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Kerzenbohrung MS 310 versaut , Coil als Reparatur ?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Kerzenbohrung MS 310 versaut , Coil als Reparatur ?

Beitragvon TomDeeh » Fr Feb 06, 2026 9:47

Hi ,
das Kerzengewinde an meiner MS 310 ist herausgerissen/verbrannt. Hat das schon jemand mit einem Coil repariert. zB mit so einem Set ?
https://www.ebay.de/itm/305543458335 Klappt das , oder sollte man lieber den Zylinder tauschen ? Reparatur in eingebauten Zustand möglich ?
Dankeschön für die Antworten.
Gruß Tom
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Re: Kerzenbohrung MS 310 versaut , Coil als Reparatur ?

Beitragvon JueLue » Fr Feb 06, 2026 10:12

Funktionieren wird das mit Sicherheit.
Aber: Demontieren wirst du den Zylinder schon müssen, weil du sonst nicht sicher sein kannst, ob alle Späne entfernt sind. Und wenn du schon demontierst, stellt sich angesichts der Ersatzteilpreise und abhängig vom Alter/Zustand der Säge die Frage, ob ein neues Zylinder-Kolben-Set nicht sinnvoller ist.

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Re: Kerzenbohrung MS 310 versaut , Coil als Reparatur ?

Beitragvon frafra » Fr Feb 06, 2026 11:27

mit dem schwert in den schraubstock klemmen ,kopfüber
mit kerzenloch nach unten gewinde schneiden

was soll da reinfallen


hatte mal eine jonsered die lief mit so einer gewinderepaeratur föllig problemlos..
es gibt immer was zu tun , jabajaja........
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Re: Kerzenbohrung MS 310 versaut , Coil als Reparatur ?

Beitragvon Holzwurm 68 » Fr Feb 06, 2026 11:39

Die China-Version würde ich mir überlegen - bekannt ist "Heli-Coil", das nutzen auch Werkstätten. Frage mich eher wie man es schafft das Gewinde zu verhuntzen ,,, .
Gut Holz
Ex-Hobby-Holzer mit viel zu viel Ausrüstung und noch mehr Spass an der 'Arbeit' im Wald und (nicht nur ...) mit dem Brennholz ...sondern inzwischen auch mit dem Grünfutter und "Wertholz".
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Re: Kerzenbohrung MS 310 versaut , Coil als Reparatur ?

Beitragvon 038Magnum » Fr Feb 06, 2026 13:13

TomDeeh hat geschrieben:Klappt das , oder sollte man lieber den Zylinder tauschen ? Reparatur in eingebauten Zustand möglich ?


Klappt, allerdings würde ich nicht die billigsten Gewindeeinsätze nehmen. Ist im eingebauten Zustand zwar möglich, aber nicht empfehlenswert. Ich persönlich mache das nur im ausgebauten Zustand.

Die anderen haben es ja bereits erwähnt, je nach Gesamtzustand ist der Tausch von Kolben und Zylinder nicht die schlechteste Idee.
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Re: Kerzenbohrung MS 310 versaut , Coil als Reparatur ?

Beitragvon TomDeeh » Fr Feb 06, 2026 16:19

Holzwurm 68 hat geschrieben: Frage mich eher wie man es schafft das Gewinde zu verhuntzen ,,, .


Gute Frage . Kerzenwechsel war sicher schon länger her. Säge lief gut (BJ 2007 , sie hat halt schon was erlebt ,immer Aspen)und ging im Leerlauf aus. Hab mir nicht viel dabei gedacht und war beim Eschen-Meterholz ablängen fürs Spalten später.Immer einen ordentlichen Stamm aus dem Polter gezogen , markiert auf 1m , dann abgelängt und danach mit dem Kran die Abschnitte aufgestapelt , dann der nächste Stamm.
Als die Säge untypischerweise ein paarmal ausging , hab ichnach Lufi und Kerze geschaut. Kerze war locker. Neue Kerze rein , händisch versucht festzuziehen ,aber es ist kein Gewinde mehr da.

038Magnum hat geschrieben:je nach Gesamtzustand ist der Tausch von Kolben und Zylinder nicht die schlechteste Idee

Erst probiere ich die faule Lösung , danach einen China Zylindersatz von der 39er. Kaputt ist die Säge sowieso.
Neue 261 von der letzten Baywa-Herbst-Aktion steht schon im Regal als Reserve und eine neue HSP260 von tschechischen Chinese auch.

frafra hat geschrieben:mit dem schwert in den schraubstock klemmen ,kopfüber
mit kerzenloch nach unten gewinde schneiden

Sehr gute Idee ! Werde ich machen und den Auspuff demontieren und den Brennraum mit Werkstattpapier ausstopfen.

