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Kranwagengemeinschaft Aufteilung Anschaffungs-/Betriebskoste

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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21 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Kranwagengemeinschaft Aufteilung Anschaffungs-/Betriebskoste

Beitragvon Jeff Tarango » Sa Mai 22, 2021 10:53

Grüß euch!

Ich habe vor, mit ein paar Mitstreitern eine neue Gemeinschaft zur Anschaffung eines Kranwagens zu gründen, und bin jetzt am überlegen, wie die Kosten gerecht aufgeteilt werden können.

Die Aufteilung der laufenden Betriebskosten sollte kein Problem sein, Stundenzähler wird mit angeschafft, Aufteilung nach tatsächlich genutzten Stunden, bleibt noch zu klären ob nach tatsächlich anfallenden Kosten oder nach Richtsätzen der ÖKL. Funktioniert auch in der alten Gemeinschaft, aus der ich mit Gründung der neuen aussteige, genau so.

Schwieriger scheint mir eine gerechte Aufteilung der Anschaffungskosten zu bewerkstelligen. Man könnte natürlich die Anschaffungskosten zu gleichen Teilen auf auf alle Beteiligten aufteilen, das wollen die kleineren Teilnehmer aber nicht. Die Größe der zu bewirtschaftenden Waldflächen reicht von 2 - 17 ha, da wären die kleineren Teilnehmer massiv benachteiligt, und so ein Modell will ich auch selbst nicht, obwohl ich wohl am meisten davon profitieren würde, da ich die größte Fläche habe. Erklärung: in der jetzt sich auflösenden Gemeinschaft, die vom Vater vor >20 Jahren mitgegründet wurde und dessen Anteil ich quasi geerbt habe, wurden die Anschaffungskosten auch nach gleichen Teilen aufgeteilt, hab mir überschlagsmäßig ausgerechnet, dass wir zwar 1/8 der Anschaffungskosten getragen haben, aber nur ca. 1/20 der tatsächlich angefallen Betriebsstunden verantworten, und bei ein paar anderen die jetzt aussteigen schaut die Rechnung gleich aus, d.h. wir haben den Vielnutzern die Maschine noch mitfinanziert.

Dann könnte man auch nach ha aufteilen, aber da habe ich auch meine Bedenken, weil die reine Flächengröße wenig über die tatsächliche Nutzung aussagt. Ich hätte in dem Fall dann zwar den größten Anteil zu stemmen, da aus topografischen Gründen aber der Kranwagen nicht überall einsetzbar ist und ich aus Zeitgründen auch gar nicht alles alleine schaffen kann und viel über den Maschinenring machen lassen muss, erwarte ich, dass mein Anteil an den tatsächlichen Betriebsstunden wesentlich geringer sein wird als es der Flächengröße entspricht. Und andererseits kann der Kranwagen ja noch für andere Sachen verwendet werden (Ballen-, Bauholztransport, Nachbarschaftshilfe), die nicht in der Größe der Waldfläche abgebildet sind.

Am gerechtesten wäre daher meiner Meinung nach ein Modell, bei dem die Anschaffungskosten zu Beginn zwar entsprechend der Flächengröße oder Mitgliederanzahl bezahlt werden, nachträglich dann aber auf die tatsächlichen Betriebsstunden pro Mitglied umgelegt und abgerechnet werden. D.h., wer die Maschine mehr als seinem Anteil entsprechend nutzt, zahlt nachträglich noch was ein, und wer die Maschine weniger nutzt, bekommt wieder was raus.

Ich bilde mir ein, vor Jahren mal eine genaue Beschreibung von so einem Modell irgendwo gelesen zu haben (vl. im Landwirt, TopAgrar, Maschinenringzeitung o.ä.), habe jetzt im Netz aber nicht wirklich was dazu gefunden.

