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Kleegras

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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42 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Kleegras

Beitragvon LB2016 » Fr Mai 26, 2017 12:48

Muss das Luzerne Saatgut beim ersten Anbau geimpft werden?
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Re: Kleegras

Beitragvon Schwabenjung26 » Mo Mai 29, 2017 7:45

Wie bereits beschrieben falls Du es länger nutzen willst, einmal im Jahr blühen lassen.
Wir nutzen unser Kleegras immer ca. 3 Jahre, dann kannst es umbrechen, gibt dann keinen so großen Ertrag mehr. Seit ca. 5 Jahren auch immer Luzerne dabei. Gibt hervorragende Silage.
Grün haben wir auch schon gefüttert, das fressen die Tiere auch gerne.
Wenn Du intensiv düngst, drängen die Gräser den Kleeanteil zurück. Wir düngen normalerweise im Herbst ca. 15-20m³/ha Gärrest.
Rotklee schafft die 3 Jahre normalerweise, Luzerne sind aber tatsächlich langlebiger. Die Luzerne wachsen etwas langsamer, daher ist beim ersten Schnitt nach Neuansaat nicht so viel zu sehen.
Auf der Alb hatten wir die letzten 3 Jahre immer recht trockene Abschnitte, da halten die Luzerne am besten durch und bilden den Hauptanteil am Ertrag.
Geimpft haben wir noch nie, wir hatten und haben aber bereits seit Jahrzehnten Klee und Kleegras im Anbau, sodass Knöllchenbakterien reichlich vorhanden sein sollten.
Älbler, zwecks Überblick
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Re: Kleegras

Beitragvon 210ponys » Mo Mai 29, 2017 12:09

und wie sieht es mit dem Weißklee aus, Schmackhaftigkeit und durchalte vermögen?
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Re: Kleegras

Beitragvon T5060 » Mo Mai 29, 2017 13:02

210ponys hat geschrieben:und wie sieht es mit dem Weißklee aus, Schmackhaftigkeit und durchalte vermögen?


Landwirtschaftliche Ausbildung - erstes Ausbildungsjahr ..... :mrgreen:
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Re: Kleegras

Beitragvon AEgro » Mo Mai 29, 2017 13:44

Mit ausreichend Niederschlägen hält W.klee lang durch, bzw. vermehrt sich durch Ausläufer selbst noch und schließt Lücken. wenn anderer Klee od. Gras nachlassen.
W.klee ist auch relativ unempfindlich gegen häfiges Überfahren.
Aber, besonders gern gefressen wird er von Rindern nicht, egal ob frisch od. Silage.
Als Heu gibts extreme Bröckelverluste. Ist sowieso fast nicht trockenzukriegen.
Weißklee hatte ich nur deshalb in meine Mischungen genommen, um den Effekt des Lückenschließens zu nutzen um Verunkrautung/Vergrasung zu vermindern, wenn nach ca. 3 Jahren die andern Mischpartner nachlassen.
Außerdem erleichterts bei ungünstigem Wetter das tägliche Grünfutter holen, da " die Räder sauber " bleiben, und das Futter nicht auf blanken Stellen mit Erde verschmutzt.
Zusätzlich brint der W.klee auch im 3/4 Jahr noch N-Sammelleistung, wenn der Rotklee nachläßt.
Das alles ist eigentlich Berufsschulwissen, wie man es vor 40 Jahren noch lernen musste.
Aber gerade im Punkt Feldfutterbau/Futterzwischenfrüchte ( ausser Mais ) hat sich in der Zeit nicht viel verändert und entpricht heute noch der Praxis.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Kleegras

Beitragvon 210ponys » Mi Mai 31, 2017 8:28

und ist bei einem 3-4 Jährigen Kleegras bestand eine Nachsaat nötig? Und der übrige Samen ist dieser nach 4 Jahren noch keimfähig?
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Re: Kleegras

