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Kaufberatung Schlepper / Fendt Vario?

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43 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Kaufberatung Schlepper / Fendt Vario?

Beitragvon Zement » Do Dez 29, 2016 11:09

Zum Fendt 211 wäre das hier eine gute Alternative .
Neuer Frontlader ist auch dran .
http://www.traktorpool.de/details/Trakt ... 2/3200252/
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Kaufberatung Schlepper / Fendt Vario?

Beitragvon T6.140 » Do Dez 29, 2016 11:38

Ehrlichgesagt finde ich eure Beiträge ziemlich armselig.

Immerhin hat er nen vernünftigen ersten Beitrag geschrieben und nicht son scheiß wie manch anderer, dem hier geholfen wird.
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Re: Kaufberatung Schlepper / Fendt Vario?

Beitragvon countryman » Do Dez 29, 2016 11:59

sehr richtig T6.140 :klug:

Also versuchen wir's mal :-)
Wegen des befürchteten Wertverlustes: Der ist am höchsten bei einem Neuschlepper! Mögliche Reparaturen muss man dem Wertverlust und den oft hohen Wartungskosten beim Neuschlepper (Markenwerkstatt!) gegenüberstellen. Für ältere Modelle gibt es oft zeitwertgerechte Reparaturmöglichkeiten.
Vario/Stufenlosgetriebe allg. : Wird im Wald und vor dem Automaten nicht wirklich benötigt.
Ich bin auch der Ansicht dass für die Arbeiten kein High End Schlepper erforderlich ist und letzlich auch ältere Maschinen in Betracht kommen. Da hängt auch viel von den Ansprüchen an Arbeitskomfort ab. (Für veraltete Arbeitsplätze findet man kein Personal...)
Wenn das Budget vorhanden ist, denke ich persönlich beim Thema Forst als erstes Richtung Valtra...
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Re: Kaufberatung Schlepper / Fendt Vario?

Beitragvon Cowrider » Do Dez 29, 2016 12:30

Nagut, meine ehrliche Meinung dazu: Wenns ums Langholzrausfahrn geht und viel mit FL gearbeitet wird würd ich den 211er nicht nehmen schau dir mal die zulässigen Vorderachslasten an und dann rechnest mal den FL dazu. Ausserdem brauchst bei dem immer ein Kontergewicht (zGG!). Komfort hin oder her im Wald braucht man was robustes und nicht viel schnickschnack. Meine Favorit wäre hier auch ganz klar Valtra.
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Re: Kaufberatung Schlepper / Fendt Vario?

Beitragvon Manfred » Do Dez 29, 2016 13:14

T6.140 hat geschrieben:Immerhin hat er nen vernünftigen ersten Beitrag geschrieben.


Wirtschaftliche Vernunft fehlt da schon mal völlig.
Den Job technisch erledigen würde der Traktor wohl mit Leichtigkeit, auch wenn er mit unter 4 Tonnen Eigengewicht die geforderten 6 Tonnen nicht annähernd erreicht.

Und was den Werterhalt angeht:
Wieso sollte der bei Fendt besonders gut sein?

Wenn ich für so einen Schlepper 85.000 Euro zahle und dann in 5 Jahren einen Dummen finde, er ihn mir mit 10.000 Stunden für 50.000 Euro abkauft, habe ich 35.000 Euro verbraten.
Setze ich 3% Zinsen auf das eingesetzte Kapital an, sind das in 5 Jahren weitere 12.750 Euro, die ich verbraten habe.
Beleibt also ein erhaltener Wert von 37.250 Euro, bzw. Kapitalverlust von 47.750 Euro.

Ein vergleichbarer Same kostet was? 45.000 Euro?
3% Zinsen auf 5 Jahre sind dann 6750 Euro.
D.h. wenn der nach 5 Jahren mit 10.000 Stunden noch 4.000 Euro Restwert bringt, bin ich im Vergleich zum Fendt mit null raus.
Und je Länger die Haltedauer und je geringer der Restwert des Fendt, desto mehr verschiebt sich die Rechnung zugunsten des Same.
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Re: Kaufberatung Schlepper / Fendt Vario?