Gibts Leute hier im Forum, die so ein Modell in der Praxis anwenden, egal ob für Kranwagen oder irgend eine andere Maschine, und hier eine genaue Beschreibung geben können, wie ihr das macht??
Jeff Tarango
 
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Re: Kranwagengemeinschaft Aufteilung Anschaffungs-/Betriebsk

Beitragvon Pegasus_o » Sa Mai 22, 2021 11:29

Bei unserem Gemeinschaftsmulcher sind die Betriebskosten so kalkuliert, daß man am Ende der geschätzten Nutzungsdauer einen neuen kaufen kann. Wenn dann einer nicht mehr mitmachen will, bekommt er seinen Teil ausbezahlt.

Gemault wird aber trotzdem.

Gruß
Pegasus_o
 
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Re: Kranwagengemeinschaft Aufteilung Anschaffungs-/Betriebsk

Beitragvon Redriver » Sa Mai 22, 2021 11:29

Hallo,
ich würde es so machen das jeder Anteilig das gleiche an Anschaffungskosten in die Gemeinschaft einbringt und der Wagen damit bezahlt wird. Dann würde ich die Benutzung nach Stunden abrechnen und 2/3 vom erbrachten Anteil abschmelzen und 1/3 des Stundensatzes muß bezahlt werden so das Rücklagen für Reperatur entstehen.
Defekte die fahrlässig durch den Benutzer entstehen muß dieser zu 100% tragen. Wenn zum Beisbiel nach Jahren ein Zylinder undicht wird oder wenn Reifen gebraucht werden dann werden die Rücklagen herangezogen.
Das gewährleistet das der Vielnutzer auch mehr bezahlt als der Wenignutzer. Wenn der Anteil aufgebraucht ist dann muß natürlich der ganze Stundensatz bezahlt werden, so würde auch eine Neuanschaffung nach Jahren, bzw wenn mit dem Alter und den Stunden mehr Groß Reparaturen kommen wäre Geld da.
Was das in Zahlen ist muß die Gemeinschaft ausmachen
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!
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Re: Kranwagengemeinschaft Aufteilung Anschaffungs-/Betriebsk

Beitragvon Neo-LW » Sa Mai 22, 2021 12:18

Moin,

was ist denn eine "Kranwagengemeinschaft" ?

Ein Kolektiv zum Nutzen eines einzigen Autos ?

Ich habe es umgekehrt gemacht.
Ich habe drei Kranwagen für mich angeschafft.
Falls mal einer ausfällt habe ich zwei in Reserve.


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Re: Kranwagengemeinschaft Aufteilung Anschaffungs-/Betriebsk

Beitragvon Flozi » Sa Mai 22, 2021 13:57

Hy,
Wenn ich 17 ha Wald hätte würde ich mir selber einen kaufen, schon deshalb das ich ihn so kaufen kann wie ich ihn will und brauche.
Und würde ihn selber verleihen, aber nur zu einem gut kalkulierten Preis da doch schnell mal was kaputt gehen kann Schläuche abreissen oder der Wagen umfällt und das nur Leuten denen ich vertraue.
Viele Grüße Flozi
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Re: Kranwagengemeinschaft Aufteilung Anschaffungs-/Betriebsk

Beitragvon Ecoboost » Sa Mai 22, 2021 20:44

Servus,

naja wenn das schon so los geht dass sich die kleineren wehren die Anschaffungskosten anteilsmäßig nach den Benutzern voll mit zu tragen ist das ganze doch eh schon zum scheitern verurteilt.
Meiner Meinung ist das nämlich Voraussetzung für eine funktionierenden Maschinengemeinschaft,
jedem wird und kann man es eh nicht recht machen.
Je mehr Nutzer den Wagen haben umso unüberschaubare wird auch das ganze, ein paar Schlamper sind in der Regel immer dabei wo die anderen wegen deren Nachlässigkeit die Zeche mit bezahlen.
Mir hat es heute schon wieder gereicht mit der Seilwinde wo ich mit dem Nachbarn zusammen habe.
Der hat wohl Stämme damit auf der Straße gerückt so dass einige Kettenglieder 1/3 an Materialstärke verloren haben.
Ist zwar nur eine Chokerkette, ich beteilige mich mit Sicherheit hier aber nicht an den Kosten nur weil einer zu bequem ist das ordentlich anzuhängen so dass auch nichts am Boden schleift.
Bei so etwas könnte ich einfach nur noch kotzen, man muss immer Nachschauen und Prüfen nur weil andere Hirnlos arbeiten.
Genau aus diesen Grund halte ich auch nicht viel auf Maschinengemeinschaften.
Bin aber der festen Überzeugung dass das funktioniert wenn die richtigen beinander sind, das ist mit Sicherheit heutzutage aber auch eine Glückssache.

