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Knicklenker - wer hat ihn und was ist besser als üblich?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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34 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Beitragvon voro » Mi Sep 03, 2008 19:19

?? ähh ??

Wenn man's zwischen den Achsen knicken kann, ist's n Knicklenker :)
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Beitragvon Kaninchen » Mi Sep 03, 2008 19:32

Volker, wie soll ich denn hier zwischen die Achsen gucken? :shock:

Bild

Wie ist denn vom Fahren her der Unterschied zur normalen Lenkung?
Was muß man beachten?
Grüßle,
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Beitragvon voro » Mi Sep 03, 2008 19:34

Naja, das mit dem zwischen-Etwas-gucken haben wir Männer vielleicht besser drauf :)

Stell dich etwas seitwärts, dann siehst du's sofort.

Man kann aber auch ganz gut erkennen, das da nirgends 'ne gelenkte Achse oder 'ne Achsschenkellenkung dran ist - also muss das Ding halt knicken, wenns nicht wie ein Panzer gelenkt ist :)
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Beitragvon Holder A55 » Mi Sep 03, 2008 21:21

Moin
Wir haben auch einen Holder A55.
Vorteile von knicklenkern ist (meistens) der permanente Allrasantrieb durch die gleich große Bereifung. Des weiteren ist man wendiger, als mit herkömmlicher Achsschenkellenkung. Wenn man trotz Allrad einmal festfahren sollte, lenkt man ein bisschen hin und her, die Reifen bekommen wieder festen Boden unter die Füße und in den meisten Fällen kommt man auch wieder weiter, somit ist wirkliches festfahren nur schwer möglich. Noch ein Vorteil ist, dass Knicklenker im allgemeinen sehr geländegängig sind, und erst da wirklich festfahren, wo andere gar nicht erst hinkommen.
Ein Nachteil ist, dass angebaute Geräte und Maschinen in Kurvenfahrt sehr weit ausschwenken. Wenn man das nicht beachtet, kann es zu gefährlichen Situationen kommen. Sollte man ein schweres Anbaugerät mitführen und der Knicklenker wird leicht auf der Vorderachse, hebt ab, das Vorderteil klappt zur Seite, und wenn man mit der Hinterachse dann noch schräg steht, ist die Kippgefahr sehr groß! Sollte man mit dem Knicklenker zu nah an eine Wand kommen, kann man sich auch dort "festfahren", da sich der voraussichtliche Reifenweg bei der kleinsten Lenkbewegung ändert. Wenn man also ganz nah dran steht, kann man nicht nach links lenken, weil die Reifen dann "durch die Wand" müssten. Nach rechts kann man ja auch nicht lenken, da die Wand ja auch wieder im Weg steht. Dabei ist also Vorsicht geboten! Bei meinem Vater auf der Arbeit ist der Chef mal mit dem Verdeck vorm Baum hängen geblieben und hat sich regelrecht um den Baum gewickelt. Da half nur noch seitliches wegziehen des Treckers.
Gruß
Henning

Ein Holder geht durch dick und dünn!
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.
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:D seit über 19 Jahren im Landtreff :D
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Beitragvon voro » Mi Sep 03, 2008 21:25

Holder A55 hat geschrieben: Noch ein Vorteil ist, dass Knicklenker im allgemeinen sehr geländegängig sind, und erst da wirklich festfahren, wo andere gar nicht erst hinkommen.


Oh, grosser Vorteil! :)

Wie krigt man die dann wieder raus?

Siehe meine Signatur :)
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Beitragvon Takar » Mi Sep 03, 2008 22:04

Kaninchen hat geschrieben:Wie erkennt man rein äußerlich bei einem Fahrzeug ob's ein Knicklenker ist oder nicht ? :oops:


Hallo

Ich hänge Dir mal ein Bild an wo man das Knickgelenk erkennen kann.

Meiner Ansicht nach gibt es im Gelände nichts besseres als einen Knicker, auf der Straße dagegen sind sie nicht so toll.

Vorteile vom Knicker sind:

1-Gleich große Räder
2-Kleiner Wendekreis
3-Extrem Geländegängig da sie keinen festen Rahmen haben.
4-Sehr gute Gewichtsverteilung auf den Achsen.


Frank
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Beitragvon Holder A55 » Mi Sep 03, 2008 22:11

Jetzt hab ich Heini wieder vergessen, die Bilder anzuhängen!

