Hallo, wir haben einen 2 t Minibagger von Neuson. Geplant ist, das wir damit auch Holz spalten wollen. Hat von euch jemand Erfahrung damit ? Ein Baumaschinenschlosser in unserer Nachbarschaft hat uns aus Sicherheitsgründen davon abgeraten, das Kegelspalter nicht ungefährlich sind weiß ich ja selbst. Mich würden Erfahrungen aus der Praxis interessieren, will ja mich und andere nicht in Gefahr bringen.
Funktioniert, sogar nicht mal schlecht... Wie gesagt, einzig die Personen, die das gespaltene Holz wegräumen, laufen (oft auch unbewusst) zu nah herum. Das muss man halt konsequent unterbinden
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
Ist aber verdammt viel Zeit um mit nem Bagger ne 3 oder 4 Meter Fixlänge zu zerlegen,weiß nicht aber in meinen Augen ist das ding nur nen Spielzeug für große Kinder..und mit nem 2-Tonner wirst du im Holz schnell an die Grenzen der Maschine kommen was Kontergewicht,Hubkapazität und Leistung der Hydraulikpumpe angeht...
Ich denke das Verfahren ist vor allem zum vorspalten interessant, egal ob für Hackschnitzel oder Brennholz, wenn man den Stamm nicht hochheben muss, solange er nicht gespalten ist, sollte auch ein Minibagger reichen, außer der Hydromotor ist so stark, dass es den Bagger rumdreht Und dann war man doch schneller als mit nem normalen Spalter, da man nicht die sauschweren Klötze rumwuchten muss.
Ach ja was ich vergessen habe,was hältst du davon nen Meterspalter für die Werkzeugaufnahme zu bauen?Wenn ich das richtig weiß funktioniert beim Neuson die Hammerverrohrung übers Fußpedal,das wäre doch Ideal,so hast du die Hände zum Schwenken und das Holz während des Spaltvorgangs sauber ablegen frei und den doppelwirkenden Zylinder des Spalters fährst du mit der Fußwippe
ich kann nur aus erfahrung sprechen und sagen das minibagger in der 2 tonnen klasse nicht wirklich für soetwas ausgelegt sind wir haben manchmal abbruchhämmer oder erdbohrer am ausleger und dieser schlägt dann meiner meinung nach viel schneller aus... wenn man dann mal am ausgelegtem bagger arm mit der hand wackelt hatt dieser ganz schön spiel...und wenn du 20cm spiel hast macht es nicht mehr so laune mit der kegelspalterspitze die stammitte zu treffen....denk ich
Also die Hydraulik wird über das Fußpedal bedent das ist richtig. Wir haben einen 12 t Posch Spalter, die Überlegung für den Spalter am Bagger ist die, das wir damit dann auch Meterstücke spalten wollen, das sollte der eigentlich hinkriegen. Die Leistung ist da ja höher, wie mir schon öfter bestätigt wurde. Naja ich werde mich noch weiter umhören und vllt mal Geräte ausprobieren.
ich würde mir dafür ne Holzzange holen, um damit die Meterenden zu händeln. Optimal ist dafür nen Liegendspalter, den man vom Bagger aus bedienen kann(mit Funkfernbedienung oder mit der Holzzange)
CU OLLi
CU Olli
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habe seit ca 12 monaten an einem 3,5 to neuson ( neu mit Garantie kein eigenbau ) einen kegelspalter ,für mich ist die lösung ok , meisten spalte ich bei regen ,schnee oder starkem frost war der einzige spalter mit option auf heizung und radio .grosser vorteil ,witterungunabhängig, man muß nichts von hand heben,holzlänge von 0,3 bis ca 6m möglich .nachteil ohne bagger geht nicht und sicher langsamer als stehend oder liegendspalter