Gruß

Ecoboost
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Re: Kranwagengemeinschaft Aufteilung Anschaffungs-/Betriebsk

Beitragvon Ugruza » Sa Mai 22, 2021 21:05

Mal vorweg: ich kenne keine Maschinengemeinschaft, welche reibungslos funktioniert. Keine! Sie funktionieren, aber immer mit Problemen. Ich würde bei 17ha auch selbst einen Wagen anschaffen, ganz egal ob sich der jetzt rechnet oder nicht. Früher oder später schätzt man einfach den Komfort eines solchen Wagens. Wenn ich dann 6 oder 8 oder 10 andere dabei habe, hat ja immer irgendwer gerade den Wagen wenn ich ihn brauchen würde. Vergiss es. Wenn schon Gemeinschaft, dann wohlüberlegt und maximal 3 Beteiligte. Sonst wird das nix.

Lg Ugruza
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Re: Kranwagengemeinschaft Aufteilung Anschaffungs-/Betriebsk

Beitragvon wald5800 » Sa Mai 22, 2021 21:55

Ugruza hat geschrieben:Mal vorweg: ich kenne keine Maschinengemeinschaft, welche reibungslos funktioniert. Keine! Sie funktionieren, aber immer mit Problemen. Ich würde bei 17ha auch selbst einen Wagen anschaffen, ganz egal ob sich der jetzt rechnet oder nicht. Früher oder später schätzt man einfach den Komfort eines solchen Wagens. Wenn ich dann 6 oder 8 oder 10 andere dabei habe, hat ja immer irgendwer gerade den Wagen wenn ich ihn brauchen würde. Vergiss es. Wenn schon Gemeinschaft, dann wohlüberlegt und maximal 3 Beteiligte. Sonst wird das nix.

Lg Ugruza

So ist es! Wennst den Wagen selber hast, wirst den öfter brauchen bzw. hernehmen, als du vorher glaubst! Wennst ihn erst holen musst, wirst wahrscheinlich verzichten drauf wegen einer Kleinigkeit. (sofern der Wagen überhaupt momentan frei ist) Maschinengemeinschaft bedeutet immer, dass man Kompromisse eingehen muss. Selten das das Zugfahrzeug bei allen Teilnehmern einigermaßen gleich ist. Je teurer der Wagen ist, desto mehr kann kaputt gehen. Da muss nicht mal ein "Russe" dabei sein. Kann jeden was passieren in der Handhabung. Was fällt unter normalen Verschleiß? Daher Kranwagengemeinschaft, nein danke!
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Re: Kranwagengemeinschaft Aufteilung Anschaffungs-/Betriebsk

Beitragvon 240236 » Sa Mai 22, 2021 22:12

Wenn bei Maschinengemeinschaften einer einen größeren Schaden verursacht, dann meinen viele , daß man das über die Betriebshaftpflichtversicherung abrechnet. Das funktioniert aber nicht, da Bruchteilgemeinschaften bei Versicherungen mit Gewahrsamsschaden ausgeschlossen sind.
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Re: Kranwagengemeinschaft Aufteilung Anschaffungs-/Betriebsk

Beitragvon Jeff Tarango » Sa Mai 22, 2021 23:55

Danke mal für die Rückmeldungen, obwohl ich mich über einige Kommentare schon wundern muss.