Beitragvon IHC Liebhaber » Do Dez 29, 2016 14:07

Ich denke auch ein Gebrauchtschlepper ist die bessere Wahl.Zum Thema Fendt und Wertverlust,unseren für IHC 633A haben wir damals 1981 für 39500 DM gekauft das wären 19750€ und was meint ihr was der heute noch wert ist?Haben schon alles ein Angebot für 13500€ bekommen und nicht zugesagt weil es eben mein Schätzchen ist 8), ein Vergleichbarer Fendt ist auch nicht mehr wert hat aber damals 9000DM mehr gekostet.
Also würde ich nicht behaupten das Fendt den besten Werterhalt hat.
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Re: Kaufberatung Schlepper / Fendt Vario?

Beitragvon Leuchtkeks » Do Dez 29, 2016 14:18

http://www.technikboerse.com/view/gebrauchtmaschine/traktor/4690118/fendt-309-vario.html

knappe 105.000 € für einen gebrauchten Vario. Selbst als Fendt-Fan wäre mir das einiges zu viel. Für das Geld kannst auch das kaufen, erledigt die Aufgaben wahrscheinlich genauso gut und kostet nur ein drittel:

http://www.technikboerse.com/view/neumaschine/traktor/4692177/same-argon-80-dt-forst-spezial.html
http://www.technikboerse.com/view/neumaschine/traktor/4692155/deutz-fahr-agrolux-65-dt-forst-spezial.html
http://www.technikboerse.com/view/gebrauchtmaschine/traktor/4634886/steyr-495-kompakt.html

Für die Hälfte bekommt man einen Valtra

http://www.technikboerse.com/view/gebrauchtmaschine/traktor/4677803/valtra-t191.html

oder einen Steyr

http://www.technikboerse.com/view/gebrauchtmaschine/traktor/4627822/steyr-9095-mt-forst.html

oder zum vollends zusammenreißen ein alter Trac:

http://www.technikboerse.com/view/gebrauchtmaschine/traktor/4518526/mercedes-benz-mb-trac-800.html

Das waren jetzt nicht mal 5 Minuten Aufwand. Wenn du die Suchmaschinen bei Technibörse, Traktorpool oder sonstwo mit entsprechend Daten fütterst mit deinen Anforderungen wirst garantiert fündig. Ich hätte auch gerne einen 515C oder 5613, für das bischen spalten und sägen leihe ich den MF135 vom Nachbar, reicht völlig. Selbst mit dem 14PS Einzylinder vom Senior kannst noch was arbeiten. Wobei, wenn man dem zuguckt wie der im Wald rumfährt, da biste froh das der Kerl nicht mehr PS zur Verfügung hat :D
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Re: Kaufberatung Schlepper / Fendt Vario?

Beitragvon Falke » Do Dez 29, 2016 15:13

Für die genannten Arbeiten bräuchte der TE nicht einen, sondern besser zwei oder drei Traktoren (oder andere Maschinen wie Hoflader o.ä.) ...
Oder soll der Traktor am SSA jedes mal ausgespannt werden, wenn die volle Palette mit Holz weggebracht werden muss :?: :shock:
Oder wenn mal wieder 'paar Stämme vom Krananhänger auf den Zuführtisch vom SSA gelegt werden sollen? Gut, da gibt es Notlösungen wie lange Hydraulikschläuche ...

Warten wir doch mal ab, bis sich der TE wieder meldet.

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Re: Kaufberatung Schlepper / Fendt Vario?

Beitragvon Motwin » Do Dez 29, 2016 17:15

Ich wuerde auch sagen einen billigen Valtra oder Fendt/Deere mit 5-6000 Stunden und dazu noch 2ha Wald. Dann passt auch der Werterhalt :wink: :P :wink:
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Re: Kaufberatung Schlepper / Fendt Vario?

Beitragvon Schuttler3005 » Do Dez 29, 2016 17:21

Also ICH würde gebraucht kaufen :prost: :mrgreen:


Der Wertverfall bei einer Neumaschine ist höher wie bei jedem Gebrauchten (da braucht man sich z.B. nur die heutigen Preise der 33er IHC oder Deutz DX anschauen)
Auf die FZW kann man verzichten, die bringt ja eh nur was bei bestimmten Geräten und FKH kann man später immer noch nachrüsten wenn man sich nicht schlüssig ist


BenediktSchenke hat geschrieben: Argumente für einen Neukauf: Guter Werterhalt von Fendt, keinerlei Reparaturkosten in den ersten zwei Jahren und Ersatzgerät bei Ausfall.


