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Kleiner Hund allein unterwegs...

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19 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Kleiner Hund allein unterwegs...

Beitragvon Alex123 » Fr Mär 13, 2009 7:35

Der Hund von meiner Freundin, zockt gelegentlich ab und streift dann stundenlang allein durch den Wald. Er ist echt klein, würde es also nicht schaffen ein Reh zu reißen. Ob er Rehe jagt weiß sie nicht, sie findet es natürlich auch nicht gut das der kleine sich ab und zu mal selbständig macht, aber wenn sie einmal nicht aufgepasst hat ist er weg .Sie macht sich dann große Sorgen , das ein Jäger den kleinen erschießt, wenn er ihm über den weg läuft. Jetzt zu meiner Frage: Wie wahrscheinlich ist es das ein Jäger bei so einem kleinen Hund zur Flinte greift, und darf er den Hund laut Gesetz überhaupt erschiessen?
Alex123
 
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Re: Kleiner Hund allein unterwegs...

Beitragvon Königstiger EM 300 » Fr Mär 13, 2009 9:26

Alex123 hat geschrieben:Jetzt zu meiner Frage: Wie wahrscheinlich ist es das ein Jäger bei so einem kleinen Hund zur Flinte greift, und darf er den Hund laut Gesetz überhaupt erschiessen?


Kommt auf den Jäger an, mir wär's persönlich egal.
Rechtlich sieht's so aus: Ein wildernder Hund darf erschossen werden. Dabei gilt unter wildern, wenn der Hund dem Wild aktiv nachstellt und es auch gefährden kann.
Ein Dackel, der einem Reh hinterherrennt wildert normalerweise nicht, da er das Reh nie erwischen kann. Anders sieht's aber im Winter aus: Da kann dann das ganze schon als wildern angesehen werden, wenn das Reh beispielsweise auf einer dünnen Eisschicht im Schnee einbrechen kann und sich so den Lauf brechen kann.

Aber ich würde trotz allem versuchen, den Hund seine Alleingänge abzugewöhnen.
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Beitragvon SHierling » Fr Mär 13, 2009 9:33

Kommt auch auf die Gegend an, und auf den Wildbestand -. es gibt ja nicht nur Rehe, sondern auch Hasen, Bodenbrüter, Kitze ...
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon wahida. » Fr Mär 13, 2009 9:46

Sorry, aber wenn man seinen Hund nicht jederzeit im Griff hat gehört er an die Leine.

Ich könnt kotzen wenn mir freilaufende Hunde begegnen, ob ich jetzt auf dem Pferd unterwegs bin und die mich ankläffen [ich hab das Glück ein Pferd zu haben das sich daraus nix macht] oder aber ich bin mit unseren 2 großen Hunden unterwegs.
Unser einer Hund ist anderen Hunden gegenüber ziemlich unmöglich an der Leine und ich hatte schon oft genug Probleme wenn mir solche freilaufenden Hunde begegnet sind das die einfach auf den los rennen und der macht natürlich richtig terz.

Es geht hier nicht nur um die Tiere die dabei gefährdet werden können, bei einem freilaufenden Hund der ohne Herrchen rumrennt hängen noch ne ganze Menge andere Dinge dran die passieren können.
Liebe Grüße, Hilde.
Ich glaube nicht an das Patriarchat. Ich bin nicht religiös.
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Beitragvon walddödel » Fr Mär 13, 2009 13:37

wahida. hat geschrieben:Es geht hier nicht nur um die Tiere die dabei gefährdet werden können, bei einem freilaufenden Hund der ohne Herrchen rumrennt hängen noch ne ganze Menge andere Dinge dran die passieren können.


Stimmt, stell dir vor er läuft auf die Straße, ein Auto weicht aus und knallt in einen Schulbus mit Kindern.....oder er kläfft Tiere (Pferde, Fohlen, Kälber etc) auf der Weide an und die brechen deshalb aus.....oder oder oder! Also an die Leine damit!
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Beitragvon Morpheus » Fr Mär 13, 2009 18:30

Quelle: http://www.baumpruefung.de/Neuer_Ordner/wald_09.html


Zweiter Abschnitt Betreten des Waldes

§ 2 Betreten des Waldes (Fn 33)

(Zu § 14 Bundeswaldgesetz)