Wenn ich sowas lese wie
"Ich würde bei 17ha auch selbst einen Wagen anschaffen, ganz egal ob sich der jetzt rechnet oder nicht."
oder
"Ich habe drei Kranwagen für mich angeschafft. Falls mal einer ausfällt habe ich zwei in Reserve."
frage ich mich schon, wurde da in manchen Gegenden das Geld schon abgeschafft, oder ist ist die Waldarbeit für manche wirklich nur ein teures Hobby ?? Weil wenn ich ein teures Hobby will, dann such ich mir eines das mehr Spass macht. Und was macht man bitte mit 3 Kranwägen (außer User Neo-LW ist als Lohnunternehmer unterwegs, oder will nur trollen)?

Ein eigener Kranwagen für mich alleine wär natürlich nett, aber so betrinken kann ich mich gar nicht, wie ich müsste, um mir das schönrechnen zu können. Mit dem verfügbaren Budget würde sich sowieso maximal ein gebrauchter Schrotthaufen ausgehen, oder ein Spielzeuggerät, mit dem ich nicht weit komme, leider war die Forstwirtschaft in den letzten Jahren ja nicht sehr ertragreich. Wobei direkt rechnen wird sich der neue Kranwagen so oder so wahrscheinlich niemals, auch nicht bei gemeinschaftlichem Ankauf, weil wie schon oben geschrieben aufgrund des schwierigen Geländes der Großteil der Arbeit nur mit Seilwinde geht bzw. wegen Zeitmangels zum Teil auch an den Maschinenring ausgelagert werden muss. Weil man hat ja noch einen Job und eine Familie, so lang können die Wochenenden gar nicht sein dass man da alles alleine schafft. Rechnen wird sich die Maschine wohl eher indirekt, da wegen der ständigen Borkenkäfergefahr alles Ast- und Wipfelmaterial schnell raus muss aus dem Wald, und das geht mit vertretbarem Zeitaufwand und Komfort nur mit dem Kranwagen. Wärs nur wegen dem Brennholztransport, könnte ich auf den Kranwagen ja überhaupt verzichten, es fallen so schon mehr als genug Stämme an, die nur zum Verhacken taugen und sich mit der Seilwinde rücken lassen, da müsste ich nicht noch jeden Ast und jeden Wipfel mit dem Kranwagen rausfahren. Wobei, langfristig wird sich der Laubholzanteil massiv erhöhen, da wird der Kranwagen auch noch unverzichtbar werden.

Jedenfalls, mMn führt kein Weg daran vorbei, mich mit anderen zusammenzutun, um zu vertretbaren Kosten an ein schlagkräftiges Gerät zu kommen. Die richtigen Leute in der passenden Anzahl und zu den passenden Bedingungen dafür zu finden, ist natürlich wieder eine andere Frage. In der bisherigen Kranwagengemeinschaft hat es halt nicht mehr gepasst.
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Re: Kranwagengemeinschaft Aufteilung Anschaffungs-/Betriebsk

Beitragvon Neo-LW » So Mai 23, 2021 0:10

Moin,

meine Kranwägen (Schwäbisch ?) waren ursprünglich Autokräne.
Es sind alles Dreiachser.
Ich wollte welche mit Allrad (6x6), um im Gelände damit rumzufahren.
Achsbelüftungen hochgeführt - Wattiefe 80 cm.
Ich habe sie dann umgeschlüsselt zur "Landwirtschaftlichen Zugmaschine mit Beladekran".
Die Anhängelast von 13 Tonnen war mir zu gering.
Ich habe die Anhängelast auf 27,5 Tonnen heraufgesetzt.
Jetzt sind es Züge mit 42,5 Tonnen zgG, wo (wegen Zugmaschine) zwei Anhänger dran dürfen.
Nein, ich bin kein Lohnunternehmer.
Alles nur für Eigenbedarf.