Das halte Ich für ein Gerücht :mrgreen:
Mit Neufahrzeugen kann man auch ganz böse auf die Nase fallen da bringt das Ersatzgerät nichts wenn man dauernd Probleme hat

BenediktSchenke hat geschrieben:Gegen einen gebrauchten sprechen die anfallenden, vermutlich relativ hohen Reperaturkosten und der Wertverfall eines gebrauchten Schleppers.


Ob an den "alten" Kisten was dran ist oder nicht hängt auch mit dem Vorbesitzer zusammen, bei meinem alten 44er IHC war´s ein Ölwechsel und neue Unterlenkerfanghaken
Gebrauchte haben ihren "Wert" schon verloren deswegen steigen die ja teilweise sogar wieder im Wert :mrgreen:


Letztlich ist es ne Persönliche Geschmacksache ob´s Neu oder Gebraucht wird und man bereit ist so ne Stange Geld auf den Tisch zu legen
Wenn Neu würde Ich aber wie einige andere hier auch zu Valtra tendieren wenn´s um den Forst geht
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Re: Kaufberatung Schlepper / Fendt Vario?

Beitragvon wespe » Do Dez 29, 2016 17:35

Warten wir doch mal ab, bis sich der TE wieder meldet.

:mrgreen:
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Re: Kaufberatung Schlepper / Fendt Vario?

Beitragvon Florian1980 » Do Dez 29, 2016 17:58

Oder uns die einfache Frage beantwortet: Welcher Schlepper erledigt die Aufgaben bisher?

Am Hof würd ich sowieso nur elektrisch Spalten.
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Re: Kaufberatung Schlepper / Fendt Vario?

Beitragvon BenediktSchenke » Do Dez 29, 2016 20:16

Guten Tag,

erstmals vielen Dank für die vielen hilfreichen Antworten! Ich werde versuchen hier wo nötig so gut es geht Rede und Antwort zu stehen:

Vielleicht nochmals zur genaueren Erläuterung des Vorhabens:

# Es soll mit den Geräten "industriell" Brennholz verarbeitet werden. Ziel sind ca. 2000 RM Brennholz im Jahr. (Wichtig für den Thread: Diesem Bedarf soll der Schlepper auch zukünftig gerecht werden.)

# Genutzt wird dazu ein SSA der über den Schlepper betrieben werden soll (also ohne eigenen Motor beim SSA). Benötigt 27 kW.

# Ein möglicherweise wichtiger Punkt ist bei dieser großen Menge Holz dann auch der Kraftstoffverbrauch.

# Wie schon erwähnt wird der Schlepper auch zum ausfahren des Brennholzes genutzt. Die Fahrgeschwindigkeit ist also nicht belanglos.

# Ein Punkt bzgl. des Frontladers der noch wichtig ist: Gedacht ist eine Forstzange die damit betrieben wird und eine entsprechende Hydraulikeinheit dazu noch benötigt. (Frage: reicht hier die Dreipunkthydraulik vorne oder bedarf es einer Zusatzhydraulik zum Frontlader?)



Waldmichel hat geschrieben:
@Benedikt,
da das genannte Anforderungsprofil des Schleppers fast nur Forstarbeiten umfasst, hätte ich den Thread bei "Forstwirtschaft" eingestellt. Wenn sich ein Forstprofi für die Landtechnik nicht interessiert und hier nicht reinschaut, dann entgeht dir seine Meinung und Erfahrung...

Gruß Mathias

Danke für den Tipp! Vielleicht besteht die Möglichkeit den Thread zu kopieren (um nicht die wertvollen Beiträg in diesem Forum zu verpassen) oder auch zu verschieben.


ackerdiesel hat geschrieben:Die Frontzapfwelle kannst du aber nur mit Geräten nutzen für spezielle Frontgeräte.
Von welchem Säge- Spaltautomat sprechen wir eigentlich? Selbst wenn der Schlepper den vorne hebt, darfst du damit sicherlich nicht legal auf die Straße.

