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Kleegras

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Kleegras

Beitragvon PhilippS. » Mo Feb 08, 2016 14:36

Ich hab vor in diesem Jahr eine Fläche mit Kleegras zu bestellen.
Meine Frage wäre welche Herbizide ich nach der Ansaat einsetzen kann?Gibt ja ein Paar aber die meisten pusten ja den den Klee auch mit weg?!
Wäre nett wenn jemand einen Tipp für mich hat,danke!
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Re: Kleegras

Beitragvon Scubi » Mo Feb 08, 2016 15:05

Wieso Herbizide? Mit welchen Problemunkräutern rechnest du denn? Falls massiv Ampfer auftritt, würde ich HarmonySX empfehlen. Ansonsten einfach wachsen lassen. Viele Unkräuter mögen es nicht, regelmäßig gemäht zu werden.
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Re: Kleegras

Beitragvon heico » Mo Feb 08, 2016 20:52

Im Biobetrieb und bei Vermehrungen wird ein Schöfpschnitt gemacht, wenn die Unkräuter ca 15 bis 20 cm hoch sind. Danach ist alles sauber.
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Re: Kleegras

Beitragvon Ferengi » Mo Feb 08, 2016 21:26

Nach der Ansaat kannst du Keines einsetzen.

Im Ansaatjahr sollte man selbst mit HarmonySX sehr vorsichtig sein.
Davon abgesehen wirkt es es fast nur gegen Ampfer.
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Re: Kleegras

Beitragvon langholzbauer » Mo Feb 08, 2016 23:28

Statt Schröpfschnitt kan mann auch gleich unter Deckfrucht( Hafer oder Roggen) säen. Da gibt´s zeitig Futter.
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Re: Kleegras

Beitragvon Farmer79 » Di Feb 09, 2016 8:33

langholzbauer hat geschrieben:Deckfrucht


Ich habe letztes Jahr auch Hafer genommen - hat prima funktioniert!
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Re: Kleegras

Beitragvon heico » Di Feb 09, 2016 9:24

langholzbauer hat geschrieben:Statt Schröpfschnitt kan mann auch gleich unter Deckfrucht( Hafer oder Roggen) säen. Da gibt´s zeitig Futter.


Theoretisch kann man natürlich unter Deckfrucht einsäen, wenn sich das überhaupt mit PS verträgt.
Rein praktisch gibt es da Probleme mit der starken Abschattung, wenn Getreide über 50 dt/ha bringt.
Die Bestände sind dann eher ungleich. Vorteil ist, dass man schon vor dem Winter den Schröpfschnitt machen kann.
Der begehrte Rotklee ist ein weiteres Problem, denn er kann bei später Ernte durchwachsen.
Wenn es Lagergetreide geben sollte, dann ist die Haptfrucht nicht mehr zu retten.

Vorletztes Jahr hatte ich Hafer mit Perserklee.
Durch die sehr späte Ernte war der Klee so lang wie der Hafer. Der Bestand konnte nur noch oben geerntet werden. Der Haferertrag war stark gemindert.
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Re: Kleegras

Beitragvon Farmer79 » Di Feb 09, 2016 10:20

Ui, sorry - das habe ich wohl falsch verstanden.

Ich meinte es so, ich ebne das Feld im Frühjahr ein (nach Pflugfurche), bringe Hafer aus mit ca. +- 80kg / ha,
senke dabei meine Schleppschare nicht ab, sprich der Hafer liegt oben drauf.
Anschliessend drille ich das Kleegras mit Kreiselegge-Sämaschinen Kombi.

Ich hatte dann im 1. und . Schnitt noch gut Hafer drin, das gab ein super Futter.
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Re: Kleegras

Beitragvon marius » Di Feb 09, 2016 11:02

Deutz-Fan hat geschrieben:Ui, sorry - das habe ich wohl falsch verstanden.