Hallo! Ich betreibe beides, einen liegenden Meterspalter sowie einen Kegelspalter an der Greiferverrohrung meines Minibaggers (Takeuchi TB 016). Bis vor kurzem nur den Meterspalter, für diesen wollte ich eigentlich Vor- und Rücklauf der Greiferverrohrung in den Bereich des Schildes legen (wie von meinem Vorredner angedacht), dann den Spalter mit einer Holzzange beliefern und mit der Greiferwippe spalten. Doch dann kam ich (günstig) an den Kegelspalter und muss sagen, bequemeres Spalten geht wohl kaum. Warm und trocken im Führerhaus sitzen, den Kegelspalter zum Holz führen, leicht auflegen und drehen lassen. Fein. Wenn man den Kegel nur etwas ins Holz eindringen lässt, kann man die Baumstücke damit auch umlagern. Bisher habe ich Buchen-Meterstücke mit einem Durchmesser bis ca. 40 cm gespalten, ging problemlos, bei dickeren Stücken oder bei Fichtenholz habe ich so meine Zweifel, ob die Kraft reichen wird. Teste ich aber, wenn der Schnee mal etwas schmelzen würde.... Gefährlich ist da natürlich überhaupt nichts, es sei denn, irgendein Depp läuft in den Arbeitsbereich. Sobald man die Greiferhydraulik laufen lässt, liegt der Baggerarm mit seinem ganzen Gewicht auf dem zu spaltenden Stamm und hält ihn ziemlich sicher am Boden fest. Oder man arretiert den Stamm zusätzlich noch am Schild, so dass er sich nicht drehen kann. Der Bediener selber sitzt ja sicher im Führerhaus, ängstliche Naturen können sich ja noch ein Gitter davor bauen. Nachteil: jeder Bagger wackelt etwas, deshalb wird es irgendwann fuckelig, den richtigen Punkt zu treffen, wenn man ziemlich dünne Stücke spalten will. Das ist auch der Grund, dass ich den Meterspalter behalte und bald die oben beschriebene Umrüstung vornehmen werde. Mit dem Kegelspalter will ich dann dicke und dementsprechend schwere Meterstücke vorspalten, wenn ich was dünneres haben will, gehen diese Stücke nochmal durch den liegenden Spalter. Der hat übrigens bis jetzt mit der Hydraulik des Minibaggers jedes noch so verknorzte und dicke Stück klein bekommen. Edit: der Meterspalter hat eigene Steuerventile, wenn ich mit ihm spalte, stelle ich die Greiferanschlüsse mit einem Keil an der Wippe auf Dauerbetrieb und bediene den Spalter an seiner Steuerung.
Darf man fragen was du für ein liegenden Meter Spalter hast?Die Variante hört sich auch nich schlecht an.Hängst du den Spalter dann in das Planierschild oder fährst du immer zum haufen,holst dir nen stamm da weg und legst ihn dann auf den Spalter?
Ich habe für meinen Nachbarn letzten Winter so ein Teil gebaut- allerdings in einer recht primitiven Ausführung. Wir haben aus Ebay einen Kegel und einen Ölmotor (Dafoss OMS 160, wenn ich mich richtig entsinne) gekauft und dies an die Aufnahme des Schäff Minibaggers montiert. Aus meiner Sicht kann man den Kegel ruhig direkt auf so einen Ölmotor stecken- das Teil hat eine echt massive 40er Welle und eine stabile Lagerung mit Kegelrollenlagern. Von daher also kein Thema. Allerdings muss man sagen, dass das Gerät bei knotigem Holz schon öfters mal stehen bleibt, da Drehmoment nicht gerade im Überfluss vorhanden ist. Hinter dem Hammeranschluss eines Minibaggers steckt halt nicht unbegrenzt Leistung- und man muss entweder bei der Drehzahl des Kegels oder beim Drehmoment Zugeständnisse machen. Wir haben da mit ca. 200-250 U/min des Motors einen ganz guten Kompromiss, denke ich mal. Aber eine Powermaschine, die überall durchgeht, ist es halt nicht....
Die Arbeitsweise ist schon ganz gut- vor allem, wenn man gerne Bagger fährt Man muss nichts heben und kann schön im Warmen sitzen, aber natürlich gibt es auch Nachteile. Wenn man ein bisschen pedantisch ist (wie ich auch), dann werden einem die gespaltenen Scheite wahrscheinlich nicht gleichmäßig genug sein. Man kann halt nicht so gut zielen wie mit einem stehendem Hydraulikspalter. Auch kann das Holz bei nassem Wetter schmutzig werden, es kann splittern und fasern usw. Die Arbeitsgeschwindigkeit ist sicherlich auch nicht höher als beim normalen Spalten, da man beim Positionieren, Zielen usw. schon fummeln muss und entsprechend Zeit braucht. Aber sehr bequem ist es allemal, daher finde ich so etwas nicht unvernünftig, wenn jemand sowieso einen Bagger hat und Spaß an so einem Teil findet.