Der SSA soll nur auf dem Hof hin und her gefahren werden und nicht auf der Straße. Es handelt sich um einen SSA mit etwa 1300kg Gewicht.
Danke auch für die Info mit dem Wertverfall. Der Schlepper soll in Zukunft nicht verkauft werden, sondern erstmal auf unbegrenzte Dauer benutzt werden.


ackerdiesel hat geschrieben:Den Schlepper auf der Webseite konfigurieren, dann hast du den Bruttopreis und kannst dann deinen Rabatt ausrechnen. Ich denke 20% sollten midestens drin sein.
Hier der Konfigurator: http://www.fendt.com/de/15154.asp

Der Listenpreis des entsprechend konfigurierten Fendt war bei beim Zwischenhändler bei rund 120.000 Euro.

agrarflächendesigner hat geschrieben:Wenn ich die ganzen Anforderugen so lese mit relativ viel arbeiten auf dem Hof mit Frontlser:
Wär da nicht ein Gabelstapler deutlich im vorteil?
Der ist deutlich wendiger, schneller und sparsamer als ein Schlepper mit Frontlader.

Danke für den Beitrag. Ein Stapler ist sicherlich eine gute Ergänzung zur Arbeit auf dem Hof. Allerdings sollen auch regelmäßig Stämme im Wald auf den Hänger geladen werden. Da ist ein Gabelstapler alleine nicht ausreichend.


countryman hat geschrieben:Also versuchen wir's mal :-)
Wegen des befürchteten Wertverlustes: Der ist am höchsten bei einem Neuschlepper! Mögliche Reparaturen muss man dem Wertverlust und den oft hohen Wartungskosten beim Neuschlepper (Markenwerkstatt!) gegenüberstellen. Für ältere Modelle gibt es oft zeitwertgerechte Reparaturmöglichkeiten.
Vario/Stufenlosgetriebe allg. : Wird im Wald und vor dem Automaten nicht wirklich benötigt.
Ich bin auch der Ansicht dass für die Arbeiten kein High End Schlepper erforderlich ist und letzlich auch ältere Maschinen in Betracht kommen. Da hängt auch viel von den Ansprüchen an Arbeitskomfort ab. (Für veraltete Arbeitsplätze findet man kein Personal...)
Wenn das Budget vorhanden ist, denke ich persönlich beim Thema Forst als erstes Richtung Valtra...

Was die Reparaturkosten angeht so wären wir beim Neukauf für zwei Jahre zumindest gegen Reparaturkosten angeht (zumindest für Reparaturen die nicht auf unsachgemäße Benutzung des Schleppers zurück zu führen sind. Guter Punkt jedoch, dass bei Reparaturen die wir selbst verursachen die Kosten relativ hoch sein können im Vergleich zu älteren Modellen.

Wie kommst Du darauf, dass das Stufenlosgetriebe nicht unbedingt benötigt wird?

Was den Komfort bzw. Arbeitsplätze angeht: Personal/ Angestellte wird es nicht geben. Welchen Komfortanspruch wir haben müssen wir also mit uns selbst ausmachen.


Cowrider hat geschrieben:Nagut, meine ehrliche Meinung dazu: Wenns ums Langholzrausfahrn geht und viel mit FL gearbeitet wird würd ich den 211er nicht nehmen schau dir mal die zulässigen Vorderachslasten an und dann rechnest mal den FL dazu. Ausserdem brauchst bei dem immer ein Kontergewicht (zGG!). Komfort hin oder her im Wald braucht man was robustes und nicht viel schnickschnack. Meine Favorit wäre hier auch ganz klar Valtra.

Langholz wird mit dem FL verladen:
a) innerhalb des Hofes vom Langholzlagerplatz bis zum SSA (wenige Meter) oder
b) Stämme vom Wald (abholfertig am Wegesrand) auf den Anhänger

Andere Arbeiten mit dem FL sind:
c) Paletten innerhalb des Hofes transportieren
d) den SSA vom Arbeitsplatz zurück in die Scheune

Ist Valtra dort gegenüber eines anderen (oder speziell des Fendt Vario) im Vorteil/ besser geeignet?