(1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist auf eigene Gefahr gestattet, soweit sich nicht aus den Bestimmungen dieses Gesetzes oder aus anderen Rechtsvorschriften Abweichungen ergeben.
(2) Absatz 1 gilt sinngemäß auch für das Radfahren, ausgenommen die Benutzung motorgetriebener Fahrzeuge, und das Fahren mit Krankenfahrstühlen auf Straßen und festen Wegen.
(3) Wer den Wald betritt, hat sich so zu verhalten, daß die Lebensgemeinschaft Wald und die Bewirtschaftung des Waldes nicht gestört, der Wald nicht gefährdet, beschädigt oder verunreinigt sowie andere schutzwürdige Interessen der Waldbesitzer und die Erholung anderer nicht unzumutbar beeinträchtigt werden. Im Wald dürfen Hunde außerhalb von Wegen nur angeleint mitgeführt werden; dies gilt nicht für Jagdhunde im Rahmen jagdlicher Tätigkeiten sowie für Polizeihunde.
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Beitragvon Herr Oisch » Fr Mär 13, 2009 19:07

walddödel hat geschrieben:Stimmt, stell dir vor er läuft auf die Straße, ein Auto weicht aus und knallt in einen Schulbus mit Kindern.....oder er kläfft Tiere (Pferde, Fohlen, Kälber etc) auf der Weide an und die brechen deshalb aus.....oder oder oder! Also an die Leine damit!


Also Walddödel, des is schon alles weit hergeholt was du hier verzapfst!! Deshalb ist ein Hund auch versichert!! Wink Sonst könntest dir ja die Versicherung gleich sparen... oder ned. Ein Hund muss auf dem Land freilaufen können, schon schlimm genug wenn ich mir die Stadthunde alle ansehe.
Wenn Deutschland nicht wär, läg Bayern am Meer!!

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Beitragvon Meini » Fr Mär 13, 2009 20:12

Herr Oisch hat geschrieben:
walddödel hat geschrieben:Stimmt, stell dir vor er läuft auf die Straße, ein Auto weicht aus und knallt in einen Schulbus mit Kindern.....oder er kläfft Tiere (Pferde, Fohlen, Kälber etc) auf der Weide an und die brechen deshalb aus.....oder oder oder! Also an die Leine damit!


Also Walddödel, des is schon alles weit hergeholt was du hier verzapfst!! Deshalb ist ein Hund auch versichert!! Wink Sonst könntest dir ja die Versicherung gleich sparen... oder ned. Ein Hund muss auf dem Land freilaufen können, schon schlimm genug wenn ich mir die Stadthunde alle ansehe.


Ja klar der Hund darf freilaufen die Rebhühner vom Nest jagen und den Hasen schön das Fell abschlabern, damit die Häsin den kleinen garantiert verstößt.Ich habe selber eine Hund aber so eine Einstellung finde ich zum Kotzen.Der Hund darf noch frei laufen auf den Wegen auf dem Acker hat er absolut nichts verloren. Schade das die meisten Jäger keinen Arsch in der Hose haben, wenn die nur einen in Fünf Jahren abknallen würden ( das Herrchen wäre besser) ging es den Wildtieren im jeweiligen Revier besser und die Herrn Jäger müßten sich nicht darüber beschweren das nix mehr zum schiesen da wäre.
Zuletzt geändert von Meini am Fr Mär 13, 2009 20:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Meini » Fr Mär 13, 2009 20:19

Offensichtlich gehts immer nur um die Hunde. Wirklich? hier gehts es doch vielmehr darum das sich Leute Hund zu legen der sein erbärmliches Dasein in einer Wohnung zubringen muß und als Stofftier/Kinderersatz herhalten muß und das ganze unter dem Deckmantel der Tierliebe ist wohl eher Sodomie.

Wenn du selbst einem Hund keinen vernünftigen Lebensraum zu Verfügung stellen kannst, dann las den Hund da wo er ist.
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Beitragvon euro » Fr Mär 13, 2009 20:25

Meini hat geschrieben:... das sich Leute Hund zu legen der sein erbärmliches Dasein in einer Wohnung zubringen muß und als Stofftier/Kinderersatz herhalten muß und das ganze unter dem Deckmantel der Tierliebe ist wohl eher Sodomie.



Haben Dackel ne rauhe Zunge?
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Beitragvon Morpheus » Fr Mär 13, 2009 20:51

Also Mal Halblang ... Meini

Wir bei uns im Revier Stadtnah haben ein Hundeproblem aber einen Hund zu erlegen geht eindeutig zu weit. Es gibt schon ausnahmen aber das ist ein anderes Thema.
Hast du einen Jagdschein ?

Ich stimme dir allerdings in Sachen freilaufen zu aber mein Hund Hört und darf auch mal auf den Acker wen dem nicht so Wäre würde ich bestimmt Marathonläufer bei der Ausdauer von meinem Kleinen.

Aber der Hund ist Hier garnicht das Problem vielmehr das Herrchen das sich nicht Durchsetzt.
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Beitragvon Meini » Fr Mär 13, 2009 21:38

Morpheus hat geschrieben:Also Mal Halblang ... Meini

Wir bei uns im Revier Stadtnah haben ein Hundeproblem aber einen Hund zu erlegen geht eindeutig zu weit. Es gibt schon ausnahmen aber das ist ein anderes Thema.
Hast du einen Jagdschein ?