JueLue hat geschrieben:....vom Alter/Zustand der Säge die Frage, ob ein neues Zylinder-Kolben-Set nicht sinnvoller ist.

Wenn alle Stricke reissen , dann bekommt sie das.Funktionierende Motorsägen kann man nie genug haben.
Gruß Tom
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Re: Kerzenbohrung MS 310 versaut , Coil als Reparatur ?

Beitragvon ackerschiene » Fr Feb 06, 2026 16:35

Hallo

Die fertigen Gewindebuchsen zur Reparatur heißen nichtasiatisch "Time Sert".
Ob es da jetzt so gewaltige Qualitätsunterschiede gibt, weiß ich natürlich nicht.

Auf jeden Fall eine stabile und problemlose Lösung.

Persönlich bin ich immer vor "Helicoil" zurückgeschreckt, weil man da ja nur eine Spirale als neue Gewindegänge einsetzt, das kam mir immer
komisch vor.

Gruß, Uwe
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Helicoil VS Time Sert

Beitragvon 038Magnum » Sa Feb 07, 2026 16:34

ackerschiene hat geschrieben:Hallo

Die fertigen Gewindebuchsen "Time Sert" vs. ja nur eine Spirale als neue Gewindegänge einsetzt


Hat beides seine Daseins-Berechtigung. Helicoil hat seine erheblichen Vorteile bei wenig zur Verfügung stehendem Bauraum und "weichen" Werkstoffen. Der Gewindeeinsatz spielt natürlich bei regelmäßiger Demontage der Verschraubung seine Vorteile aus. Dass der Einsatz mehr Kraft übertragen kann, wird zwar oft propagiert, ist mir aber noch nie in der Praxis negativ aufgefallen.

Im Falle des Alu-Bauteils wäre hier zumindest nach Lehrmeinung der Helicoil das Mittel der Wahl.

Besten Gruß
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Re: Kerzenbohrung MS 310 versaut , Coil als Reparatur ?

Beitragvon ackerschiene » Do Feb 12, 2026 18:27

Da man eine Kerze doch schon mal rausnimmt und vielleicht auch, weil "Time Sert" als Zünderzengewinde-Reparaturset angeboten wird, hätte ich dazu tendiert. Jeder wie er mag.
Ich wusste nicht, dass es dazu überhaupt eine Lehrmeinung gibt.

Gruß, Uwe
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Re: Kerzenbohrung MS 310 versaut , Coil als Reparatur ?

Beitragvon 038Magnum » Do Feb 12, 2026 19:20

ackerschiene hat geschrieben:Da man eine Kerze doch schon mal rausnimmt...


... macht das dem Helicoil in dem Fall wenig aus.

Hast du dich mit dem Thema Helicoil schon mal beschäftigt? Richtig angewendet, ist der einem "normal geschnittenem" Gewinde in einigen Bereichen deutlich überlegen.

Besten Gruß
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Re: Kerzenbohrung MS 310 versaut , Coil als Reparatur ?

Beitragvon Marian » Fr Feb 13, 2026 17:18

Da hat 038 magnum vollkommen Recht.
Nicht umsonst wurde in der Industrie schon vor vielen Jahren dazu übergegangen, hochbeanspruchte Gewinde, sei es durch Anzugsmomente oder regelmäßige De- und Montage, in weicheren Werkstoffen wie oftmals Aluminium; schon von Anfang an mit Helicoil herzustellen.
Über 20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Kerzenbohrung MS 310 versaut , Coil als Reparatur ?

Beitragvon ackerschiene » So Feb 15, 2026 18:15

Na dann steht's 2:1 für Helicoil, ach nein, die Lehrmeinung war ja auch für Helicoil, also 3:1.
Ich nähme trotzdem Time Sert :-)

Ich sorge jetzt vielleicht für einen Aufschrei des Entsetzens, wenn ich erzähle, dass ich damit vor 40 Jahren schon mal das Gewinde einer Radschraube am Pkw not-"repariert" habe :-). Blieb später drin, weil's vergessen wurde und hat ewig gehalten. Die waren halt richtig gut.

Gruß, Uwe
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Re: Kerzenbohrung MS 310 versaut , Coil als Reparatur ?

Beitragvon Falke » So Feb 15, 2026 21:14

Abgesehen von den Reparaturversuchen/Reparaturmöglichkeiten würde es mich schon interessieren, wie ein Zündkerzengewinde so beschädigt werden kann!

Ich hab' das bei meinen Motorsägen und auch sonst bei keinem Kleinmotor auch nur im Ansatz beobachten können.

Gut, ich schraube sehr selten eine Zündkerze raus und rein. Warum auch ...

