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Kleintraktor Fronthydraulik anbauen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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44 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Kleintraktor Fronthydraulik anbauen

Beitragvon Falke » Mi Apr 21, 2021 8:32

Da steht zumindest nichts von einer möglichen Druckweiterleitung - die du ja für die Heckhydraulik des Traktors brauchst.

Und auch wenn du 100 € beim STG sparst - du wirst dich wundern, wie viel in Summe die Kleinteile kosten.
Einschrauber, Schläuche, Halterungen, Adapter usw. ...

uups, 2810 war schneller ...

Adi
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Falke
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Re: Kleintraktor Fronthydraulik anbauen

Beitragvon manas » Mi Apr 21, 2021 11:31

Hallo 2810, es ist noch gar kein Steuergerät vorhanden, der Traktor steht "jungfräulich" da ohne Fronthydrulik und ohne Frontlader.
Möchte mir NUR eine Fronthydraulik anbauen die nur Heben Und Senken kann, sonst brauche ich nichts, würde da das günstige Steuergerät vom Link genügen?

Danke im Voraus!

L.G.
Fred
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Re: Kleintraktor Fronthydraulik anbauen

Beitragvon 2810 » Mi Apr 21, 2021 13:05

manas hat geschrieben:Hallo 2810, es ist noch gar kein Steuergerät vorhanden, der Traktor steht "jungfräulich" da ohne Fronthydrulik und ohne Frontlader.
Möchte mir NUR eine Fronthydraulik anbauen die nur Heben Und Senken kann, sonst brauche ich nichts, würde da das günstige Steuergerät vom Link genügen?

Danke im Voraus!

L.G.
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Nach meiner und Falkes Meinung nicht, da keine Druckweiterleitung erwähnt ist für die vorhandene Hydraulik.
Den Anbieter fragen oder ein Ventil besorgen , welches Druckweiterleitung ermöglicht.
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Re: Kleintraktor Fronthydraulik anbauen

Beitragvon Borsti7278 » Mi Apr 21, 2021 13:57

manas hat geschrieben:Hallo 2810, es ist noch gar kein Steuergerät vorhanden, der Traktor steht "jungfräulich" da ohne Fronthydrulik und ohne Frontlader.
Möchte mir NUR eine Fronthydraulik anbauen die nur Heben Und Senken kann, sonst brauche ich nichts, würde da das günstige Steuergerät vom Link genügen?

Danke im Voraus!

L.G.
Fred

Doch,das Steuergerät der Heckhydraulik.
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Re: Kleintraktor Fronthydraulik anbauen

Beitragvon manas » Mi Apr 21, 2021 16:48

Danke für die Antworten, Druckweiterleitung jetzt auch noch, puh!
Werde mir das doch schweren Herzens in der Werkstatt machen lassen, Kostenvoranschlag in der Same Werkstatt ist 1000,- incl. Mwst., beim Kubota Zentrum 1500,- incl. Mwst.
Hätte jetzt eigentlich alle Fragen geklärt, nur traue ich mich nicht über das Aufschneiden der Hydraulikleitung, deshalb die Werkstatt.
Danke trotzdem für die Hilfe, schade das kein Experte von Euch in der Nähe ist, wäre ein ordentliches Taschengeld für denjenigen.

l.G. Fred
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Re: Kleintraktor Fronthydraulik anbauen

Beitragvon 2810 » Mi Apr 21, 2021 20:19

Die Druckweiterleitung ist nicht das große Problem, bei einem geeigneten Ventil wird nur ein Nippel
statt eines Verschlussstopfens am Ventil eingeschraubt (kostet ca 25.-€ ), aber es muss für diesen Fall vorgesehen sein.
Der Nippel verhindert im Inneren des Ventils, dass der Neutralumlauf in den Rücklauf abhaut.
Natürlich muss dann eine Rücklaufleitung vom neuen Ventil zum Tank gelegt werden und die Druckleitung wieder
ab Ausgang neues Ventil in Richtung Heckhydraulik angeschlossen werden.
Und einen vernünftigen Platz für das neue Ventil muss auch möglich sein.
Ich war auch mal am Grübeln , wie ich 7 Verbraucher an 3 Ventile anschliessen kann.
Was ich wie realisieren wollte war klar, nur die Leitungsführung war mir zu diffizil. Also mit dem Konzept zur Werkstatt
und die haben ganz zackig mit 3 Schläuchen die Restverlegung erledigt, wo ich noch mit Stahleitungen hantieren wollte.
Hast noch nie mit Ermetoverschraubungen gearbeitet, stell doch mal ein Bild rein mit dem vorhandenen Leitungsverlauf.Das auftrennen der Ltg ist doch kein Problem.
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Re: Kleintraktor Fronthydraulik anbauen

