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Kreditgebühren zurück- 3.000 EUR für einen Büronachmittag

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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27 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Kreditgebühren zurück- 3.000 EUR für einen Büronachmitta

Beitragvon cthu » Mo Nov 17, 2014 15:38

habe gerade mit meinem bänker des vertrauens gesprochen, rein privat versteht sich, er sagte das sie wohl nur bei privatkrediten zahlen.... hat jemand das denn schon anders versucht? hat dafür auch jemand ein muster und kann dies hier per link rein setzen. habe nämlich in den letzten jahren einige stallbauten getätigt und jeweils mit 1% bearbeitungsgebühr.
lg
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Re: Kreditgebühren zurück- 3.000 EUR für einen Büronachmitta

Beitragvon julius » Mo Nov 17, 2014 20:54

cthu hat geschrieben:habe gerade mit meinem bänker des vertrauens gesprochen, rein privat versteht sich, er sagte das sie wohl nur bei privatkrediten zahlen.... hat jemand das denn schon anders versucht? hat dafür auch jemand ein muster und kann dies hier per link rein setzen.


Das würde mich auch interessieren. Bei wem hat die Bank die Gebühren für einen Gewerbekredit wieder ausbezahlt ?? und mit welchem Vordruck ??

Vorstellen kann ich mir es nicht. Rein rechtlich, laut den Infos im Internet, müssen die Banken derzeit nur die Gebühren für private Verbaucherkredite rausbezahlen.
Es sei denn eine Bank bezahlt freiwillig bei Gewerbe die Gebühren zurück, was eher unwarscheinlich ist.
Zudem soll am 31.12.2014 einiges sowieso verjährt sein. Dann hat sichs sowieso erledigt.
julius
 
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Re: Kreditgebühren zurück- 3.000 EUR für einen Büronachmitta

Beitragvon speeder » Mo Nov 24, 2014 20:54

.... So, ich kann Vollzug vermelden.

Mittlerweile ist das meiste Geld da. Sowohl vom Privatkredit (2.000,-) als auch von zwei Gewerblichen (je ca. 300,-).

Klappt also. Wer das verjähren lassen will- bitteschön. Ich fahre damit lieber mit der Familie in Urlaub. :lol:

Das Dokument habe ich von test.de , das ist die Seite von Stiftung Warentest.
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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speeder
 
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Re: Kreditgebühren zurück- 3.000 EUR für einen Büronachmitta

Beitragvon mb306 » Mo Nov 24, 2014 21:09

N'abend,

bei nem Privatkredit am 04.11.14 per Einschreiben mit Rückschein die Gebühren (250 €) eingefordert, am 21.11.14 Mitteilung der Bank im Briefkasten, das mit selbigen Datum der Betrag von 250 € nebst 56,xx Euro Zinsen auf das angegebene Bankkonto überwiesen wurden. Geht doch!! :prost:
Bei nem anderen Kredit war leider die Verjährungsfrist von 10 Jahren um etwas mehr als 3 Monate überschritten, die habens abgelehnt, mit Verweis auf die Tag-genaue Verjährungsfrist. Nun ja, man kann ja nicht alles haben....
Aber für ne kurze Recherche im Internet mit Runterladen und Anpassen eines Musterbriefes für ca. 20 min Arbeit trotzallem kein schlechter Stundenlohn.
Bei meinem Vater werden wirs wohl evtl. mal mit der Rückforderung von ner Gebühr fürn Schlepperkauf vor 3 Jahren versuchen, immerhin auch gut 600 Euro. Versuch macht kluch, steckt ja ein doch eher überschaubares Risiko und Aufwand hintendran.

Grüßle
Micha
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Re: Kreditgebühren zurück- 3.000 EUR für einen Büronachmitta

Beitragvon Stoapfälzer » Mo Nov 24, 2014 21:31

Ja wie schauts aus mit Maschinenfinanzierungen über deren eigene Banken. Hätte da ne Schlepperfinanzierung aus 2008 mit 180€ Bearbeitungsgebühr.
Hab den Steuerberater letztens drauf angesprochen und der sagte auch was von privat wusste es aber wohl auch nicht genau.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Kreditgebühren zurück- 3.000 EUR für einen Büronachmitta

Beitragvon julius » Do Dez 18, 2014 14:49

Ich hab neulich ebenfalls einen Antrag bei der Bank gestellt.
Heute kam die Absage das ich nach einer Prüfung keinen Cent bekomme.
Das betrifft nach dem Urteil vom... und §... nur die privaten Verbraucherkredite jedoch keine Unternehmerkredite.
Anscheinend hat speeder eine besonders kulante Bank, die freiwillig diese Gebühren bei Unternehmen ausbezahlt.
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Re: Kreditgebühren zurück- 3.000 EUR für einen Büronachmitta

Beitragvon carlson62 » Do Dez 18, 2014 15:31

Meine Bank hat bei einer rein privaten Imobilienfinanzierung die Erstattung der Kreditgebühren mit dem Hinweiß verweigert, das Darlehn wurde von mir als Gewerbetreibender unterzeichnet ( ich bin Landwirt). Ein Rechtsstreit wäre für mich aussichtslos. Bei Privatdarlehn hätte man schon in weiser Vorausschau seit 2012 keine Kreditgebühren mehr berechnet.
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Re: Kreditgebühren zurück- 3.000 EUR für einen Büronachmitta

Beitragvon julius » Do Dez 18, 2014 15:35

carlson62 hat geschrieben: Ein Rechtsstreit wäre für mich aussichtslos.