Ich meinte es so, ich ebne das Feld im Frühjahr ein (nach Pflugfurche), bringe Hafer aus mit ca. +- 80kg / ha,
senke dabei meine Schleppschare nicht ab, sprich der Hafer liegt oben drauf.
Anschliessend drille ich das Kleegras mit Kreiselegge-Sämaschinen Kombi.

Ich hatte dann im 1. und . Schnitt noch gut Hafer drin, das gab ein super Futter.


Das mit dem Hafer obenauf und danach mit Kreiselegge drüber funktioniert in der Regel nicht so richtig. Da wird einiges nicht auflaufen besonders Körner die zu tief eingegraben werden oder oben liegen bleiben.
Man könnte die Saatstärke erhöhen zum Ausgleich.
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Re: Kleegras

Beitragvon Farmer79 » Di Feb 09, 2016 11:25

Ich war zufrieden, das hat bei mir gut funktioniert.
Kreiselegge natürlich nicht zu tief arbeiten lassen...

Die tieferen Körner sind wohl zum zweiten Schnitt aufgelaufen...
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Re: Kleegras

Beitragvon Ferengi » Di Feb 09, 2016 14:24

Hafer als Deckfrucht funtzt super.
Und wenn er bis zur Teigreife gemäht wird, ists auch ein super Futter.

Ich habs damals so gemacht.
Feinkrümeliges, gut rückverfestigtes, Saatbeet,
die Deckfrucht mittels Düngerstreuer ausgebracht,
und dann das Kleegras ganz normal gedrillt.
Ich hatte keine Kreiselegge vor der Sämaschine.
Nur die ganz normale Amazone D4 Drille mit Striegel.
Die Spurlockerer waren so eingestellt das sie nicht sonderlich tief in den Boden gingen.
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Re: Kleegras

Beitragvon langholzbauer » Di Feb 09, 2016 20:08

Ich hatte an Deckfrucht zur Futternutzung gedacht.
Bei uns drillt mann den Hafer ganz normal und das Kleegras dann zwischen 3.Blatt und Begin Bestockung mit der Drille solo.
Oder Roggen im Herbst und Kleegras dann bei erster guter Befahrbarkeit im Frühjahr. Das bekämpft die Unkräuter.
Chem. Pflanzenschutz braucht es idR. für Futterbau nicht.
Einige mischen auch gleich Hafer und Futtersaat in der Drille.
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Re: Kleegras

Beitragvon Scubi » Mi Feb 10, 2016 13:59

Sommergerste 80 kg/ha und Kleegrasmischung (40% Rotklee) 30 kg/ha werden bei uns in der Halle gemischt. In der pneumatischen Drille entmischt sich nichts. Dann in ein gut vorbereitetes "Rapssaatbett" gesät und, damit nicht soviel Rohasche im Silage-Untersuchungsergebnis vom Futtermittellabor steht, gut angewalzt. Erntezeitpunkt ist bei uns deutlich vor der Teigreife, eher zum Ährenschieben. Das gibt dann ein energieärmeres Futter für Trockensteher und Jungvieh.
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Re: Kleegras

Beitragvon MF 5465 » Do Feb 11, 2016 13:48

Servus,
weil hier Hafer als Deckfrucht diskutiert wird..
in einem anderen Thread wurde das Thema auch schon angesprochen. Hier meine Erfahrung:

Sepp hat geschrieben:Im Frühjahr 2013 haben wir nach Winterfurche das FMK-3 (27kg/ha) der BQSM in Mischung mit 100kg Hafer angebaut, so ähnlich, wie es Zivilist beschrieben hat. Gedrillt wurde aber in einem Durchgang. Entmischung war kein Problem. Die Bestände waren wirklich ertragreich. Der erste Schnitt mit dem Hafer ist ein Traum.
2014 im Herbst hat uns das Greening dazu veranlasst, 3ha Luzerne in Reinsaat zu bestellen.
Die Aussaat erfolgte anfang August nach Gerste und 30m3 Rindergülle, einer Gabe Konverterkalk und 15cm Pflugfurche. Der Aufgang war ok, die Luzerne entwickelte sich aber enorm langsam. Ich habe dann im September trotzdem einen Schröpfschnitt gemacht, was viele Unkräuter genutzt haben um sich bis zum Frühjahr zu etablieren. Die ersten beiden Schnitte waren dann miserabel, der dritte und vierte war den Umständen entsprechend ok. Während die Wiesen schon kein Grün mehr zeigten, fuhren wir doch noch 10 Rundballen pro ha aus zwei Schnitten nach Hause.
Nächstes Jahr werden wir die Luzerne eggen und Weißklee einsäen.
Meine Schlüsse aus den beiden Jahren Ackerfutterbau:
- keine Ansaat im Herbst, da zu hoher Unkrautdruck durch zu langsame Jugendentwicklung. Ggf. kann man das Einmischen von Hafer mal probieren. Ich vermute aber, dass dann die Luzerne unterdrückt wird.
- Bei Leguminosen für ÖVF: Keine Luzerne-RReinsaaten. Unser Schnittteemin wird immer den Kleegrasflächen und dem DGL angeglichen. Von daher wäre es kein Problem, eine Mischung mit Rotklee und Weißklee anzulegen.
- Beim Kleegras: luzernebetonte Mischungen. Bei unseren 550mm/a ist es einfach sinnvoll, Anteile vom Klee durch Luzerne zu ersetzen. Ich werde dieses Jahr voraussichtlich eine Mischung aus 50% Luzerne und 50% FMK-3 drillen. Aber auf jeden Fall wieder mit Hafer.

Konkrete Mischungen möchte ich dir nicht vorschlagen. Wähle nach deinen Standortgegebenheiten, der Schnitthäufigkeit und der Nutzungsdauer. Dabei ist man bei den Händlern in der Region am besten aufgehoben :)
Eine Stickstoffdüngung würde ich nur bei viel Stroh bei der Saat vornehmen, ansonsten P und K nach Entzug, vielleicht etwas S und Mg.

Hier ist der zweite Schnitt im ersten Anbaujahr, wenn ich mich nicht irre.
Kleegras.jpg

Herbizideinsatz ist fast ein Schmarrn.
Ein Großteil wird unterdrückt, vieles reift bis zur Ernte nicht ab, und wenn doch, verträgt es keine Schnittnutzung und fällt somit über die Jahre raus.
Ganz abgesehen davon, dass du kein PSM finden wirst, das von jeder deiner Mischungspartner problemlos weggesteckt wird.
Wie angesprochen. Wenn nichts komplett schief läuft, kann nur Ampfer das Problem werden. Da funktioniert Harmony am besten.
Im Ansaatjahr kann es aber sogar die Gräser schädigen, so meine Erfahrung.

Dieses Jahr möchte ich auf einer Versuchsfläche einjährigen Futterbau betreiben. Ein Erbsen-Hafer-Gemenge mit Untersaat Weißkee.
Ich will irgendwie hinkriegen, dass der Weißklee nach der ersten Ernte Masse bildet. Der Hafer treibt größtenteils sowieso noch einmal aus.

:prost:
Sepp
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Re: Kleegras

Beitragvon MF4355 » Mo Mär 13, 2017 8:31

Ich hänge mich hier mal mit an: Im Herbst ist meine Grünland-Neuansaat aufgrund von Trockenheit missglückt. (Mischung A3) Es ist nur ca ein drittel der Samen aufgelaufen. Mein Gedanke war jetzt, in den lichten Bestand Perserklee einzuschlitzen. Hat das schonmal jemand im Frühjahr gemacht? Der Boden ist Lehm mit einer anmoorigen Senke, pH-Wert liegt bei 5,2. Kalk liegt schon bereit, derzeit ist aber noch nichts befahrbar.
Ich benötige Futter, um meine weiblichen Absetzer zu mästen. Eine hohe Schmackhaftigkeit ist dabei ebenso wichtig wie der Energiegehalt, da ich nur in Rundballen siliere und nur ein Futter gleichzeitig anbieten kann.
Ich würde mich über eure erfahrungen freuen.
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