Ich stimme dir allerdings in Sachen freilaufen zu aber mein Hund Hört und darf auch mal auf den Acker wen dem nicht so Wäre würde ich bestimmt Marathonläufer bei der Ausdauer von meinem Kleinen.

Aber der Hund ist Hier garnicht das Problem vielmehr das Herrchen das sich nicht Durchsetzt.

Das hab ich ja geschrieben und das hat nix mit durchsetzen zu tun sondern mit schlichter Ignoranz den kannst du es ruhig erklären denen sind Eigtum und andere Tiere scheisegal.
Bei uns kommt jeden Sonntag die Tierettung mit ca 30 Hunden wenn die alle auf n Acker waren dann wars das für alle anderen Tiere.Vor 14Tagen hetzten sie drei Rehe (Ausage einer Hundbesiterin)in der Nähe einer Bundestraße und einer Landstrße wo im Sommer meine Rinder laufen.Was meinst du was passiert wenn die Rehe oder dann die Rinder reisausnehmen das hat nix mehr mit Bagatelle zu tun sondern mit schlichter Wilderei und im schlimmsten Fall mit fahrlässiger Tötung.Die Verharmloserei kann ich nicht mehr am Kopf ab. Das ist alles aber nicht mehr Witzig und das Ende vom Lied wird sein, das alle Hunde an die Leine kommen und das weil ein Hund mal auf dem Acker war. Es sind bei uns Täglich weit über 100 unterwegs das ist die Pest und wenn jeder einmal auf dem Acker war dann war das schon Hundertmal :evil:
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Beitragvon GerhardJ » Sa Mär 14, 2009 7:34

Mit ein wenig gegenseitiger Rücksichtnahme und Verständniss für die Bedürfnisse anderer, käme man sicherlich überall stressfreier weiter. Ich habe vielleicht das Glück durch meine Kindheit in der engeren Verwandschaft sowohl Einblicke in die Jagd als auch in die Landwirtschaft zu haben. Selber habe ich über 20 Jahre hauptberuflich Dientshunde ausgebildet. Mittlerweile lebe ich mit einer Hundezüchterin und ihrem 14köpfigen Rudel zusammen. Wir kauften uns vor 8 Jahren ein alleinliegendes altes Anwesen, nur von Feldern umgeben. Der Jagdpächter war anfangs auch nicht begeistert, ebenso manche Landwirte. Mit der Zeit enstanden gute bis sehr gute Beziehungen. keiner hat mittlerweile ein Problem damit, wenn ich mit einem Gross der bande spazierengehe. Sie wissen dass ich die Tiere vorher auf unserem recht grossen Grundstück abkoten lasse, so dass sich die Hinterlassenschaften ausserhalb deutlich reduzieren und von mir auch beim Spaziergang entsorgt werden. Ich lasse keinen Hund von den Wegen weg, ausser in weit übersichtlichen Ecken und dann nur über Brachstücke oder grob umgeworfene Flächen. Kommt mir ein Traktor , Pferd o.ä. entgegen, weiche ich zur Seite aus. Die Hunde kommen alle auf Pfiff und liegen um mich rum bis sie weiter dürfen. Jagdpächter und LW halten gerne mal an, für ein Schwätzchen oder auch mal einen Kaffee oder ein Bierchen bei uns. Wenn ich sehe dass der JP auf Pirsch ist, beiben die Hunde auf dem Grundstück, macht er Drück- oder Treibjagd bekomme ich vorher Bescheid. In Brut- und Setzzeiten gehe ich mit den Hunden Paarweise angeleint.
Für mich insgesamt ein zufriedenstellendes Verhältniss.

Andere Spaziergänger mit Hund werden bei Bedarf von mir angesprochen, ihre Hunde entweder zu erziehen oder aber zu bestimmten Zeiten anzuleinen. Illegale Müllentsorger konnten von mir einige Male erwischt werden und wurden gemeldet. So profitiert jeder vom Anderen. Ein Obstanbauer bittet mich sogar extra mit den Hunden über seine Stücke zu laufen. Er meint durch den Hundegeruch deutlich weniger Wildsauen auf seinen Wiesen zu haben. Ansonsten hat sich das Wild absolut an die Hunde gewöhnt. Rehe sind Dauergäste bis an die Rückwände der Zwinger. Eichhörnchen, Wildenten, Störche, Reiher und Greifvögel haben Dauerwohnsitze, teilweise bis auf´s Gelände.
Es geht also auch anders, wenn man ein wenig Verständniss für die Belange anderer hat und etwas kompromissbereit ist.
Unsere Tiere ( egal ob Hunde, Katzen oder Pferde) werden nicht behelligt, JP und LW wissen dass wir auch Mitverantwortung haben. Ein weiterer nützlicher Nebeneffekt für uns ist, wir bekommen auf Wunsch Wild und wenn ich mal etwas auf dem Grundstück zu machen habe wo meine Maschinen überfordert sind, hilft mir jeder der umliegenden LW sofort.
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Beitragvon wahida. » Sa Mär 14, 2009 8:14