Bei mit gehts nur um 300 Euro. Selbst wenn ich gute Chancen hätte geh ich wegen der paar Euro sicher nicht mit einem Anwalt vor Gericht.
julius
 
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Re: Kreditgebühren zurück- 3.000 EUR für einen Büronachmitta

Beitragvon Fadenfisch » Do Dez 18, 2014 17:22

Auch bei gewerblichen sollte es unter Umständen gehen.
Hierzu gibt es auch zwei Gerichtsurteile.
diverse Anwälte berichten auch davon bzw. von aktuellen fälen und Versuche.

http://www.schwerd.info/news/rueckforde ... ehren/644/

http://www.finanztip.de/kreditgebuehren/



Es gibt bisher keine Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wonach Bearbeitungsgebühren auch bei gewerblichen Krediten unzulässig sind. Der BGH befasste sich in den Urteilen mit Verbraucherkrediten. Die von den Banken verwendeten allgemeinen Geschäftsbedingungen unterlagen der richterlichen Inhaltskontrolle und waren unwirksam. Eine solche Inhaltskontrolle nach § 307 BGB dient aber nicht allein dem Schutz der Verbraucher, sondern ebenso dem Schutz von Unternehmen. Zwei Klagen sind bereits vom Amtsgericht Hamburg (Urteil vom 08.11.2013, Az. 4 C 387/12) und vom Amtsgericht Nürnberg (Urteil vom 15.11.2013, Az. 18 C 3194/13) zugunsten betroffener Unternehmer entschieden worden. In Nürnberg ging es um Kredite, die für die gewerbliche Nutzung von Photovoltaikanlagen aufgenommen wurden. Kreditbearbeitungsgebühren können aus unserer Sicht auch gegenüber Gewerbetreibenden unzulässig sein.

Mehr hierzu bei: http://www.finanztip.de/kreditgebuehren/#ixzz3MGcrQfEc
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Re: Kreditgebühren zurück- 3.000 EUR für einen Büronachmitta

Beitragvon Seegucker » So Dez 28, 2014 19:48

Unglaublich, was man hier für ein Fass aufmacht !
Jeder der einen Vertrag unterschreibt weiß doch, auf was er sich einlässt.
Mal ganz abgesehen davon , dass Disagio und Bearbeitungsgebühren sofort abzugsfähiger Aufwand sind.
Jedes Unternehmen muß Gewinn erzielen und in Zukunft werden halt die Kreditzinsen um einen entsprechenden Betrag steigen.

Man sollte doch nicht so einfältig sein, über die Banken zu schimpfen und sich nachher wundern , warum die Einlagezinsen so niedrig sind !
Nur die Diktatur braucht Zensur. Demokratie heißt Kampf der Meinungen.“
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Re: Kreditgebühren zurück- 3.000 EUR für einen Büronachmitta

Beitragvon speeder » So Dez 28, 2014 20:36

Seegucker hat geschrieben:Unglaublich, was man hier für ein Fass aufmacht !
Jeder der einen Vertrag unterschreibt weiß doch, auf was er sich einlässt.
Mal ganz abgesehen davon , dass Disagio und Bearbeitungsgebühren sofort abzugsfähiger Aufwand sind.
Jedes Unternehmen muß Gewinn erzielen und in Zukunft werden halt die Kreditzinsen um einen entsprechenden Betrag steigen.

Man sollte doch nicht so einfältig sein, über die Banken zu schimpfen und sich nachher wundern , warum die Einlagezinsen so niedrig sind !


Wenn du glaubst, dass meine, deine und unser Aller mickrige paar Euros Rückerstattung haben im System von Leitzins und EZB auch nur den Hauch eines Einflusses auf irgendwelche Einlagezinsen, dann tut es mir Leid!

Apropos Vertrag unterschrieben: Schau doch mal auf die Lebensversicherungen, welche exakt die selben Banken über ihre Tochterfirmen angeboten, unterschrieben und garantiert haben. Anhand der Auszahlungen und Garantiezinsen kannst du sehen, wie weit es mit der moralischen Vertragstreue dort bestellt ist!
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Kreditgebühren zurück- 3.000 EUR für einen Büronachmitta

Beitragvon julius » So Dez 28, 2014 21:07

Seegucker hat schon irgendwo Recht. Damals wurde bei den Verträgen die Gebühren offengelegt, ebenso der Zins. Beide Seiten waren damit einverstanden und haben unterschrieben. An einen Vertrag sollten sich eigentlich beide Seiten halten. Nicht nur die Bank, sondern auch der Kreditnehmer. Deshalb verstehe ich dieses Urteil nicht.
Denn hätten die Banken damals schon keine Gebühren verlangen dürfen, hätten sie eben den Zins demenstrechend erhöht.
Bekommen Banken durch dieses Urteil Probleme, wird wieder nach dem Steuerzahler gerufen der die Banken mit seinem Steuergeld retten soll.

Aber wenn man dieses Geld zurückfordern kann, spricht nichts dagegen es zu tun.

Das gilt bisher aber nur für private Verbraucherkredite, nicht für Unternehmer oder Landwirte.
Meine Bank hat mein Anliegen mit den gewerblichen Gebühren geprüft und abgesagt, mit Angabe der § und Gerichtsurteile.
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