Beitragvon AEgro » Mi Mai 31, 2017 9:33

Meinst du das Restsaatgut, das nicht ausgesät wurde ?
Wenns absolut trocken und kühl gelagert wurde, verliert das Saatgut in 4-5 Jahren nur wenig Keimfähigkeit u. Triebkraft.
Trotzdem ist es besser die Restmengen so gering als nötig zu kalkulieren.
Nachsaat wie auf dem Grünland ist nicht üblich u. sinnvoll.
Wenn der Bestand zu lückig wird, wird eben vorzeitig umgebrochen.
Spätestens nach 5 Jahren muss umgerochen werden , sonst verliert man für die Fläche den Ackerstatus u. das Kleegrasgemenge ( auch sonstiges Ackerfutter in Reinsaat )
wird zu " neuem Grünland ".
Bei Unsicherheit in dieser Frage sicherheitshalber beim Landwirtschaftsamt nachfragen.
Gruß AEgro
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Re: Kleegras

Beitragvon 210ponys » Mi Mai 31, 2017 11:48

Ja genau das Restsaatgut was übrig bleibt. Stimmt genau mit den 5 Jahren so ist das mir auch bekannt. Bisher ist der Stand so das ich eine Mischung aussähen werde wo 4 Jahre durchhalten soll, und da ich keine Tiere habe, habe ich eine Mischung mit 45% Klee gewählt. Und das Futter werde ich verkaufen an einen Milch Bauern diese macht eine Gülle Rücklieferung nach jedem Schnitt. Ist diese zur Düngung des Bestandes ausreichend? Und wie ist Luzerne zur Frischfütterung einzustufen Schmackhaftigkeit und auch die Silage Fähigkeit?
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Re: Kleegras

Beitragvon Marian » Mi Mai 31, 2017 11:58

Wenn ihr jeden Schnitt mit Gülle düngt, kannst du dir das Geld für Kleebetonte Mischungen sparen. Die hohe Düngung mit N-P und K verdrängt den Klee in Windeseile.
Da solltest du besser auf eine Standort angepasste Weidelgrasmischung gehen.
Die dankt die Gülle mit hohen Erträgen und kann sie auch gut verwerten.
20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Kleegras

Beitragvon 210ponys » Mi Mai 31, 2017 12:33

bisher baue ich ja im Frühling eine Mischung aus 55% einjähriges Weidelgras und 45% Alexandriner Klee. Diese ist bisher auch nach jedem Schnitt gedüngt worden mit Gülle und hat das auch vertragen. Man muss aber dazu sagen das der Käufer eine sehr Dicke Gülle hat vermutlich kein bis sehr wenig Regenwasser dazu gibt, und auch mit der Menge sparsam ist vllt 10-12 m3 pro ha und schnitt.
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Re: Kleegras

Beitragvon langholzbauer » Do Jun 01, 2017 0:04

210ponys hat geschrieben:bisher baue ich ja im Frühling eine Mischung aus 55% einjähriges Weidelgras und 45% Alexandriner Klee. Diese ist bisher auch nach jedem Schnitt gedüngt worden mit Gülle und hat das auch vertragen. Man muss aber dazu sagen das der Käufer eine sehr Dicke Gülle hat vermutlich kein bis sehr wenig Regenwasser dazu gibt, und auch mit der Menge sparsam ist vllt 10-12 m3 pro ha und schnitt.


Und wer bewirtschaftet jetzt genau die Fläche?
Sorry! Für mich sieht das nach "Scheingeschäft" aus. Der "Bewirtschafter" sollte schon selbst wissen, wann und wieviele Nährstoffe auf seinen Flächen ausgebracht und auch durch Ernte entzogen werden!
Ob der Alex. nach einer BG-Gülle-Gabe wirklich noch nennenswerte Ertragsanteile bringt, ist wohl auch erst vor Ort abzuklären!
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Kleegras

Beitragvon 210ponys » Do Jun 01, 2017 6:32

ich sähe das Kleegras aus, der Rest übernimmt der Käufer. Und diese Mischung verträgt 40 kg N zu jedem Schnitt was 10-12 m3 Gülle entspricht. Und da gibt es nicht vor ort abzuklären weil dies soweit passt.
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