Muss man für so einen Schaden nach jedem missglückten Startversuch die Kerze rausnehmen (um zu gucken, ob sie abgesoffen ist)?
Oder nach jedem Arbeitstag die Kerze rausnehmen, um einen Tropfen Zweitaktöl in die Bohrung zu tröpfeln?
Wer weiß?!

Oder gibt es bei einer sehr locker eingeschraubten Zündkerze einen Effekt von Elektro-Erodierung, also materialabtragende Funken zw. Kerzengewinde und Zylinderbohrung?
Kann ich mir kaum vorstellen - auch weil die Impulsenergie der Zündung ja nicht besonders ergiebig ist.
Auch müsste dann ja der eigentliche Funken an der Kerzenspitze eher schwach ausfallen.
Obwohl - das könnte missglückte Startversuche bedingen und wieder das Raus-Rein-Spiel. Der Kreis schließt sich ... :roll: :|

A.
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Re: Kerzenbohrung MS 310 versaut , Coil als Reparatur ?

Beitragvon TomDeeh » So Feb 15, 2026 21:46

Falke hat geschrieben:... würde es mich schon interessieren, wie ein Zündkerzengewinde so beschädigt werden kann!

A.


TomDeeh hat geschrieben:Gute Frage . Kerzenwechsel war sicher schon länger her. Säge lief gut (BJ 2007 , sie hat halt schon was erlebt ,immer Aspen)und ging im Leerlauf aus. Hab mir nicht viel dabei gedacht und war beim Eschen-Meterholz ablängen fürs Spalten später.Immer einen ordentlichen Stamm aus dem Polter gezogen , markiert auf 1m , dann abgelängt und danach mit dem Kran die Abschnitte aufgestapelt , dann der nächste Stamm.
Als die Säge untypischerweise ein paarmal ausging , hab ichnach Lufi und Kerze geschaut. Kerze war locker. Neue Kerze rein , händisch versucht festzuziehen ,aber es ist kein Gewinde mehr da.


ich geb dann Rückmeldung , wenn ich zur Reparatur komme. Dauert aber noch , ab März bin ich dann mit der Heckenpflege fertig , dann wird ge_coilt. China Ersatzmotor ist auch unterwegs. Wenn die Kerze mal locker ist , dann drückts Verbrennungsabgase durchs Gewinde und das Gewinde verbrennt , wie an einer Sauerstofflanze.... So sah die Kerze auch aus.
Gruß Tom
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Re: Kerzenbohrung MS 310 versaut , Coil als Reparatur ?

Beitragvon DST » So Feb 15, 2026 22:23

ackerschiene hat geschrieben:Na dann steht's 2:1 für Helicoil, ach nein, die Lehrmeinung war ja auch für Helicoil, also 3:1.
Ich nähme trotzdem Time Sert :-)

Ich sorge jetzt vielleicht für einen Aufschrei des Entsetzens, wenn ich erzähle, dass ich damit vor 40 Jahren schon mal das Gewinde einer Radschraube am Pkw not-"repariert" habe :-). Blieb später drin, weil's vergessen wurde und hat ewig gehalten. Die waren halt richtig gut.

Gruß, Uwe


Ich bin auch für den Time sert.

Die lächerlichen 20-25 Nm Anzugswert der Zündkerze haben vorher im Alu gehalten.

Hier mit höheren Drehmomenten für den Helicoil zu argumentieren ist irgendwie weit übers Ziel geschossen.

Eine Vollgewindebuchse mit Bund oben wird auf Anschlag reingedreht,und dichtet beim Außengewinde durch den Bund ab.

Der Helicoil ist nur eine Gewindespirale, kein Anschlag, keine Abdichtung.

Bei öfteren lösen und wieder anziehen haben die Helicoils gelegentlich die Angewohnheit sich mitzudrehen.
Je weicher das Grundmaterial umso eher passierts.
Bei einem Zündkerzengewinde wär das denkbar schlecht.

Dann noch die Abdichtung.
Ein Gewinde an sich ist nicht dicht.
Darum haben die Zündkerzen diesen fixierten Weichmetalldichtring.

Dieser Dichtring ist bei manch moderner Zündkerze mit kleinem Sechskant sehr schmal, und reicht nicht weit über das vorhandene Gewinde.
Bei Verwendung eines Helicoils müsste der Dichtring aber über beide Gewinde reichen!

Das mag bei einer Kerze mit SW 20.8 noch reichen, aber bei bei den neumodischen kleinen mit SW irgendwas um die 14 wird's definitiv knapp.

Bei dem Problem hier ist der Time Sert die bessere Wahl und den hat auch so manch gute Kleingerätewerkstatt im Schrank.

Bevor man sich hier für einen einmaligen Einsatz so ein Set zulegt und dann damit rumprobiert ist es evtl günstiger und schneller die Säge gleich zur Werkstatt zu bringen.
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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