Hallo,
ich habe da ein Problem. Bei dem kann kann mir wahrscheinlich keiner helfen kann. Trotzdem bin ich auf Ursachenforschung. Ich drille seit Jahren bei der Wintergerste zwei- und mehrzeilig gemischt, da ich die Gerste dadurch in Punkto Hektolitergewicht etwas aufwerten kann. Es gibt zwar einige, die sagen dass das Mist ist weil Bestandsführung schwieriger, unterschiedliche Abreife ect. Mag alles sein, ich hab aber nur positive Erfahrungen damit gemacht. Jetzt zu meinem Problem: Habe zur diesjährigen Aussaat eine Keimprobe gemacht (diesjährige Sorten: Pelican & Otto). Probe angesetzt, mit Küchenrolle, nach 4 Tagen hob sich die Kücherolle, also alles wie erwartet, Deckel runter und auszählen... Der Schock, 46% KF!!! Kann doch nicht sein, dachte ich mir. Also neue Probe, diesmal unter "Realen" Bedingungen mit Erde. Körner rein, pinibelst auf gleiche "Saattiefe" geachtet. Gestern war die Woche rum. Ich sah schon, 27 Körner waren normal gekeimt und hatten 5cm langes Keimblatt und die anderen habe ich dann ausgebuddelt, nochmal 27 Körner hatten wenigstens gekeimt hatten aber noch keinen Trieb geschoben. Alle andern Körner zeigten nicht einmal den Anschein zu Keimen. Also, 54% KF!!! Kann doch nicht sein, oder woran kann das liegen??? Hatte ich noch nie sowas. Otto habe ich neu, keimt die vielleicht nicht? Weil es halt fast die Hälfte ist, die nicht gekeimt ist, viellleicht nur die eine Sorte? Kann ich aber an den Körnen nicht erkennen. Saatgut hatte ich letztes Jahr als Z-Saatgut gedrillt und will dies Jahr als 1. Absaat drillen. Ist es Theoretisch möglich, dass die Saatgutzüchter einen Nachbau unterbinden wollen und da was raus gezüchtet haben? Klingt Paradox, aber in Zeiten der Genforschung schließe ich nix mehr aus. Was meint ihr?