Beitragvon Borsti7278 » Mi Apr 21, 2021 20:40

manas hat geschrieben:Danke für die Antworten, Druckweiterleitung jetzt auch noch, puh!
Werde mir das doch schweren Herzens in der Werkstatt machen lassen, Kostenvoranschlag in der Same Werkstatt ist 1000,- incl. Mwst., beim Kubota Zentrum 1500,- incl. Mwst.
Hätte jetzt eigentlich alle Fragen geklärt, nur traue ich mich nicht über das Aufschneiden der Hydraulikleitung, deshalb die Werkstatt.
Danke trotzdem für die Hilfe, schade das kein Experte von Euch in der Nähe ist, wäre ein ordentliches Taschengeld für denjenigen.

l.G. Fred


Ui, das sind aber doch hohe Preise.
Schade dass und fast 1000KM trennen sonst würd ichs dir für 2 Kisten Bier gerne machen :)
Lg
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Re: Kleintraktor Fronthydraulik anbauen

Beitragvon manas » Sa Apr 24, 2021 17:39

Hallo Patrick1031 und hallo Pumuckel!
Habe heute erste Erfahrungen mit dem neuen Kubota B1121 gemacht.
Habe den Obstgarten mit einem 95 cm Y-Schlegelmulcher gemäht.
Von der Leistung her gab es keine Problem, konnte im 3. Gang L in der Ebene fahren.
ABER!! Die Zapfwellenkupplung ist der ein großer Schwachpunkt, habe schon vorher gelesen, dass beim Kupplungstreten die Zapfwelle auch still steht, dass sich das aber im Arbeitsfluss so negativ auswirkt, hätte ich nicht gedacht. Bei jedem Wendemanöver mit Rückwärtsfahren ZW ausschalten, vom Gas gehen, Retourgang einlegen und wenden, dann im Vorwärtsgang wieder das Gleiche umgekehrt.
" Patrick 1031", hast du da einen Trick, das das Ganze flüssiger geht, du betreibst ja auch einen Mulcher bei deinem Kubota B1220.
"Pumukel", das ist mein erster Erfahrungsbericht für dich, Fazit schon jetzt: Meine Bedenken von der Leistung haben sich zerstreut aber die negative ZW Handhabung ist ein dickes Minus.
Also, wenn du viel Zapfwellenarbeiten hast, dann ist dieser Traktor weniger geeignet für Zug/Transportarbeiten ist er super.
Ach ja hätte ich fast vergessen, bei meinem Typ 1121 ist ein Knopf für die "stationäre Zapfwelle". Dieser Punkt ist in der Betriebsanleitung nur am Rande als Beispiel für Holzspalter erwähnt.
Frage, wenn stationär eingeschaltet, kann man da nicht fahren bzw. Gänge einlegen, das wäre nämlich die Lösung für die leidige Doppelkupplung?
Natürlich ersuche ich auch andere Kleintraktorbesitzer um Ihre Tips.

L.G.
Fred
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Re: Kleintraktor Fronthydraulik anbauen

Beitragvon Borsti7278 » Sa Apr 24, 2021 21:25

manas hat geschrieben:Hallo Patrick1031 und hallo Pumuckel!
Habe heute erste Erfahrungen mit dem neuen Kubota B1121 gemacht.
Habe den Obstgarten mit einem 95 cm Y-Schlegelmulcher gemäht.
Von der Leistung her gab es keine Problem, konnte im 3. Gang L in der Ebene fahren.
ABER!! Die Zapfwellenkupplung ist der ein großer Schwachpunkt, habe schon vorher gelesen, dass beim Kupplungstreten die Zapfwelle auch still steht, dass sich das aber im Arbeitsfluss so negativ auswirkt, hätte ich nicht gedacht. Bei jedem Wendemanöver mit Rückwärtsfahren ZW ausschalten, vom Gas gehen, Retourgang einlegen und wenden, dann im Vorwärtsgang wieder das Gleiche umgekehrt.
" Patrick 1031", hast du da einen Trick, das das Ganze flüssiger geht, du betreibst ja auch einen Mulcher bei deinem Kubota B1220.
"Pumukel", das ist mein erster Erfahrungsbericht für dich, Fazit schon jetzt: Meine Bedenken von der Leistung haben sich zerstreut aber die negative ZW Handhabung ist ein dickes Minus.
Also, wenn du viel Zapfwellenarbeiten hast, dann ist dieser Traktor weniger geeignet für Zug/Transportarbeiten ist er super.
Ach ja hätte ich fast vergessen, bei meinem Typ 1121 ist ein Knopf für die "stationäre Zapfwelle". Dieser Punkt ist in der Betriebsanleitung nur am Rande als Beispiel für Holzspalter erwähnt.
Frage, wenn stationär eingeschaltet, kann man da nicht fahren bzw. Gänge einlegen, das wäre nämlich die Lösung für die leidige Doppelkupplung?
Natürlich ersuche ich auch andere Kleintraktorbesitzer um Ihre Tips.