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Re: Kranwagengemeinschaft Aufteilung Anschaffungs-/Betriebsk

Beitragvon Merloder3 » So Mai 23, 2021 6:35

Ich habe nur 10 ha Wald und habe mir auch einen eigenen Rückewagen angeschafft... für eine Gemeinschaft fehlen mir die richtigen Partner. Mir war schon immer klar das er sich niemals rechnet, aber mit ihm schaffe ich es jetzt in angemessener Zeit die Holzarbeit im Nebenerwerb zu erledigen.
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Re: Kranwagengemeinschaft Aufteilung Anschaffungs-/Betriebsk

Beitragvon Ecoboost » So Mai 23, 2021 7:40

Servus,

@Jeff Tarango,

in welchen Preissegment sollte denn der Wagen liegen?
Seit ihr Euch über die Ausstattungsdetails des Wagens denn einig?
Wie viele sind denn in der Gemeinschaft oder haben daran Interesse?

Ich habe selbst lange die Meinung vertreten so eine Maschine nur wegen der Rentabilität in einer Gemeinschaft zu nutzen.
Mittlerweile setze ich auf die Eigenmechanisierung, einmal selbst so einen Wagen gekauft dann hast Du deine Ruhe. Wenn er dann noch bestenfalls so lange hält bis man selbst nicht mehr die Arbeit machen kann hat sich der Wagen schon zweimal bezahlt gemacht. Auch wenn sich dass nie und nimmer rechnet, es wird ja auch kein RW in der Profiliga bei mir.

Wer begutachtet den Wagen auf mögliche Schäden wenn er zurück gebracht wird?
Wie sieht es aus mit den Einsatzplan wann wer den Wagen haben kann?
Wer kümmert sich um die Wartung und Pflege des Wagens?
Da wäre ich noch eher bereit den Wagen mal an jemanden zu verleihen wo ich weis dass das zu 100% passt anstatt mich als Einkäufer und Steurer für andere in der Gemeinschaft aufzuopfern.
Du hast ja bereits durchblicken lassen dass es in der alten Gemeinschaft nicht mehr passt.
Der Verdruss wird spätestens dann groß wenn man den Wagen selbst braucht ihn aber nicht haben kann weil ein anderer darauf noch angewiesen ist.
Überlege dir gut ob Du das machen willst, die Zeit was da mit Organisieren usw. drauf geht ist jedenfalls nicht zu unterschätzen. Mich würde es jedenfalls Nerven für andere hier den Koordinationskasperl zu machen.

Gruß

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Re: Kranwagengemeinschaft Aufteilung Anschaffungs-/Betriebsk

Beitragvon odoakine » So Mai 23, 2021 7:52

Ich würd mir an deiner Stelle in der nähe jemanden suchen, der einen passenden Rückewagen hat. Den mal fragen ob er den nicht ab und an verleihen würde und einen Tagespreis vereinbaren. Denke das wäre die optimale Lösung für dich.

Gruß Peter
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Re: Kranwagengemeinschaft Aufteilung Anschaffungs-/Betriebsk

Beitragvon WE Holzer » So Mai 23, 2021 8:25

Hallo Jeff,

Ich nutze einen Holzspalter (Posch Splitmaster 30) in der Gemeinschaft. Aufgeteilt wurde die Finanzierung nach Köpfen. Für die Nutzung fällt eine Tagespauschale von 15€ an. Die Tagespauschale motiviert die Mitglieder die Maschine schnell wieder zurückzubringen. Mit der Pauschale werden Reparaturen bezahlt und Rücklagen gebildet. Funktioniert gut.

Ich muss das Holzspalten terminlich gut planen und den Spalter rechtzeitig reservieren. Wenn das Wetter nicht mitspielt hat man Pech gehabt. Funktioniert aber

Die Maschine kostet heute wahrscheinlich zw. 15-20k€. Wenn ich den Spalter selber gekauft hätte und ich 20 Jahre Nutzungsdauer ansetzten würde, würden zw. 750€-1000€ jährliche Kosten ohne Reparaturen allein fürs Spalten anfallen. Jetzt habe ich <100€ Kosten. Allein hätte ich mir eher keinen so leistungsfähigen Spalter gekauft.
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