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Kolbenboden gerissen, kann man´s löten???????

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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24 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Beitragvon Eicherfahrer » Fr Mär 14, 2008 9:01

Josch hat es auf den Punkt gebracht! Mir ging es darum mal Meinungen zu hören, ob es vom Prinzip her möglich ist so vorzugehen. Die Beiträge sind sehr interessant, außer der von Alldog aber da ist man ja nichts anderes gewohnt. Es muß ja auch " Eliten " geben die über den Dingen stehen. Jetzt mache ich erstmal ein schönes Schwätzchen mit dem Schmied genügend Gesprächsstoff haben wir ja nun.
Nochmals besten Dank!
vom
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Beitragvon countryman » Fr Mär 14, 2008 9:25

Fersuch macht kluch :-)

immerhin wäre eine Reparatur mit Minimalmitteln dem Objekt angemessen. Zuviel Hai-Teck würde den kultigen Wert doch mindern. Probier es ruhig mit dem Silberlot, ansonsten besorge dir einen neuen alten Kolben. Auf dem Oldtimermarkt gibt es eigentlich nichts was es nicht gibt...
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Beitragvon IHC of Doncaster » Fr Mär 14, 2008 9:28

Ich glaub, dass weder schweißen noch löten geht. Der Verzug ist dabei das Hauptproblem. Wenn der auch ein paar Betriebsstunden gehen mag, aber irgendwann gibts auch bald einen Fresser. Dann ist nochmehr Schaden. Prinzipiell bin ich auch soein Typ, der zuerst alles zu reparieren versucht, aber bei einem Kolben würd ich sowas nicht machen...

MFG
Stefan
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Beitragvon ZT-FAN » Fr Mär 14, 2008 9:37

Hallo zusammen
Ich habe den Beitrag gelesen und mal in meinem Bücherschrank gekramt und ein buch von 1954 gefunden.Wenn es der Motor einer EMW R35-3 ist dann müsste das mit dem Löten gehen denn das Verdichtungsverhältnis beträgt nur 5,5:1 also kein sehr hoher druck in dem buch ist eine komplette Bedienungsanleitung abgedruckt .Bevor ich es vergesse die Ventilsteuerung erfolgt mittels Kette
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Beitragvon countryman » Fr Mär 14, 2008 9:47

beim Löten wird die Wärme relativ gleichmäßig eingeleitet und das zugesetzte Metall verbindet sich nicht sehr fest. Spannungen und Verzug dürfte es im Gegensatz zum Schweißen nicht geben. Manche AL Legierungen sind überhaupt nicht schweißbar. Beim Löten sollte zu erkennen sein ob das Lot in den Riß (=Kapillare) einzieht. Falls es abperlt kann man halt nichts machen. Auf jeden Fall das richtige Flußmittel und für AL geeignetes Lot verwenden! Zur Kontrolle kann man den Kolben ja mal vorher-nachher wiegen, die Zunahme sollte minimal sein, überschüssiges Lot gehört sowieso entfernt.
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Beitragvon stelen » Fr Mär 14, 2008 9:56

Hm, wir machen einiges mit Silberhartloten, aber immer nur bei Messing und Edelstahl, klappt das beiden Wärmeleitwerten von Alu überhaupt?
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Beitragvon IHC of Doncaster » Fr Mär 14, 2008 19:19

Eher nicht...
Hartlöten ist bei Alu soeine Sache... Entweder es ist nicht warm genug und das Lot perlt ab oder Das ganze Teil fällt von einem Moment auf den anderen in sich zusammen (schmilzt).
Wenn da ein Riss drinnen ist. gehe ich davon aus, das der Kolben bereits verzogen ist. Das Löten verbessert das nicht gerade.
Ich bezweifle außerdem das das Lot in den Haarriss eingesogen wird, da man den Riss innen ja nicht von eventuellem Ruß, bestehender Oxidschicht und Öl zielführend befreien kann. Flussmittel reinzubekommen ist auch schwierig. Man müsste also eine tiefere Kerbe einschleifen, was das ganze instabil und noch hitzeanfälliger macht.
Versuchen kann mans ja - wenns vielleicht gut zu löten geht kann man den probeweise ja einbauen - Ich bezweifle das aber.

Wenns wirklich nichts gibt kann man den Kolben ja auch selbst drehen/fräsen oder machen lassen... Ist sicher besser als irgendein gelöteter vorbelasteter Kolben.

MFG
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Beitragvon KarlGustav » Fr Mär 14, 2008 20:20

Ich weiss ja nicht ob's 1:1 übertragbar ist, aber vor etlichen Jahren hatte ich ein olles 250er Zweitakt Motorrad. Da hat's bei längerer Vollgasfahrt in den Kolben ein Loch gebrannt.
Ein Mechaniker aus einer Kühlerinstandsetzungsfirma hats mir zugeschweisst und das Ding lief danach einwandfrei. Wenn sich da was verzogen hätte, hätte das bei den erheblich höheren Drehzahlen im Vergleich zum Traktor sicherlich böse Folge gehabt.

Löt oder schweiss zu das Ding. Das klappt schon.
Karl
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Beitragvon 3607 » Fr Mär 14, 2008 22:38

Hallo Karl,

es handelt sich hierbei um eine Motorradmotor, wenn ich nicht irre mit 350 kubik, etwa 18 PS.
Ich hätte auch keine Lust auf so eine Bastelei. Ich würde den Motor rausbauen, ihn auf dem Oldimarkt seiner Bestimmung - einem Motorradfreund als Ersatzeitspender verklingeln und mir bei einer bekannten internetadresse einen kleinen Dieselmotor aus China ersteigern, oder so.

Grüße aus Sachsen, Jürgen
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