L.G.
Fred

Moin Moin,
der Knopf ist dafür da, dass der Traktor nicht aus geht, wenn du bei eingeschalteter Zapfwelle den Sitz verlässt. Ist sone tolle neue Richtlinie.
Du musst aber führs rückwärtsfahren die Zapfwelle nicht ausmachen. Hab mal selber mit nem Kubota gemulcht und da hab ich dann einfach auf Rückwärts geschaltet. Ausserdem empfielt es sich den Mulcher immer erst anzuheben und dann die Kupplung zu treten, da sonst eventuell mähgut im Mulcher verbleibt und es dem Traktor beim Nächsten Anlaufen nur Unnötig kompliziert macht. Gilt aber nur bei Relativ hohem Graß.
Kannst dich bei weiteren Fragen gerne melden!
Lg
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Re: Kleintraktor Fronthydraulik anbauen

Beitragvon manas » So Apr 25, 2021 6:00

Danke "Borsti7278" für die rasche Antwort und für die Einladung weitere Fragen an dich zu richten.
Da bin ich aber total falsch gelegen mit dem Knopf für die stationäre Zapfwelle, hoffte, dass nach dem Drücken des Knopfes die Zapfwelle permanent weiter läuft, also beim Treten der Kupplung nicht abschaltet.

Schönen Sonntag noch

L.G.
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Re: Kleintraktor Fronthydraulik anbauen

Beitragvon Patrick1031 » So Apr 25, 2021 16:41

Hallo,

Die Zapfwelle mache ich bei Wendemanövern nicht aus. Die Lasse ich durchlaufen. Dadurch das der Mulcher ja nachläuft muss er nur beim ersten mal in Schwung gebracht werden, beim Wenden wird er durch das einkuppeln beim drehen immer wieder angeschubst. Geht so ganz gut.
Da gewöhnt man sich schnell dran. Ansonsten halt ein Vorgewende mulchen und dann so fahren das man nur ausheben muss und ohne zu schalten rum kommt.

Ich habe mir jetzt einen neuen Floh ins Ohr gesetzt und will versuchen für meinen 1220 eine Straßenzulassung zu bekommen. Demnächst mal zum TÜV und schauen was der dazu meint. Ich müsste mit Sicherheit einiges nachrüsten aber das ist wahrscheinlich günstiger als ihn gegen einen neuem (schlechter ausgestatteten) zu tauschen.
Der 1220 hat ja keine StVO Ausrüstung, allerdings habe ich im Lauf der Jahre schon 2 zugelassene bei Kleinanzeigen gesehen
Gruß Patrick
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Re: Kleintraktor Fronthydraulik anbauen

Beitragvon manas » So Apr 25, 2021 17:06

Danke Patrick für deine Erfahrungen beim Mulchen.
Eine Straßenzulassung habe ich bei meinem neuen 1121 automatisch dabei. Brauche sie aber nicht und ist in manchen Fällen sehr hinderlich.
Habe z. B. beim serienmäßigen ROPS (Überrollbügel) den Oberteil komplett abgenommen, denn damit kann ich weder im Wald noch im Obstgarten fahren ohne an den Ästen hängenzubleiben.
Die Blinker vorne und die Rückspiegel laden geradezu ein durch Äste im Wald zerstört zu werden. Weiters da ganze Gepiepse wenn du den Sitz nicht voll belastest, ganz zu schweigen von den vielen Neutralstellungen bevor du starten kannst, alles für die Straßenzulassung und alles sehr umständlich gelöst, wahrscheinlich greift da wieder die dämliche EU Motherbordregelung.
Was sinnvoll gewesen wäre-ist mir gestern fast passiert- als ich den Mulcher in der Garage abstellen wollte und ich schon abgestiegen bin, wollte ich von hinten stehend den Hydraulikhebel nochmals zum Heben
ziehen und habe versehentlich den daneben platzierten Ganghebel erwischt und fast den Rückwärtsgang eingelegt, da wäre eine sinnvollere Platzierung des Hydraulikhebels von Vorteil gewesen.
Frage mich überhaupt, warum Kubota so wahnsinnige Neupreise verlangt.

L.G.
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P.S. Erfahrungsberichte folgen noch und auch ein Foto meiner Umbauten am neuen Kubota B1121
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Re: Kleintraktor Fronthydraulik anbauen

Beitragvon manas » Do Apr 29, 2021 5:54

Guten Morgen!
Hätte da mal eine Frage zur Hydraulikleistung des Kubota Kleintraktors.
Meiner hat z.B. eine Hydraulikleistung von 7,9 Litern lt. Betriebsanleitung B1121.
Kann man mit dieser geringen Leistung eine 1 Meter Kehrmaschine mit Hydraulikmotor betreiben?

L.G.
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Re: Kleintraktor Fronthydraulik anbauen

Beitragvon Michbeck » Mi Mai 19, 2021 7:35

Vielen Dank "Patrick1031" für die Bilder. Bin erst letztes Wochenende dazugekommen Fronthydraulik und Frontzapfwelle zu montieren, daher auch der späte Dank :-)

Möchte kommendes Wochenende die Hydraulik fertigmachen. Welcher Rohrdurchmesser für die Hydraulikleitung macht bei einem Kleintraktor Sinn? Hydraulikleistung 14,1 Liter/min. Ich nehme an, da brauchts nicht viel, oder? Vielleicht kann mir da jemand etwas dazu sagen.

Besten Dank!
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