GerhardJ hat geschrieben:Mit ein wenig gegenseitiger Rücksichtnahme und Verständniss für die Bedürfnisse anderer, käme man sicherlich überall stressfreier weiter. Ich habe vielleicht das Glück durch meine Kindheit in der engeren Verwandschaft sowohl Einblicke in die Jagd als auch in die Landwirtschaft zu haben. Selber habe ich über 20 Jahre hauptberuflich Dientshunde ausgebildet. Mittlerweile lebe ich mit einer Hundezüchterin und ihrem 14köpfigen Rudel zusammen. Wir kauften uns vor 8 Jahren ein alleinliegendes altes Anwesen, nur von Feldern umgeben. Der Jagdpächter war anfangs auch nicht begeistert, ebenso manche Landwirte. Mit der Zeit enstanden gute bis sehr gute Beziehungen. keiner hat mittlerweile ein Problem damit, wenn ich mit einem Gross der bande spazierengehe. Sie wissen dass ich die Tiere vorher auf unserem recht grossen Grundstück abkoten lasse, so dass sich die Hinterlassenschaften ausserhalb deutlich reduzieren und von mir auch beim Spaziergang entsorgt werden. Ich lasse keinen Hund von den Wegen weg, ausser in weit übersichtlichen Ecken und dann nur über Brachstücke oder grob umgeworfene Flächen. Kommt mir ein Traktor , Pferd o.ä. entgegen, weiche ich zur Seite aus. Die Hunde kommen alle auf Pfiff und liegen um mich rum bis sie weiter dürfen. Jagdpächter und LW halten gerne mal an, für ein Schwätzchen oder auch mal einen Kaffee oder ein Bierchen bei uns. Wenn ich sehe dass der JP auf Pirsch ist, beiben die Hunde auf dem Grundstück, macht er Drück- oder Treibjagd bekomme ich vorher Bescheid. In Brut- und Setzzeiten gehe ich mit den Hunden Paarweise angeleint.
Für mich insgesamt ein zufriedenstellendes Verhältniss.

Andere Spaziergänger mit Hund werden bei Bedarf von mir angesprochen, ihre Hunde entweder zu erziehen oder aber zu bestimmten Zeiten anzuleinen. Illegale Müllentsorger konnten von mir einige Male erwischt werden und wurden gemeldet. So profitiert jeder vom Anderen. Ein Obstanbauer bittet mich sogar extra mit den Hunden über seine Stücke zu laufen. Er meint durch den Hundegeruch deutlich weniger Wildsauen auf seinen Wiesen zu haben. Ansonsten hat sich das Wild absolut an die Hunde gewöhnt. Rehe sind Dauergäste bis an die Rückwände der Zwinger. Eichhörnchen, Wildenten, Störche, Reiher und Greifvögel haben Dauerwohnsitze, teilweise bis auf´s Gelände.
Es geht also auch anders, wenn man ein wenig Verständniss für die Belange anderer hat und etwas kompromissbereit ist.
Unsere Tiere ( egal ob Hunde, Katzen oder Pferde) werden nicht behelligt, JP und LW wissen dass wir auch Mitverantwortung haben. Ein weiterer nützlicher Nebeneffekt für uns ist, wir bekommen auf Wunsch Wild und wenn ich mal etwas auf dem Grundstück zu machen habe wo meine Maschinen überfordert sind, hilft mir jeder der umliegenden LW sofort.


na das Lob ich mir doch mal :)
Mir würde es ja auch schon reichen wenn die Leute die mir mit ihren unangeleinten Hunden entgegen kommen ihre Hunde ran rufen und ggf. ablegen.
Aber nein .. :roll: Der Hund rennt fröhlich kläffend ums Pferd rum und die Besitzer gehen einfach weiter.
Ich hab jetzt mal angefangen die Leute drauf aufmerksam zu machen, was man zurück bekommt ist irgendeine patzige Antwort.

Wenn mir das nächste mal ein freilaufender Hund zu nah an unseren großen Hund ran kommt und der wieder so Terror macht, dann lass ich mal die Leine los. Dann reichts mir nämlich! :twisted:
So. und ich geh jetzt gassi.
Liebe Grüße, Hilde.
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Beitragvon Herr Oisch » Sa Mär 14, 2009 11:32

Nimms locker Meini,
wenn jeder gleich auf 180 wäre... :roll:
Wenn Deutschland nicht wär, läg Bayern am Meer!!

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