Manfred hat geschrieben:Wenn ich für so einen Schlepper 85.000 Euro zahle und dann in 5 Jahren einen Dummen finde, er ihn mir mit 10.000 Stunden für 50.000 Euro abkauft, habe ich 35.000 Euro verbraten.
Setze ich 3% Zinsen auf das eingesetzte Kapital an, sind das in 5 Jahren weitere 12.750 Euro, die ich verbraten habe.
Beleibt also ein erhaltener Wert von 37.250 Euro, bzw. Kapitalverlust von 47.750 Euro.

Ein vergleichbarer Same kostet was? 45.000 Euro?
3% Zinsen auf 5 Jahre sind dann 6750 Euro.
D.h. wenn der nach 5 Jahren mit 10.000 Stunden noch 4.000 Euro Restwert bringt, bin ich im Vergleich zum Fendt mit null raus.
Und je Länger die Haltedauer und je geringer der Restwert des Fendt, desto mehr verschiebt sich die Rechnung zugunsten des Same.

Danke für die eindrückliche Rechnung! Welchen entsprechenden Same hättest du dir denn für die 45.000 Euro vorgestellt?

Ist der Wertverlust von 35.000 Euro in 5 Jahren und 10.000 Betriebsstunden "realistisch"?

Was, wenn der Wertverlust "nur" 15.000 Euro wären - dann müsste ich, grob gerechnet, für den Same (5 Jahre, 10k Bh) noch etwa 25.000 Euro bekommen - ist das ein vorstellbarer Preis?


Leuchtkeks hat geschrieben:http://www.technikboerse.com/view/neuma ... ezial.html
http://www.technikboerse.com/view/neuma ... ezial.html
http://www.technikboerse.com/view/gebra ... mpakt.html

Für die Hälfte bekommt man einen Valtra

http://www.technikboerse.com/view/gebra ... -t191.html

oder einen Steyr

http://www.technikboerse.com/view/gebra ... forst.html

Danke! Werde ich mir genauer anschauen und mich zurück melden. Besonders die ersten beiden sind also Neumaschinen preislich sehr interessant.


Schuttler3005 hat geschrieben:Auf die FZW kann man verzichten, die bringt ja eh nur was bei bestimmten Geräten und FKH kann man später immer noch nachrüsten wenn man sich nicht schlüssig ist

FKH wäre nötig um den SSA aufzunehmen, die FZW für Anbaugeräte.



Allgemein: Da viele hier Valtra empfohlen haben würde mich interessieren wie es dazu kommt? Welche Vorteile bietet mir Valtra gegenüber anderer Hersteller?



Viele Dank für die wertvollen Beiträge!


Danke auch an wastl90, IHC Liebhaber für eure Meinungen einen günstigen Schlepper mit Frontlader und Zapfwelle zu nutzen. Werde mir den John Deere 6020 und 6030 mal anschauen, auch wenn er womöglich fürs Ausliefern des Holzes, wegen der 30km/h Höchstgeschwindigkeit, wohl raus fällt.

Grüße, Benedikt.

PS @Falk und Co.: "Wir" sind drei Männer die gerade planen welcher Schlepper für das Vorhaben geeignet ist. "Ich" heiße Benedikt und bin derjenige, der dafür gerne noch Meinungen aus dem Forum hören möchte. An dieser Stelle nochmals Danke!
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Re: Kaufberatung Schlepper / Fendt Vario?

Beitragvon *da-done* » Do Dez 29, 2016 20:40

das vorhaben schon von anfang an zum scheitern verurteilt.

kann sich noch wer an gummiprinz erinnern?? der war wirklich gut dabei. heute hört man nichts mehr davon.

holz ist ein hartes geschäft wo knallhart kalkuliert wird.

vll ist auch im hintergrund ein lottogewinn und man sich nur ein teures hobby leisten will
:regen:
Moin, bin gerade dabei einen Brennholzverleih auf die Beine zu stellen.
Hat jemand Interesse an einer Juniorpartnerschaft ? :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Kaufberatung Schlepper / Fendt Vario?

Beitragvon countryman » Do Dez 29, 2016 20:53

Ein waschechter Holzprofi ausm Dorf sagte mal am Stammtisch: Zeig mir einen der mit Brennholz 1000 Euro Reingewinn gemacht hat, vor dem ziehe ich meinen Hut, der weiß was Arbeit ist".
Ich habe ihn noch nicht die Kopfbedeckung lüften sehen.
Er verdient sein Geld mit Holz, aber nur nebenbei mit Brennholz.
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