So, hier jetzt nochmal Bilder von unserem Holder. Ich schaff das jetzt nicht mehr, die hier alle reinzuholen, aber ich denke mal, der Link reicht Euch aus:

Hier mit Hecklader:
http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/d ... ry&id=3551

Hier mit Grabmaschine:
http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/d ... y&id=15352

So, gute Nacht.
Henning
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Beitragvon Kaninchen » Mi Sep 03, 2008 22:12

Genau! Bei so einem Kommatsu-Baugerät war's mir auch deutlich, aber bei einem Schlepper! :oops:
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Beitragvon Holder 7.74 » Do Sep 04, 2008 17:34

251at hat geschrieben:
Holder 7.74 hat geschrieben:Es gibt auch einen Unterschied zwischen den "Acker"- und "Sonderkultur"knicklenkern. Im Ackerbau sitzt die Kabine auf dem Vorderwagen, bei Sonderkulturen meistens auf der Hinterachse(wie bei meinem Avatar.
Wahrscheinlich wegen der besseren Sicht nach hinten, wenns eng wird.


Ich würde sagen eher einfach aus Platzgründen. Wie soll man den bei so einem kleinem Schmalspurschlepper auf dem Vorderteil einen Kabine aufsetzen.


Von Holder gibts auch Knicklenker mit Kabine vorne. dann ist der Motor halt hinten. Von den Abmessungen her fast identisch mit denen mit Kabine hinten.

http://www.holder-gmbh.com/de/products/models.asp?id=273
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Beitragvon Dark_Rheingau » Do Sep 04, 2008 18:34

ich fahre selbst gelegentlich ein holder.
braucht etwas eingewöhnungszeit zum normalen schmalspurschlepper.
geringer wendekreis ist top. obwohl ja die vorgewende auch recht groß geworden sind.
was ich als nachteil im verhältniss zum normalen schlepper sehe ist, dass das gelänk extra geschmiert werden muss. also mehr wartungsarbeit.
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Beitragvon Klaus0r » Do Sep 04, 2008 18:48

dafür musst du bei einem standard schlepper auch die vorderachse schmieren ! Und die allradwelle sollte man dann auch nicht vergessen !
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Beitragvon Dark_Rheingau » Do Sep 04, 2008 19:13

jo natürlich musste das auch abschmieren. aber ich stell mir das bei dem gelenk doch fummelieg vor.
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Beitragvon ihc-steven » Do Sep 04, 2008 19:37

Hi,
@kaninchen:
Also das ist doch kein Komatsu! :roll:
Wenn du genau hinguckst, siehst du, dass da "HSM" (also "Hohenloher Spezialmaschinenfabrik) steht. HSM stellt diverse Forstmaschinen her.

Bei unserer Gemainde fährt ein Holder C 340 Knicklenker (Kabine vorn). Damit bin beim Ferienjob auch gefahren. Das Getriebe ist stufenlos (mit Gangvorwahl...) und echt jkinderleicht zu fahren. Wenn da nicht die ganze Elektronik wäre... :?
Bilder:
http://www.maschinensucher.de/ma2/bilde ... -1-de.html
(der aus unserm Ort hat noch eine Ladefläche).

Gruß
ihc-steven
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Beitragvon gandi » Do Sep 04, 2008 19:42

Hallo!

Ich fahr zwar keinen Knicklenker, aber ich denke, dass ein großer Vorteil darin besteht, dass für die Reifendimension (und Größe des ges. Traktors) vergleichsweise schmale Spurbreiten realisierbar sind, da man keinen Platz zum Schwenken der Räder braucht, und die Achsen einfach aufgebaut sind.

@Kaninchen: nen Knicklenker erkennt man am zuverlässigsten daran, dass einfach kein Platz zum Lenken der Räder (egal ob Front- oder sogar Allradlenkung) da ist bzw. auch keine Ausnehmungen an Getriebe oder Motorhaube zu finden sind & ev. die Kotflügel dicht anliegen.

Gruß, gandi
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Beitragvon Kaninchen » Do Sep 04, 2008 19:50

ihc-steven hat geschrieben:Hi,
@kaninchen:
Also das ist doch kein Komatsu! :roll:
Wenn du genau hinguckst, siehst du, dass da "HSM" (also "Hohenloher Spezialmaschinenfabrik) steht. HSM stellt diverse Forstmaschinen her.



Nein, das weiß ich, beim googeln bin ich aber über ein Kommatsu-Baufahrzeug gestoßen und sah man das Gelenk deutlicher. :wink:
Grüßle,
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