Dünger?

Danke für eure Meinungen

Wieso 5 dt/ha SSA? Davon wird der Boden ja so sauer (315 kg CaO Verlust), dass die Kartoffeln nach Zitrone schmecken :wink:. Wofür brauchst Du außerdem 205 kg/ha Sulfat-Schwefel? Das ist für den Boden echt kein Spaß. Das ganze Bodenleben geht bei so viel Schwefel kaputt. Die 85 kg S aus dem Patentkali sind eigentlich schon zu viel. Ich würde hier zu dem Patentkali einen N-Einzeldünger wie Harnstoff oder Alzon dazu geben - da ist die Kalkzehrung bei weitem nicht so hoch.
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